Micol Ostow Ricky Ricardo, mein Handy und ich

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Inhaltsangabe zu „Ricky Ricardo, mein Handy und ich“ von Micol Ostow

Aggie, 16, pummelig, ungeschickt, durchschnittliches Aussehen, aber mit umso mehr Selbstironie und Witz ausgestattet, findet die Idee ihres Vaters, nach Alaska zu ziehen, gelinde gesagt, bescheuert. Aber da sogar ihre sonst so schrille Mutter eingewilligt hat, gibt es nun kein Zurück mehr. In dem attraktiven und witzigen Duncan findet Aggie schon am ersten Tag einen besten Freund. Das kann nur noch von dem Schwarm der Schule getoppt werden, bei dem es natürlich nicht lange dauert, bis er auftaucht. Und in den sich Aggie prompt verknallt. Die beiden laufen sich immer öfter über den Weg. Das verunsichert Aggie. Und ausgerechnet jetzt ist ihr Handy verschwunden – ihr Halt, ihr Anker, ihre Verbindung nach Miami und zu ihrer besten Freundin Chloé.

Gute Unterhaltung ohne Tiefgang.

— Starlet

Das Buch erinnert uns einmal mehr daran: Sei mutig und sei einfach du selbst, dann wirst nach außen strahlen so wie ich auch beim Lesen ;-)

— justitia

Lustig bis ernst, wenn man miterlebt wie Aggie reift. Dabei helfen Handy&gute Freunde. Botschaft: Sei du selbst&lebe dein Leben!

— LeseJulia

Klein wenig zu wenig Ricky Ricardo, ein klein wenig zu viel von Handy und irgendwie nichts von sich selbst...Eine Schlaftablette fürs Bett!!

— Bells95

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  • Ricky Ricardo, mein Handy und ich

    Ricky Ricardo, mein Handy und ich

    LeFaBook

    20. February 2014 um 21:25

    Inhalt: Aggie, 16, pummelig, ungeschickt, durchschnittliches Aussehen, aber mit umso mehr Selbstironie und Witz ausgestattet, findet die Idee ihres Vaters, nach Alaska zu ziehen, gelinde gesagt, bescheuert. Aber da sogar ihre sonst so schrille Mutter eingewilligt hat, gibt es nun kein Zurück mehr. In dem attraktiven und witzigen Duncan findet Aggie schon am ersten Tag einen besten Freund. Das kann nur noch von dem Schwarm der Schule getoppt werden, bei dem es natürlich nicht lange dauert, bis er auftaucht. Und in den sich Aggie prompt verknallt. Die beiden laufen sich immer öfter über den Weg. Das verunsichert Aggie. Und ausgerechnet jetzt ist ihr Handy verschwunden ihr Halt, ihr Anker, ihre Verbindung nach Miami und zu ihrer besten Freundin Chloé. Meine Meinung: -Ricky Ricardo, mein Hand und ich- dieser Titel klingt nicht nur lustig, nein, er ist ein Vorgeschmack auf den Inhalt dieses Buches...Das Buch ist aus der Sicht der Hauptprotagonistin Aggie geschrieben, mit viel Humor und Charme wird man in das Seelenleben der 16.Jährigen gezogen. Nachdem Aggie mit ihren Eltern, dem sonnigen Miami den Rücken gekehrt hat (unfreiwillig!) und ins kalte und verschneite Alaska zieht ist nicht nur die Temperatur am Tiefpunkt...sondern auch ihre Stimmung. Mit viel Witz und Sarkasmus beschreibt Aggie ihre Zeit in der neuen Umgebung Eine Vielversprechende Ablenkung ist in diesesm Fall ihr gutaussehender Mitschüler Tobin, doch der scheint nur Augen für seine Ex Freundin zu haben, die wie ein nerviges Bienchen um ihn herumschwirrt..Zum Glück gibts da auch noch Duncan, Aggies "neuer bester" Freund, mit dem sie sich seit ihrem ertsen Schultag super versteht. Mit Duncan an ihrer Seite ist Aggies neues Leben, weit weg von Miami fast erträglich, wäre da nicht ihre Mutter, die anscheinend in der Midlife crises steckt. Was Aggie in dieser schweren Zeit "wirklich" hilft, ist ihr Handy, ein allround talent in Sachen Technik und Multimedia. Ihre einzigste Möglichkeit um ihre Kontakte in Miami zu erhalten, als dieses aber plötzlich findet, scheint das Fass am überlaufen zu sein, oder dich nicht? Aggies Probleme, Gefühle und Gedanken, sind in diesem Buch sehr gut geschildert, da mit viel Humor und Witz erzählt wird, kommt man ums ein oder andere Lachtränchen nicht herum. Nicht nur Aggie, auch die anderen Charaktere im Buch, sind nach den ersten paar Seiten symphatisch. Hier und da gab`s zwar schon mal eine Stelle die etwas in die länge gezogen war, ansonsten konnte mich das Buch von Anfang bis (fast) Ende durchaus überzeugen. Dieses (fast) Ende kommt zustande, da es meiner Meinung nach in den letzten paar Seiten ziemlich schnell ging, ein Geschehnis nach dem nächsten kam und das Ende dann sehr abrupt war..

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  • Ricky Ricardo, mein Handy und ich

    Ricky Ricardo, mein Handy und ich

    Themistokeles

    11. September 2013 um 15:34

    Nachdem ich hier den Klappentext gelesen hatte, hatte ich mich irgendwie auf ein ganz anderes Buch eingestellt, als mich letztendlich erwartet hätte. Vielleicht hätte ich statt dem Klappentext des deutschen Buches, einfach mal den Titel des englischen Originals herausfinden sollen, denn der trifft das Buch schon deutlich eher, als es irgendetwas am Deutschen jemals schaffen würde. Im Englischen heißt das Buch "What would my cell phone do?", was eigentlich den Kern des Romans trifft, denn Aggie verliert ihr Handy und mittels eines GPS-Tracking-Systems im Internet verfolgt sie immer mal wieder, wo ihr Handy aktuell ist. Das Thema, wie lebe ich ohne Handy bzw. was ändert sich dadurch für Aggie, kommt eigentlich gar nicht zum Tragen. Durch den Klappentext hätte ich ein wenig etwas in diese Richtung erwartet, war aber halt einfach nicht so. Zudem ist es so, dass Aggie für mich ein nicht gerade ausgereifter Charakter ist. Irgendwie bleibt sie die gesamte Geschichte hindurch einfach sehr oberflächlich und ich verstehe viele ihrer Handlungen so gar nicht. Und was übrigen Ricky Ricardo, der Hund der Familie, groß mit der Geschichte zu tun haben soll, außer das er da ist, habe ich auch nicht verstanden. Allgemein ist die Geschichte einfach relativ oberflächlich gehalten und weißt eigentlich keinerlei Tiefgang auf. Zumal mir sowohl Aggie, als auch der Rest der Familie sehr seltsam vorgekommen ist. Allen voran die seltsame Mutter, die sie hat, die einfach nur überdreht und komisch wirkt, die ich aber in ihrer Art, außer, dass sie mich genervt hat, auch nicht wirklich verstanden habe. Allgemein ist es wohl einfach wirklich so, dass der Roman allein dazu gedacht ist, ein wenig seicht zu unterhalten. Bei mir hat er das nicht wirklich geschafft, weil mir einfach ein bisschen wirkliche Handlung fehlte, abgesehen von der Tatsache, dass Aggie versucht sich einzuleben und eventuell noch das Interesse eines Jungen zu wecken. Zumal das alles auch auf mich nur so halbgar wirkte. Irgendwie war es wohl entweder nicht meine Geschichte, vom Inhalt her oder wirklich auch einfach so gar nicht mein Buch. Ich war auf jeden Fall nicht traurig darum, als ich das Buch endlich beendet hatte, denn mein Fall war es so gar nicht, etwas zu überdreht, kaum Handlung, sehr flache Charaktere und ein Titel, der einfach nicht passen wollte. Vielleicht mag das Buch ja jüngeren noch eher zusagen, aber wirklich empfehlen, kann ich es nicht.

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  • Eine heitere Story mit einer sehr symphatischen Protagonistin

    Ricky Ricardo, mein Handy und ich

    Ninjutsu

    05. September 2013 um 13:53

    Zum Cover Ich finde das Cover sehr hübsch, man sieht darauf den Chihuahua Ricky Ricardo und die Eiskristalle im Hintergrund deuten auf Alaska hin. Was mir auf dem Cover fehlt ist das Handy. Auch hätte man den englischen Titel doch einfach übersetzen können. Aber ich will jetzt nicht über den deutschen Titel meckern, der ist schon okay so, auf jeden Fall besser als so manch anderer deutscher Übersetzungstitel. Meinung Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen, die Protagonistin geht sehr selbstironisch mit ihren Schwächen um, das macht sie für mich sehr symphatisch. Viel erfährt man über die anderen Charaktere nicht, sie bleiben eher blass. Die Idee mit dem verlorenen Handy finde ich echt gut. Aber eigentlich würde doch jeder erstmal einen riesigen Schreck bekommen, wenn er merkt, dass das Handy weg ist. Aggie macht sie da aber keine großen Gedanken drüber, so nach dem Motto, naja dann ist es eben weg, macht doch nix. Diese Reaktion spiegelt wiederrum auch ihren Charakter wieder. Aggie scheint etwas träge und lustlos zu sein. Als sie ihr Handy aber via GPS ausfindig macht ändert sich dieser Charakterzug, als sie sieht was ihr Handy so tolles erlebt.  Die Freundschaft zwischen ihr und Duncan ist wirklich niedlich. Freundschaften zwischen Junge und Mädchen gibt es ja nicht sehr oft in Jugendbüchern. Das Ende kam mir zu abrupt und es ist auch nicht wirklich sehr realitätsnah. Achtung Spoiler --> Das der Typ auf den man die ganze Zeit heimlich steht, dann plötzlich zu einem kommt und einem seine Liebe gesteht, kommt dann doch ziemlich plötzlich. Ein großer Minuspunkt. Fazit Trotz des schlechten Ende, hat mir das Buch gut gefallen und mich des öfteren schmunzeln lassen. Wer mal wieder was Heiteres lesen möchte, der sollte zu diesem Buch greifen.  

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  • Leserunde zu "Ricky Ricardo, mein Handy und ich" von Micol Ostow

    Ricky Ricardo, mein Handy und ich

    ueberreuter_Verlag

    Vom Sommerparadies Florida in die eisige Kälte Alaskas Schlimmer könnte es nicht kommen: Aggie führt im sonnigen Miami ein glückliches Leben an der Seite ihrer besten Freundin Chloé – des beliebtesten Mädchens an der High School! –, bis ihre Eltern beschließen, in die Einöde Alaskas zu ziehen. Von nun an wird sie auf sommerliche Wärme, leichte Klamotten und soziale Kontakte verzichten müssen – oder? Zu allem Überfluss verliert sie ihr Handy, das zu jeder Stunde ihr verlässlicher Kontakt zur Außenwelt war. Kennt ihr das Gefühl, von diesem kleinen technischen Apparat abhängig und ohne ihn völlig aufgeschmissen zu sein? Dann schreibt uns bis zum 15.05.2013, in welchen Situationen des Alltags das Handy am wichtigsten für euch ist und bewerbt euch damit um eines von 15 Leseexemplaren von „Ricky Ricardo, mein Handy und ich“! Begleitet uns bei der Leserunde zu diesem unterhaltsamen Jugendbuch und lasst uns gemeinsam herausfinden, ob Alaska einem mehr Möglichkeiten bietet, als sich kuscheligwarm unter vielen Schichten Decken zu verkriechen und wie es gelingt, auch ohne Handy zu überleben!   Mehr zum Inhalt: Aggie, 16, pummelig, ungeschickt, durchschnittliches Aussehen, aber mit umso mehr Selbstironie und Witz ausgestattet, findet die Idee ihres Vaters, nach Alaska zu ziehen, gelinde gesagt, bescheuert. Aber da sogar ihre sonst so schrille Mutter eingewilligt hat, gibt es nun kein Zurück mehr. In dem attraktiven und witzigen Duncan findet Aggie schon am ersten Tag einen besten Freund. Das kann nur noch von dem Schwarm der Schule getoppt werden, bei dem es natürlich nicht lange dauert, bis er auftaucht. Und in den sich Aggie prompt verknallt. Die beiden laufen sich immer öfter über den Weg. Das verunsichert Aggie. Und ausgerechnet jetzt ist ihr Handy verschwunden ihr Halt, ihr Anker, ihre Verbindung nach Miami und zu ihrer besten Freundin Chloé.   Hier könnt ihr euch die Leseprobe herunterladen!

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  • Man kann von Aggie lernen

    Ricky Ricardo, mein Handy und ich

    jessilove

    13. July 2013 um 23:24

    Wo soll ich anfangen? Vielleicht ganz vorne. Aggies Mutter ist eine Mutter, die ihre Tochter leicht in die Magersucht treiben kann, ich meine wirklich. Ich finde sowas traurig, also wenn Mütter sowas machen. Aber ich finde umso besser, dass Aggie so stark bleibt, nicht weniger isst (würde sie es doch tun, hätte das Buch über ein anderes Thema gehandelt). Ich mochte Aggie, obwohl sie schon fast langweilig war, nie was getan hat, bis ihr Handy ihr geholfen hat. Aggie ist ein süßes Mädchen, finde ich. Duncan ist so toll, ich glaube ich habe mich direkt in ihn verliebt. Er hat Aggie zugehört, war für sie da, hat sie beraten, ein so, so toller Freund (wo bleibt meiner?). Chloé ist keine richtige Freundin. Aggie war nur ihr Anhang, aber Aggie selber konnte sich nicht entfalten, sie war einfach nur das Mädchen neben Chloé. Ich mag Aggies entwicklung. Aber gerade als das Buch zu dem Punkt kam auf den ich so lange gewartet hat war es zuende, davor ist die Geschichte so ein bisschen vor sich hin gedümpelt. Am Ende kam ich gar nicht mehr los vom Buch, die Ereignisse haben sich ja schon fast überschlagen. Ich kann abschließend sagen, dass das Buch ein gutes Buch für zwischendurch ist, aber es hat mir das entscheidene gefehlt, das unvorhersehbare. Denn leider war es das, vorhersehbar. Die volle Rezension gibt es hier: http://feenzauberbuchnews.blogspot.de/2013/07/ricky-ricardo-mein-handy-und-ich.html

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  • Ein nettes Jugendbuch, leider ist die Handlung oftmals etwas eintönig

    Ricky Ricardo, mein Handy und ich

    Starlet

    21. June 2013 um 12:11

    Die 16jährige Aggie muss vom sonnigen Florida nach Alaska ziehen. Grund dafür ist die Karriere ihres Vaters, der dort für ein Jahr eine Radiosendung übernimmt. Ihre Mutter, eine Soap-Darstellerin, findet die Idee super. Sie zieht sich vom Filmgeschäft zurück und möchte dort ihrer neuen Leidenschaft, dem Fotografieren, nachgehen. Für Aggie ist es schrecklich, dass sie sich von ihrer besten Freundin Chloé trennen muss. Sie hat sich im Laufe der Schuljahre als beste Freundin etabliert, die immer schön im Schatten von Chloé steht. Aggie ist gerne unauffällig, ihr hat das Leben in Florida gut gefallen. Nun möchte sie in Alaska möglichst unsichtbar bleiben. Doch schon am ersten Schultag wird sie von Duncan angesprochen und findet in ihm einen guten Freund. Und auch der Schwarm der Schule lässt Aggie nicht kalt – sie verliebt sich in den attraktiven Tobin. Anfangs bekommt sie noch Tipps von ihrer besten Freundin Chloé, doch als Aggies Handy verschwindet wird auch der Kontakt immer weniger. Lesegrund: Mich hat vor allem das Cover neugierig auf das Buch gemacht. Cover: Ein Hingucker – Aggie, in ihren Sommerklamotten, mit schicker Handtasche und ihrem süßen Hund, die in der Kälte Alaskas steht. Fazit: Ein nettes Jugendbuch, leider ist die Handlung oftmals etwas eintönig. Den Einstieg in das Buch hatte ich schnell gefunden. Die Entscheidung ist bereits gefallen und Aggie ist unterwegs nach Alaska. Das Buch liest sich sehr leicht, da es sehr umgangssprachlich geschrieben ist. Das muss man mögen, mir hat es jedoch keine Schwierigkeiten bereitet. Aggie macht sich selbst kleiner, als sie ist. Sie sieht sich als Mauerblümchen, empfindet sich mit Kleidergröße 40 als dick und möchte von niemandem wahrgenommen werden. Im Laufe des Buches habe ich mich gefragt, wie Teenager es aufnehmen, wenn sie immer wieder lesen, wie dick sich Aggie fühlt. Kleidergröße 40 ist meiner Meinung nach eine Größe, in der man durchaus eine gute Figur macht. Deswegen bin ich etwas unschlüssig, ob ich einem Teenager dieses Buch empfehlen würde. Schnell gewöhnt Aggie sich in Alaska ein, sie wird gleich am ersten Tag von Duncan angesprochen, mit dem sie sich anfreundet. Im Gegensatz zur schüchternen Tochter ist Aggies Mutter eine ziemlich jugendliche Mutter, die gerne bunte Kleidung trägt. Sie versucht immer wieder, ihrer Tochter die Modewelt näherzubringen, geht mit ihr shoppen und nimmt sie mit zum Sport. Aggies Mutter ist eine interessante Persönlichkeit, über die man auch immer wieder schmunzeln kann. Nebencharaktere wie sie werten das Buch deutlich auf und bringen etwas Schwung in die Handlung. Insgesamt hat mir das Buch gefallen, leider empfand ich es oftmals als eintönig und oberflächlich. Auch werden manche Handlungsstränge nicht aufgeklärt, was sehr schade war.

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  • Eiszeit

    Ricky Ricardo, mein Handy und ich

    MelaM

    13. June 2013 um 19:02

    Inhalt: In diesem Buch geht es um die 16 jährige Aggie, die mit Ihren Eltern und dem Hund Ricky Ricardo vom sonnigen und warmen Florida nach Alaska ziehen muss. Vorteil: Sie kann in den dicken Klamotten ihre Pfunde verstecken. Nachteil: so ziemlich alles andere. Immerhin kennt sie außer ihrer durchgeknallten Mutter, einer Ex Soapdarstellerin, und ihrem Vater dem Radiopsychologen niemanden… Fazit: Das Buch ist aus der Sicht von Aggie geschrieben. Zu Anfang fand ich das auch klasse. Man konnte sich direkt in sie hineinversetzen. Im Laufe der Geschichte ging mir aber genau dieser Schreibstil extrem auf die Nerven. Was vermutlich einfach an der Wandlung von Aggie im Laufe des Buches lag. Die Story klang auch besser als sie am Ende war. Es ist bestimmt für viele jungendliche ein schönes kurzweiliges Buch, aber mein Fall war es leider nicht. Und ich kann leider nicht mal sagen warum…

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  • Locker-leichte Teeniekomödie für zwischendurch

    Ricky Ricardo, mein Handy und ich

    Franzi293

    10. June 2013 um 11:03

    Aggie, sechzehn Jahre alt, eher schüchtern und dank ihrer Gene nicht die schlankste, ist mit ihrem Leben in Miami ganz zufrieden. Ja nicht zu sehr auffallen ist ihre Devise und das Funktioniert im Schatten ihrer besten Freundin Chloe, die von allen geliebt wird, richtig gut. Schade nur, dass ihr Vater ihr in dieser Beziehung einen Strich durch die Rechnung macht. Der bekannte Psychologe bekommt nämlich einen guten Job in Alaska geboten und nimmt seine Familie mit in das beschauliche Städchen, in dem er seine eigene Radiosendung bekommt. In einer solch kleinen Stadt, in der sich jeder von Kinderschuhen an kennt, fällt Aggie natürlich auf wie ein bunter Hund, Untertauchen ist nicht wirklich möglich und ihre berühmten Eltern, insbesondere ihre extrovertierte Schauspielermutter tun ihr übriges. Als Aggie sich dann auch noch Hals über Kopf verliebt und sich dafür den Schwarm der Schule ausguckt, ist das Chaos komplett. Zudem entwickelt ihr Handy scheinbar ein Eigenleben, das zu Aggies abenteuerlichem Leitfaden in der neuen Heimat wird. Und immer öfter entscheidet die zuvor so schüchterne Aggie nun nach dem Gedanken: Was würde mein Handy jetzt tun? "Ricky Ricardo, mein Handy und ich" von Micol Ostow ist eine lockere Jugendstory über ein sechzehnjähriges Mädchen, das sich, aus ihrem gewohnten Umfeld herausgerissen, in einem komplett neuen Leben bewähren muss. Zum Glück findet sie schnell einen wahren Freund in Duncan und macht noch viele andere, mal angenehmere, mal weniger angenehme Bekanntschaften. Die Geschichte ist sehr locker gestrickt und lässt sich wunderbar flüssig lesen. Idel für jeden, der auf der Suche nach einem leichten Buch für zwischendurch ist. Ein bisschen Choas, Selbstironie und eine großzügige Portion Humor runden die Geschichte gut ab.

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  • Ricky Ricardo, mein Handy und ich

    Ricky Ricardo, mein Handy und ich

    Sophie333

    08. June 2013 um 16:18

    Alaska...ausgerechnet Alaska! Aggie muss mit ihren Eltern von Florida nach Alaska ziehen. Von der Sonne in den Schnee sozusagen. Damit nicht genug sind ihre Eltern alles andere als normal. Ihre Mutter eine durchgeknallte Ex-Soapdarstellerin und ihr Vater ein berühmter Radiopsychologe. Kein Wunder das man da einen Knacks weg hat. Und Ricky Ricardo das Modepüppchen...halt Chichuahua... macht es da auch nicht besser. Alles andere als begeitert stellt sich Aggie ihrem Schicksal und merkt schnell: Alaska hat doch die ein oder andere Überrascung für sie parat. Das Buch wird aus der Sicht von Aggie erzählt und das auf eine sehr ungewöhnliche Weise. Aggie hat nämlich ein paar Pfunde zu viel auf den Rippen und steht eigentlich lieber im Hintergrund. Was nicht heißt das sie eine Außenseiterin ist. Mit viel Witz und Sarkasmus beschreibt sie ihre Zeit in der neuen Umgebung und lässt einen das ein oder andere Tränchen verdrücken. Vor Lachen! Schon auf den ersten Seiten kann man sich gut in sie hineinversetzen. Wer würde an ihrer Stelle nicht auf Sarkasmus zurückgreifen?! Bei diesem Umfeld bleibt einem wohl nichts anderes Übrig. Da die Geschichte aus ihrer Sicht geschrieben ist, ist der Schriebstil auch etwas anderes. Aggie erzählt einfach Freischnauze was sie denkt. Ob da der Satzbau oder ähliches richtig ist, ist da vollkommen egal. Und das macht sie und das Buch auch so symphatisch. Neben Aggies ganz eigenen Art die Dinge zu sehen gibt es da noch einen Charakter der es mir besonders angetan hat, Duncan. So einen Freund wünscht sich wohl jeder. und auch er ist definitv nicht auf den Mund gefallen! Wie in (fast) jedem Jugendbuch darf natürlich auch eine Liebesgeschichte nicht fehlen. Auch die Charaktere sind alle durchweg symphatisch..Jeder auf seine eigene Art und Weise. Man fiebert, ärgert und freut sich einfach mit Aggie mit - und zumindest ich hatte ein paar vergnügliche Stunden mit diesem Buch! Einziger Kritikpunkt: Es war viel zu schnell zu Ende!

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  • alaska! humorvolle Reise ins erwachsen werden

    Ricky Ricardo, mein Handy und ich

    summer22

    07. June 2013 um 12:56

    Zum Inhalt Aggie, 16, pummelig, ungeschickt, durchschnittliches Aussehen, aber mit umso mehr Selbstironie und Witz ausgestattet, findet die Idee ihres Vaters, nach Alaska zu ziehen, gelinde gesagt, bescheuert. Aber da sogar ihre sonst so schrille Mutter eingewilligt hat, gibt es nun kein Zurück mehr. In dem attraktiven und witzigen Duncan findet Aggie schon am ersten Tag einen besten Freund. Das kann nur noch von dem Schwarm der Schule getoppt werden, bei dem es natürlich nicht lange dauert, bis er auftaucht. Und in den sich Aggie prompt verknallt. Die beiden laufen sich immer öfter über den Weg. Das verunsichert Aggie. Und ausgerechnet jetzt ist ihr Handy verschwunden ihr Halt, ihr Anker, ihre Verbindung nach Miami und zu ihrer besten Freundin Chloé. Zum Buch Ausgerechnet Alaska! Das dachte sich Aggi als ihre chaotischen Eltern sie vor vollendete Tatsachen stellen und beschließen nach Alaska zu ziehen. Für eine 16 jährige, die das Leben in Miami genießt und ständig Kontakt zu ihrer Freundin Chloe haben muss, sind das keine erwünschten Planänderungen, die ihre Eltern kurzerhand über ihren Kopf hinweg beschließen. Doch mitgefangen mitgehangen. Für Aggi, gibt es keinen Weg zurück und was anfangs unglaublich schrecklich für die wortgewandte und humorvolle Aggi ist, stellt sich dann doch als etwas Gutes heraus, denn wer hätte gedacht, dass der Verlust ihres Handys ihr etwas viel schöneres schenkt... Meinung Ich durfte Ricky Ricardo,mein Handy und ich von Micol Ostow im Rahmen einer Lovelybooks Leserunde lesen und muss sagen, das Buch war genauso humorvoll und unterhaltsam wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Hauptfigur, die 16 jährige Aggi ist nicht die Highschool Schönheit, wie es in Büchern oft der Fall ist. Sie ist etwas pummelig, hat eine menge Probleme mit sich selbst und ist dabei wunderbar selbstironisch und humorvoll, dass man sie gleich mögen muss. Auch die anderen Figuren sind sehr gelungen und mit ihren unterschiedlich charaktären sehr unterhaltsam. Die Geschichte an sich macht einfach Spass. Man begleitet Aggi nicht nur nach Alaska sondern auch ein Stück weit beim erwachsen werden und dem Weg zu sich selbst. Der Schreibstil ist locker und flüssig und die Geschichte hat eine gute Priese Humor. Fazit Humorvolle und unterhaltsame Geschichte über das Erwachsen werden in den weiten Alaskas. Lacher sind garantiert!

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  • Wenn dein Handy zum Wegweiser deines Lebens wird...

    Ricky Ricardo, mein Handy und ich

    justitia

    06. June 2013 um 08:41

    Das Jugendbuch "Ricky Ricardo, mein Handy und ich" von Micol Ostow ist eine frische und humorvolle Geschichte über ein junges Mädchen, das durch ihr Handy den Weg ins Leben und zu sich selbst findet... Zum Cover: Das Cover ist mir sofort aufgefallen - es ist in leuchtenden Farben gestaltet. Das junge Mädchen mit einer rosa Tasche, aus der ein kleiner Hund lugt. Einfach zuckersüß gestaltet. Liest man dann jedoch das Buch, so kommt es einem vor, als hätte das Cover mit dem Inhalt des Buches außer dem Hund nichts so richtig gemein. Die Hauptfigur des Buches wird ganz anders beschrieben als es auf dem Cover den Anschein hat. Vlt. stellt das Cover aber auch die Hauptfigur dar, wie sie sein könnte, wenn sie mehr Selbstbewusstsein hätte und ihre inneren Werte auch nach außen tragen würde. Das Cover liefert also reichlich Raum für Intepretation. Für mich ist es durchaus ein gelungenes Cover, das zum Stil der Geschichte sehr gut passt. Zum Inhalt: Na toll, das hat Aggie ja gerade noch gefehlt: Alaska - wie öde. Denn dort wird sie ab sofort wohnen, da ihr Vater dort einen Job bei einem Radiosender bekommen hat. Auch ihre Mutter, eine ehemalig Soap-Schauspielerin, scheint nicht allzu begeistert von der neuen Heimat zu sein, doch arrangiert sich letztlich doch damit - wie es scheint. Kaum dort angekommen, hält das zunächst öde erscheinende Leben in Alaska doch so einige Überraschungen für Aggie und auch für ihre Eltern bereit. Denn wer hätte anfangs geahnt, dass ihr Handy zu Aggies Wegweiser auf ihrem Weg ins Leben und auch zu sich selbst werden würde? Meine Meinung: Das war eine fröhlich, freche Geschichte rund um das Erwachsenwerden. Der Schreibstil ist einem Jugendbuch angemessen und es macht richtig Spaß in Aggies Welt einzutauchen. Mit einer gehörigen Portion Sarkasmus und Selbstironie berichtet Aggie von ihrem Leben in Florida und später in Alaska. Der Leser merkt sofort, dass dies allerdings nur Fassade ist und Aggie eigentlich ganz andere Vorstellungen und Träume hat. Doch traut sie sich nicht so recht, diese auch nach außen zu zeigen und flüchtet sich so in ihren Sarkasmus. Anfangs war dies ja auch noch ganz nett, doch mit der Zeit wurde dies etwas nervig. Immer öfter wollte ich Aggie schütteln und ihr einen Schubs hin zu mehr Selbstbewusstsein geben. Doch das haben ja dann im Laufe der Geschichte andere getan. In Duncan findet Aggie einen wunderbaren Kumpel, der sie auch öfter mal "zurechtrückt". Und das ist auch genau das, was Aggie braucht und gut tut, auch wenn sie das nicht gleich erkennt. Auch die Liebe hält für Aggie so einige Überraschungen bereit. Die Beziehung von Aggie und ihrer Mutter ist auch nicht die Beste. So hat Aggie ganz stark den Eindruck, ihre Mutter wolle einen Menschen aus ihr machen, der sie eigentlich gar nicht ist und auch niemals ein will. Doch denke ich eher, dass die Mutter krampfhaft versucht, ein innigeres Verhältnis zu ihrer Tochter aufzubauen, ihr das allerdings nicht gelingt. Auch stellt sie sich dabei etwas ungeschickt an. Doch auch dieses Verhältnis soll sich im Laufe der Geschichte ändern... Besonders gut gefallen hat mir die Entwicklung, die Aggie im Laufe der Geschichte erfährt - wie sie letztlich doch aus sich rausgeht und für ihre Träume kämpft. Sie legt ihre Selbstzweifel ab und findet so auch ihr Glück. Dabei hilft Aggie nicht zuletzt ihr Handy. Anfangs war dies für mich eine sehr befremdliche Idee - ein Handy als Wegweiser durchs Leben. Doch umso mehr ich von der Geschichte gelesen habe, umso mehr gefiel mir der Gedanke. Schade, dass es im wirklichen Leben nicht aus so einfach ist. Ein kleiner Wermutstropfen der Geschichte war, dass sich die Sache mit dem Handy nicht wirklich aufgeklärt hat. Da hätte ich mir doch etwas mehr Erklärung dazu gewünscht. Die Sache mit dem Handy war für mich durch die Geschichte hinweg immer etwas verwirrend und auch irgendwie befremdlich, obwohl mir die an sich immer mehr gefiel. Mit der Umsetzung der Idee war ich insgesamt nicht ganz so zufrieden. Auch die Rolle des Hundes kam mir letztlich doch etwas zu kurz. Der Hund war ja eigentlich der Hund von Aggies Mutter - sollte er evtl. ein Bindeglied zwischen Mutter und Tochter sein? Oder diente er als Ersatz für die verlorene Tochter? Ich hätte darüber gern mehr erfahren. Das blieb mir hier eindeutig zu sehr an der Oberfläche. Insgesamt hat mir die Geschichte super gefallen und ich habe mich wirklich gut unterhalten. Ich würde die Geschichte allen jungen Mädchen zwischen 12 und 15 empfehlen, obwohl auch Frauen jeden anderen Alters Spaß an der Geschichte haben würden. Auf lockere Art wird hier Jugendlichen Mut gemacht, sich so zu geben wie sie sind und nicht hinter Sarkasmus und Selbstironie zu verstehen. Sei mutig und sei du selbst, denn nur so strahlst du nach außen und bist für andere sichtbar!!

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  • Wenn dein Handy die Herrschaft über dein Schicksal übernimmt...

    Ricky Ricardo, mein Handy und ich

    Rilana

    03. June 2013 um 20:23

    Die Handlung Die sechzehnjährige Aggie hat bisher in Miami gelebt. Mit ihrer spanischen Mutter, von Beruf Soap-Star und ihrem Vater, einem erfolgreichen Psychologen. Aggie hat sich ihren festen Platz in ihrem sozialen Umfeld in Miami schwer erarbeitet und ist glücklich mit ihrem Status als beste Freundin. Denn sie ist die beste Freundin der beliebten Chloe. Und so kann Aggie einen gewissen Status halten, ohne dass sich die Leute zu sehr daran stören, dass sie nicht die perfekte Figur hat oder ständig aufgetakelt herumläuft. Denn Aggies Stärken liegen in ihrer Schlagfertigkeit und ihrem Sarkasmus. Doch dann kommt der Schock. Aggies Vater soll nach Alaska ziehen, um dort eine Radiosendung zu moderieren, in der er über die psychischen Probleme spricht, die mit den dortigen Wetterbedingungen einhergehen. Und Aggie muss mit. Von Miami nach Alaska. Ihre einzige Verbindung zu ihrer besten Freundin, ihrer bisherigen gesellschaftlichen Daseinsberechtigung, ist ihr Handy. Und so beschränkt sich Aggie darauf, per GPS ihren alten Freunden hinterherzuspionieren und zieht sich ansonsten so weit wie möglich zurück. Als dann Aggies Handy verschwindet, und sie per GPS-Ortung nachvollziehen kann, dass sogar dieses kleine Gerät mehr erlebt als sie, fällt ihr auf, dass irgendwas so nicht richtig sein kann. Mein Eindruck Ricky Ricardo, mein Handy und ich wird von der sechzehnjährigen Protagonistin erzählt. Da ihre großen Stärken ihre Schlagfertigkeit und ihr Sarkasmus sind, ist der Schreibstil entsprechend locker und lustig. Es gibt viele Anmerkungen in Klammern, in denen Aggie ihre Handlungen und Gedanken weiter ausführt. So bekommt man sehr schnell ein gutes Bild von ihr. Die Beziehung zu ihrer Mutter ist nicht ganz unproblematisch. Während Aggie nämlich eher mollig ist und nicht den geringsten Spaß daran hat, sich in hübsche Klamotten zu werfen etc. ist ihre Mutter, als Soap-Star, in dieser Hinsicht natürlich das genaue Gegenteil. Sie liebt ausgefallene Klamotten, Make-Up, große Auftritte und den kleinen Ricky Ricardo, ein Chihuahua, der immer passend zu seinem Frauchen ausstaffiert wird. Daher mäkelt sie regelmäßig an Aggies Ess- und Kleidungsgewohnheiten herum. So hat Aggie den Eindruck, dass sie nicht die Tochter ist, die ihre Mutter sich gewünscht hat. Aber richtig schlimm wird das Ganze für Aggie nachdem sie mit ihren Eltern nach Alaska zieht. Denn nun ist ihre Mutter arbeitslos und schwer gelangweilt. Um das zu kompensieren ist schon eine ordentliche Portion von Aggies Sarkasmus und Selbstironie notwendig. Wobei ich teilweise den Eindruck hatte, dass es schon an "zwanghaft witzig" grenzte. Aber Alaska hat durchaus auch Vorteile für Aggie. Beispielsweise "schnuckelgesichtige" Jungs. Von denen einer, Duncan, direkt ihr bester Freund wird. Dem anderen, Tobin, schmachtet Aggie fleißig hinterher, allerdings scheint alle Hoffnung in dieser Hinsicht vergebens zu sein. Doch glücklicherweise hat Aggie ja auch reichlich damit zu tun nicht zu erfrieren und von einem Fettnäpfchen ins nächste zu treten. So bleibt die Geschichte, trotz aller Widrigkeiten für Aggie, fast durchgehend lustig. Schön ist es, zu beobachten, wie Aggie sich weiterentwickelt. Denn nach und nach muss sie sich von ihrer Positition als "beste Freundin" abkapseln und lernt dabei einiges über sich selbst. Was natürlich nicht ganz ohne die Hilfe ihres höchst aktiven Handys vonstatten geht. Mein Fazit Ein lustiger Jugendroman, der wirklich viel Spaß macht. Aggies Sprüche und ihre selbstironische Art sind sehr unterhaltsam. Auf Amazon wird als Altersempfehlung 12-15 Jahre angegeben. Aber auch ältere Leser dürften an diesem Roman durchaus ihren Spaß haben.

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  • Ricky Ricardo, mein Handy und ich

    Ricky Ricardo, mein Handy und ich

    Sandy7

    02. June 2013 um 18:18

    Rezension „Ricky Ricardo, mein Handy und ich" Einstieg: Aggie erzählt auf dem Weg nach Alaska über ihre Familie und den Grund des Umzuges. Dadurch ist man sofort voll dabei. Charaktäre: Aggie ist die Hauptperson der Geschichte und erzählt sie aus ihrer Sicht. Sie findet sich zu dick und hält sich lieber im Hintergrund, weshalb sie in Miami „nur“ die Freundin der beliebtesten Schülerin war. Die Rolle gefielt ihr, aber schnell wird klar, dass sie diese Rolle in Alaska nicht annehmen kann. Dazu ist sie wirklich bewegungsfaul, was sich im Laufe des Buches etwas ändert. Aggies Vater ist Promi-Psychiologe und der Grund des Umzugs. Er bekommt in Alaksa eine eigene Show im Radio. Vielmehr erfährt man über ihn nicht, da Aggie wenig Zeit mit ihm verbringt. Aggies Mutter ist ein Telenovela-Star im Ruhestand und will sich damit nicht abfinden. Sie wirkt oberflächlich, da sie ständig an ihrer Tochter herummeckert. Den Grund dafür erfährt man im Laufe der Geschichte. Außerdem baut sie beim Sprechen immer spanische Wörter ein. Während ihrem Aufenthalt in Alaska entdeckt sie die Fotogrfie für sich. Ricky Ricardo ist der Schmusechihuahua von Aggies Mutter. Er „darf“ immer Modenschau spielen, wenn er eingekleidet und dannach fotografiert wird. Ducan ist ein Mitschüler von Aggie und der Erste, der nett zu ihr ist. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Freundschaft und Ducan ist wiklich ein guter Freund und Zuhöhrer. Tobin ist ebenfalls einer von Aggies Mitschülerin und dazu sehr schnuckelig. Bei ihr ist es Liebe auf den ersten Blick, aber sie muss schnell feststellen, dass sie nicht die Einzige ist, die hinter ihm her ist. Dann da gibt es noch Riley, die ebenfalls total in Tobin verliebt ist und in der Vergangenheit mit ihm zusammen war. Mehr erfährt man über sie nicht. Chloe ist Aggies beste Freundin in Miami und dort sehr beliebt. Sie scheint etwas oberflächlich und unsensiebel zu sein. Schreibstil: Der Schreibstil in der Ich-Perspektive ist jugendlich und enhält Umgangssprache, was mich nicht gestört hat, andere Leser aber als störend emfinden könnten. Die Protagonistin denkt sehr viel nach. Da kann es schon einmal passieren, dass sie über einen Satz ihres Gegenübers einen Absatz bis zu einer halben Seite lang nachdenkt. Das fand ich an einigen Stellen etwas zu lang. Auch spricht sie den Leser manchmal direkt an und bezieht in so mitein. Im Buch treten viele Zeitsprünge auf, die meistens ein paar Stunden betragen. Dadurch erzählt die Autorin nur das, was sie für wichtig für die Geschichte hält. Die Kapitel haben eine angenehme Länge von ca. 10-20 Seiten. Negativ: Mich hat anfangs gestört, dass Aggie wirklich ständig über ihre Fettpölsterchen und ihren „fetten“ Hintern nachgedacht hat, statt sich so zu akzeptieren wie sie ist oder daran etwas zu ändern. Komisch fand ich, dass sie ihr Handy über GPS sozusagen „beobachtet“ (also nachschaut, wo es ist) anstatt es sich einfach zu holen. Hinzu kam des öfteren „Was würde mein Handy tun?“. Irgendwann habe ich das Handy als eine Metahpher betrachtet, was für einen anderen Teil in Aggie steht. Das macht für mich mehr Sinn. Ansonsten hat mich das Buch gut unterhalten. Ich würde nicht sagen, dass es ein Must-Read ist, aber wem der Klappentext zusagt, der sollte es sich holen. Ich vergebe 3,5 Sterne und runde auf 4 Sterne auf.

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  • Wenn das handy zum Orakel wird...

    Ricky Ricardo, mein Handy und ich

    LeseJulia

    02. June 2013 um 17:06

    Die pummelige Aggie versteckt sich hinter ihrer Freundin Chloe, ein echtes Miami-Girl, und Aggie fürchtet den Stylewahn ihrer exzentrischen Mutter, den diese nicht nur am Chihuahua Ricky Ricardo ausleben will. Als dann die gesamte Familie von Miami nach Alaska umzieht, weil der Psychologen-Papa dort eine lukrative Radiosendung bekommen soll, verliert Aggie nicht nur ihren Lebenswegweiser Chloe, sondern nach kurzer Zeit im neuen Zuhause auch noch ihr Handy. Ziemlich schnell findet Aggie in Alaska einen neune guten Freund, Duncan, der nicht nur supernett ist, sondern auch noch toll aussieht. Aber dann gibt es da auch noch den Herzrhythmusbeschleuniger Tobin, dem Aggie immer wieder über den Weg läuft... Wie soll sie nun klarkommen? Aber vielleicht kann ihr Handy ihr zeigen, wie man ein aufregendes Leben lebt? Meinung/Fazit: Gleich zu Beginn hat mich das Buch in seinen Bann gezogen, da Aggies herrlich selbstironische, superdirekte und dennoch herzliche Art von ihrem Leben zu erzählen, meine Lachmuskeln und Sympathien in Beschlag genommen haben. Mit der Zeit lernt man Aggie aber besser kennen und merkt, dass sie nicht so locker mit ihren überflüssigen Pfunden und dem Druck ihrer Mutter umgehen kann, wie sie es vorgibt. So dann ist es schon ziemlich bedrückend zu sehen, wie wenig sich Aggie mag und wie wenig sie sich zutraut. Um so schöner ist es zu beobachten, wie sie dank ihrem neuen Freund Duncan und angestachelt davon nachzuerleben, was ihr verlorenenes Handy erlebt (was sie via Ortung herausbekommt), nach und nach ihr Schneckenhaus verlässt und ihr Leben umkrempelt ohne es selbst wirklich bewusst mitzuerleben. Einige weitere Ereignisse geben letztlich den Ausschlag, dass Aggie erkennt, wer sie ist und lernt stolz darauf zu sein. Denn darauf kommt es im Leben an, dass man sich selbst mögen muss, damit anderen einen mögen können und man sein Leben manchmal selbst in die hand nehmen muss. Demnach ist "Ricky Ricardo, mein Handy und ich" ein schönes Jugendbuch, welches durch eine tolle und humorvolle Protagonistin versucht eine wirklich wichtige Botschaft zu vermitteln. Einziger Kritikpunkt, dass Ricky Ricardo und auch das Handy nicht in dem Rahmen vorkommen, wie es Titel und Klappentext vermuten lassen. Zwischendrin hätte ich mir die ein oder andere Entwicklung gern etwas ausführlicher gewünscht, aber dennoch ist es ein gutes Jugendbuch für Leser ab etwa 11/12 Jahren, welches hervorragend unterhält und etliche Lacher hervorrufen wird.

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  • Humorvoll und selbstironisch, das Handy und Ricky Ricardo kommen aber etwas zu kurz

    Ricky Ricardo, mein Handy und ich

    ForeverAngel

    01. June 2013 um 14:21

    Inhalt Die 16-jährige, übergewichtige Aggie ist von der neuen Arbeitsstelle ihres Vaters alles andere als begeistert. Für seine neue Radiosendung muss die schräge Familie das lauschige Miami verlassen und ins arktische Alaska ziehen. Na klar, unter Parkas und Thermowäsche kann man die Extrapfunde besser verstecken. Aber Alaska heißt auch Skifahren und Langlauf, nicht gerade die Beschäftigung, die Aggie toll findet. Zumindest, bis sie erfährt, dass ihr privater Lehrer Tobin, das Schnuckelchen aus ihrer Klasse ist. Und dann ist da noch Duncan. Der liebenswerte, direkte, süße Duncan, mit dem ihr Liebeskummer für Tobin und ihre exentrische Mutter gleich viel leichter zu ertragen sind. Und wenn sie ganz ehrlich ist: Duncan hat ja auch ein Schnuckelgesicht, oder? Aber was sollten zwei so tolle Jungs schon mit einem Mädchen mit ihr und ihren Ausmaßen anfangen wollen...? Meine Meinung Allgemein Ricky Ricardo, mein Handy und ic erzählt die Geschichte einer jungen Schülerin, die erst unter Extremsituationen und sonderbanre Begebenheiten versteht, dass sie mehr aus ihrem Leben machen muss und dass das Leben viel schöner ist, wenn man sich selbst mag, wie man ist. Plot Alles beginnt mit dem gefürchteten Umzug von Miami nach Alaska und Aggies Beschluss, dort unsichtbar sein zu wollen. Ihrer besten Freundin Chloe, der sie als unsichtbare Beraterin gedient hatte, und damit auch ihres sozialen Status' in der Schule beraubt, sieht sie keinen Sinn darin, sich die Mühe zu machen, sich der neuen Umgebung anzupassen und Freunde zu finden. Wie es das Schicksal braucht sie das auch gar nicht, denn Duncan kommt von sich aus auf sie zu. Der Plot erzählt, wie Aggie sich nach und nach mit Duncan und Tobin anfreundet, wie sie gegen ihre schräge Mutter rebelliert, die sie - genauso wie ihren Chihuahua - wie ein Anziehpüppchen behandeln will, und wie sie scih schließlich - als ihr Handy verschwindet - dazu entschließt, dem Abenteuertrieb ihres Handy zu folgen. Witzig, romantisch und herrlich selbstkritisch. Es gibt viele humorvolle Szenen. Manches ist sicherlich auch ernst, Aggie verpackt es aber so selbstironisch, dass man es mit einem lachenden und einem weinenden Auge liest. Figuren Ich-Erzählerin Aggie ist toll dargestellt. Sie wirkt durch ihre lockere Sprache und ihre vor Selbstironie triefenden Aussagen unglaublich echt. Man mag sie und hat Mitleid mit ihr, man hofft und bangt mit ihr und wünscht ihr endlich ein bisschen (Liebes-)Glück. Sie ist humorvoll und herzlich und könnte, wie sie selbst weiß, etwas mehr Selbstbewusstsein vertragen. Sie ist ein Mädchen, das mit ihren Pfunden zu kämpfen hat, mit ihrem Aussehen und ihrem Leben. Sie ist ein Mädchen, in das sich bestimmt viele Leserinnen hineinversetzen können. Duncan ist ein liebenswerter Kerl, offen und herzlich. Man merkt ziemlich schnell, was außerdem noch ist, aber das möchte ich an dieser Stelle nicht vorwegnehmen. Tobin ist mehr als der typische Schulschwarm, denn er ist nicht nur gutaussehend und nett, er hat auch noch das Herz am rechten Fleck und agiert menschlich und manchmal schüchtern, aber nie überheblich oder arrogant. Auch Aggies Mutter ist toll gezeichnet, sie ist eine exzentrische Latina, die mit aller Gewalt auffallen will und die ihre Tochter auf Biegen und Brechen verändern möchte. Man kennt solche Mütter und ist froh, selbst nicht so eine zu haben. Man fühlt sich bei ihnen wie ein Stoffpüppchen und so geht es auch Aggie. Sprache Die Sprache ist flippig, jugendlich und direkt. Aggie nimmt kein Blatt vor den Mund, ist kritisch mit jedem, vor allem mit sich selbst, und hat eine gesunde Portion Humor. Auch ihr Selbsthass und ihre Selbstzweifel werden durch die Sprache und die Wortwahl sehr deutlich. Der Ich-Erzähler war hier eine sehr gute Wahl und mir gefällt, wie Sprache und Figur zusammenarbeiten und einen Menschen erschaffen, den man sich so lebhaft vorstellen kann, als kenne man ihn schon seit langer Zeit. Fazit Ein Roman voller Selbstironie und Wirt über ein Mädchen, das lernen muss, sich selbst zu lieben. 4 von 5 Punkten Cover 1/2 Punkt, Idee 1/2 Punkt, Plot 1 Punkt, Figuren 1 Punkt, Sprache 1 Punkt ~*~ Aufbau ~*~ 286 Seiten ~*~ ISBN: 978-3-8000-5727-6 ~*~ Broschierte Ausgabe ~*~ 12,95€ ~*~ 7. März 2013 ~*~

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