Mick Rock Moonage Daydream

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Inhaltsangabe zu „Moonage Daydream“ von Mick Rock

David Bowie gilt als das Chamäleon des Musikbusiness. Perfekte Selbstinszenierung ist sein Markenzeichen, kein anderer hat sich so oft neu erfunden. Dabei reichte ihm in der Regel nicht ein simpler Imagewechsel, wie wir ihn heute bei einem Künstler beinahe schon erwarten. Bowie ging radikaler vor, er schuf vollkommen neue Charaktere und ließ sie nach Belieben wieder fallen. Ziggy Stardust ist eine dieser Schöpfungen Bowies und wohl auch seine populärste. Mit feuerrot gefärbten Haaren, den dürren Körper in hautenge, ausgeflippte Glitzer-Outfits gezwängt, tobte Bowie Anfang der 70er Jahre als außerirdischer Rockstar Ziggy Stardust in einer Aufsehen erregenden Performance über die Bühne. Damit ist Bowie der Erfinder der modernen Bühnenshow und prägte unsere Erwartung an die Entertainerqualitäten heutiger Musiker entscheidend mit. Zugleich begründete er hierdurch seinen Mythos als absoluter Superstar. 1973 bereitete Bowie seiner Kreation einen unerwarteten, aber stilsicher spektakulären Tod: in Stücke gerissen von den eigenen hysterischen Fans. Mit »The Rise And Fall Of Ziggy Stardust And The Spiders From Mars« setzte David Bowie damit einen wahren Meilenstein in der Musikgeschichte. Er verlieh dem Rock eine neue Theatralik und verwischte die Vorstellung des Publikums von Künstler und Kunstfigur, realer und dargestellter Person. Der Bildband »Moonage Daydream« widmet sich nun umfassend dem einzigartigen Phänomen Ziggy Stardust. Mehr als 600 Fotografien aus dem gewaltigen Archiv Mick Rocks lassen den Betrachter an dem »Leben« von Ziggy teilhaben. Der Fotograf fing mit seiner Kamera mehr von der Legende Ziggy Stardust ein als jeder andere. Ebenfalls zu sehen sind Bilder der Fotostudio-Sessions für das Pin Ups-Cover und der vier bahnbrechenden Musikvideos, bei denen Mick Rock für Bowie Regie führte und filmte. Neben Mick Rocks Erinnerungen zu diesen unglaublichen Aufnahmen kommt vor allem auch David Bowie selbst zu Wort. Er schreibt von Ziggys Ursprüngen und gestattet dem Leser einen einmaligen Einblick in die astronomische zweijährige Karriere seines Alter Egos.

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    Moonage Daydream
    winter-chill

    winter-chill

    30. January 2016 um 19:38

    Kaum ein Künstler ist/war so wandelbar und hat sich sooft neu erfunden wie David Bowie. Zum Teil schuf Bowie regelrecht neue Charaktere – als die er sich dann auf der Bühne inszenierte. Eine seiner bekanntesten Schöpfungen ist wohl Ziggy Stardust, die Figur, der er auch seinen Durchbruch zu verdanken hat und die mich seit jeher am meisten fasziniert. Zwei Jahre lang, von 1971 bis 1973, mimte Bowie den außerirdischen Rockstar Ziggy. Sein Markenzeichen: Feuerrote Haare, tonnenweise Make-Up im Gesicht und extravagante Glitzer-Outfits. Revolutionär in der damaligen Zeit waren auch seine Bühnenshows. Der Fotograf Mick Rock war damals sozusagen David Bowies Haus- und Hoffotograf. Mehr als 600 Fotos aus der Ziggy-Stardust-Ära sind nun in diesem Bildband abgedruckt und zeigen Bowie auf und hinter der Bühne. Doch nicht nur Bilder gibt es in diesem Buch zu sehen, neben Mick Rock kommt auch David Bowie zu Wort und erinnert sich an diese Zeit. Erzählt, wie es zu der Idee kam, Ziggy zu schaffen, blickt auf die Touren und Videodrehs zurück und gibt ein paar Anekdoten zum Besten. Er erzählt, wie die Kostüme entstanden sind und schließlich auch vom Ende der Ziggy-Ära. Allein schon gestalterisch finde ich diesen Bildband sehr gelungen. Aber auch die Gedanken und Hintergrundinfos zu den Bildern von Rock und Bowie sind interessant. Leider gibt es das Buch momentan nur noch antiquarisch – trotzdem kann ich es Musikliebhabern nur empfehlen.

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