Micky Kaltenstein

 5 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor von Stille und Begeisterung.

Lebenslauf von Micky Kaltenstein

Micky Kaltenstein ist freie Journalistin, Autorin und Sprecherin. Sie hat Kommunikationswissenschaften studiert und schreibt für Magazine, Zeitungen, Unternehmen und private Auftraggeber. Die Autorin lebt in Salzburg, reist gerne durch die Welt und begeistert sich für gute Gespräche. www.kaltenstein.at

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Micky Kaltenstein

Cover des Buches Begeisterung (ISBN:9783702509392)

Begeisterung

 (2)
Erschienen am 18.01.2019
Cover des Buches Stille (ISBN:9783702509408)

Stille

 (2)
Erschienen am 07.10.2019

Neue Rezensionen zu Micky Kaltenstein

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Rezension zu "Stille" von Micky Kaltenstein

Ein Luxus - Stille
Sikalvor 4 Monaten

Wer bereits das Buch „Begeisterung“ von der Autorin Micky Kaltenstein lesen durfte, wartete sehnsüchtig auf ein Neues  von ihr. Nun widmet sie sich der „Stille“, hat 9 Porträts von Menschen skizziert, denen Stille in ihrem Alltag wichtig ist.


In einer Welt, die wie von selbst immer lauter wird, ist Stille mittlerweile Luxus und viele müssen sich in regelmäßigen Abständen eine Auszeit nehmen, um überhaupt noch im Alltag bestehen zu können. Doch es gibt auch Menschen, die ihr Leben auf andere Grundpfeiler stellen und die dafür etwas bekommen, was oft verloren geht und doch so wichtig ist – Stille, das „In-sich-Kehren“, Zeit für Besonderheiten.


Wir dürfen in das Leben von Peter Svatek eintauchen, der als Geigenbauer zwischen Klang und Lärm unterscheidet oder Bella Meyer, die von Blumen lernt. Wir lernen Christopher Lewis kennen, der alten Dingen wieder eine Bestimmung gibt und auch Elisabeth Pozzi-Thanner, deren Beruf Zuhören ist und die Geschichten als Geschenk annimmt. Der Maßschneider Sven Jungclaus versinkt im Tun und schafft sich als Ausgleich zur Stille handwerkliche Arbeiten und Elektronik. Die New Yorkerin Anne Boster musste lernen für ihre Idee zu kämpfen und sieht ihr Gartenprojekt als Lebensaufgabe. Der Priester Bernd Kober schockierte seine Eltern mit seinem Berufswunsch und sieht Stille als einen Weg, der immer neu gefunden werden will. Die Drehbuchautorin Karin Michalke zieht die Berge dem Stress der Stadt vor und versucht ein autarkes Leben. Für Wilfried J. Brandner hat Stille eine ganz andere Bedeutung, er hat auch einen besonderen Zugang zum Hören oder Nichthören.


Die einzelnen Porträts sind sehr berührend und laden ein, das Buch zu genießen und ein wenig zu entschleunigen. Sich ein wenig Zeit nehmen und in den Luxus der Stille eintauchen – gerne vergebe ich dafür 5 Sterne.

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Rezension zu "Stille" von Micky Kaltenstein

Faszination Stille
Bellis-Perennisvor 4 Monaten

In ihrem zweiten Buch schreibt die Autorin und Journalistin, Micky Kaltenstein, über die „Stille“. Etwas, das in unserer lauten Zeit schon sehr selten geworden ist. .  

Die Autorin hat 9 Personen heraus gepickt, die bewusst nach Stille gesucht und sie auch gefunden haben. Diese Menschen hat sie befragt und porträtiert. Der Bogen ist dabei weit gespannt. 

 

  • Peter Svatek
  • Bella Meyer
  • Christopher Lewis
  • Elisabeth Pozzi-Thanner
  • Sven Jungclaus
  • Anne Boster
  • Bernd Kober
  • Karin Michalke
  • Wilfried J. Brandner 

Diese neun höchst unterschiedlichen Menschen erzählen, wie sie ihre persönliche inneren und äußere Stille gefunden haben. Sie berichten, dass manchmal die Herkunft oder Leben an sich ihnen einige Stolpersteine in den Weg gelegt hat, die sie überwinden konnten.   

Meine Meinung:  

Jede der Geschichten ist einzigartig, wie die Person, die sie erzählt. Eine möchte ich besonders hervorheben, nämlich di von Elisabeth Pozzi-Thanner, die die Stille, die die Nazi-Zeit in Österreich bis die 1980er Jahre hinterlassen durchbricht, indem sie als „Oral-Historian“ Überlebende der Shoah interviewt hat.  

Interessant auch die Bemerkung von Christopher Lewis, der wegen allerlei Unfug von seiner Mutter Hausarrest auferlegt bekommen hat, und diesen mehr als Segen denn als Strafe empfunden hat, konnte er doch, alleine und in der Stille seinen Gedanken nachhängen. Das fehlt den Kinder von heute vielfach. Denn die werden 24 Stunden 7 Tage die Woche bespaßt und haben kaum Möglichkeit sich zurückzuziehen. Wenn man ihnen mehr Möglichkeit zur Entdeckung der Stille böte, wer weiß, ob der eine oder andere Konflikt gar nicht entstünde. 

Der Schreibstil ist ansprechend, locker und flüssig. An manchen Stellen kann man die Stille richtig spüren. 

Fazit:  

Ein nettes Mitbringsel aus dem Salzburger Pustet-Verlag, dem ich gerne 5 Sterne gebe.

 

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Rezension zu "Begeisterung" von Micky Kaltenstein

Porträts abseits des Mainstreams
Sikalvor einem Jahr

Wenngleich die Tageszeitungen oder die Nachrichtensendungen überquellen vor lauter schrecklichen, dramatischen Geschehnissen, darf man sich auch mal zurücknehmen und die Welt vorüberziehen lassen. Daran denken, dass es Menschen gibt, die sich für ihr Tun dermaßen begeistern, dass deren Welt reicher wird.

 

Die Autorin Micky Kaltenstein stellt in ihrem Buch neun Porträts begeisterter Menschen vor. Dabei treffen wir auf Persönlichkeiten, die sich von der Masse abheben – nicht nur dadurch, WAS sie tun, sondern vor allem WIE, wieviel Engagement und Enthusiasmus ständige Begleiter sind.

 

Wir begegnen:

Dem Chansonnier, Schauspieler und Regisseur Georg Clementi;
der jüngsten Solo-Weltumseglerin Laura Dekker;
dem Keramikkünstler Gerald Tusch;
der Dirigentin und Orchester-Gründerin Elisabeth Fuchs;
der Maßschuhmacherin Gabriele Gmeiner;
dem TV-Moderator, Autor und Schauspieler Ralph Caspers;
der ehemaligen Opernsängerin, Gesangslehrerin und Boutique-Besitzerin Barbara Bonney;
der ehemaligen Gewandmeisterin und aktiven Musik-Liebhaberin Hildegard Neumann;
und dem Neurobiologen sowie Hirnforscher Gerald Hüther.

 

Diese Menschen geben einen Einblick in ihr Tun, erzählen über ihre Anfänge, ihren Weg dahin, über Umwege, ihre Intention. Wobei Gerald Hüther von der Begeisterung als kurzes Aufflackern spricht und die Freude über die Begeisterung stellt, weil diese intensiver und länger anhaltend ist. Gut gefiel mir der Vergleich zwischen der Begeisterung und dem Verliebtsein, während die Freude mit Liebe verwandt ist.

 

Die Porträts sind sehr unterschiedlich durch die breite Auswahl der Personen und doch findet sich der rote Faden, der alle auf einem gemeinsamen Nenner vereint.

 

Ich würde mir wünschen, dass in den Schulen und im Elternhaus den Kindern ein breiter Tisch an Möglichkeiten angeboten wird, aus denen sie wählen können. Jedes Kind hat ein besonderes Talent, muss es für sich finden und dies gilt es zu unterstützen. Nur diese Vielfalt ist ein wertvoller Motor unserer Gesellschaft.

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