Guns N' Roses - Die letzten Giganten

von Mick Wall 
4,0 Sterne bei2 Bewertungen
Guns N' Roses - Die letzten Giganten
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Eine bewegte, aufregende, unterhaltsame und einmalige Bandgeschichte wird deutlich, die vor allem den Frontmann in den Mittelpunkt stellt.

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Inhaltsangabe zu "Guns N' Roses - Die letzten Giganten"

Im Original Lineup wiedervereint, füllen Guns N´Roses erneut Stadien, 30 Jahre nach ihrem Debütalbum „Appetite for Destruction", das als Meilenstein in die Musikgeschichte eingegangen ist.
Guns N' Roses sind, was jede Rock Band seit den Rolling Stones versucht haben zu sein: Gefährlich! Sie explodierten aus der 80er Glam Rock Szene und defi nierten eine neue Ära des Rock N' Roll. Mick Wall traf Guns N' Roses, als die Band im berühmt-berüchtigten „Hell House" zusammenlebte und wurde Teil des inneren Zirkels. Dank seiner langjährigen Freundschaft und Verbindung zu Guns N' Roses, konnte er exklusive Interviews mit allen Originalmitgliedern führen. Außerdem gelang es ihm, mit den ersten Managern der Band zu sprechen, die in der wilden Zeit von 1986 - 2004 für die Belange der Band verantwortlich waren. Sie alle trugen neue Enthüllungen und interessante Geschichten aus dem Studio, auf Tour und hinter den Kulissen bei.
„Last of the Giants" ist eine Hommage an Guns N' Roses: Die letzten Rock Stars einer Zeit, die geprägt war von wilden Exzessen und einer „not-giving-a-shit"-Attitüde.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783962410063
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:560 Seiten
Verlag:Overamstel Verlag
Erscheinungsdatum:23.10.2017

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    ErleseneBuechervor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Eine bewegte, aufregende, unterhaltsame und einmalige Bandgeschichte wird deutlich, die vor allem den Frontmann in den Mittelpunkt stellt.
    Troubadour, Verspätung & one in a million

    Auf dieses Buch habe ich mich besonders gefreut. Ich bin seit den frühen 90ern ein großer Fan dieser Band und habe sie bereits mehrmals live gesehen. Das Buch war also ein Muss! Ich habe bereits vor etlichen Jahren Mick Walls Biographie über Axl gelesen und war nicht ganz so begeistert. Das Verhältnis der beiden ist ja auch etwas schwierig. Außerdem kenne ich ebenfalls diese kleinere Bandbiographie oder besser Fanbuch bzw. Bildband von Jens Schmiedeberg. Des Weiteren habe ich die Biographie von Duff gelesen. Trotzdem hat sich gerade in den letzten Jahre noch einmal so viel getan und da versprach dieses Buch das aktuellste zu sein. Es reicht bis ins Jahr 2017 hinein.

    Insgesamt lässt sich sagen, dass dieses Buch wohl eine Zusammenfassung sämtlicher Biographien über Guns N‘ Roeses ist. Es enthält etliche Informationen aus Büchern, Interviews und Internetseiten und scheint wirklich gut recherchiert zu sein. Ob Mick Wall versucht wirklich neutral gegenüber den Lagern Axl vs. Slash/Duff zu sein, ist schwer zu sagen. Es scheint manchmal so, aber teilweise kommt es einem schon sehr wohlwollend Axl gegenüber vor. Was natürlich auch daran liegt, dass Doug Goldstein sehr oft zu Wort kommt und der Axl ja halb im Arsch hing und alles für ihn gemacht hat, weil er ihn ja so liebte (das wird immer wieder betont). Deutlich wird aber auch – und das ist Fakt -, was für ein besonderer Charakter Axl ist und nicht umsonst war und bin ich ein großer Fan von ihm. Früher fand ich ihn wirklich so unglaublich toll. Aber man hatte ja auch nicht wirklich Ahnung als kleiner Teenagerfan. Er ist zweifellos einer der größten, faszinierensten Frontmänner und ohne ihn hätte GNR es nie so weit geschafft, aber er war eben auch ein Riesenarschloch und das kommt mir etwas zu kurz in dem Buch bzw. wird nicht deutlich genug ausgesprochen – von seinen Bandkollegen anscheinend nie direkt (was ich mir gar nicht vorstellen kann). Außerdem ist nicht nachvollziehbar, was in den letzten Jahren mit ihm passiert ist. Warum hat er sich, was die Arbeitsmoral und Empfindlichkeit angeht plötzlich so gewandelt? Und auch äußerlich bzw. sein Verhalten auf der Bühne ist er doch nicht eine ältere Version von dem Axl, den man von früher kennt. Da wirken ja die Ex-Drogenjunkies – zu denen er ja eben nicht gehört – Slash und Duff wie gesunde, fitte, gutaussehende etwas ältere Männer. Es gibt also einige Lücken, die auch Mick Wall nicht füllen konnte.

    Es wird auf jeden Fall eine bewegte, aufregende, unterhaltsame und einmalige Bandgeschichte deutlich, die vor allem den Frontmann in den Mittelpunkt stellt. Sie wirkt gut recherchiert, allerdings blieben für mich die richtigen Insiderinformationen, vor allem aus den Spitzenzeiten der frühen 90er, eher mangelhaft. Ich habe da auf eindeutig mehr gehofft, allerdings ist es wohl so, dass die Beteiligten sich kaum daran erinnerten. Ein Wunder, dass alle fünf Gründungsmitglieder noch leben. Spannend wäre es, wenn Axl mal endlich eine eigene Biographie veröffentlich oder es wirklich mal einen Film über die Band gegeben würde.

    Was den Lesefluss leider etwas störte, waren die vielen Rechtschreib- bzw. Druckfehler.

    Bewertung: 5 von 5 Punkten

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    Joe_Desiatos avatar
    Joe_Desiatovor 5 Monaten

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