Eine Projektwoche, die es in sich hat. Karla und Luis erfahren im Museum von einem Goldraub, der schon vor 40 Jahren stattgefunden hat. Das lässt die beiden Freunde nicht los und sie machen sich auf Spurensuche. Als sie eine mysteriösen Brief finden hat Karla einen Verdacht.
Ein spannender Fall mit vielen Verwicklungen, falschen Verdächtigungen und Überraschungen.
Die Kinder erweisen sich als richtige Detektive.
Ganz nebenbei erfährt der Leser noch einiges Wissenswertes, zum Beispiel, dass es eine Verjährungsfrist gibt.
Unter das Buch sehr gut gefallen, es ist flüssig geschrieben und wir freuen uns, wenn Karla wieder auf Spurensuche geht.
Mika Sanders

Lebenslauf
Mika Sanders lebt mit ihrer Familie am Niederrhein, wo sie 1984 auch geboren und aufgewachsen ist. Nach ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau, studierte die Autorin Geschichte an den Universitäten Kassel und Mannheim. Danach verließ Mika Deutschland und lebte für fast 3,5 Jahre in London. Doch 2015 hatte sie genug vom Inselleben, den Briten, dem britischen Essen und überhaupt und zog wieder zurück in die alte Heimat. Hier verbringt sie die meiste Zeit mit dem Schreiben und hat im April 2024 ihren ersten Kinderroman veröffentlicht.
Alle Bücher von Mika Sanders
Klarer Fall für Karla
Klarer Fall für Karla
Neue Rezensionen zu Mika Sanders
Inhaltsangabe Autorin:
Karlas nächstes Krimiabenteuer wartet auf dich!
Eine Kammer voller Kostbarkeiten und ein verschollener Goldschatz, der vor Jahrzehnten geraubt wurde! Karlas Projektwoche im Städtischen Museum startet vielversprechend, bis die Schülerin zu ihrer großen Enttäuschung ins langweilige Archiv gesteckt wird. Doch dort entdeckt sie etwas Unglaubliches, das den Diebstahl in neuem Licht erscheinen lässt und Hinweise auf den Verbleib des Goldes liefert. Krimifan Karla reißt den Fall sofort an sich und begibt sich zusammen mit ihrem besten Freund Louis auf die Suche. Werden sie das Verbrechen aufklären und den verschollenen Schatz finden?
Meine Inhaltsangabe:
Karla hat Projektwoche in der Schule und die findet im Städtischen Museum statt. Sie freut sich sehr darauf, da sie das Museum liebt, landet jedoch leider mit Schulkamerad und Freund Louis zusammen im Archiv des Museums, wo es langweilig ist und sie nur alte, unwichtige Ausstellungsstücke abstauben müssen. Doch während dieser ermüdenden Arbeit findet sie einen Brief, der auf den vor 40 Jahren verübten Raub des großen Schatzes von Goldmünzen ein ganz anderes Licht wirft. Karla, absoluter Krimifan, ist sofort Feuer und Flamme und heckt zusammen mit Louis einen abenteuerlichen Plan aus, der sie auf die Spur des Schatzes bringen soll, der ihnen aber auch eine Menge Ärger einhandeln kann.
Erster Satz: »Hey, Karla, hier sind wir!«
Mein Eindruck:
Ziemlich spannend geht es diesmal zu, spielt sich fast das ganze Buch doch in einem Museum ab und das nicht nur tagsüber. Wieder einmal wurde Karlas Detektivleidenschaft entzündet und sie tut fast alles, um dieser nachzugehen. Dabei schreckt sie auch vor eindeutig grenzwertigen Unternehmungen nicht zurück und zieht Louis auch noch mit hinein. Sie handelt erst und denkt dann, was für Kinder ja oftmals normal ist. Wenn man mit seinen Kids über das Buch bzw. Klaras Verhalten spricht, kann dies durchaus sogar lehrreich sein. Was es aber auf jeden Fall ist: sehr spannend für kleine Detektive/-innen ab 8 Jahren, da es ziemlich aufregend ist, wie die Kids das Rätsel lösen. Das zusammen mit dem gut zu lesenden, lebhaften Schreibstil, der recht großen Schrift und den nicht zu langen Kapiteln sorgt dafür, dass auch Lesemuffel am Ball bleiben. Die s/w-Illustrationen sind hübsch, es gibt aber nicht viele davon, sondern drei identische, sich wiederholende (jedes Kapitel beginnt mit demselben Bild vom Museum und endet mit einigen Münzen, zwischendurch gibt es drei kleine Museumsfigürchen). Klara ist schon ein ziemlich, hm, freches Früchtchen und ich würde es schöner finden, wenn sie entweder ganz ohne zu Lügen ihren Weg finden würde oder ihre nicht ganz so einwandfreien Taten zumindest kleine Konsequenzen hätten. Wie auch immer: Kids werden auf jeden Fall ihren Spaß an dieser Schatzsuche haben. Spannend, abenteuerlich, detektivisch und rasant. 4/5 Sterne.
Meine Inhaltsangabe:
Karla ist diese Woche dran, sich um den Klassenhamster Leopold zu kümmern. Und sie ist sich auch ziemlich sicher, nach der Reinigung des Käfigs die Käfigtüre geschlossen zu haben. Doch Leopold ist weg und alle in der Klasse machen Karla dafür verantwortlich. Die will ihre Unschuld beweisen und hat auch schon einen Anhaltspunkt entdeckt, dass Leopold nicht einfach ausgebüxt, sondern gestohlen wurde. Doch von wem? Sie hat auch schon zwei Klassenkameraden in Verdacht, ihr fehlen nur noch die Beweise. Zusammen mit Schulfreund Louis macht sich Karla daran, im Hamster-Fall zu ermitteln und deckt irgendwann Ungeheuerliches auf.
Mein Eindruck:
Ein kurzweiliger, spannender Kinderkrimi rund um die Schülerin Karla, ihre Klassenkameraden und natürlich Hamster Leopold ist das. Die 15 Kapitel verteilen sich auf 147 Seiten, sind also jeweils schön kurz und damit auch für noch nicht ganz so geübte Lesende geeignet. Es gibt sich immer wiederholende s/w-Illustrationen (kleine Fingerabdrücke und Fußspuren sowie bei jedem neuen Kapitel ein größeres Bild, auf dem Karla zusammen mit ihrem Kater Nepomuk sitzend vor ihrer Ermittlungspinnwand zu sehen ist) und die Seitenzahlen sind jeweils mit einer Detektivlupe abgebildet. Das gefällt mir gut, auch wenn ich verschiedene Illustrationen immer schöner finde, weil sie einen noch tiefer in die Story eintauchen lassen. Doch auch so ist das Buch wirklich hübsch aufgemacht. Die Story selbst ist abwechslungsreich, spannend und erst zum Ende hin kommt man vielleicht selbst auf die Lösung. Karla geht viele Wagnisse ein, um ihren Fall zu lösen und die sind manchmal nicht ganz ohne. Vor allem bei der Szene mit dem ausgelösten Feueralarm und dem unbefugten Sichten von Videoaufnahmen hätte ich mir im Nachhinein Konsequenzen für Karla gewünscht, damit die jungen Lesenden sich das nicht als Vorbild nehmen. Gerade bei Kinderbüchern finde ich diesen Aspekt schon auch wichtig. Es gibt ein Happy End, was ich schön finde und mir gefielen der sehr gut zu lesende Schreibstil, die Illustrationen, sowie Idee und Umsetzung. Da der Kater Nepomuk auf Cover und den großen Innenillustrationen zu sehen ist, hätte ich mir mehr von ihm gewünscht. Aber es ist ja erst der Anfang einer Reihe und vielleicht kommt da ja noch was diesbezüglich. Für detektivliebende junge Lesende von ca. 8 bis ca. 11 oder 12 Jahren ein schöner Einstieg in eine neue Reihe und allemal kurzweilig und spannend. 4/5 Sterne.
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