Mickaël Launay

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Mickaël LaunayDer große Roman der Mathematik
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Der große Roman der Mathematik
Der große Roman der Mathematik
 (3)
Erschienen am 15.08.2018

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Rezension zu "Der große Roman der Mathematik" von Mickaël Launay

Eine Gutenachtgeschichte über Mathematik.
losgelesenvor einem Monat

Kann man mit Vergnügen ein Mathebuch lesen? Dafür eignet sich mit Sicherheit nicht unbedingt das Mathe-Schulbuch der Oberstufe, „Der grosse Roman der Mathematik“ von Mickaël Launay, erschienen im Verlag C. H. Beck, hingegen schon.

Der Franzose ist promovierter Mathematiker und hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen für die Mathematik zu begeistern. Denn immer wieder wird mit dem mathematischen Nichtwissen kokettiert und bekommt zustimmendes Nicken. Wird hingegen mangelndes Geschichtswissen an den Tag gelegt, erntet der Betreffende eher hämische Blicke.

Der Untertitel des Buches „Von den Anfängen bis heute“ ist Leitthema des Buchs, denn die Kapitel beginnen mit einer geschichtlich-mathematischen Einordung des betreffenden Themas in den historischen Kontext. Alle Kapitel sind begeisternd geschrieben, mit Anekdoten gespickt und erinnern dadurch nie an langweilige Referate.

Mickaël Launay nimmt den interessierten Leser an die Hand und beginnt seine Reise durch die Jahrhunderte voller mathematischen Entdeckungen. Erfreulicherweise referiert er dabei nie über Mathematik, sondern er erzählt sie stattdessen. So spürt man beim Lesen seine Begeisterung für diese faszinierende Fachrichtung. Auch finden sich vergleichsweise wenig Formeln in dem Buch, die vielleicht eher abschreckend wirken können. Vielmehr versucht der Mathematiker durch geschickte Verwendung geeigneter Abbildungen komplizierte Vorgänge klar und präzise darzustellen und zum Glück gelingt es ihm auch.

So ist „Der große Roman der Mathematik“ ein erfreulich mathematisches Lesevergnügen, das fast an den jungen Klassiker „The Joy of x“ von Steven Strogatz heranreicht und damit absolut empfehlenswert.

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Rezension zu "Der große Roman der Mathematik" von Mickaël Launay

Mathematik leicht verständlich erklärt.
Nomadenseelevor 5 Monaten

Der Titel des Buches führt in die Irre. Ich hatte etwas Ähnliches wie *Sophies Welt* erwartet, aber es handelt sich nicht um einen Roman, sondern um ein Sachbuch.

Dennoch handelt es sich um ein sehr gutes Sachbuch, welches selbst für Mathe – Noobs wie mich gut verständlich ist. In der Grundschule war Mathe schon immer mit einer 3 die schlechteste Note und dies hat sich zu einem Anwesenheitspunkt gesteigert. In der Stochastik-Arbeit hatte ich 4 Punkte bekommen und mein Lehrer hat mich total verwundert angestarrt. Also wenn ich das Buch verstanden habe, dann versteht es wirklich jeder.

Ich habe auch eine ganze Menge gelernt, z.B. was Polyeder überhaupt sind. Das einzige war, ich musste mir das Buch portonieren, mehr als ein Kapitel war mir nicht möglich. Ich musste es verstehen und verdauen. Alle nicht so extremen Mathe – Noobs werden das Buch aber sicherlich zügig durchlesen können, denn es ist wirklich sehr gut beschrieben. Nur in der heutigen Zeit wimmelt es von Theoremen und Axiomen, welche nicht mehr wirklich nachvollziehbar sind.

Fazit

Mathematik leicht verständlich erklärt.


Quelle

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Buchraettins avatar

Rezension zu "Der große Roman der Mathematik" von Mickaël Launay

Das Buch ist eine gelungene Mischung aus Wissensvermittlung und Geschichten aus der Mathematik
Buchraettinvor 6 Monaten


Mathe. Ein Unterrichtsfach, das wohl vielen die Schweißperlen auf die Stirn treibt. Dabei begegnet uns die Mathematik so oft in unserem Umfeld. Dieses Buch nimmt den Leser mit auf eine Reise durch die Menschheitsgeschichte und folgt dabei gezielt der Entwicklung der Mathematik.
Der Autor nimmt den Leser mit auf einen Besuch im Louvre, in Paris. Hier erkundet er die geschichtliche Sammlung. Die Sumerer, die Symbole für Zahlen erfunden haben. Symbole auf Tontöpfen. Mathe in der Geschichte der Menschheit, das fand ich eine ungewöhnliche Herangehensweise an die Mathematik, aber es ist wirklich sehr unterhaltsam und ein genialer Erzählstil des Autors in diesem Buch. Er schafft es auf anschauliche und unterhaltsame Art und Weise und vor allem auch spannend Mathe zu vermitteln.
Der Autor ist Mathematiker und hat über Wahrscheinlichkeitstheorie promoviert.
Ich denke gerade auch für Jugendliche, die sich für Mathe, Physik interessieren, ist diesen Buch ein tolles Leseerlebnis.
Wer dieses Buch liest, der mag Mathe schon ein wenig und hat wohl auch keine Angst vor den Formeln und Zahlen und natürlich auch Fachbegriffen aus der Mathematik, die im Buch auftauchen.
Den Leser mitzunehmen auf eine Reise durch die Geschichte der Mathematik und damit auch der Menschheitsgeschichte, damit verbunden die Entwicklung von Zahlen, Symbolen und auch der Ausblick, wo geht die weitere Entwicklung hin, das hat mir richtig gut gefallen.
Zu Beginn des Buches findet der Leser ein Inhaltsverzeichnis, das einen ersten Überblick über die Themen im Buch bietet und den Leser auch gezielt nach interessanten Themen suchen und dort lesen lässt.
Abgerundet wird das Buch von Bildnachweisen, einem ausführlichen Literaturverzeichnis und für alle Interessierten Leser, die tiefer ins Thema eintauchen möchten, gibt es noch Tipps für Museen. In Gießen gibt es übrigens ein Museum für Mathematik.
Ich mochte die Darstellung der Themen, dieses Vermischen von historischen Fakten, Szenen von Mathematikern aus der Vergangenheit in Verbindung mit mathematischen Formeln.
Es sind kleine Zeichnungen im Buch zu finden, anhand deren z.B. Spiralen dargestellt werden, Koordinaten, „der vier Farben Satz“, aber auch Themen wie „Mandelbrot Menge“.
Für alle Hobbymathematiker, die gerade zum Ende hin, auch nicht mehr allen Gedankengängen folgen konnten, ich mochte die letzten Worte des Autors im Buch, das man einfach neugierig sein solle, denn Mathematik begegnet uns allen überall im Alltag.
Das Buch ist eine gelungene Mischung aus Wissensvermittlung und historischen Geschichten aus der Mathematik. Es ist spannend zu lesen, zeigt das Mathe Spaß machen kann, neugierig macht, fesselt und nebenbei lernt der Leser noch ein wenig Mathe.

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