Mikael Bergstrand Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half

(32)

Lovelybooks Bewertung

  • 38 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 1 Leser
  • 27 Rezensionen
(10)
(15)
(5)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half“ von Mikael Bergstrand

Die Fortsetzung des Überraschungserfolgs! Abwarten und Eiscreme essen. So oder so ähnlich könnte man Göran Borgs Lebensmotto zusammenfassen. Der Mittfünfziger aus Malmö ist nach seinem Jahr in Indien wieder im schwedischen Alltag angekommen – und mitten in einer Identitätskrise. Einziger Lichtblick: die bevorstehende Hochzeit seines besten Freundes aus Delhi, Yogi. Doch die wird immer wieder verschoben – aufgrund »horoskopieller« Umstände. Trotzdem reist Göran spontan nach Delhi und findet schnell heraus: Die Hochzeit mit der schönen Lakshmi wurde aus ganz anderen Gründen verschoben …

Tolle Fortsetzung! Klasse Buch.

— Karina2211
Karina2211

Eigentlich eine ganz gute Geschichte, aber leider ist sie weder spannend noch witzig noch sonst irgendwie unterhaltsam. Kann man sich sparen

— Xirxe
Xirxe

Grandios - sehr unterhaltsam und spannend!

— Sommerregen
Sommerregen

Locker-leichte Unterhaltung mit sympathischen Figuren.

— leserattebremen
leserattebremen

Dieses Buch ist eine gelungene Fortsetzung zu dem Roman "Der Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte",

— Streiflicht
Streiflicht

ebenso feinsinniger Humor und liebeswürdige Charaktere wie im ersten Band, erreicht jedoch nicht ganz dessen Flair und Faszination

— mrs-lucky
mrs-lucky

Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half

— urmeli
urmeli

humorvolle, kurzweilige Story, bei der ich mich gut aufgehoben fühlte

— Engel1974
Engel1974

Eine schöne Geschichte, die einen auf eine Reise durch eine andere Kultur mitnimmt und die beim Lesen das Gefühl von Kurzurlaub hervorruft.

— Mintasticxo
Mintasticxo

Unterhaltend, aber etwas zäh... 🌞

— mamamal3
mamamal3

Stöbern in Romane

Underground Railroad

Packendes Buch über die Sklavin Cora. Der letzte Bereich versucht alles Handlungsstränge zu einem Ende zu bringen.

Alexlaura

Heimkehren

Intensiver Roman, der eine Familie über mehrere Generationen hinweg verfolgt

lizlemon

Durch alle Zeiten

Sehr spannend und bewegend

silvia1981

Dann schlaf auch du

Wem kann man seine Kinder anvertrauen?

silvia1981

Wie man es vermasselt

Frisch, jung und intelligent... ein absolutes Wahnsinns-Buch!

Tigerkatzi

Und jetzt auch noch Liebe

Turbulente Liebeskomödie mit sehr skurrilen Charakteren, um eine junge Frau, die durch eine ungewollte Schwangerschaft erwachsen wird.

schnaeppchenjaegerin

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Görans zweiter Indienaufenthalt

    Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half
    Gise

    Gise

    04. August 2016 um 11:23

    Göran Berg ist 53 und nach seinem Jahr in Indien wieder im schwedischen Alltag angekommen – und erneut in einer Identitätskrise gelandet. Er wartet auf den nächsten geplanten Aufenthalt in Indien, auf die Hochzeit seines Freund Yogi in Delhi, doch diese wird immer wieder verschoben, wegen horoskopieller Umstände. Göran hält es jedoch nicht mehr in Schweden aus und reist spontan nach Delhi – nur um dort festzustellen, dass Yogi in Schwierigkeiten steckt. Als sie versuchen, diese zu beseitigen, gelingt es ihnen, den Schlamassel noch zu vergrößern – und plötzlich finden sie sich auf einer heruntergekommenen Teeplantage im Hochland wieder. Und das ist noch gar nicht der größte Schlamassel in dieser Geschichte… Dies ist bereits der zweite Roman um Göran Berg und seinen Freund Yogi. Ich hatte mir noch schnell den ersten Band besorgt und habe ihn gelesen, und das war auch ganz gut so: Der zweite Band setzt doch einiges an Hintergrundinformationen über die Freundschaft der beiden voraus, die in der ersten Geschichte ausführlicher behandelt werden. Andererseits empfand ich den Protagonisten dann doch etwas sehr phlegmatisch, vielleicht war so viel Göran Berg auf einmal doch einen Tick zu viel. Abgesehen davon erinnert der Schreibstil sehr an Slapstick, so dass es immer wieder Szenen gibt, bei denen man laut loslacht. Überhaupt liest sich das Buch sehr flüssig, so dass auch die mehr als 400 Seiten gut zu bewältigen sind. Man merkt dem Autor seine Kenntnisse über das Land an, seine Schilderungen lassen ein Indien vor dem geistigen Auge entstehen, wie es kein Tourist kennenlernen wird. Das geschieht in einem so liebevollen Ton, dass es eine Freude ist, die einzelnen indischen Individuen kennenzulernen (die meisten jedenfalls). Besonders Yogi und seine Verlobte Lakshmi wie auch Yogis Mutter sind einfach als Charaktere nicht zu übertreffen. Ein bisschen bin ich über den Titel gestolpert, der etwas holprig daherkommt (der schwedische Originaltitel klingt besser) und sogar eine falsche Tatsache hergibt (Göran hat die Fünfzig bereits hinter sich). Das Buch selbst ist äußerst interessant geraten, und mit einem kleinen zeitlichen Abstand kann ich sicher mit dem größten Vergnügen den Abschluss dieser Trilogie genießen. Darauf freue ich mich schon!

    Mehr
  • Nicht lustig, nicht spannend, nicht lehrreich, sondern einfach - ach, ich weiß auch nicht...

    Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half
    Xirxe

    Xirxe

    16. July 2016 um 15:57

    Was macht gelungene Unterhaltung aus? Dass man sich gut fühlt während des Lesens, neue Erkenntnisse gewonnnen hat? Dass man mitfiebert, sich aufregt, ängstigt oder wer weiß noch was? Es ist wohl eine MIschung aus Allem, manches mehr, manches weniger, die mich für ein Buch einnehmen.Bei diesem Buch gibt es jedoch praktisch nichts, was mich dazu bringen würde, es weiterzuempfehlen bzw. zu verschenken, denn es ist weder lustig noch spannend noch sonst irgendwas. Dabei hätte die Geschichte durchaus Potenzial: Ein durchschnittlicher 50jähriger Westeuropäer (Göran), der Angst vor Allem und Jedem hat (besonders vor Auseinandersetzungen), flieht völlig überstürzt nach Indien zu einem guten Freund, der bald heiraten möchte. Leider ist ihm dieser keine große Hilfe, ganz im Gegenteil, denn er steckt bis über beide Ohren in richtig üblen Schwierigkeiten, gegen die Görans Probleme Kinkerlitzchen sind. Gemeinsam versuchen sie, doch noch Alles ins Lot zu bringen, was sich allerdings als nicht gerade einfach erweist.Möglichkeiten gäbe es genug für jede Menge Situationskomik aber auch etwas ernsthaftere Themen, wie beispielsweise die Überwindung der eigenen Angst; was ist wichtig im Leben usw. Doch leider schien der Autor darauf keinen Wert zu legen, denn er erzählt die Geschichte so gleichmütig, als ob er sein Tagebuch schriebe und möglichst schnell fertig werden möchte. Selbst Spannung, die eigentlich zwangsläufig sein müsste, kommt kaum auf, da das Meiste völlig vorhersehbar ist. Zudem sind die Charaktere entweder nur oberflächlich beschrieben (wie die Hauptfigur Göran) oder ziemlich klischeehaft - dabei hätte man sooo viel daraus machen können.Der 1. Band soll ein Bestseller gewesen sein? Ich kann es kaum glauben, denn dieses Buch hier lohnt das Lesen nicht, dafür ist die Auswahl an deutlich besserer Lektüre schlicht zu groß. Zwei Punkte gibt es, weil immerhin die Sprache ok ist und die Geschichte grundsätzlich ganz unterhaltsam wäre, wenn, ja wenn... siehe oben.

    Mehr
    • 3
  • Gutes Buch mit bizarrem Titel

    Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half
    BooksAreGreat

    BooksAreGreat

    10. July 2016 um 20:49

    Meinung: Eigentlich handelt es sich hier bereits um den zweiten Teil. Es ist aber so, dass zwar in beiden Teilen die selben Protagonisten vorkommen, man sie aber auch separat lesen kann. Eventuell werden kleinere Zusammenhänge dann einfach nicht in der Tiefe verstanden. Der Titel ist sehr außergewöhnlich. Wenn nicht sogar etwas abschreckend. Das Cover ist aber sehr originell gestaltet. Dieses Buch hat mir ganz gut gefallen. Es hat viele Facetten und ist sehr abwechslungsreich. Besonders toll war der Humor. Man konnte sich sehr gut von dem Buch unterhalten lassen. Durch den lockeren und flüssigen Schreibstil sind die Seiten nur so an einem vorbeigeflogen. Die Charaktere und die Umgebung werden ausführlich und aussagekräftig beschrieben. Man kann sich alles sehr deutlich vor dem geistigen Auge vorstellen. Die Charaktere sind realistisch ausgearbeitet. Ihre Handlungsweisen kann man gut nachvollziehen. Insgesamt ist es aber auch ein Buch, dass den Leser an manchen Stellen etwas ernster stimmt. Somit bietet es eine gute Mischung aus Unterhaltung und Ernsthaftigkeit, was ich sehr mag. 

    Mehr
  • Extrem witziger Männerroman voller Klischees

    Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half
    Zabou1964

    Zabou1964

    05. July 2016 um 18:48

    Auf dieses Buch aufmerksam geworden bin ich durch die Leseprobe bei Vorablesen.de. Ich hatte auch das Glück, das Buch zum Lesen und Rezensieren zu bekommen. Hierfür ein großes Dankeschön an den Verlag und an Vorablesen. Ich fand die Leseprobe schon witzig geschrieben. Der komplette Roman toppt diese jedoch noch um Längen. Ich habe mich köstlich amüsiert. Göran Borg ist ein schwedischer Mittfünfziger, der in Malmö lebt. Nach einem einjährigen Aufenthalt in Indien versucht er, wieder in sein altes Leben zurückzukehren. Doch das will ihm nicht so recht gelingen. Eigentlich geht es ihm gut, aber er ist unzufrieden mit seiner Arbeit, seinen Freunden, praktisch mit seiner ganzen Lebenssituation. Schließlich bricht er wieder nach Indien auf, um seinen Freund Yogi zu treffen. Dieser wollte eigentlich heiraten, aber die Hochzeit wurde verschoben. Also beginnen Göran und Yogi, die Voraussetzungen für die Heirat zu schaffen. Dabei geht leider alles nicht so glatt, wie die Freunde es sich vorgestellt hatten … Zu Beginn fand ich Göran mit seinem ewigen Gejammer eher nervig. Erst als er wieder in Indien ist, blüht er nach und nach auf. Dort trifft er seinen Freund Yogi, der sich sehr schnell zu meiner Lieblingsfigur in diesem Roman entwickelte. Der Autor hat mit dieser Figur sämtliche Klischees, die man normalerweise mit Indern verbindet, erfüllt. Überhaupt sind fast alle Figuren in dem Roman überzeichnet. Yogis Mutter zum Beispiel ist eine dominante Nörglerin, die über alles bestimmen will. Ich fand das ausgesprochen amüsant und musste bei der Lektüre des öfteren laut lachen. Eigentlich ist die Handlung auch total vorhersehbar. Mir war sofort klar, wie die Geschichte enden würde. Überraschend war allein der Weg, wie die Freunde Göran und Yogi ihr Ziel erreichen. Obwohl dies bereits der zweite Teil der Trilogie um Göran Borg ist, habe ich mich gut in der Geschichte zurechtgefunden. Den ersten Teil werde ich mit Sicherheit auch noch lesen, bevor der dritte Teil erscheint. Fazit: Extrem witziger Männerroman voller Klischees, der mich köstlich amüsiert hat.

    Mehr
  • Alles drin

    Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half
    Frieda-Anna

    Frieda-Anna

    02. July 2016 um 14:11

    Göran Borg ist nicht wirklich glücklich und trotz seiner 50 Lenze hat er es bislang nicht geschafft, im Leben Fuß zu fassen und einen festen Platz im sozialen Gefüge einzunehmen. Auch seine Therapeutin kann da scheinbar nicht viel helfen, denn es ist offensichtlich, dass er sich gar nicht im Hier und Jetzt befindet, sondern in seinen Gedanken in Indien, bei seinem besten Freund Yogi, weilt und sich zurück dorthin sehnt. Im ersten Teil der vorliegenden Romanreihe, war er dort, um den Sinn des Lebens zu finden. Nicht zuletzt weil ihn ein Schwuler jagt, macht sich Göran erneut auf die Reise und bricht alle Zelte hinter sich ab. Flucht vor sich selbst nennt dies seine Therapeutin und so ist es wohl auch. In Dehli angekommen, wird der rastlose Göran nach einer irrwitzigen Taxifahrt von seinem Freund Yogi endlich in Empfang genommen. Der kleine dicke Mann mit der blumigen Ausdrucksweise ist im Begriff zu heiraten, aber irgendwie stehen die Vorbereitungen für die riesige, traditionelle indische Hochzeit unter einem schlechten Stern und es beginnt ein fulminantes Abenteuer mit allerlei überraschenden Wendungen. Obwohl es gelungen ist, humorige Fiktion sprachlich originell mit ernstgemeinten Botschaften zu verbinden und eindeutige Charaktere zu schaffen, konnte ich mich nicht richtig an dem Buch erfeuen. Der Anfang zog sich lang wie Kaugummi und Görans Einstellung zur Welt und sein Verhalten zu anderen Menschen ging mir auf die Nerven. Yogis überzogene logorrhöische Reden habe ich überflogen und mit seiner Mutter Amma konnte ich überhaupt nichts anfangen. Und Yogis überzogene Verlobte hätte eine Spur weicher gezeichnet werden können. Trotz ihrer Fähigkeiten wurde sie mir zusehends unsympathischer. Der Tiger ließ auf sich warten und so hätte ich Göran am liebsten selber in den Hintern getreten, dass er denselbigen endlich hochbekommt.  Zum Glück kam das Geschehen dann doch noch in Schwung, so dass ich das Buch zu Ende gelesen habe. Ich kam mir dabei allerdings wie ein Außenseiter vor, da es viele Insider aus dem ersten Teil gab, den ich nicht gelesen habe und es auch nicht vor habe. Ich denke, dass dies ersteinmal eines der letzen Bücher, mit den zur Zeit so gepushten langen Titeln ist, das ich gelesen habe. Ist einfch nicht mein Genre, aber für diejenigen, die soetwas mögen, ist es auf jeden Fall empfehlenswert und für einige Lachsalven gut.         

    Mehr
  • Ganz famos!

    Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half
    Sommerregen

    Sommerregen

    25. June 2016 um 12:51

    Auch wenn Göran Borg erst seit kurzem wieder in Malmö verweilt, ist er in Gedanken doch schon wieder in Indien, denn seit seiner Reise durch das südasiatische Land, lassen ihn die dort gesammelten Erlebnisse und Eindrücke nicht mehr los. Immerzu muss er auch an seinen Freund Yogi denken, den er dort kennenlernte. Da er so nach und nach in eine Identitätskrise schlittert, stimmt er dem Vorschlag seiner Tochter zu, eine Psychologin aufzusuchen. Doch das Erreichen der bei Karin Vallberg Torstensson's kognitiven Verhaltenstherapie festgelegten Ziele - Liebe, Familie, Freunde, Arbeit und Sport - fällt schwerer denn je, da sich ein Stolperstein nach dem anderen in Görans ohnehin schon holperigen Weg bequemt. Deswegen freut sich der Werbetexter umso mehr auf die in Kürze anstehende Hochzeit seines Freundes Yogenda in Delhi, für die er wieder nach Indien anreisen müsste. Endlich wieder raus aus dem schwedischen Alltag entfliehen zu können ist wohl zur Zeit eine der verlockensten Möglichkeiten für Mr. Gora, wie er von Yogi genannt wird... Dieser Plan wird aber hinfällig, als die Hochzeit verschoben wird, da die Sterne an dem anvisierten Tag nicht optimal stehen. Aber dennoch reist Göran nach Indien und muss feststellen, dass er dort einige Probleme zu lösen hat - und die Zeit drängt. Doch wie der wortgewandte Yogi es ausdrückt: "In Indien wohnen eins Komma zwei Milliarden Menschen. Hier gibt es drei Millionen Götter und dreimal so viele Inkarnationen von ihnen. Kühe haben wir mindestens dreihundert Millionen und achtzehn offizielle Sprachen und mehrere Hundert lokale Dialekte. Bei der indischen Eisenbahn gibt es eins Komma vier Millionen Angestellte, und sie transportiert täglich über zwanzig Millionen Passagiere kreuz und quer über unseren wunderbaren Kontinent, und Tendulkar, der beste Schlagmann der Welt, hat allein schon über fünfzehntausend Runs gemacht und..." (S. 326, f.) ... "Denkt doch nur mal an unsere mehr als viertausend verschiedene Reissorten. Ein Land mit einer so bedeutsamen Menge und Vielfalt an Reis muss doch logischerweise auch ein Land mit vielen Ideen sein." (S. 327) Und dieser Ideenreichtum kann doch nur zum Ziel führen... Oder? Auch wenn ich den ersten Teil der Göran-Borg-Trilogie nicht gelesen habe, konnte ich mich sofort in die Geschichte einfinden. Auch von den verschiedenen Charakteren konnte ich mir sehr schnell ein Bild machen, ohne die Handlung aus dem ersten Teil wirklich zu kennen. Denn jede in dem Buch auftretende Person ist derart detailreich, lebendig und liebevoll gezeichnet, dass sie kaum wie ein Buchcharakter, sondern viel mehr wie ein echter Mensch erscheint. Beispielsweise Gaga, der, immer mit seinem gut geölten Universalwerkzeug bewaffnet, die schwierigsten Situationen zu retten und die defektesten Maschinen zu reparieren vermag. Besonders Abschnitte mit Yogi sind, dank seiner wunderbar blumig-phantastischen Sprache und den vielen Metaphern und Gleichnissen, ein echter Lesegenuss. Auch kann man sich seinem Ideenreichtum kaum entziehen, wenn er wieder Lösungen auf schwerwiegende Probleme gefunden hat - auch wenn sie nicht, wie er meist meint, "dreihundertsechzigprozentig" die Lage verbessern. Da die Figuren aber allesamt so unterschiedlich sind, wird das Erzählte nie langweilig, was auch mit dem unfassbar unterhaltsamen Schreibstil einhergeht. Ich hatte beim Lesen stets das Gefühl, dass sich der Autor des Buches, Mikael Bergstrand, bei jedem einzelnen Satz genau überlegt hat, wie er ihn noch verbessern könnte. So wurde ich auf keiner der 448 Seiten müde, das Buch zu lesen. Ganz im Gegenteil konnte ich es kaum aus der Hand legen. Sehr beeindruckend ist auch die Kreativität des Autors beim Schreiben des Buches. Alles war stimmig, spannend - und humorvoll. Meistens kann ich mich mit Büchern, welche den Anspruch erheben, humorvoll zu sein, nicht anfreunden. Denn zu oft entpuppt sich der angepriesene Humor als eine Anreihung zwanghaft zusammengebastelter Unwahrscheinlich- aber Vorhersehbarkeiten, die mich nicht für sich gewinnen kann. Bei "Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half" kann ich diesbezüglich allerdings nichts aussetzen. Alles in allem bin ich von diesem Werk vollkommen begeistert und kann es nur weiterempfehlen. Deswegen habe ich mir nun vorgenommen, den ersten Teil der Reihe zu lesen und mir so auch die Wartezeit bis zum dritten Buch zu verkürzen. So gibt es von mir "dreihundertachtzigprozentig" 5/5 hell leuchtende Sterne!

    Mehr
    • 9
  • Lustig und kurios

    Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half
    leserattebremen

    leserattebremen

    15. June 2016 um 14:49

    Göran Borg ist nach einem Jahr in Indien zurück in Schweden, hat einen Job und versucht wieder anzukommen. Als sein Freund Yogi jedoch in Delhi seine Verlobte heiraten will, plant Göran eine erneute Reise nach Indien. In Schweden ist er mit seinem Leben zunehmend unzufrieden und als die Hochzeit seines Freundes mehrfach wegen „horoskopieller Probleme“ verschoben wird, ignoriert er diese Nachricht einfach und fährt kurzentschlossen trotzdem nach Delhi. Dort erwarten ihn mit der Hochzeitsplanung auch zahlreiche Probleme, denn nicht die Horoskope des Paares sind das eigentliche Problem, sondern die finanzielle Situation des Schwiegervaters. Ein großer Coup mit einer Teeplantage in Darjeeling soll die Finanzierung retten, doch damit scheinen die Probleme erst richtig loszugehen. Ohne Görans Hilfe wäre Yogi jetzt völlig aufgeschmissen.„Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half“ ist als Titel zwar nicht ganz richtig und erinnert sicher auch bewusst an die bekannten Romane von Jonas Jonasson, das Buch kann dem Vergleich zu Jonassons Büchern jedoch auch problemlos standhalten. Kuriose Charaktere treffen in witzigen Situationen aufeinander und mehr als einmal gewinnt der ungewöhnlichste Weg der Problemlösung vor vermeintlich einfachen Entscheidungen. Göran und Yogi versuchen auf außerordentlich unterhaltsame Weise den Deal mit eine Teeplantage zu retten (obwohl sie keine Ahnung von der Teeproduktion haben) und nebenbei reißt auch noch Yogis äußerst resolute Verlobte das Zepter an sich. Das ist auch gut so, den Yogi bezeichnet sich selbst nicht umsonst als Elefanten, der jemanden, braucht der ihn antreibt. Ansonsten scheint Essen sein einziger Lebensinhalt zu sein. Die Lektüre dieses Romans hat einfach Spaß gemacht, auch wenn ich gar nicht wusste, dass es einen ersten Band zu der Geschichte um Görans Indienerfahrungen gibt. Die Wissenslücken fallen beim Lesen aber nicht weiter auf, die Geschichte funktioniert offensichtlich sehr gut unabhängig vom Vorgänger. Mikael Bergstand ist ein äußerst unterhaltsamer und locker-leichter Roman mit viel Humor und Menschenkenntnis gelungen. Der ein oder andere von uns Lesern wird sich sicher in Yogi oder Göran wieder erkennen, in ihren Marotten und Eigenarten sind sie dennoch gleichzeitig einzigartig und sehr witzig. Ich kann das Buch nur allen weiterempfehlen, die etwas kuriosen Entwicklungen und Charakteren nicht abgeneigt sind und beim Lesen auch gerne etwas zu lachen haben. 

    Mehr
  • Gelungene Fortsetzung

    Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half
    Streiflicht

    Streiflicht

    14. June 2016 um 18:09

    Dieses Buch ist eine gelungene Fortsetzung zu dem Roman "Der Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte", der mich ebenfalls sehr begeistert hat. Der vorliegende Roman knüpft dort an, wo sein Vorgänger aufhört und bietet wieder genauso viel Spaß und gute Unterhaltung. Es macht einfach Spaß, mit Göran Borg zu reisen und seine Welt kennen zu lernen bzw. wieder mit zu erleben. Dem Autor gelingt es auf hervorragende Weise die Mentalitätsunterschiede zwischen den Kontinenten heraus zu arbeiten und darzustellen. Der Leser begibt sich auf eine witzige, ironische und immer spannende Reise, die am besten niemals enden sollte! Ich habe viel gelacht bei dieser herrlichen Lektüre und wünsche mir noch viele weitere Reisen mit Göran Borg.

    Mehr
  • Nebel über Darjeeling

    Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half
    mrs-lucky

    mrs-lucky

    11. June 2016 um 09:43

    Als erstes muss ich loswerden, dass ich den Titel des Buches mehr als unpassend finde. Der Verlag versucht hier ganz offenbar auf die Erfolgsschiene der Bücher eines anderen schwedischen Autors mit aufzuspringen, tut mit diesem Abklatsch dem Roman jedoch keinen Gefallen, weil so zum einen völlig falsche Erwartungen gesetzt werden, die Geschichten von Mikael Bergstrand um seinen Hauptprotagonisten Göran Borg jedoch einen ganz eigenen Stil und Charme besitzen.  „Der 50-jährige, der den Hintern nicht hoch bekam …“ ist erzählt die Fortsetzung zu dem Roman „Der 50-jährige, der nach Indien fuhr und dort über den Sinn des Lebens stolperte.“. Während Göran Berg in ersten Band eher durch Zufall nach einer Midlife-Crisis in Indien landet und dort nach anfänglichen Schwierigkeiten und unter Mithilfe seines neuen Freundes Yogendra Thakur das Land lieben lernt, flieht Göran diesmal aus anderen Gründen erneut aus Schweden nach Indien, und diesmal kann er sich revanchieren und seinem Freund Yogi aus der Patsche helfen.  Der Roman ist wie schon sein Vorgänger nicht unbedingt tiefgreifend, bietet mit seinem Wortwitz, viel Situationskomik und wundervoll gezeichneten Charakteren eine ausgesprochen unterhaltsame Lektüre. Die Figuren wirken lebensnah und zumeist trotz ihrer Ecken und Kanten sehr liebeswert.  Die Ereignisse wirken leicht überspitzt, werden aber merkbar mit einem kleinen Augenzwinkern erzählt. Die Sprache ist bildhaft und die Erzählung weist trotz zum Teil ernster Themen immer eine gewisse Leichtigkeit auf. Das passt zum insbesondere zum Charakter Yogis, der Göran in vielen vertrackten Situationen mit philosophisch anmutender Spitzfindigkeit aufzeigt, dass man das Leben nicht immer zu ernst nehmen sollte und es mit ein bisschen Improvisation auch eine Lösung aus einer Misere gibt. Der Roman greift wie schon der erste Band auch einige der Schattenseiten und Probleme des Landes Indien auf, wirkt an diesen Stellen aufgrund der Leichtigkeit seines Erzählstils jedoch eher oberflächlich. Insgesamt habe ich mich gut unterhalten gefühlt, musste an vielen Stellen schmunzeln und insbesondere die Charaktere Yogi und seine Lakshmi sind mir im Verlauf richtig ans Herz gewachsen.

    Mehr
  • Lesenswert!

    Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half
    esposa1969

    esposa1969

    07. June 2016 um 23:18

    Klappentext: Abwarten und Eiscreme essen. So oder so ähnlich könnte man Göran Borgs Lebensmotto zusammenfassen. Der Mittfünfziger aus Malmö ist nach seinem Jahr in Indien wieder im schwedischen Alltag angekommen – und mitten in einer Identitätskrise. Einziger Lichtblick: die bevorstehende Hochzeit seines besten Freundes aus Delhi, Yogi. Doch die wird immer wieder verschoben – aufgrund »horoskopieller« Umstände. Trotzdem reist Göran spontan nach Delhi und findet schnell heraus: Die Hochzeit mit der schönen Lakshmi wurde aus ganz anderen Gründen verschoben … Das Cover: Das Cover finde ich sehr ansprechend und originell, das Buchformat für eine Taschenbuchausgabe viel zu unhandlich und groß. Leseeindruck: Nach Band 1 "Der Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte" liegt uns nun mit "Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half" Band 2 der Göran-Borg-Reihe vor, ein Schweden-Roman der ganz speziellen Art. Der Klappentext lässt es uns bereits erahnen: Göran Borg - der Protagonist dieser Buchreihe - ist aus Indien zurück und der Malmöer Alltag hat ihn wieder. Einziger Lichtblick: die bevorstehende Hochzeit seines besten Freundes aus Delhi, Yogi. Doch die wird immer wieder verschoben Aber nicht allzulange hält er es ohne Indien aus, denn es zieht ihn wieder nach dort zurück und so reist er spontan nach Dehli. Doch dort findet er heraus: Die Hochzeit mit der schönen Lakshmi wurde aus ganz anderen Gründen verschoben … Irgendwie hätte ich zuerst den Vorgängerband lesen sollen, denn so stieg ich eben quer ein, konnte den Geschehnissen auch gut folgen, aber irgendwie hätte ich mir ein wenig mehr Vorwissen gewünscht, was aber nicht am Buch liegt, sondern an mir, dass ich eben Band 1 nicht zuerst las. Die gesamte Abhandlung ist ganz unterhaltsam, stellenweise auch recht amüsant, nicht zu verzwickt von der Handlung her und sämtliche Charaktere und Lokalitäten gut vorstellbar. Die 445 Seiten konnten Dank der leichten und flüssigen Schreibweise des Autors Mikael Bergstrand zügig gelesen werden. Ich fand den Roman lesenswert und werde mir wohl noch Band 1 zulegen. @ esposa1969

    Mehr
  • Ganz schön verrückt

    Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half
    Weithum

    Weithum

    03. June 2016 um 05:45

    Abwarten und Tee trinken oder besser gesagt Eis essen so lautet anscheinend das Lebensmotto von Göran Borg. Er fühlt sich in seinem Leben nicht wohl und daran können weder eine Verhaltenstherapie noch seine ihm immer wieder gut zuredende Tochter etwas ändern. Er vermisst seine Zeit in Indien und da kommt ihm die geplante Hochzeit seines indischen Freundes Yogi genau recht. Obwohl die Hochzeit immer wieder aus astrologischen Gründen verschoben wird, reist Göran nach Delhi. Ob Yogi sein Glück findet und ob und wie sich das Leben von Göran verändert möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Lest selbst. Auch ohne den Vorgängerbänden gelesen zu haben lies sich das Buch gut lesen. Schon das Cover mit seiner seiner verspielten Schrift und dem meditierenden Elefanten, welchen man von hinten sieht, fallen einem sofort ins Auge. Es erweckt Neugier auf den Inhalt des Buches. Der lockere Schreibstil von Mikael Bergstrand nimmt einen sofort gefangen und brachte mich einige Male zum Schmunzeln.

    Mehr
  • Auf der Suche nach sich selbst

    Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half
    Hanz

    Hanz

    31. May 2016 um 20:38

    Das Buch "Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half" aus dem Hause btb ist ein kurioser und doch sehr lesenswerter Roman, der mich schon durch seinen originellen Titel für sich gewonnen hat. Es geht um einen Mann, der ein Jahr in Indien verbracht hat und anschließend wieder in Schweden ankommt. Irgendwie findet er nicht zu sich. Die Hochzeit seines guten Freundes steht schon länger an, wird jedoch immer wieder verschoben. Er reis dahin, um zu sehen warum... Mir gefällt vor allem der Schreibstil, der mit seiner leichten und lesenswerten Art den Inhalt des Romans unterstreicht und unterstützt. Die Seiten sind wie im Fluge vergangen und ich habe sie alle sehr genossen. Neben dem gelungenen Schreibstil ist auch das Cover etwas ganz Besonderes. Ich finde es sehr originell und auch amüsant gestaltet und zusammen mit dem Titel macht es auf jeden Fall Lust auf mehr bzw. man möchte erfahren, worum es in diesem Buch geht. Insgesamt eine gelungener Roman, den ich auf alle Fälle weiterempfehlen würde. Für mich ein kleines Lesehighlight in diesem bisherigen Jahr. Fünf Sterne von mir.

    Mehr
  • Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half

    Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half
    urmeli

    urmeli

    29. May 2016 um 17:08

    Göran Borg ist in einer Lebenskrise seitdem er aus Indien wieder zurück ist. Die Arbeit als Texter in einer Werbeagentur macht ihm keinen Spaß mehr, er hat zu viele Kilos auf den Rippen und chronische Unlust. Linda, seine Tochter, hat ihm eine Psychologin empfohlen um wieder auf die Beine zu kommen. Karin Vallberg Torstensson hat sich der "kognitiven Verhaltenstherapie" verschrieben. Ein Punkt, den es für Göran auf seiner selbst verfassten Liste abzuarbeiten gilt ist auszugehen und seine Freunde zu treffen. Also geht er mit einigen Kumpels in die Kneipe. Dort trifft er Sven Grip, sie stellen schnell fest, dass sie gemeinsame Interessen und Hobbys haben und so freunden sie sich schnell an. Als es dann jedoch zu einem Besuch in Svens Wohnung kommt, stellt Göran fest, dass Sven schwul ist und flüchtet. Da kommt es ihm recht, dass Yogi bald heiraten möchte, auch wenn die Hochzeit auf unbestimmte Zeit verschoben wurde, und er reist sofort nach Delhi. Die Probleme, die dort mit der Hochzeit zu bewältigen sind, sind für Yogi, seiner Verlobten Lakshmi und Göran nur unter großen Kraftanstrengungen zu lösen.Der Roman von Mikael Bergstrand wurde als ein Bestseller mit Lachgarantie beworben. Mir ist entgangen, wo dieses ein Bestseller sein soll, gelacht, ja noch nicht einmal geschmunzelt habe ich nicht. Die Handlung wurde routiniert heruntergeschrieben, von Sprachwitz oder interessanten Wendungen keine Spur. Aus der verrückten Handlung hätte man mit mehr Hintergrundinformationen und indischem Lokalkolorit mehr machen können, die Mentalität und Lebensgewohnheiten der Inder blieben mir fremd. Probleme des Landes, besonders Frauen gegenüber, wurden vollkommen außer Acht gelassen, so fährt Lakshmi völlig alleine quer durch den Kontinent. Insgesamt ein Roman der mich, besonders durch die Erwartungshaltung der Werbung wie auch des Titels, der auf den erfolgreichen Roman des 100-jährigen anspielt, enttäuscht hat.

    Mehr
  • Görans Identitätskrise

    Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half
    dicketilla

    dicketilla

    Eigentlich war er gerade wieder in Malmö angekommen, sehnte sich aber sofort wieder nach Indien. Seine Tochter Linda hatte ihn zu einer kognitiven Verhaltenstherapie überredet,und so saß er seiner Therapeuthin gegenüber, die ihm einen 5 Punkteplan verordnete. Liebe, Arbeit, Familie, Freunde, Sport.Sein indischer Freund Yogi hatte gerade aus "horoskopiellen Umständen" die Hochzeit abgesagt, wofür er gerade Urlaub eingereicht hatte. Sein Vorsatz mit dem Sport, löste sich schnell auf, aber zu einem Treffen mit Freunden konnte er sich durchringen. Lernt dort Sven Grip kennen, es entwickelt sich eine tolle Männerfreundschaft, wobei er bemerkt, dass dieser auf einer anderen Welle schwimmt, und flüchtet Hals über Kopf, nach Indien, zu seinem Freund Yogi.Doch dieser steht gerade selbst vor einer großen Herausforderung. Gilt es doch seine Hochzeit mit seiner Lakshmi zu sichern, da sich sein Schwiegervater verspekuliert hatte.Yogische Weisheiten ringen einer aussichtslosen Situation immer etwas positives ab, doch diesmal kommt er auch an seine Grenzen.Und  erleben die beiden unterschiedlichen Freundeeine Reise voller Turbulenzen.Ich habe zwar den ersten Teil nicht gelesen, aber es gab immer mal wieder kurze Andeutunen,so hatte  man als Leser nicht den Eindruck, dass etwas fehlte, um einen ungetrübten Lesegenuss geniessen zu können.Mikael Bergstrand besitz eine wunderbare Gabe der Wortspielereien, um seine Personen zu umschreiben.Unterhaltsam wie er Göran beschrieb.  " ... Patina angesetzt,  die keinesfalls unkleidsam war...", oder " ... unbarmherzige Zusammentreffen von alternder Haut und Schwerkraft... " hinzu einen Pferdeschwanz hatte, den er als seinen persönlichen Schnuffelersatz bezeichnete.Auch ist seine Liebe zu Indien in den schönen Landschaftsbeschreibungen zu spüren.Doch blieb für mich der eigentliche Held Yogi, mit seinem unermütlichen Sprachschwall.Ein unterhaltsamer Roman, der viel über Indien, deren Menschen zu erzählen weiß,  und mit einem großen Augenzwinker versehen ist.

    Mehr
    • 4
    Sabine17

    Sabine17

    29. May 2016 um 17:06
  • Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half

    Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half
    AnjaKoenig

    AnjaKoenig

    29. May 2016 um 09:53

    ein schönes buch mit äusserst interessantem cover, ungewöhnlichem titel und gutem Inhalt. gut geschrieben und zu lesen. viel spannende Verwicklungen die geklärt werden auf ungewöhnliche weise. es kommen lösungen und wege zu tage, mit denen man nicht rechnen konnte. viel liebe und gefühl dabei, aber auch traurige und ernste Geschehnisse, die den weg von yogi und göran nicht so einfach machen. es wird gezeigt, wie dennoch gutes herauskommen kann, wenn man offen ist für das leben.

    Mehr
  • weitere