Mihail Sebastian 'Voller Entsetzen, aber nicht verzweifelt'

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Inhaltsangabe zu „'Voller Entsetzen, aber nicht verzweifelt'“ von Mihail Sebastian

"Wenn ich nicht daran denke, mich umzubringen, überlege ich, ob ich betteln soll." Mihail Sebastian war, als er mit der Niederschrift der Tagebücher begann, 28 Jahre alt und ein bekannter Theater- und Romanautor, der zur Elite des Landes zählte und mit vielen führenden Köpfen - darunter Mircea Eliade, Eugen Ionesco und E.M. Cioran - befreundet war. Zwar hatte er als Jude schon unter den "Eisernen Garden" mit antisemitischen Ausgrenzungen zu kämpfen, aber sein Dasein als Schriftsteller blieb davon weitgehend unberührt. Doch schon bald, so bezeugt sein Tagebuch, greift die Bedrohung auch auf ihn über. Viele Freunde, vor allem der bewunderte Mircea Eliade, sympathisieren mit den Faschisten, Sebastian verliert seine Anstellung, seine Theaterstücke können nur unter Pseudonym aufgeführt werden. Das Geld wird knapp, die Wohnung ist nicht mehr zu halten. Sebastian flieht aufs Land, verbringt Jahre in Todesangst, entgeht knapp der Deportation - doch er bleibt stets ein unbestechlicher Zeuge der Ereignisse. Als im August 1944 Bukarest endlich von den Sowjets eingenommen wird, registriert Sebastian fast ungläubig, dass er überlebt hat.
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