Mikael Bergstrand Der 50-Jährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half

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Inhaltsangabe zu „Der 50-Jährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half“ von Mikael Bergstrand

Göran Borg ist wieder im grauen schwedischen Alltag angekommen und steckt mitten in einer Identitätskrise. Nur die bevorstehende Hochzeit seines besten Freundes Yogi aus Delhi kann ihn aufmuntern. Obwohl diese immer wieder verschoben wird, reist Göran zurück nach Indien. Dort stellt er schnell fest, dass Yogis Schwiegervater – zur Aufbesserung der Mitgiftkasse – sein letztes Geld in eine heruntergekommene Teeplantage gesteckt. Um die Farm wieder auf Gewinnkurs zu bringen, ist die eine oder andere ausgefallene Idee gefragt ...

Herrlich zum Abschalten

— dowi333
dowi333

Als ob man zusammen mit Göran bei Yogi wieder zu Besuch war und Abenteuer geteilt hat. Als Hörbuch prima Unterhaltung!

— Wedma
Wedma

Wer eine locker-leichte Unterhaltungslektüre sucht ist hier richtig aufgehoben.

— Mauela
Mauela

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    Der 50-Jährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half
    dowi333

    dowi333

    01. August 2016 um 19:41

    Es handelt sich um die Rezension zum Buch:Sein 50. Geburtstag liegt schon weit hinter Göran Borg. Ebenso Ehescheidung, Sinnkrise sowie Verlust seines Jobs. Und nur eins seiner beiden Kinder sucht seinen Kontakt. Diese Rückschläge konnte er aber mehr oder weniger gut in Indien verarbeiten. Doch jetzt ist er zurück in Schweden und der Alltag hat ihn bald wieder fest im Griff. Die erneute Krise versucht er nun mithilfe einer Therapeutin zu bewältigen; und soweit er seiner Tochter glauben kann, gehört das heutzutage ohnehin zum guten Ton. Schnell stellt Frau Vallberg Torstensson fest, dass Göran mit Indien noch nicht abgeschlossen hat, denn das Einzige, was ihn noch aufrecht hält, ist die bevorstehende Hochzeit seines besten Freundes aus Delhi, Yogi. Doch die wird aufgrund »horoskopieller« Umstände immer wieder verschoben. Das hält Göran nicht davon ab, doch nach Delhi zu reisen – allerdings spielen auch homophobe Ambitionen eine entscheidende Rolle. ;o) Und schon findet sich unser Protagonist in einer rasanten Reise wider, die alles andere als geplant verläuft. Ich habe den 1. Band dieser Reihe nicht gelesen, was dem Verständnis keinen Abbruch getan hat. Die entscheidenden Episoden wurden nochmals kurz zusammengefasst, sodass man sich ein Bild dessen machen konnte, was Göran bei seiner ersten Indienreise (teilweise) erlebt hat. An manchen Stellen habe ich mich hingegen gefragt, ob das 1. Buch eine Erklärung liefern würde (z. B. warum Yogi bei seinen Garantien so maßlos übertreibt – 395 % sicher???). Alles in allem eine amüsante Geschichte, deren Ende – wie sich das gehört – offen gehalten ist… Nun heißt es also auf Band 3 warten. Die Figuren werden ansehnlich und ausführlich beschrieben, sodass ich ein klares Bild derer vor Augen hatte, mit denen ich hier zu tun habe. Auch die Geschichte ist alles andere als langweilig und der Handlungsverlauf einleuchtend. Die Motive der einzelnen Personen sind nachvollziehbar. Eine Geschichte, bei der man schön abschalten und sie genießen kann.

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  • Gute, humorige Geschichte. Prima Unterhaltung.

    Der 50-Jährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half
    Wedma

    Wedma

    15. June 2016 um 11:01

    Klappentext: „Pannen, Pech und Pleite in Darjeeling. Göran Borg ist wieder im grauen schwedischen Alltag angekommen und steckt mitten in einer Identitätskrise. Nur die bevorstehende Hochzeit seines besten Freundes Yogi aus Delhi kann ihn aufmuntern. Obwohl diese immer wieder verschoben wird, reist Göran zurück nach Indien. Dort stellt er schnell fest, dass Yogis Schwiegervater - zur Aufbesserung der Mitgiftkasse - sein letztes Geld in eine heruntergekommene Teeplantage gesteckt hat. Um die Farm wieder auf Gewinnkurs zu bringen, ist die eine oder andere ausgefallene Idee gefragt...“ Göran Borg hält in Schweden nichts mehr. Sein neuer Job, der anfangs noch so attraktiv erschien, frustriert ihn nur noch. Auch die Sitzungen mit der Psychotherapeutin bringen in der Hinsicht nicht viel, außer, dass Göran gegsagt wird, dass er von sich selbst wegzulaufen versucht. Also bucht er einen Flug nach Indien und kommt früher als geplant an. Es ist auch gut so, denn sein Freund Yogi braucht seine Hilfe. Im Wesentlichen sind es Abenteuer in Dajeeling und Jagd nach dem Schwindler, der ihnen eine heruntergekommene Teeplantage für gutes Geld verkauft hat. Auch etwas aus der kolonialen Vergangenheit und einige soziale Probleme Indiens wurden hier angesprochen und gekonnt in die Handlung eingewebt. Der Autor versteht es gut, schwierige Themen humorig und unterhaltsam zu verpacken. Etwas mehr über indische Mentalität und die typische Vorgehensweise erfährt man hier auch. Teil 2 hat nicht so viel Esprit, Humor und Einfallsreichtum wie Teil 1, auch eine neue Liebesgeschichte für Göran bleibt auf der Strecke. Aber amüsant und unterhaltsam ist dieser Teil schon. Auch diese nachdenkliche Seite, der philosophische Aspekt der Geschichte, der in etwa den richtigen Platz im Leben, die Rolle der Liebe, den Stellenwert der Familie anspricht, ist da und bereichert das Ganze ungemein. Schön war auch das Wiedersehen mit den Figuren, die einem bereits im Teil 1 ins Herz gewachsen waren: Yogi selbst ist schon ein Typ, den ich nicht vermissen möchte, Göran ebenso. Die Mutter von Yogi ist diesmal etwas anders drauf, aber immer noch recht unterhaltsam. Auch die neuen Figuren, wie etwa die Psychotherapeutin, und insb. Yogis Verlobte, sind auf jeden Fall des Kennenlernens wert. Insgesamt ist es, als ob man zusammen mit Göran bei Yogi wieder zu Besuch war und die Abenteuer geteilt hat. Als Hörbuch ist so eine Geschichte prima Unterhaltung. Christian Baumann hat wunderbar gelesen. Wie er Yogi und andere Inder spricht – da musste ich paarmal schmunzeln. Auch andere Figuren standen  mir lebendig vorm inneren Auge, sind also sehr gut gelungen. Ich bin auf Teil 3 gespannt und vergebe gerne vier Sterne und eine Empfehlung für Fans humoriger Geschichten mit regionalem Bezug. Hörbuch, gekürzte Ausgabe, Spieldauer: 7 Stunden und 3 Minuten, gelesen von Christian Baumann.  

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  • Ein Yogi, der so richtig lebt

    Der 50-Jährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half
    Antek

    Antek

    23. May 2016 um 13:50

    Auf Drängen seiner Tochter Linda hin ist Göran Borg bei Karin Vallberg Torstensson in Therapie. Bei seinen Sitzungen ist er jedoch in Gedanken mehr in Indien. Eigentlich wollte er dort jetzt auch wieder sein, nämlich zur Hochzeit seines Freundes Jogi. Allerdings wurde diese wegen ungünstiger Horoskope verschoben. Um endlich wieder im Hier und Jetzt zu leben, soll er auf Anraten der Therapeutin hin eine To-Do Liste erstellen, sich der Punkte annehmen und dabei sein Empfinden auf einer Unbehagen Skala eintragen. Punkt fünf Sport war nicht wirklich erfolgreich, deshalb arbeitet er sich nach oben, macht mit 4. Freundschaften weiter und geht endlich wieder einmal in seine Stammkneipe. Dort lernt er Sven kennen. Die beiden scheinen gleich zu ticken. Wie toll ein Kumpel, mit dem man Bier trinken und zum Fußball gehen kann. Genau darauf hat Göran doch gewartet. Allerdings hat Sven Seiten, die Göran Angst einjagen, abwimmeln lässt er sich nicht und deshalb beschließt Göran die Flucht nach vorn anzutreten. Warum nicht auch ohne Hochzeit nach Indien reisen? Gesagt, getan, aber dort erwartet ihn nur Chaos. Schlechte Horoskope waren nur eine Ausrede, finanzielle Probleme sind die wahre Ursache und jetzt hat Jogi auch noch eine abgewrackte Teeplantage an der Backe. Den Betrüger finden, die Hochzeit retten und den Familienfrieden wieder herstellen, das sind wirkliche Probleme und nicht nur eine mittelschwere Midlife Krise, so wie bei Göran. Der Erzählstil des Autors ist locker, leicht und ich konnte viel schmunzeln, was mir gut gefallen hat. Gekonnte Wortspiele und amüsante Szenen machen das Lesen zum Vergnügen. Da die beiden Freunde natürlich einem Betrüger aufsitzen und den dann durch Indien jagen müssen, kommt auch die Spannung nicht ganz zu kurz. Ungeahnte Wendungen sorgen immer wieder für gekonnte Überraschungen. Wirklich leben tut die Geschichte aber für mich durch die originellen Charaktere und die tollen Indienbeschreibungen. Ich interessiere mich sehr für Indien, ich finde die Landschaft mit der Vielfalt toll und bei indischen Gerichten könnte ich mir den Bauch vollschlagen. Der Autor Mikael Bergstrand scheint dieses Land, die Kultur, die Küche und die Leute ebenso zu lieben.  Auf jeden Fall wird nicht nur das Land toll beschrieben, sondern man bekommt auch einen gelungenen Einblick in die Denkweisen, die sich doch manchmal sehr von unseren europäischen unterscheiden. Indische Lebensweisheiten fehlen natürlich auch nicht, hier ist Jogi Meister. Gut haben mir auch die kleinen Anspielungen, z.B. auf die Bestechlichkeit gefallen. So laufen Ermittlungen eben manchmal sogar mit Mahatma Gandhis Hilfe, natürlich dem auf den Rupienscheinen. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet. Mein ganz klarer Favorit ist Yogendra Singh Takur, oder kurz auch Yogi. Er drückt sich auf amüsante Art und Weise etwas gekünstelt aus, bemüht sich stets darum, Höflichkeit walten zu lassen und plappert munter vor sich hin. Ich konnte unheimlich viel über ihn schmunzeln. Ich freue mich auch für ihn, denn mit seiner Zukünftigen Lakshmi, scheint er einen guten Fang gemacht zu haben. Göran ist mir anfangs etwas fremd gewesen, aber er entwickelt sich in Indien. Er bekommt den Hintern, wie der Titel so schön sagt wieder hoch, und zeigt Eigenschaften, die mir gut gefallen haben. Am Punkt Freundschaften hat er hier auf jeden Fall viel gearbeitet. Viel schmunzeln konnte ich auch über Mrs Takur, bzw. Amma. Die kratzbürstige Mutter von Jogi ist wirklich einmalig. Dieser einmaligen Amma und vor allem auch meinem Liebling Yogi haucht der Sprecher Christian Baumann so viel Leben ein und gibt ihnen ihre ganz eigene Persönlichkeit, so dass das Hörbuch wirklich zu einem Highlight für mich wurde, auch wenn die Story an sich vielleicht hier und da einige Längen hat. Der grandiose Sprecher hat auf jeden Fall für den 5. Stern gesorgt. Alles in allem ein humoriger Roman, der nach Indien entführt und für locker, leichte Unterhaltung sorgt. Ideal um sich in ein fremdes Land zu träumen.

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  • Der 50-jährige der den Hintern nicht hoch bekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half

    Der 50-Jährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half
    Mauela

    Mauela

    06. May 2016 um 12:38

    Göran hat eine Lebenskrise. Um dieser und seinem homosexuellen Verehrer zu entschwinden  reist er nach Indien. Dort will er seinen Freund Yogi  besuchen um diesem bei seinen Hochzeitsvorbereitungen zu helfen. Nur leider kann diese Hochzeit nicht stattfinden, denn Yogi ist einem Betrüger auf den Leim gegangen und das komplette Geld scheint verloren. Nun machen sich Göran und Yogi auf die Hochzeit zu retten und begeben sich auf eine abenteuerliche Reise um das Geld für die Hochzeit wieder zurück zu bekommen. Der Autor Mikael Bergstrand hat es leider nicht geschafft mich für seinen Roman „Der50-Jährige, der den Hintern nicht hoch bekam, bis ihm in Tiger auf die Sprünge half“  restlos zu begeistern. Die Erzählung zieht sich sehr hin und lässt an wirklicher Spannung missen. Auch sprachlich ist das Buch für mich kein Meisterwerk. Wörter wie „Pillenfresser“, „Ständer“, „Morgenlatte“ (Seite 16) oder „tauglicher Unterleib“ (Seite  23) will ich einfach in keinem Roman lesen müssen. Auch die sexuellen Anspielungen und die Geschichte des homosexuellen Verehrers finde ich wenig lustig. Ein wenig interessanter wird das Buch mit Görans Ankunft in Indien. Gut getroffen sind hier die Beschreibungen der Indischen Mentalität, allerdings muss dazu gesagt werden, dass die sehr vorurteilsbehaftet sind.  Die charakteristische Darstellung der Protagonisten dagegen, finde ich sehr gut, auch wenn mir persönlich Göran, einer der Hauptprotagonisten,  nicht wirklich sympathisch wurde. Zusammenfassend ist zu sagen:Wer eine locker-leichte Unterhaltungslektüre sucht und sich an umgangssprachlichen Formulierungen nicht weiter stört ist hier richtig aufgehoben. Insgesamt muss ich aber sagen, dass ein lustiger Titel, der Aufmerksamkeit auf sich zieht und ein netter Klappentext, der zum Lesen animiert, leider nicht ausreichen um ein wirklich gutes Buch zu ergeben. Daher von mir nur eine eingeschränkte Leseempfehlung.

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