Mick Finlay

 4.1 Sterne bei 47 Bewertungen
Autor von Arrowood - In den Gassen von London, Arrowood und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Mick Finlay

Schottischer Autor auf den Spuren Sherlock Holmes: Mick Finlay wurde in Glasgow geboren, verbrachte seine Kindheit aber in Kanada und England. Seine berufliche Karriere war bunt und vielseitig. So arbeitete er in seinen ersten Berufsjahren unter anderem als Marktverkäufer in der Portobello Road. Auch in einem Wanderzirkus war er eine Zeit lang engagiert. Eine ganz andere Art der Arbeit war die des Schlachtergehilfen. Später folgten verschiedene Jobs im Gesundheits- und Sozialdienst. Aktuell lebt Mick Finlay mit seiner Frau in Brighton und ist dort an der Psychologischen Fakultät als Dozent tätig. Sein Erstlingswerk ist der Kriminalroman „Arrowood“, der 2017 erschien. Der deutsche Titel des Buches lautet „Arrowood – In den Gassen von London“. Der Protagonist des Krimis ist der Privatdetektiv Arrowood, ein Zeitgenosse des berühmten Sherlock Holmes, der vor allem für die armen Straßenmädchen und Tagelöhner im Süden Londons tätig ist und voller Neid auf seinen berühmten Kollegen und dessen reiches Klientel schaut. Dann bittet ihn eine junge Französin um Hilfe und er gerät in einen Fall voller Geheimnisse und Leichen.

Alle Bücher von Mick Finlay

Arrowood - In den Gassen von London

Arrowood - In den Gassen von London

 (42)
Erschienen am 01.08.2018
Arrowood - Die Mördergrube

Arrowood - Die Mördergrube

 (0)
Erschienen am 03.06.2019
Arrowood

Arrowood

 (3)
Erschienen am 31.08.2018
The Murder Pit: An Arrowood Mystery (2)

The Murder Pit: An Arrowood Mystery (2)

 (1)
Erschienen am 07.01.2019
Arrowood

Arrowood

 (1)
Erschienen am 23.03.2017

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Mick Finlay

Neu
M

Rezension zu "Arrowood - In den Gassen von London" von Mick Finlay

Gelungener Rätselkrimi im Sherlock Home Stil
malinsbookworldvor einem Monat

Titel: Arrowood- In den Gassen von London 
Autor: Mick Finley
Erscheinungstermin: 1.08.2018
Seitenanzahl:432
Verlag: Harpercollins
Preis: 10,99€

                                               Klappentext

Privatdetektiv William Arrowood ist ein Mann vieler Talente – und einiger Laster. Die Tagelöhner und Straßenmädchen im armen South London können sich keinen besseren Detektiv leisten und kommen daher mit allen Anliegen zu ihm. Voller Verachtung und Neid blickt er über die Themse auf seinen bekannten Kollegen Sherlock Holmes und dessen betuchte Klientel. Auch Arrowoods neuester Fall scheint nicht geeignet zu sein, ihn berühmt zu machen: Eine junge Französin bittet darum, ihren verschwundenen Bruder aufzuspüren. Doch hinter dem simplen Auftrag verbergen sich weit mehr Geheimnisse und Leichen, als Arrowood für möglich hielt. Und so führen ihn seine Ermittlungen von den Tiefen der Londoner Unterwelt bis in höchste Regierungskreise …


                                                Meine Meinung

Cover: Trotz der unterschiedlichen gewählten Grüntönen wirkt das Cover schlicht.Auf dem Cover sieht man einen englischen Gentleman und im Hintergrund die Umrisse Londons.Das Cover machte einen Neugierig auf den Inhalt des Buches.

Handlung: Die Handlung von dem Buch ist ingesamt sehr spannend aufgebaut worden und kann einem im Verlauf Inseln Bann ziehen.Zu Anfang läuft die Geschichte vor sich hin, doch im Lauf der Geschichte gibt es viele überraschende Wendungen und zahlreiche besondere Momente.

Schreibstil: Der Schreibstil von dem Autor ist sehr angenehm und besonders.Das Buch wurde in dem Stil des klassischen Sherlock Homes Krimis geschrieben.Es ist ein Rätselkrimi, wo man mit raten kann und einen Gedanken freien lauf lassen kann.Mit Witz, viel Ironie und vielen interessanten Wendungen macht es das Buch besonders. Die Geschichte wird aus der Sicht von dem Barnett erzählt.

Charaktere: Die Charakter wurden von dem Autor sehr interessant ausgearbeitet und umfassend auf diesigen Art und Weise dargestellt.Die Charaktere kamen bei mir sehr authentisch rüber.
Arrowood finde ich super interessant als Charakter. Er ist ein direkter Konkurrent von Sherlock Holmes, aber nicht so erfolgreich  und gutaussehend, wie er.Denn er wirkt auf einen träge, ist übergewichtig und kommt auch öfter wütend rüber.Was ich an ihm sehr schätzte ist die Menschenkenntnis.
Norman Barnett  ist ein besonderer Charakter.Er wirkt auf einen sehr freundlich, strahlt pure Ruhe aus und ist der absolute Sympathieträger in dem Buch.

                                                  Fazit

„Arrowood- In den Gassen von London von Mick Finley ist ein Krimi, der Startschwierigkeiten hatte, sich aber im Lauf der Geschichte so zum positiv wandert, dass man ihn nicht mehr aus der Hand legen konnte.Die Charaktere, der Schreibstil, die Atmosphäre und der Humor alles passt super zusammen und brachte dem Buch diese besondere Note. Insgesamt fühlte ich mich gut unterhalten, konnte spannend  mitfiebern und die Geschichte mitverfolgen, wie der der Fall gelöst wird.Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sternen.
Danke an den Harper Collins Verlag für das Rezensionsexemplar.





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Rezension zu "Arrowood - In den Gassen von London" von Mick Finlay

Der Detektiv, der Sherlock Holmes nicht ausstehen konnte
amena25vor 2 Monaten

Ende des 19. Jahrhunderts gibt es in London zahlreiche dunkle und düstere Ecken, üble Spelunken, in denen sich Gauner, Halunken und Mörder herumtreiben. Wer arm ist, haust in dunklen Hinterhöfen, in denen der Nachttopf einfach aus dem Fenster geschüttet wird.

Hier gilt meist das Recht des Stärkeren, und wer Hilfe braucht, sollte sich nicht unbedingt auf die Polizei verlassen. Einen Privatdetektiv wie Sherlock Holmes können sich nur sehr wenige leisten. Doch zum Glück gibt es William Arrowood, der den weniger Betuchten seine Dienste anbietet. In diesem Fall bittet ihn eine junge Französin, ihren verschwunden Bruder zu finden. Doch bald wird klar, dass sich hinter diesem scheinbar so einfachen Auftrag sehr viel mehr verbirgt und Arrowood und sein Assistent Norman Barnett sich durch ihre Nachforschungen in große Lebensgefahr begeben.

Erzählt wird aus der Perspektive des weniger genialen, dafür umso bodenständigeren Barnett was deutliche Parallelen zum berühmten Vorbild Holmes und Watson aufweist. Sehr witzig allerdings sind die ständigen Spitzen Arrowoods gegen seinen so berühmten und erfolgreichen Konkurrenten, den er einfach nicht ausstehen kann.

Gute und spannende Unterhaltung, besonders für historisch interessierte Krimileser.

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Rezension zu "Arrowood - In den Gassen von London" von Mick Finlay

Im Schatten von Sherlock Holmes
wampyvor 3 Monaten

Buchmeinung zu Mick Finlay – Arrowood – In den Gassen von London

„Arrowood – In den Gassen von London“ ist ein Historischer Kriminalroman von Mick Finlay, der 2018 bei HarperCollins in der Übersetzung von Kerstin Fricke erschienen ist. Der Titel der englischen Originalausgabe lautet „Arrowood“ und ist 2017 erschienen.

Zum Autor:
Mick Finlay wurde in Glasgow geboren und verbrachte seine Kindheit in Kanada und England. Er arbeitete als Marktverkäufer in der Portobello Road, in einem Wanderzirkus, als Schlachtergehilfe, als Portier und in verschiedenen Positionen im Gesundheits- und Sozialdienst. Mittlerweile lehrt er an einer Psychologischen Fakultät und lebt mit seiner Familie in Brighton.

Klappentext:
Privatdetektiv William Arrowood ist ein Mann vieler Talente – und einiger Laster. Die Tagelöhner und Straßenmädchen im armen South London können sich keinen besseren Detektiv leisten und kommen daher mit allen Anliegen zu ihm. Voller Verachtung und Neid blickt er über die Themse auf seinen bekannten Kollegen Sherlock Holmes und dessen betuchte Klientel.
Auch Arrowoods neuester Fall scheint nicht geeignet zu sein, ihn berühmt zu machen: Eine junge Französin bittet darum, ihren verschwundenen Bruder aufzuspüren. Doch hinter dem simplen Auftrag verbergen sich weit mehr Geheimnisse und Leichen, als Arrowood für möglich hielt. Und so führen ihn seine Ermittlungen von den Tiefen der Londoner Unterwelt bis in höchste Regierungskreise …

Meine Meinung:
Dieses Buch besticht durch die ungewohnt „schmutzigen“ Figuren, selbst die Ermittler sind nur etwas heller als die Verbrecher. Die Geschichte spielt in weiten Teilen in den ärmeren Gegenden Londons und die Schilderung der Verhältnisse kennt keine Zurückhaltung. So liegt eine trübe Atmosphäre in der Luft und man spürt, wie schwer es vielen Menschen fällt, nicht jede Hoffnung zu verlieren. Dazu kommt, dass eigentlich jeder nicht die Wahrheit sagt. Auch Gewalt ist allgegenwärtig und spielt öfters eine Rolle. Arrowood ist ein Ermittler der Armen und bekommt regelrecht Unwohlsein, wenn er von den Erfolgen eines gewissen Sherlock Holmes hört. Es bereitet ihm Genugtuung, wenn es ihm gelingt, diese Erfolge als Aneinanderreihung glücklicher Zufälle darzustellen. Eine wesentliche Rolle bei den Ermittlungen spielt Barnett, der Assistent Arrowoods. Er agiert im Stil eines Archie Goodwins und ist für die Laufarbeiten zuständig. Weitere Unterstützung erfährt Arrowood durch seine Schwester Ettie und den Strassenjungen Neddy. Arrowood überzeugt nicht durch seine Genialität, wohl aber durch seine Hartnäckigkeit und Ausdauer. Er lässt sich nicht einschüchtern und gibt sein Bestes. So legt er sich auch mit dem SIB, einer Polizeieinheit gegen irische Terroristen, an. Die Polizei spielt keine besonders glückliche Rolle und es bedarf glücklicher Umstände für die ermittelnden Figuren. Gerade wegen ihrer Unvollkommenheit fiebert man mit den Figuren mit und hofft, dass sie zumindest überleben, wenn sie schon nicht zu strahlenden Helden werden.
Die politischen Verhältnisse der damaligen Zeit spielen eine Rolle und das Fehlen eines Glossars fiel mir unangenehm auf. Die Geschichte der Ferniers war mir vollkommen unbekannt. Auch die Gewaltanwendung war sehr intensiv und hat bei den Figuren Spuren hinterlassen. Doch insgesamt überwiegen die positiven Aspekte. Die Geschichte war spannend, enthielt etliche humorvolle Stellen und die Figuren mit ihren vielen Grautönen sind gut gelungen. Auch die Atmosphäre war dunkel, aber glaubhaft.

Fazit:
Ein Historischer Roman mit einigen Schwächen, der aber vor allem mit der Atmosphäre und der sehr gelungenen Figurenzeichnung punktet. Von mir gibt es deshalb vier von fünf Sternen (80 von 100 Punkten) und eine klare Leseempfehlung für alle, die es etwas härter mögen.

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Gespräche aus der Community

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„William Arrowood ist keinesfalls perfekt, aber sympathisch, und die Geschichte bewegt sich rasant von Gefahr zu Gefahr und Twist zu Twist.“

The Times

Wir von HarperCollins Germany laden euch herzlich zur Leserunde des neuen Romans

 

"Arrowood“ von Mick Finlay


ein. Bitte bewerbt euch bis zum 08.08.2018 für eines von 30 Leseexemplaren (Taschenbuch) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Kriminalromans.


Über den Inhalt:

 

Privatdetektiv William Arrowood ist ein Mann vieler Talente – und einiger Laster. Die Tagelöhner und Straßenmädchen im armen South London können sich keinen besseren Detektiv leisten und kommen daher mit allen Anliegen zu ihm. Voller Verachtung und Neid blickt er über die Themse auf seinen bekannten Kollegen Sherlock Holmes und dessen betuchte Klientel.
Auch Arrowoods neuester Fall scheint nicht geeignet zu sein, ihn berühmt zu machen: Eine junge Französin bittet darum, ihren verschwundenen Bruder aufzuspüren. Doch hinter dem simplen Auftrag verbergen sich weit mehr Geheimnisse und Leichen, als Arrowood für möglich hielt. Und so führen ihn seine Ermittlungen von den Tiefen der Londoner Unterwelt bis in höchste Regierungskreise …

Du möchtest "Arrowood“ von Mick Finlay lesen?


Dann bewirb dich jetzt bis zum 08.08.2018 um eines der 30 Leseexemplare. Wir sind gespannt auf dich, deine Fragen und Leseeindrücke und würden uns freuen, wenn du deine Rezension dann auf Amazon
& Co und auf harpercollins.de teilst.

Viel Glück und ein tolles Leseerlebnis wünscht dir das Team von HarperCollins Germany

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Zusätzliche Informationen

Mick Finlay im Netz:

Community-Statistik

in 70 Bibliotheken

auf 14 Wunschlisten

von 2 Lesern aktuell gelesen

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