Mikael Bergstrand

 4.1 Sterne bei 102 Bewertungen

Lebenslauf von Mikael Bergstrand

Der Über-Fünfzigjährige, der alle Lachmuskeln strapaziert: Fitnesstrainer, Hundesitter, Heimpfleger - so einige Gelegenheitsjobs mussten herhalten, bis Mikael Bergstrand seine Berufung fand und als Journalist und Autor tätig wurde. Schließlich arbeitete der 1960 in Malmö geborene Bergstrand viele Jahre für die schwedische Zeitung „Sydsvenskan“. 2007 verschlug es ihn mit seiner Frau und seinen drei Söhnen ins indische Neu-Delhi, wo er als Korrespondent und Autor arbeitete. Hier sammelte er zudem Inspirationen für seine „Göran Borg“-Romane. Mit „Der Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte“ erschien nach seiner Rückkehr der erste Band der Erfolgstrilogie. In Schweden stand die urkomische Geschichte um einen ebenso liebenswerten wie phlegmatischen Mittfünfziger in der Midlife-Crisis lange auf Platz 1 der Bestsellerlisten. Sie wurde in 10 Sprachen übersetzt und machte Bergstrand 2016 auch in Deutschland bekannt. Mit Band zwei und drei konnte er die Erfolgsgeschichte noch weiterschreiben: „Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half“ (dt. 2016) und „Der Apfelblüten-Guru“ (dt. 2018) machen nicht nur männlichen Lesern Spaß. Mikael Bergstand lebt heute zusammen mit seinem Hund Stubbe im schwedischen Küstenort Rörum.

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Mikael BergstrandDer Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half
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Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half
Mikael BergstrandDer Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte
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Der Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte
Mikael BergstrandDer Apfelblüten-Guru
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Der Apfelblüten-Guru
Der Apfelblüten-Guru
 (1)
Erschienen am 14.05.2018
Mikael BergstrandFlucht ins Dunkel
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Flucht ins Dunkel
Flucht ins Dunkel
 (1)
Erschienen am 01.03.2012
Mikael BergstrandDer Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte
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Der Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte
Mikael BergstrandDer 50-Jährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte
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Der 50-Jährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte
Mikael BergstrandDer 50-Jährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half
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Der 50-Jährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half
Mikael BergstrandDer Apfelblüten-Guru
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Der Apfelblüten-Guru
Der Apfelblüten-Guru
 (2)
Erschienen am 14.05.2018

Neue Rezensionen zu Mikael Bergstrand

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NyangrisFires avatar

Rezension zu "Der Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte" von Mikael Bergstrand

Toller Roman mit der gewissen Prise Humor
NyangrisFirevor 3 Monaten

Als ich mich nach neuer Lektüre umsah war ich auf der Suche nach etwas, das ich schon lange nicht mehr gelesen hatte. Sehr bald stieß ich auf Göran Borg und seine Geschichte. Der Klappentext klang vielversprechend und ich wurde nicht enttäuscht.


Göran Borg ist ein echt toller Charakter, bei dem es einfach total viel Spaß macht ihn während seiner Abenteuer in Indien zu begleiten. Er macht eine wirklich interessante Wandlung durch, die man durch den tollen Stil von Autor Mikael Bergstrand komplett nachvollziehen kann. 


Gemeinsam mit einem befreundeten Reiseleiter begibt er sich mit dessen Reisegruppe nach Indien, muss sich jedoch relativ bald von der Gruppe verabschieden und bleibt krank in einem Hotel zurück. Sein Freund Erik schickt ihm daraufhin einen befreundeten Inder namen Yogi, der ihn zurück zur Reisegruppe bringen soll.

Doch die beiden verstehen sich so gut, dass Göran beschließt bei Yogi zu bleiben.


Yogi habe ich sofort ins Herz geschlossen! Er (und seine Amma) sind definitiv meine liebsten Charaktere! Er hat so eine wundervolle aufgeschlossene Art und seine Erklärungen über die Götter und das Schicksal sind immer wieder toll und ergeben trotz vielem wirren Gerede am Ende auf irgendeine Weise Sinn. 


Das einzige, was mir an dem Buch nicht ganz so gut gefallen hat ist das abrupt wirkende Ende. Das Buch ist doch relativ schnell un plötzlich vorbei, lässt einen aber nach der letzten Seite mit einem warmen Gefühl ums Herz zurück. Nun freue ich mich wirklich sehr auf Band 2, der bereits zusammen mit dem dritten und finalen Band in meinen Regalen wartet!


8/10 Buchstapel

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Anteks avatar

Rezension zu "Der Apfelblüten-Guru" von Mikael Bergstrand

Ein bisschen wenig Indien, aber Yogi ist es wie immer wert gehört zu werden
Antekvor 3 Monaten

Ich habe die beiden ersten, witzigen, Indienreisen, die voller toller Eindrücke steckten wirklich mehr als genossen und deshalb habe ich mich sehr auf den dritten Teil und ganz besondere das Wiedersehen mit Yogi gefreut.


Zack und schon ist man wie bei Pleiten, Pech und Pannen vor Ort in Indien und darf Gast auf Yogis Hochzeit sein. Nachdem dort nach Sturz vom Pferd und Ohrfeigen alles ein gutes Ende hat, darf man noch ein paar Tage Flitterwochen machen, die eine oder andere Sehenswürdigkeit streifen, Taj Mahal und seine Entstehungsgeschichte stehen dabei u.s. auf dem Programm. Und dann? Tja dann geht es mit den arbeitslosen, deprimierten Göran recht allein wieder zurück nach Schweden, wo er sich weiter in Selbstmitleid vergräbt und nach seiner Liebe lechzt, bei der er es ebenfalls vergeigt hat. Welch ein Glück, dass Yogi sich auf einer Reise nach Schweden um den Markt für seine indischen Textilien zu sondieren, sich zu einer Stippvisite bei seinem Freund entscheidet. Überraschung ist gelungen und auch wenn Yogi Göran nicht zum Chefverkäufer für seine Schals, Saris und Co machen kann, verleben die beiden in der Villa seiner Mutter und dessen Lebensgefährten als Gärtnerersatz inmitten von Apfelbäumen einen geselligen Sommer. Besuch nicht nur von Görans Familie ist inbegriffen und auch die Suche nach dem Sinn im Leben oder das Mittsommerfest, das natürlich auch mitgenommen werden muss.

 

Der Erzählstil des Autors ist zu großen Teilen wie gewohnt locker, leicht und ich konnte viel schmunzeln, was mir auch dieses Mal wieder gut gefallen hat. Gekonnte Wortspiele fehlen nicht und auch so manch amüsante Szene macht das Hören durchaus zum Vergnügen. Wirklich gelebt hat meine Begeisterung für die Serie aber durch die originellen Charaktere und die tollen Indienbeschreibungen. Klar man ist dieses Mal auch zu zwei Stippvisiten in Indien, trifft auf Hochzeiten auch auf Yogis Mutter Mrs. Takur, die ich mit ihrer Widerborstigkeit so klasse finde und auch Yogis, jetzt Ehefrau Lakshmi, die nicht nur ihm, sondern auch mir ans Herz gewachsen ist. Der Hauptteil der Handlung spielt jedoch in Schweden und auch wenn Yogi mit seiner Art trumpfen, das eine oder andere indisch-ähnliche Essen einführen kann und alle mit seiner einnehmenden Art umgarnt, hat mir hier der Zauber Indiens schon ein wenig gefehlt. Probleme mit rechten Denkern, misslaunigen Schweden, im Tausch dagegen, war nicht so unbedingt das, was ich mir von der Fortsetzung erhofft habe, auch wenn es natürlich auch im Land des Knäckebrots einige Fettnäpfchen und Pleiten gibt, die für Lacher sorgen, wie sich beim Tulpen klauen vom völlig Falschen beobachten lassen oder beim Wellensurfen übel auf dem Grund landen.


Am meisten habe ich mich ja aber über ein Wiedersehen mit meinem ganz klaren Favorit Yogendra Singh Takur, oder kurz auch Yogi, gefreut und das habe ich bekommen. Genau wie immer drückt er sich auf amüsante Art und Weise gekünstelt aus, reiht Superlative aneinander, lässt stets Höflichkeit walten und plappert munter vor sich hin. Seine Lebensfreude und sein Optimismus, denn es gibt für jedes Problem auch eine Lösung, steckt beim Hören so richtig an. Für Göran hat Yogi der Himmel geschickt, denn gerade wieder einmal an einem äußerst tiefen Punkt im Leben angekommen, sorgt der Freund für Durchblick und hilft ihm wieder auf die Beine, klar das freue ich mich auch für ihn. Bleibt zu hoffen, dass die Tendenz positiv bleibt und es das nächste Mal wieder nach Indien geht, wenn es jetzt in Schweden wieder läuft. Hoffentlich sind bis dahin auch noch nicht alle Gewitter am Horizont verzogen, die sich über Amma und ihrer frischgebackenen Schwiegertochter, im Hintergrund zusammengebraut haben, da wäre ich doch zu gerne auch live mit dabei gewesen.  


Christian Baumann hat mich bei den ersten beiden Lesungen schon bestens unterhalten und ich habe ihm auch dieses Mal wieder super gerne gelauscht. Er hat nicht nur für Yogi die perfekte Stimme und den passenden Slang parat, sondern auch für alle anderen Darsteller. Er gibt ihnen Profil, schafft es die Pointen der geschickt herauszuarbeiten und macht das Hören deshalb zum Vergnügen.


 Alles in allem hat mir zwar Indien gefehlt und meine Begeisterung ist nicht ganz so groß wie bei den ersten beiden Folgen, aber ein Wiedersehen mit Yogi macht es trotzdem zu einem amüsanten Vergnügen, sodass ich als Fan gerade noch fünf Sterne vertreten kann.


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Wedmas avatar

Rezension zu "Der Apfelblüten-Guru" von Mikael Bergstrand

Nett, unterhaltsam, aber viel der Lebensweisheiten und Küchenpsychologie.
Wedmavor 3 Monaten

Dieses Hörbuch hat mich zwiegespalten gelassen. Da ich die zwei vorigen Folgen kenne und absolut toll fand, freute ich mich auf die Fortsetzung. Diese fiel aber eher so aus, als ob dem Autor nichts Besseres eingefallen war. An die Bücher 1 und 2 reicht dieses nicht heran.


Klappentext: „Mann hat's nicht leicht... Göran Borg hat's nicht leicht: Er vermisst Indien und versinkt zu Hause in Schweden in Schwermut. Da steht - gerade rechtzeitig - eines Tages Yogi vor seiner Tür. Der liebenswerte Inder mischt Malmö (und Göran) ganz schön auf, und als das Angebot kommt, den Sommer im größten Apfelanbaugebiet Schwedens zu verbringen, schleppt er Göran in die Provinz. Dort macht Yogi schnell von sich reden, doch manch engstirnigem Provinzler ist seine subkontinentale Lebensfreude ein Dorn im Auge. Und auch zu Hause in Delhi braut sich ein Gewitter zusammen - zwischen Yogis frischgebackener Ehefrau und ihrer resoluten Schwiegermutter...“


Wie KT schon sagt, spielt das Ganze diesmal in Schweden. Man ist zwar anfangs auf der Hochzeit von Yogi in Indien und besucht schnell paar Sehenswürdigkeiten, um die Entstehungsgeschichte von Taj Mahal kam man nicht drum herum, aber schnell ist Göran wieder in Schweden und macht alles kaputt, was von seiner gescheiterten Existenz noch übrigblieb.

Was für ein Glück, dass Yogi eines Tages vor der Tür steht. Da wird das Leben für Göran etwas heller. Da Göran auf eine Villa mit Grundstück und Apfelbäumen über den Sommer aufpassen muss, fahren die beiden in die Provinz. Yogi will ein Geschäft mit dem Verkauf der indischen Kleider aufbauen und sonst Schweden besser kennenlernen. Mal zwischendurch ist er auch weg. Da kommen Görans Kinder und seine Exfrau ihn besuchen. Ein Mittsommerfest mit Dorfbewohnern wird auch gefeiert, die Schönheit Schwedens besungen. Und zwischendurch über das Leben und seine Tücken sinniert, die wohltuende Bedeutung der kleinen Gemeinschaften hervorgehoben usw. Das Ganze sah eher wie eine Vorabendserie aus.

Stellenweise war mir, als wäre ich in einer der Hector-Folgen von Francois Lelord gelandet. Vor lauter Lebensweisheiten und Küchenpsychologie, die aber weniger kunstfertig dargeboten, musste ich Pausen einlegen.

Was mich in vorigen Folgen köstlich amüsiert hatte, gab es hier nicht. Kein Auflacher, kein Schmunzler. Klar war die Situationskomik dabei, wirkte auf mich aber eher ungelenk und gezwungen.  

Zum Schluss war wieder in Indien, zu einer weiteren Hochzeit. Man fürchtet schon fast, dass es die von Göran ist, so wurde es anfangs hingestellt, denn im Laufe des Sommers hat er was gelernt und sich zum Positiveren verändert. Hier steckt noch eine weitere Lebensweisheit.

Das ist die gekürzte Ausgabe: 7 Stunden 3 Minuten. Ob das Buch einen besseren Eindruck gemacht hätte, wenn es ganz eingelesen wäre? Eher nicht. Hier fehlt einfach der Schwung. Wirkt ein wenig, als ob die Luft raus wäre. Der Funke sprang leider nicht rüber.

Christian Baumann hat ganz gut gelesen. Ich kenne ihn aus den früheren Folgen. Yogi spricht er sehr überzeugend. Auch andere Figuren und ihre Gemütszustände konnte ich prima heraushören.

Fazit: Kann man gut hören, wenn man sich etwas Nettes zum Nebenbei-Hören wünscht, ein willkommenes Wiedersehen mit Göran und Yogi, aber so gut wie die ersteren Bücher auch wieder nicht. Diesmal leider nur drei Sterne.

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