Miguel de Cervantes Saavedra Don Quijote von der Mancha

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Inhaltsangabe zu „Don Quijote von der Mancha“ von Miguel de Cervantes Saavedra

Jeder kennt Don Quijote, den Ritter, und seinen weltklugen Knappen, Sancho Panza. Wortreich und wunderbar absurd sind die Gespräche, in denen die beiden Helden streiten und philosophieren, während sie sich von ihren Blessuren kurieren. Zweihundert Jahre nach Ludwig Tieck, der den "Don Quijote" zum entscheidenden Werk der Romantik machte, erhält der Klassiker mit Susanne Langes Neuübersetzung nun auch im Deutschen die sprachliche Dimension, die er im Original besitzt. In einem reichhaltigen Anhang wird das Goldene Zeitalter in Spanien beleuchtet, werden biographische und geschichtliche Hintergründe aufgezeigt sowie die jüngsten Erkenntnisse der Quijote-Forschung mitgeteilt.

DAS Buch der Spanier. (Nicht nur, aber..) Lesenswert.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Don Quijote von der Mancha

    maggiterrine

    13. January 2016 um 16:14

    Die Figur des Don Quijote ist auf jeden Fall spannend. Die Lektüre zu vieler Ritterromane (zu damaligen Zeiten wahrscheinlich mit Fantasy Romanen oder Superhelden-Comics gleichzusetzen) führt bei einem einfachen spanischen Landjunker dazu, dass er sein altes Leben abstreift, sich von nun an "Don Quijote" nennt und auf Abenteuersuche geht. Ein wenig hat mich das alles an heutige LARP-Spieler erinnert... Dies alles passiert so ziemlich auf den ersten 10 Seiten. Danach reiht sich einfach ein "Abenteuer" ans nächste und um ehrlich zu sein, bestehen die eigentlich allesamt daraus, das Don Quijote sich irgendetwas einbildet, irgendjemanden beschuldigt irgendetwas übeltätiges getan zu haben um dann im Verlauf der Auseinandersetzung von demjenigen mächtig eins auf die Glocke zu bekommen. Und kaum kann sich Don Quijote gerade so wieder auf dem Pferd halten, fängt der Spaß wieder von vorne an... Nach knapp 200 Seiten habe ich das Lesen dieses Buches dann aufgegeben. Die Geschichte ist bis dahin zu keinem Zeitpunkt aus dem genannten Muster ausgebrochen (und dabei muss man sagen, dass jedes neue Abenteuer immer nur so 10 Seiten in Anspruch nimmt) und bei dem Gedanken daran, dass das jetzt noch weitere 900 Seiten so weitergehen soll, konnte ich einfach keine Motivation zum Lesen mehr aufbringen. Die Geschichten sind dabei auf keinen Fall schlecht! Sie sind durchaus amüsant und man empfindet sowohl Mitleid für Don Quijote, muss aber auch mal grinsen, wenn er von irgendeinem angepöbelten Bauer eins aufs Dach bekommt. Aber 200 Seiten reichen für diese kleinen amüsanten Anekdoten locker aus! Bis dahin hat man auch schon die Geschichte mit dem Kampf gegen die Windmühlen gehabt...was will man mehr?

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  • Mein Kampf gegen Windmühlenflügel. Es hat sich gelohnt ...

    Don Quijote von der Mancha

    Buchliese

    09. April 2015 um 13:04

    "... Müßiger Leser! Ohne Schwur magst du mir glauben, dass ich wünschte, dieses Buch, Kind meines Geistes, wäre das schönste, lieblichste und verständigste, das man sich nur vorstellen kann. ..." Miguel de Cervantes Saavedra erzählt in seinem Werk die Geschichte eines Edlen aus einem Dorf in La Mancha. Unser Held ist etwa fünfzig Jahre alt und einer großen Leidenschaft verfallen. Für die Literatur über die tapferen Ritter versetzt er auch Hab und Gut. Seine Liebe zu den kühnen Kämpfern ergießt sich schließlich in einen einzigen Wunsch. Er möchte die Tradition der irrenden Ritter fortsetzen, alles Unrecht aufheben und sich Arbeiten und Gefahren unterziehen, die ihn mit ewigem Ruhm und Namen schmücken sollen. Die Ausrüstung - Waffen, ein Pferd und eine Dame, in der er unsterblich verliebt ist - ist schnell beisammen. Ein paar alte Waffen werden vom Rost befreit und aufpoliert, der alte Klepper bekommt den erhabenen Namen Rozinante und ein nur nach dem Hörensagen bekanntes Bauernmädchen wird flugs zur Angebeteten erklärt. Und so zieht unser Edler, dessen tatsächlicher Name nicht genau überliefert ist, als Don Quixote in die Welt. Bereits in der ersten Schenke, die für unseren Helden natürlich ein Kastell ist, wird klar, dass der Aufbruch übereilt war. Ohne frische Wäsche und Geld wäre die Reise zu beschwerlich. Beim zweiten Anlauf ist auch Sancho Pancha mit auf dem Weg ins Abenteuer und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Natürlich wird dem Leser schnell klar, dass Don Quixote dem Wahnsinn verfallen ist. Ob als überzeugter Zechpreller oder als Befreier von königlichen Rudersklaven, er hat das Recht vermeintlich auf seiner Seite. Als Besitzer des Rezeptes eines Balsams, der mit nur einem Tropfen alles heilt, kennt er keine Furcht. Sancho Pancha, der im festen Glauben ist, für bestandene Abenteuer ebenfalls reich belohnt zu werden, erhält hierfür genaue Anweisungen: "... so hast du nichts weiter zu tun, als, wenn du mich in einer Schlacht mitten durchgehauen siehst - wie dies denn ofmals begegnet -, die Hälfte des Körpers, die auf den Boden gefallen ist, sauber aufzuheben, sie behende, ehe das Blut erkaltet, auf die andere Hälfte, die im Sattel sitzt, aufzupassen und sie sorgfältig und gerecht einzufugen. Zugleich gibst du mir zwei Schluck von dem genannten Balsam zu trinken, und du wirst sehen, dass ich dann so gesund bin wie ein Fisch. ..." Der erste Teil "Leben und Taten des scharfsinnigen Edlen Don Quixote von La Mancha" erschien bereits im Jahr 1605. Entsprechend ausschweifend und geschwollen ist auch die Sprache, in der es verfasst ist. Tief verschachtelte Sätze haben es mir doch sehr schwer gemacht, dieses Buch flüssig zu lesen. In den Passagen, in denen Don Quixote eine Rolle gespielt hat, war es höchst amüsant. Schließlich war er doch viel mehr in irrer als ein irrender Ritter. In den Kapiteln, in denen über lange Strecken über äußerst verzwickete zwischenmenschliche Beziehungen der damaligen Mittelschicht erzählt wurde, setzte doch eine Ermüdung ein. Alles in allem war es aber für mich ein Buch, das sich dennoch gelohnt hat zu lesen, denn ich weiß jetzt, welche Rolle der hinlänglich bekannte Kampf gegen die Windmühlenflügel tatsächlich gespielt hat. 

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  • Vom Irren und Korrigieren, vom fabulieren und schnabulieren

    Don Quijote von der Mancha

    Kultakivi

    07. February 2015 um 15:08

    Die Lektüre dieses großen Romans erfordert vom Leser neben einer gehörigen Portion Ausdauer vor allem eines: Freude an burlesken, surrealen Situationen und dem Sprachwitz der Protagonisten, die fester Bestandteil der literarischen Welt geworden sind. Don Quixote und sein zum Stallmeister mutierender, mit archaischem Sprachwitz ausgestatteter Knappe, der Bauer Sancho Pansa. Gemeinsam kämpfen die beiden gegen die Widrigkeiten der realen Welt, welche sich für Ritter und Knappe in ein groteskes Paralleluniversum verwandelt. Angetrieben von der, durch das Lesen allzu vieler Ritterromane befeuerten Vorstellung, den hehren Idealen einer imaginären „irrenden Ritterschaft“ zu dienen, die zur (adeligen) Dame seines Herzens hochstilisierte Schweinemagd Dulcinea als kühl am Himmel blinkenden Leitstern vor Augen, treibt der verarmte Adelige Don Quixote sich und seinen zunehmend zweifelnden Begleiter Sancho in eine aberwitzige Begebenheit nach der anderen. Der Roman wirft , wie im Begleitkommentar treffsicher formuliert die Frage auf, ob der versponnene Don Quixote mit seinem herzzerreißenden Kampf für das Gute und Schöne womöglich der viel größere Realist ist als der bodenständige, zweifelnde Sancho Pansa. Oder ist dieser gar der eigentliche Held der Geschichte. Viele Fragen und wenige Antworten. Vielleicht kommt es auf diese jedoch auch gar nicht so sehr an. Die Lektüre dieses Buches hat mich in vielerlei Hinsicht bereichert – und beglückt.

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  • Rezension zu "Don Quijote von der Mancha Teil I und II" von Miguel de Cervantes Saavedra

    Don Quijote von der Mancha

    yurimari

    Cervantes‘ Don Quijote von der Mancha ließ mich bis vor Kurzem lediglich an Windmühlen denken. Dabei hat der 400 Jahre alte Ritter, der sich zum Exportschlager Spaniens und einem Klassiker der Weltliteratur gemausert hat, noch Einiges mehr zu bieten. Der Autor hat eine ausführliche Parodie auf die so beliebten Ritterromane seiner Zeit verfasst und wider jedem Erwarten spielen nicht nur Windmühlen eine eher untergeordnete Rolle sondern es lassen sich in diesem potentiell verstaubt anmutenden Werk sogar einige moderne Ansichten wiederfinden. Die Geschichte beginnt mit dem Vorhaben eines verarmten Adligen ein fahrender Ritter werden zu wollen. Er möchte auf diese Weise seinen großen Vorbildern aus diversen phantastischen Romanen nacheifern und durch sein einnehmendes Wesen überzeugt er auch seinen Nachbarn Sancho Panza von der Idee, der ihn daraufhin als treuer Knappe begleitet. Die anschließende Bücherverbrennung durch Bekannte Don Quijotes, die seine Bücher eindeutig als Ursache seines Wahns erkannt haben wollen, ist für wahre Leseratten zwar schmerzhaft, aber durchaus auch eine gelungene Möglichkeit sich mit einigen der parodierten Geschichten vertraut zu machen. Danach geht es auf der zweiten Fahrt so richtig los mit den bunten Abenteuern des fahrenden Ritters von der Mancha. Leider war das der Teil durch den ich mich ein wenig hindurch kämpfen musste, da mir der Humor zunächst nicht richtig zugesagt hat und ich den roten Faden leider einfach nicht erkennen konnte. Ab etwa der Hälfte des ersten Buches, wo sich einige Leute aus Don Quijotes Dorf aufmachen, um ihn zu heilen, änderte sich das aber und ich musste mich wirklich teilweise beim Schmunzeln und in seltenen Fällen sogar bei Lachen erwischen. Vor allem das zweite Buch ist sehr philosophisch und psychologisch angehaucht und das Lesen hat mir große Freude bereitet. Ganz großartig fand ich auch diese von mir gewählte Ausgabe. Die Übersetzerin hat sich vor allem bei den Anmerkungen große Mühe gegeben und ich habe dadurch viel sowohl über das Leben im Spanien des 17. Jahrhunderts als auch über die Lebensumstände und Denkweisen des Autors gelernt. Nach guten 1200 Seiten war ich fast ein wenig traurig schon zum Ende dieses Buches gelangt zu sein und kann es jedem, der ein bisschen Muße und Interesse an den historischen Hintergründen mitbringt, nur ans Herz legen.

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  • Leserunde zu "Don Quijote" von Miguel de Cervantes Saavedra

    Don Quijote von der Mancha

    Gackelchen

    "An einem Orte der Mancha..." so beginnt die Geschichte des Don Quijote, dessen Kampf gegen die Windmühlen unvergessen bleibt. Im Rahmen der Klassiker-Leserunden werden wir im Mai alle Geschichten des Don Quijote kennen lernen. Jeder der mit uns lesen möchte ist eingeladen einzusteigen und mit uns zu Diskutieren. Beginn wird der 1. Mai sein.

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  • Rezension zu "Don Quijote" von Miguel de Cervantes Saavedra

    Don Quijote von der Mancha

    Favole

    09. July 2012 um 15:40

    Don Quijote von der Mancha. Ein Klassiker, den man - wie ich fand - gelesen habe sollte. Im Rahmen der Klassikerleserunde habe ich mich also an dieses etwa 900 Seiten starke Werk getraut. Ohne Erfolg! Nach ca. 150 Seiten habe ich entnervt abgebrochen. Die Abenteuer des Don Quijote waren leider nur bedingt spannend. Wirklich einschläfernd fand ich jedoch den Schreibstil und vor allem Don Quijotes Reden. Ob letzteres vielleicht auch absichtlich war, da er ja nicht ganz bei Sinnen ist, oder ob ich einfach eine schlechte Übersetzung erwischt habe, kann ich nicht sagen. Letztlich kann ich es also gar nicht besser bewerten, da ich abgebrochen habe. (Ich versuche es gerade noch mit einer Kinderbuchausgabe, allerdings wurde hier auch sehr stark gekürzt, wie ich bei den ersten Kapiteln sehen konnte, sodass es nicht wirklich vergleichbar ist.)

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  • Rezension zu "Don Quijote" von Miguel de Cervantes Saavedra

    Don Quijote von der Mancha

    SomeBody

    24. June 2012 um 17:13

    Gelesen wurde die illustrierte Kinderbuch-Ausgabe des „Don Quijote“ von 1981. Ich hatte mich auf das Buch gefreut, wie’s immer unangetastet in Oma’s Bücherschrank so dastand … und bin ein bisschen enttäuscht: Vielleicht liegt es an der Aufkürzung, doch soooo temporeich von einem in’s nächste und vor allem oft grundlegend identische Abenteuer – da verging schnell die Leselust. Fazit: Anfangs recht unterhaltsam, im Lauf der Geschichte nur noch anstrengend – schade!

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  • Rezension zu "Don Quijote" von Miguel de Cervantes Saavedra

    Don Quijote von der Mancha

    Mina - Das Irrlicht

    Wahn der ganz besonderen Art??? Ich habe Don Quijote de la Mancha im Rahmen der Klassikerleserunde gelesen. Oder vielmehr – nicht zu Ende gelesen. Dieser hochgelobte Ritterroman aus den Anfängen des 17. Jh., in denen eben solche groß in Mode waren, gehört leider schon zu jenen, die immer unglaubwürdiger und abgedrehter wurde. Vermutlich war das einer der Gründe, warum ich mit dem Don nicht anfreunden konnten. Anfangs fand ich die Sprache und den Einfallspinsel ja nett und konnte schmunzel. Aber schon bald wurde mir das Ganze zu viel. Zu viel schwülstige Sprache, zu viel Hirngespinste. Damit kann ich nicht so wirklich. Ich mag auch keine Psychiatrie-Romane, in denen es um die Welt von psychotischen geht. Mit so abgedrehten, der Wirklichkeit entrückten Sachen komme ich nicht gut zurecht. Obwohl High Fantasy beispielsweise liebe. Nun, der andere Grund, warum mir das Werk nicht zu zusagte, ist wohl, daß ich mit dieser Art „lustiger Abenteuerroman“ nicht viel anfangen kann. Auch Die drei Musketiere konnte mich damals in der Leserunde nur bedingt überzeugen. Zum Inhalt: Don Quijote, eigentlich Alonso Quijano aus der Mancha in Spanien, liest mit Leidenschaft Ritterromane. Irgendwann steigert er sich wahnähnlich so in die Geschichten hinein, daß er sie für wahr hält und völlig Realitätsfremd wird. Auch er will dann Ritter werden. Sein altes Pferd soll zu seinem Streitross werden, welches er Rosinante tauft, was so viel heißt wie „vorher war es mal ein Gaul“. Begleitet von Sancho Panza, sein Begleiter ist mir durchaus sympathischer. Er ist klarer und nicht so realitätsfern. Ganz interessant fand ich einige Themen, die in dem Roman aufgegriffen wurden, wie die Bücherverbrennung oder Don Quijotes Erklärung über die Wissenschaften. Alles in allem habe ich das erste Buch in den letzten Kapitel abgebrochen und das zweite erst gar nicht begonnen. Ich konnte es nicht mal mehr querlesen, da ich einfach auch merkte, daß ich in der Zeit, in der ich eigentlich das Buch lesen sollte/wollte, drei andere gelesen hatte… Einerseits schade, andererseits mal wieder einen Klassiker aus meinem Regal weggelesen…sehr fein!

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  • Rezension zu "Don Quijote" von Miguel de Cervantes Saavedra

    Don Quijote von der Mancha

    mabuerele

    27. May 2012 um 17:42

    Das Buch enthält beide Teile. Ich habe nur die 550 Seiten des ersten Teiles gelesen. Don Quijote ist ein verarmter spanischer Ritter. Dafür verschlingt er die Ritterbücher seiner Zeit und glaubt, dazu berufen zu sein, als Ritter durch die Welt zu ziehen. Leider hat er jeden Bezug zur Realität verloren. Dreh- und Angelpunkt ist eine Schenke, die er wiederholt besucht und die er für ein Kastell hält. Auf seiner Reise legt er sich mit allen und jeden an und hat auch nach mehrmaligen Prügeln nichts dazugelernt. Am Anfang fand ich den Stil der Zeit angemessen. Die ersten Seiten ließen sich flott lesen. Doch recht bald wurde der Schreibstil ausschweifend. In der Geschichte des Don Quijote verstecken sich viele andere Geschichten. Zumeist geht es dabei um Mädchen oder junge Frauen, die den angebeteten nicht erhören oder nicht bekommen. Dabei offenbart Miguel de Cervantes zum Teil sehr fortschrittliche Ansichten. Diese Teile lockern den Roman auf und lassen wieder etwas Spannung aufkommen. Insgesamt konnte mich das Buch nicht überzeugen. Don Quijote macht sich zum Narren und wird als solcher behandelt, ohne es zu merken. Auch wenn in den Gesprächen mit seinem Knecht Sancho manche Perle versteckt ist, fand ich die Erzählung zu langatmig. Da, laut Nachwort, der zweite Teil ähnlich strukturiert ist, habe ich darauf verzichtet, ihn zu lesen.

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  • Rezension zu "Der sinnreiche Junker Don Quijote von der Mancha" von Miguel de Cervantes Saavedra

    Don Quijote von der Mancha

    Tim-O

    09. August 2011 um 12:05

    Ein armer Junker steckt seine Nase zu tief in Bücher: Ritterromane. Und darüber, so gibt der Erzähler kund, trocknete dem Manne das Hirn ein, und fortan wird "Don Quijote" von der fixen Idee beherrscht, ein fahrender Ritter zu sein. In seinen Augen wird eine Kneipe zu einem Schloss, Huren werden zu Burgfräuleins ... und nicht zuletzt werden Windmühlen zu arglistigen Riesen. Miguel de Cervantes Saavedra schrieb vor 400 Jahren eine Parodie auf die Ritterromane seiner Zeit. Seitdem ist das Buch erfolgreich, und absolute Weltliteratur. Interessant ist immer wieder wie Don Quijote zwischen Gescheitheit und Narrheit tendiert. Die Menschen, die von Don Quijotes Zustand wissen, führen ihn an der Nase herum und treiben ihr Spiel mit ihm, was ihn nur dazu bringt erst recht davon überzeugt zu sein, dass es überall mit Zauberei zu geht. Der Roman liest sich sehr flüssig, ist überaus vielseitig. Ein äußerst kurzweiliger, humorvoller Roman, der einfach Spaß macht.

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  • Rezension zu "Don Quijote" von Miguel de Cervantes Saavedra

    Don Quijote von der Mancha

    Minze

    03. October 2010 um 13:46

    ein Buch, für das man viel Zeit braucht. Aber es lohnt sich. Der skurrile Don Quijote, man begleitet ihn und seinen Knappen Sancho Pansa auf ihrer Reise und schließt sie dabei ins Herz. Herrliches Buch, zum Schmunzeln und tragisch. Nicht ganz einfach zu lesen. Empfehlenswert ist es, noch Hintergrundinformationen nebenher anzuschauen, da es interessante Verwicklungen gab, während der Entstehungszeit des Buches, die Cervantes im zweiten Teil direkt literatrisch mit einfließen ließ.

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  • Rezension zu "Don Quijote" von Miguel de Cervantes Saavedra

    Don Quijote von der Mancha

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. July 2010 um 17:53

    Ich habe eine viel kürzere Ausgabe gelesen. Es ging um einen Reiter, der mit seinem Pferd immer wieder von einem Abenteuer oder Problem zum nächsten galoppiert, glaube ich mich zu erinnern.

  • Rezension zu "Don Quijote" von Miguel de Cervantes Saavedra

    Don Quijote von der Mancha

    Penelope1

    28. May 2010 um 16:19

    Don Quijote - wer denkt da nicht sofort an das berühmte Abenteuer gegen die Windmühlen, die der selbsternannte fahrende Ritter mit seinem berühmten Schildknappen Sancho Pansa und seinem dürren Pferd Rosinante besteht. Doch dies ist nur ein kleineres von vielen Abenteuern, die Don Quijote von der Mancha erlebt. Durch den Lese-Genuss von sehr vielen und eindeutig zu vielen Ritterromanen bildet er sich ein, selbst ein edelmütigen Ritter zu sein, gibt sich, seinem Pferd und seinem Begleiter wohlklingende Namen und nachdem er sich von einem Schenkenwirt zum Ritter schlagen gelassen hat, geht er in die Welt hinaus. Und da ein Ritter einfach kein echter Ritter ist ohne eine Geliebte, so ernennt er kurzerhand die ihm unbekannte Dulcinea von Toboso zu seiner Auserwählten, deren Herz er mit seinen mutigen Taten erobern will. Sein Ritterleben ist nicht einfach und widerspricht oft jeglichem Verstand, eine Schenke ist keine normale Schenke, sondern in den Augen Don Quijotes eine Burg und der Wirt der Burgherr. Da die Zeiten des Rittertums längst vorüber sind, fällt unser "Ritter der traurigen Gestalt" mit seinem selbstgebastelten Helm und seiner Rüstung, sowie mit seinem Gefährten überall auf. Die Leute halten ihn für verwirrt, einfältig, verrückt und sogar dumm, doch oft genug beweist er, welch genialer Geist in ihm steckt. Und so wechselt die Ansicht des Lesers sowie auch die der Menschen, die mit diesem außergewöhlichen Gespann zusammentreffen, immer wieder zwischen Neugier, Spott und Ehrfurcht. Auch Sancho Pansa, der im Schatten Don Quijotes auf die Herrschaft über eine Insula wartet, muss einiges erdulden und nicht jedes Abenteuer endet glücklich... Der alte Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, passt jedoch genau zu dem Ereignissen und unterstreicht die Erfahrungen des Don Quijote. Die oft lustigen und tragikkomischen Kämpfe und Erlebnisse des eingebildeten Ritters brachten mich nicht selten zum Lachen, die philosophischen Gespräche und Erläuterungen zum Nachdenken. Absolut lesenswert und viel mehr als nur eine Parodie auf das Rittertum....

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  • Rezension zu "Don Quijote" von Miguel de Cervantes Saavedra

    Don Quijote von der Mancha

    Kalle51

    15. August 2009 um 10:42

    Ich glaube es gibt niemanden der die Geschichte von Don Quijote und seinem treuen Gefährten nicht kennt.Habe das Buch sehr gern gelesen,immer wieder eine Freude,ihre Abenteuer mit zu erleben.

  • Rezension zu "Don Quixote von la Mancha" von Miguel de Cervantes Saavedra

    Don Quijote von der Mancha

    Sarii

    29. July 2009 um 21:51

    Don Quixote von la Mancha ein Klassiker der spanischen Literatur mit vielen sonderbaren, merkwürdigen und abenteuerlichen Begebenheiten. Grundlegend für diese Ausgabe ist die Übersetzung von Ludwig Tieck, erschienen 1799-1801 in Berlin. Außerdem enthält diese Ausgabe beide Bücher des Don Quixote. Saavedra hat mit Don Quixote, einem verwirrten “Ritter”, eine außergewöhnliche Figur geschaffen, die dermaßen in seine Rittergeschichten vernarrt ist und schon glaubt Teil dieser zu sein. Im Zuge seiner Hirngespinste macht er sich auf den Weg seine verschollene Prinzessin Dulcinea zu finden. Sein treuer und ergebener Stallmeister Sancho Pansa, versehen mit großer Klappe und Appetit, steht seinem Herrn immer zur Seite. Die 4 Kameraden (man darf die Tiere der beiden nicht vergessen: Rosiante und der Graue) erleben auf ihrer Reise eine Vielzahl von Abenteuern, jedes einzelne Abenteuer der Geschichte hat seinen individuellen Charme und macht jedes Kapitel somit besonders. Man kann sagen, dass diese Erlebnisse sehr verschieden und sehr amüsierend sind. Im Zuge der Erzählung schließt man beide Charaktere ins Herz und ist gerne Teil der großen Reise, zumindest erging es mir so. Ich habe das Buch zwar nicht in einem Rutsch gelesen, es aber doch sehr in mein Herz geschlossen. Besonders die beiden Charaktere haben es mir angetan und beim Lesen kann man sich sowohl Don Quixote als auch Sancho Pansa sehr gut vorstellen, was alles sehr lebhaft und real erscheinen lässt. Jedoch war es am Anfang etwas schwierig in die Sprache hineinzufinden mit den vielen verschachtelten Sätzen, aber genau das macht dieses Werk auch in meinen Augen besonders. Fazit. Ein lesenswerter Klassiker (besonders auch bei trauriger Stimmung, da man einfach zwischendurch lachen muss :) ).

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