Miguel de Cervantes Saavedra

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Lebenslauf von Miguel de Cervantes Saavedra

Gestorben am 23. April 1616 in Madrid.

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Miguel de Cervantes SaavedraDer scharfsinnige Ritter Don Quixote von der Mancha
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Der scharfsinnige Ritter Don Quixote von der Mancha
Miguel de Cervantes SaavedraDon Quijote (2 Bände, illustriert)
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Don Quijote (2 Bände, illustriert)
Don Quijote (2 Bände, illustriert)
 (3)
Erschienen am 30.09.2016
Miguel de Cervantes SaavedraLeben und taten des scharfsinnigen edlen Don Quijote von La Mancha. In zwei /2/ Bänden.
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Leben und taten des scharfsinnigen edlen Don Quijote von La Mancha. In zwei /2/ Bänden.
Miguel de Cervantes SaavedraDas Zigeunermädchen
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Das Zigeunermädchen
Miguel de Cervantes SaavedraLeben und Taten des scharfsinnigen Edlen Don Quixote von la Mancha, übersetzt von Ludwig Tieck,
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Leben und Taten des scharfsinnigen Edlen Don Quixote von la Mancha, übersetzt von Ludwig Tieck,
Miguel de Cervantes SaavedraDon Quixote.
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Don Quixote.
Don Quixote.
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Erschienen am 01.01.1958
Miguel de Cervantes SaavedraMeistererzählungen
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Meistererzählungen
Meistererzählungen
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Erschienen am 21.06.2011
Miguel de Cervantes SaavedraDie englische Spanierin; Erzählungen;
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Die englische Spanierin; Erzählungen;
Die englische Spanierin; Erzählungen;
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Erschienen am 01.01.1975

Neue Rezensionen zu Miguel de Cervantes Saavedra

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Yolandes avatar

Rezension zu "Don Quijote von der Mancha Teil I und II" von Miguel de Cervantes Saavedra

Nicht nur komische Geschichten
Yolandevor 2 Monaten

Miguel de Cervantes Saveedra wurde 1546 in Alcalá de Henares in der Nähe von Madrid in Spanien geboren.

Er führte ein abenteuerliches Leben. Zunächst studierte er Theologie an den Universitäten von Salamanca und Madrid. 1569 zog er nach Rom, vermutlich auf der Flucht vor der spanischen Justiz. In Rom trat er als Kammerdiener in den Dienst eines Kardinals. Noch im gleichen Jahr ging er dann zu einer in Neapel stationierten Einheit der spanischen Marine. Er nahm an der "Schlacht von Lepanto" teil, bei der die spanische Marine im Mittelmeer gegen die Türken kämpfte und siegte. Dabei wurde er durch Schusswaffen verwundet, seine linke Hand blieb dauerhaft gelähmt. Nach weiteren Jahren bei der Marine wurde er auf der Heimreise nach Spanien von algerischen Korsaren gekidnappt und verbrachte fünf Jahre als Sklave in Algier. 
Nach seiner Freilassung begann er als Schriftsteller zu arbeiten, musste aber nebenbei noch andere Tätigkeiten ausüben, unter anderem als Steuereintreiber und Materialbeschaffer für die Marine. Wegen angeblicher Veruntreuung von Staatsgeldern musste Cervantes für 3 Monate ins Gefängnis und die Legende sagt. dass er in dieser Zeit mit seinem bedeutendsten Werk El ingenioso Hidalgo Don Quijote de la Mancha begann (1605). Das Buch war sehr erfolgreich und Cervantes wurde dadurch in ganz Spanien bekannt. 1615 wurde der zweite Teil des "Don Quijote" veröffentlicht. Leider konnte Miguel de Cervantes Saveedra von diesem Erfolg finanziell nicht profitieren und starb verarmt am 22. April 1622 in Madrid.
(Quelle: Wikipedia)

"Don Quijote" gehört zu den bekanntesten Werken der Weltliteratur und wurde unzählige Male auch ins Deutsche übersetzt. Es gibt die Geschichte in den verschiedensten Versionen - als Kurz- oder Langfassung, als Kinderbuch und auch als Comic. Ich habe mich für die Originalfassung in der Übersetzung von Susanne Lange entschieden und auch wenn ich zwischenzeitlich immer mal wieder mit der Langeweile kämpfen musste, bin ich froh, diese Ausgabe gewählt zu haben. Hier wird die Geschichte nicht nur auf die plakativen, weil bekannten Abenteuer heruntergebrochen, wie den Kampf gegen die Windmühlen oder gegen die Hammelherde. Diese Geschichten nehmen in diesem knapp 1.500 Seiten langen Buch sogar nur einen relativ geringen Raum ein. Das Interessante sind die Figuren des Don Quijote und seines Gefährten Sancho Panza, die auf jeden Fall vielschichtiger sind, als sie häufig dargestellt werden. Sie unterliegen im Verlauf der Geschichte einer stetigen Weiterentwicklung, die besonders im zweiten Teil zum Tragen kommt. Die Abenteuer der beiden sind auch nicht immer nur komisch, häufig wird ihnen sogar ziemlich übel mitgespielt.
In dem sehr guten und aufschlussreichen Nachwort der Übersetzerin wird deutlich, dass sich schon ganze Generationen von Schriftstellern und anderen Geistesgrößen mit diesem Werk kritisch auseinandergesetzt haben und auch hier gehen die Meinungen weit auseinander, ob es sich letztendlich um eine Komödie oder eine Tragödie handelt. 
Die Anmerkungen sind sehr ausführlich und interessant und tragen sehr zum Verständnis des Textes bei. 

Fazit: Alles in allem war es schon ein riesiger Kraftakt dieses Monumentalwerk zu lesen, aber ich bin froh, dass ich zu dieser "Langversion" gegriffen habe, weil ich denke, dass sie am besten dem Geist und dem Anspruch dieser Geschichte gerecht wird.

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Jaris avatar

Rezension zu "Don Quijote von der Mancha" von Miguel de Cervantes Saavedra

Miguel de Cervantes - Don Quijote
Jarivor 9 Monaten

Eigentlich sollte man Klassiker so lesen, wie sie jemand zum damaligen Erscheinen gelesen hat. Doch selbst Literaturwissenschaftler wissen, dass dies unmöglich ist. Wir können ja nicht einfach unser gesamtes Leben ausblenden und Zeitreisen haben bisher auch noch nicht zuverlässig funktioniert. Deshalb nahm ich meine ganze persönliche Lebens- und Leseerfahrung mit, als ich mich ein weiteres Mal an Don Quixote versuchte (das erste Mal war ein Reinfall).
Auch hatte ich den Blogeintrag einer Rezensentin im Hinterkopf, die vor einigen Monaten mal gefragt hat, ob man Klassiker auch nicht mögen darf. Seit ich dieses Genre freiwillig und aus eigenem Interesse lese, habe ich die grundsätzliche Ablehnungshaltung der Schulzeit hinter mir gelassen, aber antworte auf diese Frage immer noch mit "Ja, man darf einen Klassiker nicht mögen."
Klassiker sind deshalb Klassiker, weil sie einen starken Einfluss auf die damalige Zeit hatten und weil irgendwo ein Gelehrter den Kanon bestimmt hat. Nun sind wir aber wieder beim persönlichen Lesehintergrund. Man darf einen Klassiker nicht mögen, sollte ihm aber seinen Status in der Literaturgeschichte nicht absprechen und diesen respektieren.
So geht es mir mit Cervantes und seinem Ritter von trauriger Gestalt. Zwar mochte ich die Figuren und ihre frühen Abenteuer, aber grundsätzlich war das Buch nichts für mich. Dennoch respektiere ich den Einfluss, den Don Quixote damals hatte und auch, wie sehr dieses Buch unsere Gesellschaft geprägt hat. So waren Don Quixote und Sancho Pansa die ersten Vertreter der Gattung grosser Dünner und kleiner Dicker, von denen es unterdessen unzählige Paare gibt.
Ansonsten traf das Buch weniger meinen Geschmack. Wobei ich denke, dass es mir kürzer gefasst gefallen hätte. Zumindest zu Beginn sind die geschilderten Abenteuer wirklich unterhaltsam und Quixote und Sancha ein tolles Gespann mit sehr viel Charme. Doch auf 600 Seiten (oder mehr, je nach Ausgabe) zieht sich das Ganze ziemlich in die Länge und auch fehlte mir ein Ziel, ein Höhepunkt.
Cervantes schildert diverse Abenteuer seiner Protagonisten (wobei die berühmten Windmühlen gerade mal eine Fussnote sind bezogen auf die Länge des Buches), wobei es zum Schluss immer unglaubwürdiger wird. Es werden mehr und mehr Figuren eingeführt, die natürlich alle irgendwie miteinander verbandelt sind. Auch bekommen wir x Liebesgeschichten serviert - meiner Meinung nach hätte eine gereicht.
Der Aufbau der Geschichte an und für sich dagegen ist richtig grossartig. Wir haben nicht nur eine Rahmen- und eine Binnenhandlung, sondern die unterschiedlichsten Erzähler, die wiederum Geschichten erzählen, Briefe schreiben oder Gedichte vortragen. Der Grundton des Buches ist ironisch-lustig, wobei von allem Don Quixote immer wieder vom Erzähler mehr oder weniger liebevoll gefoppt wird.

Daneben kommt es leider immer mal wieder zu grösseren Exkursen diverser Figuren zu irgendeinem Thema. Diese Monologe gehören wahrscheinlich zu den Punkten, die das Buch so berühmt gemacht haben, da sich der Autor über die verschiedensten Themen des damaligen Lebens hermacht. Für mich als Leserin ohne wissenschaftlichen Hintergrund waren diese Seiten jedoch ziemlich anstrengend zu lesen, da sie einfach nicht mehr meinen Lebenserfahrungen entsprechen und ich mehr davon gehabt hätte, hätte sich Cervantes kürzer gefasst. Dann hätte ich die Stellen genauer gelesen und einen besseren Einblick in das Spanien um 1600 erhalten.

Da ich, wie gesagt, nur mit einigen Punkten des Buches Mühe hatte, überlege ich mir, die zwei anderen Bücher vielleicht doch noch irgendwann zu lesen. Aber erst in ein paar Jahren. Momentan bin ich zufrieden damit, dieses Buch von Don Quixote geschafft zu haben.

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°bluemoon°s avatar

Im ersten Teil von "Leben und Taten des scharfsinnigen Edlen Don Quixote von La Manche" wird erzählt, wie der Protagonist Don Quixote so gerne Rittergeschichten liest, dass er irgendwann darüber seinen Verstand verliert. Gleich den tapferen und edlen Rittern der Geschichten will er durch die Lande ziehen und die Schwachen beschützen. Es gelingt ihm, seinen Nachbarn Sancho Pansa zu überreden, dass dieser als Knappe mitkommt. 

Aufgrund des verwirrten Verstandes allerdings versteht der irre Ritter allerdings die meisten Situationen falsch und beginnt Kämpfe gegen Unschuldige und auch oft solche, die von vornherein nur scheitern können. Wie eben zum Beispiel der berühmte Kampf gegen die Windmühlen, die in seinem Kopf Riesen sind, die er niederschlagen muss...


Etwas über 100 Seiten habe ich gelesen von 400 des ersten Bandes. Doch ich muss sagen, das reicht mir auch. Ja, das Buch soll eine Parodie auf die Ritterschaft sein, doch Don Quixote ist ein solcher Narr und Trottel, dass ich zwar am Anfang noch schmunzeln konnte, doch irgendwann war es nur noch nervig. An sich lese ich gerne Klassiker und ich habe auch keine Probleme mit einer solchen alten Ausdrucksweise, doch die ganze Zeit nur von einem Idioten (tut mir ja leid, wenn ich es so schreiben muss) zu lesen, muss nicht sein. Da kann ich besseres lesen. 2 Sterne für die teilweise noch leicht amüsanten Stellen. 

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Gespräche aus der Community

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Gackelchens avatar
"An einem Orte der Mancha..." so beginnt die Geschichte des Don Quijote, dessen Kampf gegen die Windmühlen unvergessen bleibt. Im Rahmen der Klassiker-Leserunden werden wir im Mai alle Geschichten des Don Quijote kennen lernen. Jeder der mit uns lesen möchte ist eingeladen einzusteigen und mit uns zu Diskutieren. Beginn wird der 1. Mai sein.
Favoles avatar
Letzter Beitrag von  Favolevor 6 Jahren
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Miguel de Cervantes Saavedra wurde am 19. September 1547 in Alcalá de Henares (Spanien) geboren.

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in 502 Bibliotheken

auf 49 Wunschlisten

von 25 Lesern aktuell gelesen

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