Mignon Kleinbek

 4.8 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor von Wintertöchter, NACH OBEN und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Wintertöchter

Neu erschienen am 23.11.2018 als Taschenbuch bei Pinguletta Verlag.

Alle Bücher von Mignon Kleinbek

Wintertöchter

Wintertöchter

 (8)
Erschienen am 20.11.2017
NACH OBEN

NACH OBEN

 (1)
Erschienen am 08.09.2015
Wintertöchter

Wintertöchter

 (0)
Erschienen am 23.11.2018
Bähmulle

Bähmulle

 (0)
Erschienen am 15.10.2016

Neue Rezensionen zu Mignon Kleinbek

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myrielmondkrauts avatar

Rezension zu "Wintertöchter" von Mignon Kleinbek

Fesselnd, spannend, berührend, anders...
myrielmondkrautvor 7 Monaten

Es ist ein fesselnder, aufregender, ganz anderer Roman, der in den österreichischen Bergen in den Jahren zwischen 1940 und 1954 spielt.
Es war eine harte Zeit für die Bewohner in den abgelegenen Dörfern und auf den Almen. Anna, die Hauptprotagonistin, erzählt uns von diesem arbeitsreichen, schweren Alltag, aber auch von ihrer Gabe, die ihr vererbt wurde. Da jedoch in der damaligen Zeit, wo Unverständnis und Ablehnung gegen "andersartige" Menschen üblich waren, musste diese besondere Fähigkeit geheimgehalten werden. Trotz allen Widrigkeiten versucht die Familie etwas Glück zu finden, jedoch....

Die Spannung baut sich in diesem Buch zum Schluss hin so sehr auf, dass ich es für einige Stunden weglegen musste. Ich darf ja leider nicht verraten warum, denn ihr sollt es ja auch lesen 😉 Das Ende des Romans kam dann sehr schnell und ich bin traurig, dass ich fertig damit bin. Allerdings tröstet mich die Aussicht auf die Fortsetzung, an der Mignon Kleinbek gerade arbeitet 😀

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Danni152s avatar

Rezension zu "Wintertöchter" von Mignon Kleinbek

Die Gabe....
Danni152vor 8 Monaten

Es gibt eine schöne Einleitung , geschrieben von Anna und einmal die Geschichte selbst 1940/2004. So fängt alles an. Marie verlor ihrem Mann im Schneegestöber, als er Hilfe holen sollte. Er kam nie an😓 Anna 'S Bestimmung nahm ihren Lauf.  Marie zieht mit Anna auf den Julianen Hof, den sie ( Anna) von ihren Eltern geerbt hatte. 
Es ist nicht locker leicht geschrieben, aber ein schöner Schreibstil😉
Ich möchte nicht viel verraten, nur soviel, die Gabe ist Segen und Fluch zu gleich. 
3 Schicksale und 3 Lebenswege. 
Das Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen.....

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MissRose1989s avatar

Rezension zu "Wintertöchter" von Mignon Kleinbek

Kein Coverhighlight, aber ein Buch, das unter die Haut geht...
MissRose1989vor 10 Monaten

Das Cover gefällt mir nun nicht so ausgesprochen gut, aber der Klappentext sprach für sich und daher hat das Buch bei mir eine Chance bekommen. In der Dreikönigsnacht in einem kleinen österreichischen Dorf bringt Marie ihre Tochter Anna zu Welt. Der Vater, der sich auf dem Weg zur Hebamme gemacht hat, verunglückt und so müssen es Marie und Barbara, der Hebamme, allein schaffen, sich durch zuschlagen. Sie müssen zwischen den Kriegswirren und den dörfischen Traditionen ihren Weg machen und das als Frauen. Doch Anna ist anders, Anna hat die Gabe und diese Gabe müssen die beiden Frauen unbedingt schützen...Mignon Kleinbek setzt auf einen geschickten Perspektivenwechsel und so lernt man die Protagonisten, allen voran natürlich Marie und Barbara, sehr gut kennen. Mit den beiden Frauen schafft sie starke Frauenbilder, die sich ihre Zeit widersetzen wollen, aber die Dominanz der Männer immer wieder zu spüren bekommen. Sie verleiht beiden Frauen viel Authentizität und ihr Stil fängt nicht nur das Panorama der Berge sondern auch den Schrecken des Krieges ein. Eine ungewöhnliche Art des Schreiben zeigt Mignon Kleinbek, weil sie neben der Bildgewaltigkeit ihres Schreiben auch die kleinen Momente des Lebens einfangen kann, die es natürlich auch gab, weil das Leben hört ja nicht auf, weil der Krieg begonnen hat. Das Buch spielt in den 1940-Jahren und die Zeit fängt es perfekt ein, es ist teilweise recht dunster, auch hat es einen leicht depressiven Unterton, zeitlich ist es ja auch zu Beginn der Kriegsjahre und genau das spiegelt sich in dem Buch wieder. Mignon Kleinbek fängt die Stimmung jener Jahre wirklich gut ein, der Hass zwischen den Menschen, die Unsicherheit, wem man trauen kann und darf und gleichzeitig fängt sie liebevolle Momente ein, die es in der Zeit natürlich auch gab. Sie zeigt aber auch die Schicksale, die die Menschen bewegten. Ein kleiner Kritikpunkt ist bei mir aber das Ende, es ist irgendwie so mitten drin, gerade liest man noch und schon ist Schluss. Vielleicht soll es genauso sein, wenn man den Prolog und den Epilog bedenkt, trotzdem hinterlässt es einen kleinen Stich, da man die drei Frauen lieb gewonnen hat. 
Fazit:Wintertöchter ist ein Roman voller Dramatik und erlebten Leben, der in einer Zeit spielt, in der es mehr um das Überleben als Erleben ging und trotzdem schafft sie es einen Roman zu schreiben, der eben nicht nur dunst und trist ist, sondern der voller Leben und Schicksale steckt, aber eben auch zeigt, dass das Schicksal eine wankelmütige Sache ist. Ein Roman, der unter die Haut geht, ein Buch, was man schlecht beschreiben kann, weil man nicht zu viel verraten will, aber auf jeden Fall ein lesenswertes Buch. 

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