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Gackelchen

vor 6 Jahren

"An einem Orte der Mancha..." so beginnt die Geschichte des Don Quijote, dessen Kampf gegen die Windmühlen unvergessen bleibt. Im Rahmen der Klassiker-Leserunden werden wir im Mai alle Geschichten des Don Quijote kennen lernen. Jeder der mit uns lesen möchte ist eingeladen einzusteigen und mit uns zu Diskutieren. Beginn wird der 1. Mai sein.

Autor: Miguel de Cervantes Saavedra
Buch: Don Quijote

Gackelchen

vor 6 Jahren

Eure Ausgabe

Ich hab mal nicht die Schöne Klassiker von Aufbau (Da ist Don Quijote nämlich nicht dabei ...) sondern die schöne hier abgebildete von Sauerländer.
Hauptsächlich hatte ich die gekauft wegen den Illustrationen von Chris Riddle. Ich liebe ja schöne Illustrationen und er kann einfach wunderschön zeichnen.
Ausserdem, jetzt nachdem ich die Albatros Ausgabe gesehen habe bin ich sicher dass ich hier schneller durch bin als mit der Ausgabe. Das sind ja über 1000 Seiten mit Schriftgrösse 8 oder so...

Autor: Miguel de Cervantes Saavedra
Buch: Don Quijote

Buchraettin

vor 6 Jahren

oh ich überlege noch, ich lese meinem Kind gerade ein Kinderbuch zu Don Quijote vor...

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Favole

vor 6 Jahren

Buch 2 Kapitel 49 - 62 Von dem was unserem Sancho Pancha begenete, da er auf seiner Insul die Runde machte
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Sancho muss nun einiges erledigen, z.B. Richter sein (urteilt z.T. wirklich klug oder?). Da Herzogspaar weiß wie gern er isst, lässt ihn "sein Leibarzt" nichts essen, weil alles ungesund ist. Er wird auch von anderen (bemerkt/unbemerkt) getriezt.
Nach einigen Tagen wird Sancho bei eniem angeblichen Angriff derb verprügelt und zieht mit seinem Esel zurück zum Hof des Herzogs.
Don ist derweil sehr einsam. Es wird mit Schellen und Katzen wieder ein Scherz gemacht, den er aber nur schwerlich um mit mehrägiger Genesung übersteht. Herzogin scheint darüber betrübt (wirklich? vielleicht weil sonst keine Späße mehr möglich...)
Als Sancho wieder da ist, reisen die beiden und Getöse ab. Sancho überlistet Don wegen der Schläge zur Erlösung der Dulcinea (Schläge an Baum). Don freut sich nun auf Dulcinea.

Favole

vor 6 Jahren

Buch 2 Kapitel 63- Ende Sancho pansa in der Galeere und ausserdem ein sonderliches Abenteuer mit der Moriskin
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Letzter Abschnitt: Heimreise und Tod.
Don und Sancho kommen daheim an. Sancho geht zurück zu seiner Familie. Don will mit Pfarrer, Carrasco und Sancho Schäfer werden; sie willigen zum Schein ein. Nichte und Haushälterin sind darüber untröstlich.
Don wird krank und kommt dadurch wieder zu Sinnen. Bereut seinen Wahn, seine Taten & Torheiten, die Gefahren etc. und verwünscht Ritterbücher. Er macht sein Testament, da er um sein Ende weiß. Alle Beteiligten betrübt als er stirbt.
Im Nachwort (von Alice Uszkoreit) wird auf das Leben Cervantes (arme Adelsfamilie, Soldat, Sklave, armer Schreiber) sowie auf die Entstehung des Don Quijote eingangen. Sehr interessant, dafür gibt es Pluspunkte. Sprache dieser Kinderbuchausgabe (auch ich sie sowohl sprachlich als auch inhaltlich nicht für Kinder geeignet finde) wurde dem Original angepasst.

Favole

vor 6 Jahren

Fazit
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So: Fazit zu Don Quijote de la Mancha.
Es ist definitiv nicht meine Geschichte. Inhaltlich sind die Abenteuer des selbsternannten fahrenden Ritters Don Quijote und seines Schildknappen Sancho Panza schon interessant, aber aufgrund der naiven Wahnsinns vom Don und der gierigen, aber treuen Gefolgschaft von Sancho sowie insbesondere des schwierigen Sprachstils musste ich mich schon arg zum Lesen zwingen. Diese Kinderbuchausgabe (mit 240 Seiten) war zwar, im Gegensatz zum Original für mich noch machbar, aber der Kommentar verrät, dass insbesondere die Sprache dem Original treu geblieben ist. Vielleicht würde ich es noch einmal versuchen, wenn der Inhalt der heutigen Sprache angepasst wird.
Aber auch inhaltlich hatte ich zu kämpfen. Wenn auch die Abenteuer nicht uninteressant waren, so strotzten sie dennoch vor Naivität, Dummheit und Schusseligkeit, was für mich nicht immer eine Lesevergnügen war. Bei Don konnte ich noch manches verzeihen, da er ja wirklich im Wahn war. Sanchos Handlungen jedoch ließen mich oft verzweifeln, vor allem weil er immer wieder durchblicken ließ, dass er ja doch realistisch sein kann, um nur 2 Seiten später genauso verrückt zu erscheinen wie sein Herr.
Zur Ausagbe muss ich noch sagen, dass manchmal die Logik nicht ganz gepasst hat, aber dies lag sicher an der stark gekürzten Ausgabe. Neben der auch hier noch umständlichen Sprache finde ich ebenso inhaltlich, dass das Buch nur sehr bedingt für Kinder geeignet ist.
Insgesamt gebe ich mit Augen zudrücken 2 Punkte, weil es ja doch ein Klassiker ist und die Hintergründe für die Erzählung von Cervantes durchaus gut sind.

yurimari

vor 6 Jahren

Buch 2 Kapitel 1-12 Wie sich Pfarrer und Barbier mit Don über dessen geistige Krankheit besprachen
@Favole

Aalso, zwischen dem 1. Teil und dem 2. Teil von Cervantes lagen ja bekanntlich 10 Jahre...
In meiner schlauen Ausgabe steht, dass in dieser Zeit ein heute mehr oder weniger unbekannter Trittbrettfahrer auch einen zweiten Teil verfasst hat. Darauf nimmt Cervantes hier und auch später immer wieder Bezug :-)

yurimari

vor 6 Jahren

Buch 2 Kapitel 49 - 62 Von dem was unserem Sancho Pancha begenete, da er auf seiner Insul die Runde machte
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@Favole

also ich glaube schon, dass der Herzog und die Herzogin nicht wirklich böse sind und eigentlich keinem Schaden wollen... (^.^)

Favole

vor 5 Jahren

Buch 2 Kapitel 1-12 Wie sich Pfarrer und Barbier mit Don über dessen geistige Krankheit besprachen
@yurimari

OK, 10 Jahre dazwischen macht dann Sinn. Bei mir war das halt echt überhaupt nicht erkenntlich. Hatte eher so das Gefühl, dass ein paar Wochen dazwischen liegen, aber nicht mehr.

Favole

vor 5 Jahren

Buch 2 Kapitel 49 - 62 Von dem was unserem Sancho Pancha begenete, da er auf seiner Insul die Runde machte
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@yurimari

Sicher, als "richtig böse" hab ich sie auch nicht empfunden. Aber sehr egoistisch und nur auf den eigenen Spaß bedacht. So richtig interessiert sie das Leben der anderen (ganz allgemein) doch nicht, solange sie davon nicht (negativ) beeinflusst werden. Und ich glaube, Schaden für die anderen würden sie durchaus in Kauf nehmen, wenn sie davon was haben.
Ich weiß ja nicht, wie es im Original war, aber ich hatte schon das Gefühl, dass Cervantes hier die obere Klasse indirekt ganz schön an den Pranger stellt.

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