Miguelanxo Prado

 5 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Ardalén, Der tägliche Wahn, Bd.3 und weiteren Büchern.

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Ardalén

Ardalén

 (3)
Erschienen am 09.08.2013
Der tägliche Wahn, Bd.1

Der tägliche Wahn, Bd.1

 (1)
Erschienen am 01.02.2002
De Profundis

De Profundis

 (0)
Erschienen am 01.10.2008
Leichte Beute

Leichte Beute

 (0)
Erschienen am 26.06.2018
Der tägliche Wahn Gesamtausgabe

Der tägliche Wahn Gesamtausgabe

 (0)
Erschienen am 15.06.2010
Kreidestriche ( Prado IV). Vorzugsausgabe

Kreidestriche ( Prado IV). Vorzugsausgabe

 (0)
Erschienen am 01.03.1997

Neue Rezensionen zu Miguelanxo Prado

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Rezension zu "Ardalén" von Miguelanxo Prado

Klasse Gesamtkunstwerk
CaptainJuxvor 3 Jahren

Eindeutig einer der besten graphic novel, den ich in letzter Zet gelesen hab.
Sowohl Story als auch Zeichnungen sind mit sehr viel Liebe gestaltet und ich kam nicht darum herum bei der einen oder anderen Stelle ein Tränchen zu verdrücken.
Dem Autor kann man nur ein Kompliment für seine Kreativität und die Liebe zum Detail machen.
Absolute Kaufempfehlung für Liebhaber von graphic novels oder jene, die es werden wollen!

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Rezension zu "Ardalén" von Miguelanxo Prado

Ardalén
KleinerVampirvor 4 Jahren

Buchinhalt:

Sabela ist auf der Suche nach ihrem Großvater – doch das Unterfangen gestaltet sich schwierig. Sie hat keine sonstigen Verwandten und trifft schließlich in einem abgelegenen Bergdorf auf den alten Fidel, der auch zur See gefahren sein soll. Von ihm erhofft sie sich Informationen – und begibt sich mit Fidel auf eine abenteuerliche Reise in dessen Vergangenheit, seine Erinnerungen und bildgewaltigen Szenen seines Lebens, von dem nicht mal Fidel sagen kann, was wahr und was der Phantasie entspringt….

 

Persönlicher Eindruck:

Phantastisch! Dieses Wort trifft wohl am ehesten die Empfindungen, die ich beim Lesen dieser außergewöhnlichen Graphic Novel hatte. Beeindruckende Bilder, die wie in Öl gemalt erscheinen, bereiten den Weg für die Suche nach der Vergangenheit, den Wurzeln, dem eigenen Ich. Ich habe noch nie zuvor einen derartigen Bilderreichtum bei einer Graphic Novel erlebt und das Lesen erschien mir dadurch fast wie der Besuch in einer Kunstausstellung.

Der Roman richtet sich eindeutig an eine erwachsene Leserschaft, denn die melancholische, poetische, oftmals auch intellektuelle Geschichte ist keine unbedingt leichte Lektüre und nichts fürs Lesen zwischendurch. Man muß sich einlassen auf die zahllosen Bilder, die Gedanken und die episodisch angelegten Rückblenden, die man zusammen mit Sabela und Fidel durchläuft.

Das ganze Erscheinungsbild und die Farben sind in einem maritimen, fürs Auge sehr angenehmen Touch gehalten. Durch die Mischung aus Bildern auf der einen und Volltextseiten mit Dokumenten und das Gesehene untermauernden, fiktiven Fakten auf den anderen Seite regt der Plot absolut zum Nachdenken und Reflektieren an.

Fidel war für mich von den Figuren die eindeutig plastischste, tiefgängigste. Ob er nun Sabelas gesuchter Großvater ist oder nur eine Art Großvater-Ersatz, hat sich mir nicht wirklich erschlossen: es ist aber auch nicht so wichtig. Viel wichtiger ist der Prozess des gemeinsamen Erlebens, das Sabela und Fidel immer mehr aneinanderbindet und zwei einsame, aber verwandte Seelen zueinander führt. Vielleicht ist Fidel der Großvater, den sie sich gewünscht hat – man kann nur vermuten.

Besonders gefallen hat mir die Atmosphäre. Ob nun in einer Hafenkneipe, in der Natur, Vergangenheit oder Gegenwart der in den vom Meer geprägten Gedanken Fidels – Prado schafft es auf jeder Seite, das absolut passende Gefühl im Leser wachzurufen.

Am besten fand ich die Szenen mit den fliegenden Walen, den Meerestieren und dem dadurch zugrunde gelegten Reichtum Fidels, der so gar nichts mit Geld und Gold zu tun hat: sein Reichtum liegt wo ganz anderes, man muß sich nur darauf einlassen, ein bisschen zu denken, wie er.

Eine absolute Leseempfehlung, die fernab vom Mainstream eine melancholische, nachdenkliche Geschichte mit grandioser Zeichenkunst vermittelt. Absolut top!

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Rezension zu "Ardalén" von Miguelanxo Prado

Poetisch, melancholisch, einzigartig
Soerenvor 5 Jahren

Miguelanxo Prados „Ardalén“ ist eine ganz besondere Graphic Novel. Es ist eine poetisch-nachdenkliche Geschichte voller atemberaubender Gemälde, an denen man sich kaum sattsehen kann. Der Erzählstil ist ruhig, unaufdringlich, aber er geht selbst mit seinen leisen Tönen direkt unter die Haut. Ein Hauptbestandteil sind die bruchstückhaften Erinnerungen, von denen selbst die Hauptperson Fidel nicht so recht weiß, ob sie wahr oder erdacht sind. Die ganze Zeit über herrscht ein leichter melancholischer Unterton, der das Lesen zum bittersüßen Genuss macht. Ähnlich wie ein Woody-Allen-Film. Ein Buch für jeden, der etwas Besonderes lesen möchte.

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