Mika Biermann Saubere Stadt

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Inhaltsangabe zu „Saubere Stadt“ von Mika Biermann

2013 ist Marseille Kulturhauptstadt Europas und versucht sich von seiner saubersten Seite zu zeigen. Mika Biermann zeigt uns in seinem Roman, der erstmals auf deutsch erscheint, ein ganz anderes Bild dieser Stadt. Denn in einer Welt, die zunehmend aus Müll besteht, bleibt uns nichts anderes übrig als den Müll zu lieben. Während die Sommersonne die Müllhalden und Strände von Marseille erhitzt und schwülwarmen Gestank auf die Straßen legt, sitzt Madeleine-Marie Rofil im Gerichtssaal, angeklagt ihren eigenen Ehemann ermordet zu haben. Und während die Zeugen mit allen Mitteln versuchen, ihre Schuld zu nachzuweisen, kommen noch ganz andere schmutzige Details ans Tageslicht. Ein Roman über Mut, Moral und Müll.

Nix für moralisch und sexuell sensible Gemüter, aber sehr zu empfehlen.

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    Saubere Stadt
    Kult-Literaten

    Kult-Literaten

    15. May 2013 um 23:08

    Zugegeben, dieses Buch ist nichts für schwache Nerven. Vor allem moralisch und sexuell sensible Menschen sollten diesen Roman nicht zur Hand nehmen und an dieser Stelle aufhören zu lesen. Für alle anderen gilt: Reinschauen! Mika Biermann hat das größte Übel der Konsumgesellschaft, den Müll, mit der ausgehöhlten Frömmigkeit der besseren Gesellschaft verbunden, die mehr auf ihre standesgemäßen Pflichten, als auf das Leben schielt. Der in einer angenehm zu lesenden und bildlich starken Sprache geschriebene Roman verschafft einen Pelz auf der Zunge und einen flaues Gefühl im Magen. Da riecht man förmlich den verfaulten Joghurt neben den Hinterlassenschaften eines Hundes. Da schmeckt man das seit Wochen ungewaschene Glied eines Obdachlosen. „Saubere Stadt“ ist keine Persil-Werbung, aber absolut zu empfehlen.

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