Privatermittlerin Zoe Boehm hat einen neuen Fall: Sie soll den Freund einer verunglückten Frau suchen. Doch der Mann scheint wie vom Erdboden verschluckt zu sein. Auch stellt sich immer mehr die Frage, ob der Unfall der Frau überhaupt einer war oder ob mehr dahinter steckt. Besonders, als Zoe vom Unfall einer weiteren Frau erfährt, ist sie sich nicht mehr sicher, was sie von all dem halten soll.
Zoe ist eine Ermittlerin, die etwas unkonventionell erscheint. Sie tut sich nicht so leicht mit anderen Menschen und so verschlossen wirkte sie lange Zeit auch auf mich als Leserin. Ihr neuer Fall scheint erst einmal sehr langweilig – einen Mann suchen und ihn fragen, ob er überhaupt mitbekommen hat, dass seine Freundin verstorben ist. Doch je mehr sie sucht umso mehr scheint der Mann wie ein Gespenst zu sein, das nie jemand zu Gesicht bekommen hat. Zoe stellt mehr Vermutungen an, als dass sie beweisen kann. Aber in Gedanken ist sie auch vielmehr mit einem Fall beschäftigt, der kein bezahlter ist. Vor Jahren ist sie auf einen Jungen gestoßen, der sich nun scheinbar selbst umgebracht hat. Die Sache lässt sie nicht mehr los. Obwohl sie es nicht möchte, mischt sie sich in die Angelegenheit ein – was zu Spannung und dramatischen Szenen im zweiten Teil des Buches führt, die ich so ganz und gar nicht erwartet hätte. Es beginnt nämlich alles recht langsam. Die Ermittlungen gestalten sich langwierig und ich habe mich schon gefragt, ob das Ganze genauso weitergeht. Doch dann kommt eine Wendung, die dem Ganzen eine Brisanz gibt. Nicht nur wird es sehr spannend und auch viel actiongeladener, als gedacht, sondern auch Zoe zeigt sich von einer neuen Seite, die mir sehr gefallen hat.
Fazit: Man muss etwas Geduld mit dem Beginn der Geschichte haben, dann wird man mit Spannung belohnt.























