Miep Gies Meine Zeit mit Anne Frank

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Inhaltsangabe zu „Meine Zeit mit Anne Frank“ von Miep Gies

In Zusammenarb. mit Gold, Alison Leslie Sonderausgabe. Zahlr. Phot. 254 S. N.-A. (Quelle:'Sonstige Formate/01.05.1998')
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  • Rezension zu "Meine Zeit mit Anne Frank" von Miep Gies

    Meine Zeit mit Anne Frank

    Riinaa

    29. December 2012 um 17:59

    Egal wie oft ich dieses Buch oder in das Tagebuch von Anne Frank reinlese und mich mit den Themen Nationalsozialismus beschäftige, ich bin jedes Mal aufs Neue betroffen. Ich kann einfach nicht verstehen, wie rational denkende Menschen so etwas Schlimmes tun können. Ist mir unbegreiflich. Letztes Schuljahr haben wir so viel darüber diskutiert und analysiert… Ich habe sogar mit meinen zwei Freundinnen unsere mündliche Abschlussprüfung (FÜK) rund um Anne Frank und Judenverfolgung gehalten. Zwar sind die Franks nur ein Beispiel – ein ganz berühmtes- aber was wir dabei alles herausgefunden haben war wirklich erschreckend. Vor allem, dass es heute immer noch Menschen gibt, die diese Ideologie vertreten… Besonders berührt einen jedoch das Schicksal von Anne und ihrer Familie. Erst wandern die Franks aus Deutschland aus, um dem Antisemitismus der Nationalsozialisten zu entgegen, nur um ein paar Jahre später doch noch von den antijüdischen Maßnahmen eingeholt zu werden. Sie sehen keine andere Möglichkeit, außer unterzutauchen. Ganze zwei Jahre leben sich versteckt, ohne auch nur einen Schritt nach draußen gehen zu können, dafür in ständiger Angst verraten oder entdeckt zu werden. Also, ich kann mir das gar nicht vorstellen. Nie nach draußen gehen zu können, frische Luft schnappen… Ach und denkt man erst an ihre Helfer, ohne die das Untertauchen unmöglich gewesen wäre, die sich auch jeden Tag in Gefahr gebracht haben. Total beeindruckend! Aus diesem Grund habe ich mir „Meine Zeit von Anne Frank“, das autobiografisch aus der Sicht der Helferin Miep Gies geschrieben ist, geholt. Ich wollte einfach noch ein paar Hintergrundinfos mehr erhalten. Am Anfang erzählt Miep Gies vorwiegend über ihre eigene Vergangenheit. Sie wurde 1909 als Hermine Santrouschitz in Wien geboren, kam nach dem 1. Weltkrieg im Rahmen eines Hilfsprogramms für notleidende Kinder nach Amsterdam, wuchs bei einer Pflegefamilie auf und entschied schließlich als sie alt genug war in den Niederlanden zu bleiben. Im zweiten Teil vom Buch beschreibt sie ihre Begegnung mit den Franks und über das Untertauchen. Sie schildert wie sie und die anderen Helfer sich täglich um das Wohlgehen ihrer Freunde gekümmert haben und wie diese Anstrengungen mit Laufe des Krieges erschwert wurden. Besonders erstaunt war ich, als ich gelesen habe, dass Miep zusammen mit ihrem Mann bei sich in der Wohnung einen weiteren Menschen (ich glaub es war kein Juden sondern ein Kriegsverweigerer) versteckt hat. Ein schönes Buch, welches ich jedem ans Herz legen kann, da es zeigt, dass selbst in Zeiten, wo Grausamkeit herrscht und unmenschliches geschieht, Menschen gibt, die selbstlos und absolut aufopferungsvoll handeln. =>An den passenden Stellen wird der Text auch mit Bildern und Zeichnungen (z.B. von dem Versteck) ergänzt.

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