Michio Kaku Die Physik des Bewusstseins

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Inhaltsangabe zu „Die Physik des Bewusstseins“ von Michio Kaku

Über das komplexeste Gebilde
im Sonnensystem: unser Gehirn

Wir sind auf dem Weg zu einer Symbiose von Geist und Technik.
Wir werden Gegenstände mit Gedankenkraft bewegen und ungeheure Mengen von Wissen verarbeiten. Die Physik macht es möglich: Immer komplexere Rechner und Maschinen beschleunigen die Erforschung von Hirn und Bewusstsein. Das wird die Kapazität unserer Geisteskräfte in Zukunft dramatisch steigern helfen. Wie wird das Leben mit dieser wissenschaftlich-technischen Revolution sein? Welche ethischen Fragen folgen daraus? Star-Physiker und Bestsellerautor Michio Kaku
gibt faszinierende Antworten.

'Der Meister des Erklärens … Auf jeder Seite spürt man Kakus Leidenschaft für seine Themen.'
(P.M.)

Michio Kaku ist neben Brian Greene DER Autor für spannden, verständliche Physik-Einblicke

— gorgophol

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  • Die ersten Kapitel sind noch vielversprechend, aber dann...

    Die Physik des Bewusstseins

    melvil

    05. August 2014 um 20:30

    Michio Kaku ist ein amerikanischer Physikprofessor, Spezialgebiet Quantenphysik, von dem ich, obwohl er auf der anderen Seite des Teichs anscheinend ständig im TV rumturnt, bis vor kurzem, als ich dieses Buch in einer Buchhandlung sah, noch nie etwas gehört habe. Der Titel machte gleich mal einen guten Eindruck auf mich und ich kaufte das Buch mich darauf freuend, viele interessante Dinge über das menschliche Gehirn zu lernen. In den ersten paar Kapiteln hat das auch ganz vielversprechend angefangen. Man lernt die einzelnen Hirnregionen kennen und wofür sie zuständig sind, außerdem wird man auf den neuesten Stand der Hirnaktivitätsmessungstechnologie gebracht (EEG, MRT und wie sie alle heißen). Die Aufzeichnungen dienen als Basis für lustige Machine-Learning-Anwendungen, bei denen Aktivitätsmuster untersucht werden und zu Zahlen oder gar Bildern zugeordnet werden, wodurch es quasi ermöglicht wird, Gedanken zu lesen oder (noch nicht wirklich, aber zumindest in grober Näherung) Träume zu beobachten. Weiter geht es mit der Schilderung von Methoden, die in die Hirnaktivität eingreifen, ganze Hirnareale anregen oder ausschalten und somit massive Verhaltens- und Bewusstseinsänderungen anregen können. Mithilfe dieser Techniken werde man bald in der Lage sein, psychische Erkrankungen besser zu verstehen und sogar zu heilen. Soweit der interessante erste Teil des Buches. Bis jetzt hielt sich die Anzahl der Konjunktive innerhalb annehmbarer Grenzen, doch dann beginnt Michio Kaku über das Bewusstsein (von Tieren und dem Universum als ganzem), Außerirdische und Unsterblichkeit zu spekulieren und schafft es, ganze Seiten mit "könnte"-, "würde"- und "wäre"-Sätzen zu füllen, als bekäme er für jedes "könnte" einen gebl**en. Das ganze ist, ihr könnt es mir glauben, sogar noch schlimmer, als sich eine extralange Folge "Galileo Mystery" anzusehen. Manchmal verwendet er auch für ein paar Sätze lang nicht den Konjunktiv, nämlich immer dann, wenn er den Plot eines weiteren Science-Fiction-Filmes vor seinen ob so großer Kultiviertheit Bauklötze staunenden Lesern ausbreitet, was er leider viel zu häufig tut, denn [liebe Kinder, Anmerk. d. Rezensenten] sowas "könnte" es ja in der Realität irgendwann auch mal geben, physikalisch sei das alles irgendwie möglich, alles bloß eine Frage des technischen Fortschritts, das haben wir "bis zum Ende dieses Jahrhunderts" entwickelt (wenn der Autor sich irrt, macht das nicht, denn er wird seinen Irrtum nicht mehr erleben...). Irgendwann wurde das ganze für mich so schwer erträglich, dass ich die Seiten nur noch überflogen habe. Den zweiten Stern bekommt das Buch nur aufgrund der ersten paar Kapitel, die eine ganz passable Zusammenfassung des aktuellen Standes der Forschung darstellen (zumindest soweit ein Laie wie ich das beurteilen kann). Insgesamt aber eher Zeitverschwendung...

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