Michio Kaku Die Physik des Unmöglichen

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Inhaltsangabe zu „Die Physik des Unmöglichen“ von Michio Kaku

Werden wir irgendwann durch Wände gehen können? In Raumschiffen mit Lichtgeschwindigkeit zu fernen Planeten reisen? Wird es uns möglich sein, Gedanken zu lesen? Oder Gegenstände allein mit unserer Willenskraft zu bewegen? Bislang waren derlei Fähigkeiten Science-Fiction- und Fantasy-Helden vorbehalten. Aber müssen sie deshalb auf immer unerreichbar bleiben? Der renommierte Physiker Michio Kaku zeigt uns, was nach dem gegenwärtigen Stand der Wissenschaft möglich ist und was vielleicht in Jahrhunderten oder Jahrtausenden realisierbar sein wird. Seine Ergebnisse überraschen – und eröffnen faszinierende Perspektiven auf die Welt von morgen. «Eine großartige Quelle der Wissenschaftsunterhaltung.» DIE ZEIT «Man wird geradezu hineingezogen in die Welt der kleinsten Teilchen und größten Dimensionen – und stellt mit Verwunderung fest, dass es trotz der phantastischen Ideen letztlich um den eigenen Alltag geht.» Saarländischer Rundfunk

Grandios gewandt, verständlich und neutral spannt sich der Bogen von möglich bis allzu fantastisch.

— bibliophilist1985
bibliophilist1985

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  • Rezension zu "Die Physik des Unmöglichen" von Michi0 Kaku

    Die Physik des Unmöglichen
    bibliophilist1985

    bibliophilist1985

    06. October 2014 um 22:14

    Die Kompetenzen eines noch dazu so angesehenen und erfolgreichen Wissenschaftlers zu vergolden, indem man eine so zugängliche und unterhaltsame Schreibkultur pflegt, die im momentanen Sachbuchbereich ihresgleichen sucht, gereicht Kaku mindestens ebenso zu Ehren wie die Mitbegründung der Stringtheorie. Wenn nicht gar einen Deut mehr, da die Begeisterung anderer für die Wunder um uns als fast noch höher zu erachten ist, als die wichtige, aber für die meisten doch unzugängliche Grundlagenforschung. Drei Kategorien bilden das gut durchdachte Grundgerüst des Werks, den Anfang machen die „Unmöglichkeiten ersten Grades“, womit in absehbarer Zukunft zu erwartende Erfindungen wie Unsichtbarkeit, Kraftfelder, künstliche Intelligenz, Roboter, Teleportation, Psychokinese, Telepathie, Nanotechnik und Antimaterie fallen, deren Grundlagen und Funktionsweise bereits erforscht, allerdings noch nicht umsetzbar sind. Den zweiten Reigen bilden die „Unmöglichkeiten eben selben, zweiten Grades“, unter die theoretisch ebenfalls mögliche, aber mit einer wesentlichen längeren Entwicklungszeit avisierte Entwicklungen fallen, wobei es durchaus in die Jahrtausende oder Jahrmillionen bis zur endgültigen Fertigstellung gehen könnte. Vertreter dieser Spezies sind unter anderem Paralleluniversen und die Kommunikation mit selbigen, Überlichtgeschwindigkeit, Kontaktaufnahme mit Außerirdischen und Zeitreisen. Die Abgrenzung zur dritten und letzten Königsdisziplin des Buches bildet der Einklang mit den physikalischen Naturgesetzen und damit einhergehende Realisierbarkeit. Die „Unmöglichkeiten dritten Grades“ haben sich von der normalen Ordnung der Dinge komplett entfremdet und gastieren daher in einem Bereich der vermutlichen Unmöglichkeit. Beispiele für diese, dadurch ein klein wenig bemitleidenswerte, da zum niemals entdeckt werden verdammte, Spezies an Erfindungen sind unter anderem das Perpetuum mobile oder Präkognition. Auch wenn man instinktiv versucht ist, bei manchen der genannten Kategorien augenrollend laut auszuatmen, sollte man sich den Gesichtspunkt von vor ein paar Hundert oder auch nur paar Dutzend Jahren und das damit einhergehende Weltbild, beziehungsweise selbiges untermauernde Thesen für die Wahrscheinlichkeiten verschiedenster Theorien betrachten. Dann werden sich Legionen von einstigen Unmöglichkeiten finden lassen, die mittlerweile selbst antiquiert und vergessen worden sind, womit es als überaus hochmütig anzusehen ist, unseren momentanen Fragmenten von Teilen des Ganzen unverrückbare und ewig währende Richtigkeit zu attestieren. Im Gegenteil täte die Leichtigkeit des Autors, einzugestehen dass wir in vielerlei Hinsicht noch nicht einmal in die tiefere Brandungszone des kosmischen Ozeans eingetaucht sind, einigen etablierten Koryphäen des Wissenschaftsbetriebs als Motivation zur Öffnung der eigenen Anschauung gewiss gut. Kaku ist noch zusätzlich anzurechnen, dass er sich sämtlicher Dogmatik verschließt und stattdessen offen und kritisch an die Materie herangeht, ohne den Unterhaltungswert durch Abdriften in allzu theoretische Erklärungen zu mindern, um stattdessen in anschaulichen und abwechslungsreichen Bildern die Welt seiner geliebten Physik auch dem Laien verständlich näher bringen zu können. Und diese Liebe zu seinem Steckenpferd schießt einem dankenswerterweise beim Umblättern aus jedem neuen Absatz funkensprühend entgegen. So muss populärwissenschaftliche Literatur!

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  • Rezension zu "Die Physik des Unmöglichen" von Michio Kaku

    Die Physik des Unmöglichen
    Lyz

    Lyz

    18. July 2010 um 19:04

    Wer zu Fragen der Physik, wie z.B. "Kann es Tarnumhänge geben? Sind Zeitreisen möglich?" gerne auf den aktuellen Stand der Wissenschaft gebracht werden möchte, ist bei diesem Buch genau richtig. Das Kunststück hierbei: Alles wird verständlich und unterhaltsam mit Filmbeispielen erklärt. Einfach gut.

  • Rezension zu "Die Physik des Unmöglichen" von Michio Kaku

    Die Physik des Unmöglichen
    HeikeG

    HeikeG

    26. September 2008 um 16:55

    "Beam me up, Scotty!" . "Theorien haben vier Akzeptanzstufen: I. Das ist bedeutungsloser Unsinn; II. das ist interessant, aber verschroben; III. das stimmt, ist aber unwichtig; IV. hab ich doch immer gesagt." Dies äußerste 1963 der englische Physiologe und Begründer des methodischen Holismus J.B.S. Haldane. Mit einem gewissen Augenzwinkern artikulierte er Gedanken, die auch den Leser des vorliegenden Buches "befallen" könnte: Ungläubigkeit, ob der futuristisch erscheinenden technischen Möglichkeiten, die der US-amerikanische Physiker Michio Kaku diskutiert. . "Werden wir eines Tages durch die Wände gehen? Raumschiffe bauen, die sich schneller fortbewegen als das Licht? Die Gedanken anderer Menschen lesen? Unsichtbar sein? Objekte allein kraft unserer Gedanken bewegen?", fragt sich der Autor. Im Vorstellungsbereich unseres heutigen Denkens finden solche Szenarien kaum Platz. Doch rückblickend muss man feststellen, dass es in der Geschichte der Wissenschaft schon unzählige Vorhersagen darüber gab, was alles unmöglich sei, das sich letztendlich doch als umsetzbar erwiesen hat. Lord Kelvin zum Beispiel dachte, dass Flugmaschinen unmöglich oder Röntgenstrahlen ein übler Trick seien und Radio niemals eine praktische Anwendung haben werde. Rutherford, der den Atomkern entdeckte, hielt die Entwicklung einer Atombombe für unmöglich. Und das Vorhandensein von schwarzen Löchern wurde von Einstein als ausgeschlossen "bewiesen". Obwohl gerade er die Auffassung vertrat, "wenn eine Idee anfangs nicht absurd klingt, besteht keine Hoffnung für sie." Doch schon oft wurden die "Dummheiten von gestern (...) zu den Weisheiten von morgen.", wie Sir William Osler treffend feststellte. . Michio Kaku ist ein ganz besonderer Optimist. Er hält beinahe alles für möglich, was derzeit in der Science-Fiction-Literatur gang und gäbe ist. In den USA gilt Kaku als Star. Der Physikprofessor hat die Stringtheorie mitentwickelt und ist bekennender Suchender nach der Weltformel. Mit siebzehn baute er einen einfachen Teilchenbeschleuniger, erhielt daraufhin ein Stipendium an der Harvard Universität und arbeitete unter Edward Teller, dem Erfinder der Wasserstoffbombe. . "In der kurzen Zeitspanne meines Lebens habe ich erfahren, wie das vermeintlich Unmögliche immer wieder zu bestätigter wissenschaftlicher Erkenntnis avancierte.", kontert Kaku, "Muss etwas auch in künftigen Jahrhunderten oder Jahrmillionen undenkbar bleiben, nur weil es heute 'unmöglich' erscheint?" Das Studium des Unmöglichen, so der Autor, eröffnet immer wieder neue Perspektiven und erweitert den Horizont von Physik und Chemie. Anders als noch zu Zeiten Jules Vernes sind wir Heute mit den grundlegenden Naturgesetzen im Großen und Ganzen vertraut. "Wissenschaftler verstehen sie inzwischen entlang einer schwindelerregenden Skala von 43 Größenordnungen: vom Inneren des Protons bis zum expandierenden Universum." Dadurch können grobe Umrisse künftiger Technik mittlerweile relativ gut skizziert werden. . Kaku hat sein Buch in drei Kategorien eingeteilt und damit die "unmöglichen" Dinge einer gewissen Klassifizierung unterworfen. Die erste nennt er "Unmöglichkeiten ersten Grades". Diesen Techniken räumt Kaku ein Gelingen noch in diesem, vielleicht aber auch erst im nächsten Jahrhundert ein. Da sie keine bekannten Naturgesetze verletzen, gehören für ihn Teleportation, Antimaterie-Maschinen, Unsichtbarkeit, bestimmte Formen der Telepathie oder die Psychokinese dazu. Auch die "Unmöglichkeiten zweiten Grades" stehen nicht im Widerspruch zu unseren Naturgesetzen. Zeitreisen, der Kontakt zu Paralleluniversen oder Reisen schneller als das Licht mögen zwar futuristisch klingen und am äußersten Rand des menschlichen Verständnisses angesiedelt sein, aber eine weit fortgeschrittene Zivilisation in Jahrtausenden oder Jahrmillionen könnte diesen "Quantensprung" vollziehen. Blieben noch die "Unmöglichkeiten dritten Grades", zu denen das Perpetuum mobile und Präkognition zählen, die Kaku als eher undenkbar klassifiziert, weil sie die bekannten Naturgesetze verletzen. Aber vielleicht sind auch sie in ferner Zukunft realisierbar. Das würde wiederum einen grundlegenden Wandel unseres Physikverständnisses bewirken. . "Die Physik des Unmöglichen" ist ein populärwissenschaftliches Buch. Auch dem Laien werden verschiedenste physikalische Theorien leicht verständlich erklärt. Die fünfzehn Kapitel starten jeweils mit vorangestellten, äußerst treffend gewählten Zitaten bekannter oder weniger bekannter Naturwissenschaftler oder Autoren sowie Auszügen aus Science -Fiction-Filmen und -Büchern. So ermöglicht Kaku einen ungezwungenen, entspannten Einstieg, bevor er sich stetig an "ernste" Details heran arbeitet. Praktische Bezüge aus dem täglichen Leben lockern zusätzlich auf. Souverän und glaubwürdig erklärt er, welche Erkenntnisse als gesichert gelten und welche Theorien spekulativ sind. . So mag vielleicht solch eine "Unmöglichkeit" ersten Grades wie die Telepathie auf den ersten Blick als Hirngespinst abgetan werden, denn ein Gehirn kann weder Gedanken senden, noch sie von anderen Individuen empfangen. Doch inzwischen ist es gelungen, bestimmte Gedanken, Erinnerungen oder Bewegungen mit Aktivitätsmustern im Gehirn zu verknüpfen. So konnten Gelähmte beispielsweise allein mit der Kraft ihrer Gedanken eine Prothese bewegen. . Oder die irrwitzige Vorstellung der Unsichtbarkeit a la Harry Potter. Man mag es kaum glauben, aber im Frequenzbereich von Radarstrahlen und Mikrowellen ist es bereits gelungen, einen Metallzylinder unsichtbar werden zu lassen. Auch das Beamen gilt nicht mehr als ausgeschlossen. Mittels eines Phänomens aus der Quantenphysik - der "Verschränkung" von Teilchen - ist Teleportation auf atomarer Ebene bereits gelungen. . Michio Kakus Buch erweist sich auf jeden Fall als umfassendes und fundiertes Sachbuch der theoretischen Physik, das gleichzeitig anregt und unterhält. Ihm ist das Kunststück gelungen, ein vermeintlich trockenes Thema in lebhafte und lebendige Alltagssprache zu übersetzen. "Wir stehen nicht am Ende, sondern erst am Anfang einer neuen Physik. Aber was auch immer wir finden werden, immer wird es neue Horizonte geben, die stets auf uns warten werden." (Michio Kaku)

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