Mick Schulz Und plötzlich kam kein Morgen

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Inhaltsangabe zu „Und plötzlich kam kein Morgen“ von Mick Schulz

Zu spät erkennt Anja von Kranzow, auf was sie sich eingelassen hat: Sie und ihr Mann Hartwig sind jetzt Gutsbesitzer in dem kleinen mecklenburgischen Dorf Groß Kranzow an der Müritz. Nicht gerade freundlich werden sie dort empfangen und besonders Helma Wagenseil, die schon ihr ganzes Leben auf dem Gut verbracht hat, zeigt den neuen Gutsherren die kalte Schulter. Als ihr Heim einer Feriensiedlung weichen soll, droht sie mit der Aufdeckung eines düsteren Familiengeheimnisses ... Eindrucksvoll und mitreißend taucht man ein in zwei Blickwinkel der Geschichte: Stillstand und Fortschritt, Festhalten und Loslassen, Vergangenheitsbewältigung und Neuanfang.

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  • Rezension zu "Und plötzlich kam kein Morgen" von Mick Schulz

    Und plötzlich kam kein Morgen
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    14. April 2011 um 12:09

    Erst mit 46 Jahren hat der 1959 geborene Autor dieses Romans für sich persönlich das Schreiben entdeckt. Nach einem Studium in Salzburg arbeitete Mick Schulz lange Jahre als Kapellmeister im Theater und war dabei auch recht erfolgreich. Doch immer mehr spürt er, dass dieser Weg nicht seiner ist. Er zieht in den Harz, wo er seit Jahren ein kleines Hotel führt und beginnt irgendwann mit dem Schreiben. Sein Ziel dabei ist es, einfache und ehrliche Geschichten zu schreiben, die berühren. Die klassische Literaturkritik wird dieses Motto als romantisch abtun, doch Mick Schulz wird sich davon nicht irritieren lassen. Denn sein hier vorliegender Roman über die Geschichte von Anja von Kranzow, die zusammen mit ihrem Mann, der dabei die treibende Kraft ist, im kleinen mecklenburgischen Dorf Groß Kranzow das Gut wieder in Besitz nimmt, das vor dem Krieg der Familie gehörte, ist ein bewegender Roman über Vergangenheit und Gegenwart. Denn das Ehepaar, dessen Ehe immer wieder zum Thema wird, wird in Kranzow nicht freundlich empfangen. Vor allen Dingen Helma Wagenseil, die schon ihr ganzes Leben auf dem Gut verbracht hat, leistet enormen Widerstand und sperrt sich gegen die neuen Gutherren. Es stellt sich heraus, dass das Schicksal der alten Frau ganz eng mit dem der Familie Kranzow verflochten ist. Sie kennt und offenbart Anja eine Menge von Familiengeheimnissen und bringt nicht nur sie, sondern auch den Leser ins Nachdenken über die verschiedenen Blickwinkel von Geschichte, über Fortschritt und Stillstand und über Festhalten und Loslassen. Man darf gespannt auf das nächste Buch dieses spät berufenen Autors warten.

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