Miina Supinen

 3.5 Sterne bei 54 Bewertungen
Miina Supinen

Lebenslauf von Miina Supinen

Miina Supinen wurde 1976 geboren und wohnt in der finnischen Hauptstadt Helsinki. Sie studierte Journalismus und schreibt u. a. Kolumnen für die finnische Trendzeitschrift "Image". 2014 erschien ihr Roman "Drei ist keiner zu viel", 2015 folgt "Endlich zu fünft".

Alle Bücher von Miina Supinen

Drei ist keiner zu viel

Drei ist keiner zu viel

 (24)
Erschienen am 20.10.2014

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Neue Rezensionen zu Miina Supinen

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soetoms avatar

Rezension zu "Endlich zu fünft - Roman einer fast perfekten Familie" von Miina Supinen

Ungewöhnliches Buch, das mir Spaß gemacht hat
soetomvor einem Jahr

Eins vorweg: Das ist kein Buch für jeden Leser. Dich Charaktere sind skurril, überzeichnet und in der Zusammenstellung als Familie völlig absurd. Trotzdem erkennt man sich in manchen Dingen wieder, oder seine Familie, Freunde, Nachbarn...

Ein wenig hat mich die Geschichte an A.M. Homes "Grillparty" erinnert. Nur das da von der ersten Seite klar war, dass die Familie bei ihren Versuchen, mit den Herausforderungen der Gesellschaft klar zu kommen, gradewegs auf eine Katastrophe zusteuern. Die dann am Schluss sogar noch drastischer wird als befürchtet.

Hier ist alles immer mit einem Augenzwinkern und ohne irgendetwas zu einem endgültigen Ergebnis zu führen. Alle Familienmitglieder sind bis zum Ende auf der Suche nach ihrem Weg. Keiner weiß, ob es noch weitere Katastrophen geben wird. Dass bleibt der Fantasie des Lesers überlassen.

Aber ist das "wirkliche Leben" nicht genau so?  Ich habe das Buch gerne gelesen.

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MoniUnwrittens avatar

Rezension zu "Endlich zu fünft - Roman einer fast perfekten Familie" von Miina Supinen

Nichts neues, aber trotzdem interessant.
MoniUnwrittenvor 3 Jahren


Ich bekam das Buch von einer anderen Bloggerin mit der Begründung, sie komme mit dem Schreibstil nicht zurecht. Das Problem kennt wahrscheinlich jeder. Nach den ersten Seiten wusste ich auch, was sie gemeint hatte, aber ich war fest entschlossen, trotzdem durchzuhalten. Und es hat sich gelohnt. Tatsächlich ist der Stil gewöhnungsbedürftigt. Die Autorin benutzt größtenteils Hauptsätze, ist flach und kaum empathisch. Aber sie nimmt auch kein Blatt vor den Mund, was durchaus angenehm sein kann. Dafür arbeitet sie mit zahlreichen Kommentaren aus einer Metaebene, die man sonst während des Lesens selten erreicht. Nach vielleicht 40 Seiten hatte mich die Autorin. Bis dahin hatte ich mich an die Sprache gewöhnt und die Familiensituation verstanden. Danach tauchten die ersten Probleme in der Geschichte auf und ich wollte wissen, wie es weiter geht.
Am Anfang des Buches wird auch ausführlich dargestellt, wie gefährlich Marmelade sein kann und was die anscheinend sehr einseitige Ernährung aus den Kindern gemacht hat. Dabei wird pseudowissenschaftlich argumentiert, aber diese übertriebene Verteufelung scheint mir nicht glaubhaft. Sollen die Eltern ihren Kindern tatsächlich nichts anderes zu essen gegeben haben? Im Laufe der Geschichte verliert die Marmelade wieder an Bedeutung und taucht nur noch ab und zu auf.
Keines der dargestellten Probleme war wirklich neu. Im Grunde wird hier die Situation zahlreicher Familien verarbeitet. Es geht um die Schwierigkeiten, seinen Platz in der Welt zu finden. Die vielen unterschiedlichen Charaktere haben dem Ganzen eine gewisse Spannung verliehen. 
Keine der Personen war mir richtig sympathisch. Sie alle schleppen ihre Probleme und Sorgen mit sich herum und anstatt miteinander zu reden, wird nach außen hin die perfekte Fassade erwartet. Nur als Leser kennt man die privaten Seiten. Auf dramatische Weise kommen die Abgründe ans Licht, aber nach einer kurzen Verwirrung schaffen die Familienmitglieder es, sich zu berappeln und hinterher sogar enger zusammen zu stehen. Eigentlich schade, dass solche Verhältnisse nicht nur in der Fiktion existieren. 
Es sind keine Figuren zum Liebhaben. Aber Figuren zum Mitfühlen, zum Selberdenken und zum Nachfragen. Es könnte sich lohnen, einmal mit offenen Augen durch die Straßen zu gehen, um die Astras, Silmus und Pelagiasin unserer Welt zu entdecken.

Fazit:
Wer durchhält, wird mit einer eindrucksvollen Geschichte belohnt, die alltägliche Probleme offenbart. 

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Tine2502s avatar

Rezension zu "Endlich zu fünft - Roman einer fast perfekten Familie" von Miina Supinen

Ziemlich nette Familiengeschichte im derben Schreibstil
Tine2502vor 3 Jahren

Die finnische Familie Silola wirkt auf dem ersten Blick recht normal. Die Eltern verheiratet und erfolgreich im Beruf als Starpianist und Innenarchitektin. Dazu kommen dann die drei scheinbar glücklichen Kinder in verschiedenen Altersstufen.
Alles scheint so perfekt bis das neue Kindermädchen ihren neuen Freund der Familie vorstellt bzw. ihm das Domizil der Familie präsentiert.
Plötzlich bröckelt die ach so perfekte Fassade und das ganze Familienleben wird durcheinander gewürfelt.

Am Anfang des Buches hat mir der Schreibstil der Autorin ziemliche Schwierigkeiten bereitet. Sexszenen wurden alá Shades of Grey dargestellt und der Ton war ziemlich derb und rau. Doch im Laufe des Buches hat man sich daran gewöhnt und der Schreibstil wurde etwas seichter.
Dennoch wurde jedes einzelne Detail perfekt beschrieben und man konnte sich wunderbar in die Welt der Familie Silola hinein versetzen.
Leider hat zum Ende des Buches auch die Spannung nach gelassen. Vieles wirkte übertrieben und eine Nummer zu groß.
Trotz einiger unrealistischer Momente fand ich das Buch im Großen und Ganzen ziemlich gut. Es war definitiv nicht das schlechteste Buch das ich je gelesen habe.

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Gespräche aus der Community

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Insel_Verlags avatar

Eine Familie wie aus dem Bilderbuch. Wäre da nicht ...

Dieser freche, dieser überraschende Roman einer fast perfekten Familie sorgte in Finnland für Aufsehen und wir freuen uns, dass wir Euch Miina Supinens Debütroman Endlich zu fünft nun auf Deutsch präsentieren können.
Jeder hat ein Geheimnis! Wenn Euch die kleinen Geheimnisse hinter glänzenden Familienfassaden interessieren, die Makel und Unzulänglichkeiten, die man noch nicht einmal mit der eigenen Familie teilen möchte, und wenn Ihr herausfinden möchtet, warum es gefährlich ist, zu viel Marmelade zu essen, dann ist dieses Buch genau das richtige für Euch. Und das Beste: Die Autorin ist bei dieser Leserunde mit von der Partie und beantwortet Euch alle Fragen rund um den Roman.

Zum Buch:
Vater Launo ist Dirigent und Komponist. Mutter Katrina perfektioniert als Innenarchitektin die Häuser der Reichen. Auch ihre Familie könnte perfekt sein, wenn die 22-jährige Tochter nicht auf dem Selbstfindungstrip wäre und ungeniert ihre Sexualität ausprobieren müsste, inklusive Bondage und anderer Spielchen. Wenn sich der 18-jährige Sohn nicht in den Kopf gesetzt hätte, seinen pummeligen Körper durch Bodybuilding und gefährliche Substanzen zu trimmen. Zum Glück gibt es da noch die 4-jährige Pelagia, Nesthäkchen und Sonnenschein der Familie, die aber weder Vater noch Mutter ähnlich sieht. Was ist damals passiert bei dem Tauchlehrgang am Roten Meer? Und was will dieser Tauchlehrer, der an Launos fünfzigstem Geburtstag plötzlich zwischen den Gästen steht?
Bald weiß die halbe Stadt, dass auch bei den Silolas nicht alles perfekt ist, und die Silolas begreifen, dass Glück und Harmonie nicht von Perfektion abhängt ...
Hier könnt Ihr gleich mal reinlesen »

»Ich habe lange kein so witziges Buch mehr gelesen.« Parnasso

Wenn Ihr Lust habt, das Haus der scheinbar perfekten Familie Silola zu betreten und herauszufinden, welche Abgründe sich dort auftun, dann bewerbt Euch bis zum 10. Februar über den "Jetzt bewerben"-Button für eines von 25 Leseexemplaren, indem Ihr folgende Frage beantwortet:

Welches Geheimnis ist bei Dir eines Tages unverhofft ans Licht gekommen?


Über die Autorin:
Miina Supinen wurde 1976 geboren und wohnt in der finnischen Hauptstadt Helsinki. Sie studierte Journalismus und schreibt u. a. Kolumnen für die finnische Trendzeitschrift "Image" und hat einen Blog. 2014 erschien Drei ist keiner zu viel, 2015 folgt der Roman Endlich zu fünft, mit dem sie in Finnland debütierte.


»Hemmungslos und übermütig: unbedingt lesen und genüsslich lachen!« Uutispäivä Demari


*Bitte beachtet, dass Ihr Euch im Gewinnfall zur aktiven Teilnahme an der Diskussion in allen Leseabschnitten und zum Verfassen einer abschließenden Rezension verpflichtet.
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Letzter Beitrag von  Tine2502vor 3 Jahren
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Suhrkamp Verlags avatar

Eine mysteriöse und mystische Liebesgeschichte

Finnland war Ehrengast der diesjährigen Frankfurter Buchmesse und auch in dieser Leserunde dürfen wir uns über einen finnischen Ehrengast freuen: Gemeinsam mit der Autorin Miina Supinen laden wir Euch ein zur Lektüre eines packenden und außergewöhnlichen Buches. Supinens Roman Drei ist keiner zu viel ist ein Dreiecksdrama, in dem Wissenschaft und Glauben, Liebe und Sex zusammenprallen – unkonventionell, intelligent, amüsant und voller Witz, spannend bis zur letzten Seite.

Über das Buch:
Bevor Victor Allcock ins Jenseits hinübertritt, muss er von seiner Liebe, seiner Amour fou zu Stella, der Strahlenden, berichten. Wie vom Blitz war er getroffen, als er sie bei Ausgrabungen in Griechenland kennenlernte. Als seine alte Studienfreundin Voula ihn zu Grabungen nach Finnland einlädt, bedingt er sich Stella als Assistentin aus. Die charismatische Voula ist von einer bunten Schar von Jüngern umgeben, die ihr Faible für finnische Mythologie, finnische Urgötter und New Age teilen. Und Stella lässt sich auf Voulas Vorlieben ein, ohne den Blick auf Victor oder auf ihren Freund Autti, einen  Computerfreak, zu verlieren. Und etwas Seltenes stellt sich ein: eine Menage à trois, bei der keiner zu viel ist. Bis Victor stirbt … Hier geht's zur Leseprobe »

Die Autorin Miina Supinen freut sich schon auf die Leserunde auf Euch:

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Wenn Ihr Lust habt, Stella, Victor und Antti kennenzulernen und sie von den Ausgrabungsstätten unter der griechischen Sonne bis zu den Göttern in den kalten finnischen Wäldern zu begleiten, dann beantwortet uns bis zum 21. Oktober folgende Frage:

Welche Rolle spielt die Mythologie in Deinem Leben?

Zu gewinnen gibt es insgesamt 25 Exemplare von Drei ist keiner zu viel. Wir freuen uns auf Eure Antworten!

Über die Autorin:
Miina Supinen, geboren 1976, machte mit ihrem 2007 erschienenen Debütroman Liha tottelee kuria (Das Fleisch ist folgsam) über einen ganz normalen Familienalltag Furore. Die studierte Journalistin schreibt Kolumnen für die finnische Trendzeitschrift Image und publizierte 2013 einen humoristischen Karriereratgeber. Supinen schreibt außerdem einen Blog und lebt in Helsinki.

*Bitte beachtet, dass ihr euch im Gewinnfall zur aktiven Teilnahme an der Diskussion in allen Leseabschnitten und zum Verfassen einer abschließenden Rezension verpflichtet.
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