Miguel Angel Hernández Fluchtversuch

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Inhaltsangabe zu „Fluchtversuch“ von Miguel Angel Hernández

Ein Künstler pfercht einen Afrikaner in eine Holzkiste und stellt ihn aus – die Kritiker sind begeistert. Doch danach ist der Eingesperrte wie vom Erdboden verschluckt. Der Student Marcos beginnt nachzuforschen und steckt mit seinem bösen Verdacht auch den Leser an: Kann Kunst tödlich sein?

Liest sich flüssig. Das Thema: Kunst überschreitet Grenzen ist spannend, kommt aber leider erst sehr spät ins Rollen ... Schade!

— Kerstin_Westerbeck

Ein kluges und anrührendes Buch über die Würde jedes einzelnen und über die Unmöglichkeit, unbeteiligt zu bleiben.

— Annette69

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    Fluchtversuch

    Annette69

    Tief berührt und zugleich verstört hat mich der Roman “Fluchtversuch” von Miguel Ángel Hernández. Der Kunststudent Marcos beeindruckt in den Vorlesungen mit seinem scharfen Verstand. Er bringt selbst dort Verständnis für die körperverletztenden Ausdrucksformen moderner Aktionskunst auf, wo seine Mitstudenten angewidert das Handtuch werfen. Privat ist Marcos ein Stubenhocker, einzelgängerisch und ein wenig verklemmt. Als die extrovertierte Dozentin Helena Marcos als Assistenten des Aktionskünstlers Jacobo Montes engagiert, schmeichelt ihm das sehr. Marcos soll zunächst über die Situation der Immigranten in der kleinen Universitätsstadt recherchieren. Dabei begegnet ihm der junge Einwanderer Omar, der zu allem bereit zu sein scheint. Damit sind die Recherchen beendet, denn der Künstler Montes hat mit Omar die Idee zu seiner Aufsehen erregende Aktion gefunden: Er überredet Omar, in eine Kiste zu steigen, um so radikal wie möglich auf die Ausweglosigkeit der Situation illegaler Einwanderer aufmerksam zu machen. Der Künstler kauft seinen Protagonisten. Denn je länger Omar in der Kiste bleibt, desto mehr wird er am Ende verdienen. Ein grausames Projekt, das Marcos vor eine Entscheidung stellt. Spielt er weiter den Assistenten des gefeierten Aktionskünstlers und lehnt sich in einer Haltung des alles verstehenden Intellektuellen zurück - oder ist ihm das Leben eines Fremden wichtiger? Miguel Ángel Hernanández, der zeitgenössische Kunst an der Universität in Murcia lehrt, hat sein Wissen über Kunst und den Kunstbetrieb kenntnisreich in seinem ersten Roman einfließen lassen. Er hat mitunter bis an die Grenze des Zumutbaren/ Lesbaren von künstlerischen Selbstversuchen berichtet und ein kluges und anrührendes Buch über Geld und Würde geschrieben und über die Unmöglichkeit, unbeteiligt zu bleiben.

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