Neue Rezensionen zu Mika Karhu

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Kuhni77s avatar

INHALT:

Sebastian träumt von Sonne, Cocktails und Meer – am liebsten am Strand in Thailand. Doch stattdessen sitzt er in seinem Garten und kann den Urlaub nicht wirklich genießen. Der Pool ist zu klein, Die Bademode von seiner Freundin Christina gefällt ihm nicht und dann wird er auch noch von seinem Schwager gestört, als er mit Christina intim werden möchte.

Kann es noch schlimmer werden? Ja – denn schlimmer geht immer und das passiert, als Anna vor der Tür steht. Er kann die Schwester seiner Freundin einfach überhaupt nicht leiden. Was auf Gegenseitigkeit beruht. Doch irgendetwas ist diesmal anders und schnell kommen sich die beiden näher als erlaubt ist.

Aber auch auf der Arbeit läuft es nicht so rund, wie Sebastian es gerne hätte.  Er flüchtet für eine kurze Zeit zu seinem Freund nach Finnland. Hier will er sich über einiges im Klaren werden und auch herausfinden, wie es mit ihm und Anna weitergehen soll.

Als ihm in Finnland eine „Kopie“ von Anna über den Weg läuft, ist das Chaos perfekt.

MEINUNG:

Ich habe jetzt wirklich lange gegrübelt, was ich über das Buch schreiben soll. Mit diesem Roman habe ich eine humorvolle Unterhaltung erwartet, die mich gut unterhält. Leider war es dann nicht so humorvoll wie ich es erhofft habe und ich habe das Buch oft zur Seite gelegt.

Sebastian hat mich eigentlich ziemlich schnell genervt. Ich bin einfach nicht warm mit ihm geworden. Seine ganze Art, wie er mit den Frauen umgeht und auch sein Alkoholkonsum haben mich wirklich gestört.  Es wird geflirtet, getrunken und fremd gegangen ohne Rüchsickt auf Verluste. Was Sebastian wirklich will, weiß er eigentlich selbst nicht. Er lässt sich immer ein Türchen offen.

Dann gibt es da einige Fragen, die im Buch einfach nicht aufgekärt werden. Da gab es z. B. einen Unfall, was da aber genau passiert ist, wurde immer nur ganz knapp angeschnitten aber nie aufgeklärt. Das folgt dann erst im 2. Band. Hier frage ich mich aber „Warum?“ Warum wird daraus so ein Geheimnis gemacht, dass man es erst im nächsten Band erfährt.

Mir tut es wirklich leid, aber für mich wird dieses Erlebnis geheimnisvoll bleiben, da ich den 2. Band nicht lesen mag.

FAZIT:

Mir hat hier leider oft der Humor gefehlt oder es war einfach nicht mein Humor. „Brathering Interruptus“ konnte mich leider nicht überzeugen.

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M



Der Schreibstil von dem Autor Mika Karhu ist köstlich, locker und gut zu lesen. Der Ausdruck ist leicht und gut zu verstehen.Man kann teilweise Tränen lachen bei manchen Beschreibungen. Der Roman ist in der "ich Form" geschrieben.Man versucht sich gleich mit dem Protagonisten zu vergleichen und man kann sich durchaus wiederfinden.
Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft, man kann denken man steht neben den Protagonisten und erlebt alles selbst mit. Die Geschichte im Hintergrund mit den politischen Verschwörungen ist gut eingebaut. Es ist nicht zu langweilig aber informativ.Ein herzerfrischender Humor rundet das ganze ein wenig ab.
Dieser Thriller ist ein wahres Lesevergnügen.

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niknaks avatar

Rezension zu "Brathering interruptus" von Mika Karhu

Sebastian und seine Beziehung(en)
niknakvor einem Jahr

Inhalt:
Sebastian muss den 3 wöchigen Thailand Urlaub mit seiner Freundin Christine leider ausfallen lassen, da Christine nicht frei bekommt. Nun muss er zu Hause bleiben und da quartiert sich auch noch Christinas Bruder bei ihm ein und deren Schwester Anna. Anna und Sebastian können sich nicht ausstehen, was sich allerdings an einem warmen Sommertag schlagartig ändert. Sie kommen sich nahe, viel zu nahe. Und somit ist das Chaos vorprogrammiert und Sebastian kann sich nicht mehr entscheiden, was er tun soll und wie sein Leben weitergehen soll.

Mein Kommentar:

Der Autor Mika Karhu hat einen einfachen Schreibstil, der sich locker und leicht lesen lässt. Die Geschichte ist aus der Sicht von Sebastian geschrieben, was ich sehr interessant fand. Es gibt nicht viele Liebesgeschichten, die die Sichtweise eines Mannes repräsentieren. Somit erhält man einen etwas anderen Einblick, welcher oft auch sehr amüsant für mich war.
Die Personen sind nett beschrieben und sie werden dem Leser auch recht schnell sympatihsch. Man leidet und lacht mit ihnen mit. So ergibt sich recht schnell eine unterhaltsame und humorvolle Geschichte.
Trotzdem kann man Sebastian oft nicht verstehen. Manche Szenen werden sehr übertrieben dargestellt, sodass sie fast zu viel des Guten scheinen und durch den übertrieben dargestellten Humor eher unglaubwürdig erscheinen. Außerdem versucht er in vielen Situationen seine Probleme mit Alkohol zu bekämpfen, was ihm allerdings nicht so richtig gelingt. Dies fand ich fast zu viel, da sehr viel Alkohol eine Rolle spielte. Aber ich denke, das hängt auch mit der Sicht des Mannes zusammen, der seine Probleme lieber ertränkt, als darüber zu reden.
Man erfährt als Leser auch wie wichtig Männerfreundschaften sind, die miteinander reden können, ohne zu urteilen oder etwas zu verraten. Das Gesprochene bleibt unter Verschluss.
Einen negativen Punkt muss ich allerdings auch noch festhalten. Mir hat das Ende gar nicht gefallen, da noch sehr viele Fragen offen bleiben und man auf einen zweiten bzw. weitere Bände verwiesen wird, welche aber noch kein offizielles Erscheinungsdatum haben. Ich wusste nicht, dass das Buch der Auftakt zu einer ganzen Reihe sein sollte. Von daher war ich sehr enttäuscht darüber, dass das Buch mitten in der Geschichte endet. Ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht. Oder der Autor hätte es im Klappentext vermerken können, dass es so offen bleibt. Dann geht man mit anderen Erwartungen in die Geschichte hinein.

Mein Fazit:
Eine nette Unterhaltung für Zwischendurch mit einem sehr offenen Ende, welche auf eine Fortsetzung verweist.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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