Mick Wall Guns N'Roses

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Inhaltsangabe zu „Guns N'Roses“ von Mick Wall

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  • Rezension zu "Guns N'Roses" von Mick Wall

    Guns N'Roses

    metalmel

    16. November 2007 um 00:13

    Heavy Metal – kommt euch das nicht auch vor, wie ein Begriff aus den Achtzigern? Damals, als es all diese lustigen Pseudo-Metal Bands mit Langhaar-Dauerwellen gab: Europe (bitte, der Sänger trug rosa Lippenstift), Bon Jovi (nicht mit diesen Frisuren!), Poison (kennt man die noch?), Van Halen (die mit den engen Glitzerleggings), Warlock (mit Doro Pesch, die nur ungefähr 1,50 m groß ist, aber immer sehr laut in schlechtem Englisch gesungen hat) oder Twisted Sister (Wer?). Aber es gab auch echte Metalbands wie Motörhead, Iron Maiden oder Slayer, die von kleinen Grüppchen meist seltsamer Menschen mit fettigen Haaren, engen Röhrenjeans und ausgelatschten Turnschuhen verehrt wurden. Sie haben auch heute noch eine treue Fangemeinde. In den Charts jedoch sucht man sie oft vergeblich. Doch dann kam eine Band, die alles in den Schatten stellte: GUNS N’ ROSES! Ende der Achtziger tauchten sie wie aus dem Nichts auf und verkauften Millionen von ihrem Debüt. MTV nahm ihre Videos in die Heavy Rotation! Überall konnte man plötzlich eine Band sehen, deren Gitarrist nur aus Haaren und einer brennenden Zigarette zu bestehen schien und deren Sänger offensichtlich ein manisch-depressiver Tyrann war. Aber sie waren echt! Mit Guns ‚n’ Roses begann meine Heavy Music Vorliebe. Nun ja, sie ging auch nie über G N’ R hinaus. Ich bin gar kein richtiges Heavy Metal Chick, ich bin eher so eine Art Rock ‚n’ Roll Gör, das die Stimme von Axl Rose unglaublich findet und auch die Gitarre von Slash. Sie haben Lieder geschrieben, die ich heute noch laut im Auto hören muss: Sweet Child o’ mine oder November Rain zum Beispiel. Biographien gibt es nicht allzu viele, aber wenn man mal eine liest... Gott, ich glaube das waren echte Psychopathen. Immer auf Drogen und Alk und hart an der Grenze. Sie waren launisch, prügelten sich gerne, fanden aber Elton John toll. Gruselig... Die Band gibt es schon lange nicht mehr, aber die einzelnen Mitglieder werkeln eifrig oder auch nicht, weiter. Axl Rose arbeitet nun schon seit über 10 Jahren an einem Soloalbum, der Rest der Band hat sich schon lange von ihm abgewendet, nennt sich jetzt Velvet Revolver (wie einfallsreich) und hat ein neues Album draußen. Mit neuem Sänger. Will gar nicht wissen wie das ist. Es ist gut, dass es die Gunners gab und es ist genauso gut, dass es sie nicht mehr gibt. Jede Band hat ihre Zeit. Auch sehr lustig zu lesen: JGTHM – eine ernsthafte Satire über die Bands und die Fans! Man muss Tränen lachen! Oder „Hell Bent for Leather“. Ein Junge aus einer englischen Kleinstadt will Metal Gitarrist werden. Und scheitert. Mehrmals. Aber das tut seiner Liebe zu dieser Musikrichtung keinen Abbruch. Und daran lässt er uns teilhaben.

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