Mika Bechtheim Im Zeichen der Angst

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Inhaltsangabe zu „Im Zeichen der Angst“ von Mika Bechtheim

Sie ist bereit zu vergessen. Doch die Vergangenheit kehrt zurück ... Stellen Sie sich vor, Ihre Mutter verschwindet kurz vor dem Mauerfall spurlos aus einer ostdeutschen Kleinstadt, und Ihre sechsjährige Tochter wird entführt - und stirbt dabei an einem Asthmaanfall. Stellen Sie sich weiter vor, der vermeintliche Entführer wird erschossen, und Sie werden für diesen Mord zu neun Jahren Gefängnis verurteilt. Die Crux: Der Mann hat Ihre Tochter nicht entführt, und Sie haben ihn nicht erschossen. Nach sechs Jahren Haft kommen Sie frei und bauen sich in Hamburg ein neues Leben auf: mühsam, schmerzhaft, aber voller Zuversicht und Lebenskraft - und mit einer zweiten Tochter. Und dann geschieht das Unfassbare: Zwanzig jahre nachdem Ihre Mutter verschwand, taucht sie als Mordopfer wieder auf. Auf ihrem Konto liegt das Lösegeld, das Sie Jahre zuvor für Ihre erste Tochter gezahlt haben. Und dann melden sich die alten Entführer erneut und bedrohen Ihre Familie. Das glauben Sie nicht? Die Ich-Erzählerin hat es erlebt. Eine Tour de Force durch menschliche Abgründe und Begierden - und eine hinreißende Hymne an die Kraft der Liebe.

Fazit: Ein extrem spannender Thriller mit einer nicht minder fesselnden und komplexen Story, der einem schier den Atem beim Lesen raubt.

— Bellexr
Bellexr

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  • Rezension zu "Im Zeichen der Angst" von Mika Bechtheim

    Im Zeichen der Angst
    Thrillerlady

    Thrillerlady

    16. December 2012 um 13:25

    - leider nicht wirklich spannend - Der 476-seitige Krimi scheint das erste Buch der Autorin zu sein. Die Geschichte fing sehr vielversprechend an, so bekommt man Einblicke zu den Zusammenhängen um die Entführung des ersten Kindes von Clara, was auch gut gelungen ist und somit schon für etwas Spannung, bzw. auch Interesse sorgt. Leider war es somit auch schon so ziemlich das Positive an dieser Geschichte, denn sie zieht sich ab dort doch sehr in die Länge, da sehr viele Personen auftauchen, die zwar alle damit in Zusammenhang zu stehen scheinen, was das Ganze allerdings nicht gerade einfacher macht. Ich musste mich teilweise sehr konzentrieren, um die ganzen Personen nicht durcheinanderzuwürfeln und somit immer auf dem Laufenden zu bleiben. Die Geschichte ist mehr oder weniger eine Reise in die Vergangenheit für Clara, um das Geheimnis um ihre Mutter und somit auch die Entführung ihrer zweiten Tochter zu lüften. Das hätte in der Tat sehr interessant sein können, allerdings gibt es doch sehr viele Längen, die das Ganze doch sehr ziehen. So geht einiges an Spannung unter. Aufgrund der Aufdeckungsarbeit von Claras Seite aus, wird die Entführung ihrer Tochter Josey doch sehr zur Nebensache, man hat das Gefühl, das es fast unwichtig ist. Ich hatte mir vorgestellt, das der Fokus doch wesentlich mehr auf die eigentliche Entführung und dessen Aufklärung liegen würde. Die Aufklärung ist zwar zum Schluss gegeben, jedoch bleibt der Entführungsfall an sich sehr unspektakulär, da sich die Autorin mehr auf die Dinge drumrum konzentriert hat. Eine Besonderheit sei jedoch noch erwähnt: So schreibt die Hautfigur zum Ende hin ein Buch, indem sie die Geschichte verarbeitet, nämlich unter dem Psyeudonym Mika Bechtheim. Dieses finde ich schon erwähnenswert , da es nicht alltäglich in Büchern vorkommt, das Autoren sich selbst in Büchern auftauchen lassen. Fazit: Ein Buch, das vielversprechend anfängt, für meinen Geschmack allerdings nicht hält, was es verspricht. Vor allem die doch sehr starke Spannungseinbuße spricht nicht gerade für sich. Fällt für mich in die Kategorie: Kann man lesen, muss man allerdings nicht. Note:4

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  • Rezension zu "Im Zeichen der Angst" von Mika Bechtheim

    Im Zeichen der Angst
    HelgaR

    HelgaR

    06. December 2012 um 09:04

    Vor 20 Jahren, 1989, hat sich Claras Mutter von der DDR in den Westen abgesetzt. Clara war zu dem Zeitpunkt hochschwanger und konnte überhaupt nicht verstehen, warum die Mutter sie und ihren Vater verlassen hat. Als 1996 Claras 6-jährige Tochter Johanna entführt und tot aufgefunden wird, sie ist an einem Asthmaanfall gestorben, steht für Clara fest, dass sie sich an dem Entführer rächen wird. Dieser vermeintliche Entführer wird erschossen aufgefunden und Clara zu 9 Jahren Haft verurteilt, obwohl sie immer beteuert, dass sie es nicht war. Nach 6 Jahren Haft wird Clara frühzeitig entlassen, bekommt wieder eine Tochter, Josey, und will ein neues Leben beginnen. Ihr Mann Kai verlässt sie nach 1 ½ Jahren und sie lebt nun mit ihrer Tochter alleine. 2009 wird Claras Mutter tot aufgefunden und Clara wird aufgrund ihrer Vorgeschichte wieder verdächtigt und dann wird Josey bedroht und alles beginnt von Neuem. Eine äußerst interessante Geschichte, aber sehr kompakt und verzweigt. Es gibt mehrere Handlungsstränge, der eine erzählt die Geschichte von der Entführung und dem Tod von Johanna, ein zweiter erzählt das Leben von Claras Mutter und in dem dritten geht es um Josey. Nachdem Claras Mutter ermordet wurde, erfährt Clara einiges über deren Leben und will unbedingt mehr in Erfahrung bringen, vor allem wer der Mörder ist. Alle Handlungsstränge fließen ineinander und stellenweise zieht es sich auch etwas. Die Kommissare wollen natürlich, dass sie ihnen vertraut, aber nachdem sie ja schon schlechte Erfahrungen mit ihnen gemacht hat, erzählt sie ihnen nicht alles. Nur zwei Freunde helfen ihr, der eine ist mit ihr aufgewachsen und der andere ist der Vater von Johannas Freundin, mit der diese viel zusammen war. Leicht verwirrend ist auch, wie die einzelnen Personen miteinander im Zusammenhang stehen. Die Personen sind alle sehr unterschiedlich dargestellt und die Sympathie hält sich großteils in Grenzen. Trotzdem passen sie gut in diese Geschichte, die ja auch ihre Eigenheiten hat. Man sollte das Buch auch zügig lesen, da man sonst leicht, durch die Verzweigtheit der Geschichte, den Faden verlieren kann. Am Ende sind aber alle Fäden entwirrt. Die Autorin Mika Bechtheim schreibt auch noch im Epilog, dass Mika Bechtheim das Pseudonym von Clara ist. Ob das wirklich alles so stimmt, man weiß es nicht. Es ist auf jeden Fall einmal eine etwas andere Geschichte.

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  • Rezension zu "Im Zeichen der Angst" von Mika Bechtheim

    Im Zeichen der Angst
    Natasha

    Natasha

    04. April 2011 um 20:58

    Mika Bechtheim hat die gute Idee für ihren Roman überwiegend spannend umgesetzt, verliert sich aber gelegentlich in zu vielen Details. Trotzdem kann die Geschichte fesseln und hält den Leser bei der Stange. Für alle, die gern einmal einen Ausflug in die jüngere deutsche Geschichte machen, ein ansprechender Krimi mit interessanten Perspektiven.

  • Rezension zu "Im Zeichen der Angst" von Mika Bechtheim

    Im Zeichen der Angst
    Bellexr

    Bellexr

    09. December 2010 um 18:49

    Schatten der Vergangenheit . Seit 20 Jahren hat Clara nichts mehr von ihrer Mutter gehört, da erhält sie Besuch von der Polizei. Ihre Mutter ist ermordet worden und Clara gerät schnell in den Kreis der Verdächtigen. Denn sie saß bereits einmal wegen Totschlags im Gefängnis. 13 Jahre zuvor soll sie den Entführer ihrer kleinen Tochter Johanna ermordet haben, die bei der Entführung starb. Nun hat Clara wieder eine kleine Tochter und schon nach kurzer Zeit sieht alles danach aus, dass die Schatten der Vergangenheit Clara und ihre Tochter Josey wieder einholen. . Aus Sicht ihrer Protagonistin Clara erzählt Mika Bechtheim die vorliegende Geschichte, welche von Anfang an ein sehr hohes Tempo vorlegt und absolut fesselnd, spannend und auch beklemmend umgesetzt wurde. So hält sich Mika Bechtheim auch nicht viel mit Vorgeplänkel und der Vorstellung aller Beteiligten auf, sondern steigt sofort in die Story ein. Clara, selbst Reporterin, beginnt schnell, eigene Ermittlungen über das mysteriöse Leben ihrer Mutter anzustellen und vertraut dabei weder der Polizei noch ihren Freunden, was sie aus Sicht der Polizei zur Verdächtigen macht. Und plötzlich, wie aus dem Nichts, sieht sie das Leben von Josey bedroht. Ein wahrer Alptraum beginnt für Clara. . Dieses Gefühlschaos, welches Clara während des gesamten Thrillers durchlebt, ist absolut authentisch und nachfühlbar umgesetzt. Die Story entwickelt sich immer mehr zu einer atemlosen Jagd und je mehr Details Clara erfährt, umso verwirrender wird für sie die ganze Situation und somit auch für den Leser. Man weiß absolut nicht, was sich hinter den Ereignissen verbirgt, ist genauso ratlos wie Clara und die ständigen Wendungen in der Story sorgen hier wirklich nicht für Klarheit. Aber genau diese Ungewissheit sorgt durchgängig für eine extreme Spannung. Ganz zum Schluss verbinden sich dann die vielen losen Fäden zur einer absolut schlüssigen Lösung. . Mika Bechtheim beschreibt ihre Charaktere detailreich und sehr lebendig, sodass sie fast augenblicklich Konturen annehmen, wobei es ihr aber auch hervorragend gelingt, durch kleine Bemerkungen oder Hinweise immer wieder einen zu verunsichern. So weiß man eigentlich, außer bei Clara, nie ganz genau, ob und was sie zu verbergen haben, inwieweit sie in den Fall involviert sind oder ob Clara ihnen vertrauen kann. . Clara selbst ist eine 45-jährige Reporterin und Bestsellerautorin, die nach der Trennung von ihrem Mann Kai ihre kleine Tochter alleine erzieht. Dies ist mit den üblichen Problemen behaftet, aber ihr gelingt der Spagat ziemlich gut. Fremde Hilfe mag sie eher weniger annehmen, ist sehr selbstständig, kann als ziemlich stur bezeichnet werden und sie ist eine Frau, die man sofort sehr sympathisch findet. . Ganz am Anfang und noch einmal zum Schluss verweist die Autorin darauf, dass Clara, die neben der Arbeit als Reporterin auch sehr erfolgreich Krimis schreibt, ihre Bücher unter dem Pseudonym Mika Bechtheim veröffentlicht. Auch sind in der Vita der Autorin wie auch bei der Protagonistin einige Übereinstimmungen festzustellen. Inwieweit das Buch somit authentische Züge hat, muss jeder Leser selbst entscheiden. . Fazit: Ein extrem spannender Thriller mit einer nicht minder fesselnden und komplexen Story, der einem schier den Atem beim Lesen raubt.

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