Mick Herron

 3.7 Sterne bei 54 Bewertungen
Autor von Slow Horses, Slow Horses: Jackson Lamb Thriller 1 und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Mick Herron

EnglischerHumor trifft knallharte Realität: Mick Herron ist ein englischer Autor von Kriminalromanen, der 1963 in der Universitätsstadt Newcastle upon Tyne auf die Welt kam. Mit einem Studienabschluss in Englisch des hoch angesehenen Balliol College in Oxford in der Tasche, veröffentlichte er 2003 seinen Debütroman. In „Down Cemetery Road“ ermittelt die ehrgeizige Zoë Boehm, eine Privatdetektivin aus Oxford. Es folgten bis 2009 drei weitere Bände der Serie. Ab 2010 tauchte der Engländer mit der Serie „Slow Horses“ in die Welt der Spionage ein. In den insgesamt sieben Bänden lässt er die ungepflegte und unhöfliche Figur des Jackson Lamb aufleben. Als Führer der langsamen Pferde ist er der Kopf eines Heeres ausgemusterter Agenten. Der zweite Band „Dead Loins“ (2013) erhielt den Gold Dagger Award der Crime Writers‘ Association. In den Jahren 2017 und 2018 wurde er mit zwei weiteren Preisen für den fünften Band „Spook Street“ (2017) geehrt. Neben den Serienbüchern veröffentlichte der zwischen Oxford und London pendelnde Schriftsteller drei Romane. Eins davon, „This is What Happened“, erscheint 2018 und erzählt die Geschichte der unscheinbaren 26-jährigen Maggie Barnes, die der MI5 für sich entdeckt. Hiesige Leser kommen erstmals 2018 in den Genuss einer deutschen Übersetzung: mit „Slow Horses. Ein Fall für Jackson Lamb“.

Neue Bücher

Slow Horses
 (52)
Neu erschienen am 29.08.2018 als Hardcover bei Diogenes. Es ist der 1. Band der Reihe "Jackson Lamb".

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Mick HerronSlow Horses
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Slow Horses
Slow Horses
 (52)
Erschienen am 29.08.2018
Mick HerronSlow Horses: Jackson Lamb Thriller 1
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Slow Horses: Jackson Lamb Thriller 1
Slow Horses: Jackson Lamb Thriller 1
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Erschienen am 08.10.2015
Mick HerronDown Cemetery Road
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Down Cemetery Road
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Erschienen am 10.03.2015
Mick HerronThe Last Voice You Hear
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The Last Voice You Hear
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Erschienen am 14.04.2015
Mick HerronNobody Walks
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Nobody Walks
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Erschienen am 17.02.2015
Mick HerronWhy We Die
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Why We Die
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Erschienen am 19.05.2015
Mick HerronSmoke and Whispers
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Smoke and Whispers
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Erschienen am 07.06.2011
Mick HerronSlow Horses
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Slow Horses
Slow Horses
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Erschienen am 11.03.2014

Neue Rezensionen zu Mick Herron

Neu
-Anett-s avatar

Rezension zu "Slow Horses" von Mick Herron

Toller Auftakt!
-Anett-vor 4 Tagen

 Schon als ich die Vorstellung des Buches auf der Leipziger Buchmesse gehört habe, war mir klar: Das ist genau mein Buch!

Die Idee: MI5 Agenten, die ausgemustert wurden und nicht von selbst kündigen, werden in ein Slough House gesetzt und bekommen nur noch Botengänge und Aktenarbeit zu tun, in der Hoffnung, sie gehen irgendwann doch von allein!
Von allen anderen werden diese Agenten nur noch Slow Horses - lahme Gäule - genannt!


Erst einmal lernt man nach und nach die einzelnen Agenten im Slough House kennen. Dem Leser wird bald klar, alle diese Agenten landeten wegen irgendwelcher kleinen oder auch großen Fehler genau dort. Und eigentlich haben sie auch keine Chance, von da wieder wegzukommen.
Dem Agenten River Cartwright reicht das allerdings so gar nicht. Er ist felsenfest davon überzeugt, dass er keinen Fehler gemacht hat, sondern der Fehler bei jemanden anders lag und er nur als Sündenbock herhalten musste – oder bewusst in eine Falle geführt wurde!? Er scheint der Einzige zu sein, der sich nicht mit seiner Rolle als ausgemusterter Agent zufrieden zu geben.

Es beginnt ein richtiger spannender Spionageroman zu werden, als River einem Geheimnis hinterher jagt und überzeugt ist, dass da eine Verschwörung im Gange ist. Und ich wurde nicht enttäuscht. 
Aber was mir am besten gefiel, war der Humor, den der Autor mit einbrachte, ohne das es ins lächerliche gezogen wurde, eben guter britischer Humor. Eine Prise Ironie dabei und fertig ist ein sehr cooler Spionageroman.

Und auch wenn man anfangs denkt, River Cartwright ist der Held, so ist es doch der sarkastische und völlig unangepasste Jackson Lamb, Chef der Slow Horses. Er tritt anfangs so gut wie nie ins Bild, später denkt man sich, wieso die Serie „Ein Fall für Jackson Lamb“ heißt, aber nach und nach drängt er sich ins Bild der Story und nimmt mehr Raum ein. Er war richtig gut und das macht mir auf jeden Fall Lust auf mehr.

Slow Horses empfinde ich als einen sehr gelungenen Auftakt zu einer Serie, die mich neugierig macht. Charaktere werden sehr tiefgründig beschrieben, es ist spannend und wirkt nach haltend. Der Roman ist äußerst tiefgründig und kein schnell-weggelesenes-08/15 Buch. Mich hat er auf jeden Fall gepackt und ich freue mich auf weitere Teile.

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Magicsunsets avatar

Rezension zu "Slow Horses" von Mick Herron

Ein spannender Spionagethriller, auch sprachlich großartig
Magicsunsetvor 5 Tagen


"Things aren't always black and white, River." (Zitat Seite 84)

Inhalt:
Man nennt sie "Slow Horses", jene Mitarbeiter des MI5, die aus unterschiedlichen Gründen aus dem aktiven Dienst entfernt wurden und nun in den Büros im Slough House Akten sichten. Chef dieser eigenwilligen Gruppe ist Jackson Lamb, eine Legende, nun ebenfalls untätig, doch der Schein trügt. Dies erkennt auch River Cartwright, junger, aufstrebender Agent, der im Slough House frustriert Telefonprotokolle prüfen soll. Denn da wird ein junger Student mit pakistanischen Wurzeln entführt, der binnen 48 Stunden exekutiert werden soll und die Slow Horses werden aktiv.

Thema und Genre:
Ein spannender Thriller in der Tradition der klassischen Spionageromane, aber modern und frech. Es geht um Politik, Geheimdienste und ihre Strukturen. "London Rules" spielen eine wichtige Rolle in diesem Roman, gemeint sind die internen Intrigen, Macht um jeden Preis und mit allen Mitteln.

Charaktere:
Mit Jackson Lamb präsentiert der Autor einen richtigen Antihelden, ein ekelhafter Zyniker, den man als Leser trotzdem oder gerade deshalb ins Herz schließt. River ist das junge Pendant, hartnäckig alle Spuren verfolgend, egal wohin sie führen. Sehr gut schildert der Autor, wie dieser Haufen von schwierigen Eigenbrötlern sich plötzlich zusammenfindet, als es darum geht, ein Menschenleben zu retten und auch die Gruppe zu verteidigen.

Handlung und Sprache:
Kurz werden zu Beginn die einzelnen Mitglieder der "Slow Horses" vorgestellt, doch damit ist man auch schon in einer sehr spannenden Handlung mit überraschenden Wendungen auch dort, wo man als Leser zu wissen glaubt, was als nächstes passiert. Sprachlich fallen besonders die großartigen Dialoge auf, immer auf den Punkt gebracht, sarkastisch und witzig. Kann ein Thriller auch in einer literarischen Sprachqualität geschrieben sein - dieser hier kann. Auch wenn ich das englische Original gelesen habe, bin ich überzeugt, dass es dem erfahrenen Diogenes Verlag
gelungen ist, dies auch in der deutschen Übersetzung umzusetzen.

Fazit:
Dieser moderne, spannende Spionagethriller ist die härtere, kompromisslosere Variante des "Kommando Abstellgleis" der französischen Autorin Sophie Hénaff und macht genau so viel Spaß. Ein packender Pageturner nicht nur für Fans von realistischen Spionageromanen. Band 1 einer Serie, Band 2 wartet schon auf meinem Reader.

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Xanakas avatar

Rezension zu "Slow Horses" von Mick Herron

Spannender Agententhriller
Xanakavor 7 Tagen

Was geschieht eigentlich mit Agenten des MI5, die ausrangiert werden? River Cartwright ist ein solcher ausrangierter Agent. Er wurde nicht wegen des Alters ausgemustert, nein er hat bei einem Übungseinsatz in seiner Ausbildung Kings Cross lahm gelegt. Das war es für ihn mit der Karriere. Er wurde ins Slough House versetzt. Dort wühlt er nun im Müll fremder Leute und analysiert abgehörte Ferngespräche Tag für Tag. Dieser Zustand ist für ihn und seine Kollegen, es gibt noch weitere Ausgemusterte, absolut demotivierend und frustrierend. Chef der dortigen Truppe ist Jackson Lamb, der sich von niemandem in die Karten blicken lässt. Warum er im Slough House gelandet ist, weiß niemand.

Dann geschieht etwas Unvorhergesehenes. Ein Video mit einem Entführungsopfer - ein Pakistaner - wird veröffentlicht mit der gleichzeitigen Drohung, dass der junge Mann vor laufender Kamera enthauptet wird. Jackson Lamb hat einige Vermutungen bezüglich der Entführung und will noch einmal mitmischen in dem Geschäft. 

Eine verblüffende Story, überraschende Wendungen und vor allem viel Tempo machen diesen Agententhriller aus. Allerdings dauert es bis dahin. Am Anfang plätschert die Handlung vor sich hin, alle Beteiligten werden zum Teil sehr ausführlich dargestellt. Dann geschieht das Unfassbare. Plötzlich dynamisiert sich die Handlung, man hastet beim Lesen förmlich hinterher. Vor allem die Lösung dieses Falles überraschte und erschütterte mich. Im Nachhinein denke ich, es hätte genauso sein können.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung und verdiente vier Lesesterne.

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