Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half

von Mikael Bergstrand 
4,1 Sterne bei39 Bewertungen
Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half
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Positiv (31):
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Eine schöne Fortsetzung - zum zwischendurch wegträumen....

Kritisch (2):
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Eigentlich eine ganz gute Geschichte, aber leider ist sie weder spannend noch witzig noch sonst irgendwie unterhaltsam. Kann man sich sparen

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Inhaltsangabe zu "Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half"

Die Fortsetzung des Überraschungserfolgs!
Abwarten und Eiscreme essen. So oder so ähnlich könnte man Göran Borgs Lebensmotto zusammenfassen. Der Mittfünfziger aus Malmö ist nach seinem Jahr in Indien wieder im schwedischen Alltag angekommen – und mitten in einer Identitätskrise. Einziger Lichtblick: die bevorstehende Hochzeit seines besten Freundes aus Delhi, Yogi. Doch die wird immer wieder verschoben – aufgrund »horoskopieller« Umstände. Trotzdem reist Göran spontan nach Delhi und findet schnell heraus: Die Hochzeit mit der schönen Lakshmi wurde aus ganz anderen Gründen verschoben …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442715848
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:btb
Erscheinungsdatum:11.12.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Flattervor 4 Monaten
    Freundschaft

    Über den Autor:

    Mikael Bergstrand arbeitete als Journalist im Malmö, bevor es ihn 2007 nach Indien verschlug. Vier Jahre lang lebte er mit seiner Familie in Neu-Dehli, wo er als Korrespondent und Autor arbeitete. Nach seiner Rückkehr veröffentlichte er den ersten Roman über den liebenswürdigen, phlegmatischen Mittfünfziger Göran Borg. Das Buch wurde in Schweden zu einem großen Erfolg, stand lange auf Platz 1 der Bestsellerliste und wurde in 10 Sprachen übersetzt. (Quelle: Verlag)


    Zum Inhalt: Klappentext

    Abwarten und Eiscreme essen. So oder so ähnlich könnte man Göran Borgs Lebensmotto zusammenfassen. Der Mittfünfziger aus Malmö ist nach seinem Jahr in Indien wieder im schwedischen Alltag angekommen - und mitten in einer Identitätskrise. Einziger Lichtblick: die bevorstehende Hochzeit seines besten Freundes aus Delhi, Yogi. Doch die wird immer wieder verschoben - aufgrund "horoskopieller" Umstände. Trotzdem reist Göran spontan nach Delhi und findet schnell heraus: Die Hochzeit mit der schönen Lakshmi wurde aus ganz anderen Gründen verschoben...


    Meine Meinung:

    Göran tut sich wieder mitten Alltag schwer. Er freut sich schon auf die Hochzeit seines besten Freundes in Indien. Gebeutelt von einer Identitätskrise reist er wieder nach Indien. Sehr überstürzt, da er vor hier vor einem kleinen Problem steht, dem er sich nicht stellen will. Auch sein Freund Yogi hat so das ein oder andere Problem. Göran will ihm helfen. Die Charaktere sind großartig. Jeder ist auf seine eigene Art total verschroben, aber wenn sie dann aufeinander treffen, geht es richtig los. Mit viel Charm und Witz, aber auch sehr viel Ernsthaftigkeit lässt der Autor seine Charaktere auf den Leser los. Mein heimlicher Liebling ist Yogis Mutter. Sie führt ein strenges Regiment und der Überraschungsgast hat es nicht leicht, ihr zu gefallen. Aber Yogi kennt seine Mutter und weiß, wie er sie für Göran einnehmen kann. Seine Geduld und innere Ruhe haben mir besonders gefallen. Ihn kann so leicht nichts aus der Fassung bringen. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und lässt den Leser nur so durch die Seiten fliegen. 


    Cover:

    Der Titel und das Cover sind so außergewöhnlich, dass man sofort total neugierig auf das Buch wird.


    Fazit:

    Eine sehr kurzweilige Geschichte über eine Freundschaft und außergewöhnlichen Menschen.

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    Lieblingsleseplatzs avatar
    Lieblingsleseplatzvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Eine schöne Fortsetzung - zum zwischendurch wegträumen....
    Gelungene Fortsetzung

    Der 50-Jährige der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half ist die Fortsetzung von Der Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte:


    Klappentext Band 1: Die 50 liegt weit hinter ihm, die Exfrau weilt mit ihrem Neuen im Liebesurlaub, und das Wohlstandsbäuchlein spannt schon etwas unter dem Cordjackett. Es ist nicht von der Hand zu weisen: Die Midlife-Crisis hat Göran Borg fest im Griff. Als er auch noch seinen Job verliert, tut er das einzig Vernünftige, was man(n) in so einer Situation tun kann: sich hängen lassen und in Selbstmitleid baden. Doch dann lässt sich Göran in einem schwachen Moment zu einer Gruppenreise (!) nach Indien überreden. Eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen. Denn kaum ist der Schwede im Land der heiligen Kühe angekommen, geht alles schief. Doch mit Hilfe des findigen Textilhändlers Mr. Yogi, der betörenden Schönheitssalonbesitzerin Preeti und ca. 1000 Hindu-Gottheiten kommt Göran nicht nur dem Zauber Indiens auf die Spur, sondern auch seiner eigenen Sinnkrise …


    Göran Borg wäre viel lieber in Indien. Eigentlich sollte bald zur Hochzeit seines Freundes Yogi nach Indien zurück kehren, doch seine Hochzeit wird aus „horoskopiellen Gründen“ immer wieder verschoben. Göran wird das zu bunt und beschließt einfach nach Indien zu fliegen! Dort muss er feststellen, dass die Sterne zwar schlecht um seinen indischen Freund stehen – die Astrologie jedoch herzlich wenig damit zu tun hat …


    Der 50-Jährige der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half ist auch gut ohne Kenntnis des ersten Bandes zu genießen. Alles Nötige wird wiederholt.


    Mikael Bergstrand gelingt es mit dieser Fortsetzung den Leser in eine exotische Welt zu entführen – nicht ohne ein Augenzwinkern. Die Charaktere sind sehr nahbar gezeichnet, so dass ich trotz einger Längen Spaß beim Lesen hatte. Am liebsten hätte ich auch sofort meine Koffer gepackt und wäre Göran und Yogi zu Hilfe geeilt!


    Ich vergebe für dieses amüsante Abenteuer mit einigen Längen von 5 Lieblingslesesessel. Ein Buch zum wegträumen – die perfekte Urlaubslektüre oder für entspannte Wochenenden im Garten!Ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung von Görans Geschichte im Mai 2018. Dann wird er Spieß umgedreht und Yogi kommt nach Schweden!


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    xotils avatar
    xotilvor 6 Monaten
    toller zweiter band

    Das erste Band war schon toll zu lesen , das zweite musste deswegen sofort nach erscheinen gelesen werden und was soll ich sagen es hat mich nicht enttäuscht.

    Durch den flüssigen Schreibstil liest sich das Buch so schnell , das man gar nicht merkt wie die Zeit verfliegt.

    Der Autor hat es auch geschafft das ich immer wieder schmunzeln musste beim lesen, auch die Spannung bleibt nicht auf der Strecke in dieser Story.

    Super war auch die Beschreibung von Indien den verschiedenen Schauplätzen, Gewohnheiten und Charakteren.

    Ein Buch was ich auf jeden Fall gerne weiterempfehle


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    Sigismunds avatar
    Sigismundvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Humorvoll, liebevoll, intelligent, genial
    Humorvoll, liebevoll, intelligent, genial

    Wirklich herzhaft lachen, ohne dass dieses Buch gar lächerlich oder banal wäre, darf man guten Gewissens bei der Lektüre des Romans „Der 50-Jährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half“ des schwedischen Autors Mikael Bergstrand (57). Es ist nach seinem Bestseller „Der 50-Jährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte“ (2014) der zweite Band der überaus humorvollen Trilogie um den etwas phlegmatischen Mittfünfziger Göran Borg, erstmals 2016 auf Deutsch, im Dezember 2017 nun auch als Taschenbuch im btb-Verlag erschienen. Nach seinem einjährigen Aufenthalt in Indien – davon berichtete uns der erste Band – arbeitet der Schwede Göran Borg nun wieder im heimatlichen Malmö, plagt sich mit seiner Midlife-Crisis und seiner an ihm verzweifelnden Psychotherapeutin herum, muss am Arbeitsplatz in der Werbeagentur lustlos über „humorvolle Texte über Prostata und Inkontinenz“ nachdenken, sehnt sich dabei nach Indien zu seinem zehn Jahre jüngeren Freund Yogi zurück, der demnächst die schöne Lakshmi heiraten will, doch seine Hochzeit aus „horoskopiellen Gründen“ immer wieder verschiebt. Schließlich hält es Göran in Schweden nicht mehr aus und fliegt doch spontan ein zweites Mal nach Indien - dieses geheimnisvolle und wunderbare Land mit seinen „drei Millionen Göttern und drei Mal so vielen Inkarnationen von ihnen, 300 Millionen Kühen und 18 offiziellen Sprachen“. So sehr sich dieses asiatische Land mit britisch-kolonialer Geschichte durch seine Kultur, seine Einwohner und deren Lebensart von uns unterscheidet, gelingt es dem Autor auf eine intelligente, humorvolle, leicht spöttische, niemals überhebliche, sondern besonders liebevolle Art, uns Indien und seine Bewohner mit allen Stärken und Schwächen derart nahe zu bringen, dass man beim Lesen selbst versucht ist, wie Protagonist Göran Borg sofort alles stehen und liegen zu lassen und nach Darjeeling aufzubrechen. Denn genau dort nimmt diesmal das Schicksal seines Freundes Yogi und dessen Braut Lakshmi seinen verhängnisvollen und abenteuerlichen Lauf – auf einer heruntergekommenen Teeplantage. Natürlich findet das Abenteuer ein glückliches Ende, an dessen Zustandekommen auch Göran Borg beteiligt ist und dadurch das bröckelnde Selbstbewusstsein des Mittfünfzigers wieder stärkt. In jedem Satz dieses Romans, in jeder Situationsschilderung spürt man die Faszination und Empathie, die Autor Mikael Bergstrand mit Indien verbindet. Immerhin arbeitete er doch selbst seit 2007 vier Jahre lang als Korrespondent in Neu-Delhi, hat also Indien wie kaum ein anderer genau kennenlernen dürfen. Seine Eindrücke und Erlebnisse verarbeitete er seit seiner Rückkehr in dieser Trilogie um den etwas phlegmatischen Göran Borg, wobei gewisse Gemeinsamkeiten des Protagonisten mit dem heute 57-jährigen Autor wohl nicht auszuschließen sind. Diesen zweiten Band kann man auch gut lesen, falls man Band 1 verpasst hat. Doch sollte man keinesfalls im Mai 2018 die deutsche Erstausgabe von Band 3 verpassen. Denn dann kommt Görans indischer Freund Yogi nach Schweden und mischt die kühlen Skandinavier als „Der Apfelblüten-Guru“ auf. Wir dürfen freudig gespannt sein.

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    Kinderbuchkistes avatar
    Kinderbuchkistevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein leichtes, sehr heiteres Lesevergnügen mit extrem langem Titel und viel Situationskomik und Wortwitz
    Ein leichtes, sehr heiteres Lesevergnügen mit extrem langem Titel und viel Situationskomik und Wortw

    Teil 2 einer Trilogie,
    die man auch einzeln lesen kann


    Wer gerne lacht ist hier genau richtig!

    Auch Göran Bergs ( eigentlich ja Mikael Bergstrands) zweiten Teil der Trilogie verspricht Lesevergnügen pur. Wenn gleich der Titel ,Mikael Bergstrand eigen, sich  wieder ziemlich lang  über das Cover zieht ist der Roman keineswegs langatmig. Vielmehr steckt er voller skurriler, witziger, geistreicher Handlungen, die ein kurzweiliges Lesevergnügen bieten. Sicherlich man muss seinen Humor und seine Art zu schreiben mögen, doch das ist doch eigentlich immer so wenn man etwas liest. Man kann den zweiten Teil lesen ohne den ersten zu kennen doch liefert der erste Teil viel Hintergrundwissen über die  besonderen Freundschaft zu dem Inder Yogi, das im zweiten Teil nur noch angerissen wird. Vielleicht sollte ich jedoch erst einmal Göran Berg vorstellen. Er kommt nach einem einjährigen Indienaufenthalt wieder in seine alte Heimat Schweden und findet irgendwie den Anschluss nicht. Obwohl es ihm wirtschaftlich gut geht und er auch Arbeit hat ist er mit allem unzufrieden. Job, Freunde, sein ganzes Leben gefällt ihm nicht . Ein Nörgler und Muffel vor dem Herrn. Ist das wirklich Göran Berg? Wieder packt er seine Sachen  und fährt zurück nach Indien wo er natürlich  auch auf Yogi trifft. Der dort  grade dabei ist  sich mit seiner verschobenen Hochzeit zu beschäftigen. Er muss noch einiges klären und in die Wege leiten. Voraussetzungen schaffen wenn er seine Liebste ehelichen möchte. Klar das Göran hier hilft. Auch wenn dabei nicht immer alles so läuft wie gedacht oder geplant ist sind es genau diese Situationen, die uns nicht nur einmal zum Schmunzeln und laut lachen  verführen. Man kann nicht sagen, das das Ende nicht erkennbar ist doch hier ist eindeutig der Weg das Ziel, denn auf seinem Weg geschehen die unterschiedlichsten Dinge begegnen wir den unterschiedlichsten Menschen.Mikael Bergstrand  bedient dabei die gängigen Klischees die man von Indien hat und überspitzt sie auf  witzige Weise  Auf 400 Seiten erleben wir Indien und seine Bewohner wie man sie als Tourist kaum kennen lernen wird . Göran Berg nimmt uns mit in sein doch sehr reales, für uns Europäer nicht immer leicht nachzuvollziehende, Indien. Wir lernen Menschen, Charaktere kennen, die schon sehr besonders sind und die der Autor natürlich auf seine höchst eigene Weise überzieht. Allem voran natürlich Yogi der durch seine besondere Ausdrucksweise eine Mischung aus blumiger- naiver- und  schelmischer Sprache einen Großteil der Wirkung des Buches ausmacht aber auch Göran sowie Yogis Verlobte Lakshmi und ihre Mutter bieten viel.  Wie auch Gaga, der einige schwierige Situationen rettet, immer  gut geschmiertes Werkzeug mit sich führt und ein genialer Repariere in der Not ist. Das Buch besteht aus Situationskomik und überspitzen Klischees voller Turbulenzen und auch Skurrilität so dass es ein absolut kurzweiliges Lesevergnügen ist auch wenn wir ein recht dickes Buch in Händen halten..



    Auf den letzten Teil der Trilogie freue ich mich schon jetzt!



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    G
    Gisevor 2 Jahren
    Görans zweiter Indienaufenthalt

    Göran Berg ist 53 und nach seinem Jahr in Indien wieder im schwedischen Alltag angekommen – und erneut in einer Identitätskrise gelandet. Er wartet auf den nächsten geplanten Aufenthalt in Indien, auf die Hochzeit seines Freund Yogi in Delhi, doch diese wird immer wieder verschoben, wegen horoskopieller Umstände. Göran hält es jedoch nicht mehr in Schweden aus und reist spontan nach Delhi – nur um dort festzustellen, dass Yogi in Schwierigkeiten steckt. Als sie versuchen, diese zu beseitigen, gelingt es ihnen, den Schlamassel noch zu vergrößern – und plötzlich finden sie sich auf einer heruntergekommenen Teeplantage im Hochland wieder. Und das ist noch gar nicht der größte Schlamassel in dieser Geschichte…

    Dies ist bereits der zweite Roman um Göran Berg und seinen Freund Yogi. Ich hatte mir noch schnell den ersten Band besorgt und habe ihn gelesen, und das war auch ganz gut so: Der zweite Band setzt doch einiges an Hintergrundinformationen über die Freundschaft der beiden voraus, die in der ersten Geschichte ausführlicher behandelt werden. Andererseits empfand ich den Protagonisten dann doch etwas sehr phlegmatisch, vielleicht war so viel Göran Berg auf einmal doch einen Tick zu viel. Abgesehen davon erinnert der Schreibstil sehr an Slapstick, so dass es immer wieder Szenen gibt, bei denen man laut loslacht. Überhaupt liest sich das Buch sehr flüssig, so dass auch die mehr als 400 Seiten gut zu bewältigen sind. Man merkt dem Autor seine Kenntnisse über das Land an, seine Schilderungen lassen ein Indien vor dem geistigen Auge entstehen, wie es kein Tourist kennenlernen wird. Das geschieht in einem so liebevollen Ton, dass es eine Freude ist, die einzelnen indischen Individuen kennenzulernen (die meisten jedenfalls). Besonders Yogi und seine Verlobte Lakshmi wie auch Yogis Mutter sind einfach als Charaktere nicht zu übertreffen.

    Ein bisschen bin ich über den Titel gestolpert, der etwas holprig daherkommt (der schwedische Originaltitel klingt besser) und sogar eine falsche Tatsache hergibt (Göran hat die Fünfzig bereits hinter sich). Das Buch selbst ist äußerst interessant geraten, und mit einem kleinen zeitlichen Abstand kann ich sicher mit dem größten Vergnügen den Abschluss dieser Trilogie genießen. Darauf freue ich mich schon!

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    Xirxes avatar
    Xirxevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eigentlich eine ganz gute Geschichte, aber leider ist sie weder spannend noch witzig noch sonst irgendwie unterhaltsam. Kann man sich sparen
    Nicht lustig, nicht spannend, nicht lehrreich, sondern einfach - ach, ich weiß auch nicht...

    Was macht gelungene Unterhaltung aus? Dass man sich gut fühlt während des Lesens, neue Erkenntnisse gewonnnen hat? Dass man mitfiebert, sich aufregt, ängstigt oder wer weiß noch was? Es ist wohl eine MIschung aus Allem, manches mehr, manches weniger, die mich für ein Buch einnehmen.Bei diesem Buch gibt es jedoch praktisch nichts, was mich dazu bringen würde, es weiterzuempfehlen bzw. zu verschenken, denn es ist weder lustig noch spannend noch sonst irgendwas. Dabei hätte die Geschichte durchaus Potenzial: Ein durchschnittlicher 50jähriger Westeuropäer (Göran), der Angst vor Allem und Jedem hat (besonders vor Auseinandersetzungen), flieht völlig überstürzt nach Indien zu einem guten Freund, der bald heiraten möchte. Leider ist ihm dieser keine große Hilfe, ganz im Gegenteil, denn er steckt bis über beide Ohren in richtig üblen Schwierigkeiten, gegen die Görans Probleme Kinkerlitzchen sind. Gemeinsam versuchen sie, doch noch Alles ins Lot zu bringen, was sich allerdings als nicht gerade einfach erweist.
    Möglichkeiten gäbe es genug für jede Menge Situationskomik aber auch etwas ernsthaftere Themen, wie beispielsweise die Überwindung der eigenen Angst; was ist wichtig im Leben usw. Doch leider schien der Autor darauf keinen Wert zu legen, denn er erzählt die Geschichte so gleichmütig, als ob er sein Tagebuch schriebe und möglichst schnell fertig werden möchte. Selbst Spannung, die eigentlich zwangsläufig sein müsste, kommt kaum auf, da das Meiste völlig vorhersehbar ist. Zudem sind die Charaktere entweder nur oberflächlich beschrieben (wie die Hauptfigur Göran) oder ziemlich klischeehaft - dabei hätte man sooo viel daraus machen können.
    Der 1. Band soll ein Bestseller gewesen sein? Ich kann es kaum glauben, denn dieses Buch hier lohnt das Lesen nicht, dafür ist die Auswahl an deutlich besserer Lektüre schlicht zu groß. Zwei Punkte gibt es, weil immerhin die Sprache ok ist und die Geschichte grundsätzlich ganz unterhaltsam wäre, wenn, ja wenn... siehe oben.

    Kommentare: 2
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    B
    BooksAreGreatvor 2 Jahren
    Gutes Buch mit bizarrem Titel

    Meinung: 

    Eigentlich handelt es sich hier bereits um den zweiten Teil. Es ist aber so, dass zwar in beiden Teilen die selben Protagonisten vorkommen, man sie aber auch separat lesen kann. Eventuell werden kleinere Zusammenhänge dann einfach nicht in der Tiefe verstanden. 

    Der Titel ist sehr außergewöhnlich. Wenn nicht sogar etwas abschreckend. Das Cover ist aber sehr originell gestaltet. 

    Dieses Buch hat mir ganz gut gefallen. Es hat viele Facetten und ist sehr abwechslungsreich. Besonders toll war der Humor. Man konnte sich sehr gut von dem Buch unterhalten lassen. 

    Durch den lockeren und flüssigen Schreibstil sind die Seiten nur so an einem vorbeigeflogen. Die Charaktere und die Umgebung werden ausführlich und aussagekräftig beschrieben. Man kann sich alles sehr deutlich vor dem geistigen Auge vorstellen. 

    Die Charaktere sind realistisch ausgearbeitet. Ihre Handlungsweisen kann man gut nachvollziehen. 

    Insgesamt ist es aber auch ein Buch, dass den Leser an manchen Stellen etwas ernster stimmt. Somit bietet es eine gute Mischung aus Unterhaltung und Ernsthaftigkeit, was ich sehr mag. 

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    Zabou1964s avatar
    Zabou1964vor 2 Jahren
    Extrem witziger Männerroman voller Klischees

    Auf dieses Buch aufmerksam geworden bin ich durch die Leseprobe bei Vorablesen.de. Ich hatte auch das Glück, das Buch zum Lesen und Rezensieren zu bekommen. Hierfür ein großes Dankeschön an den Verlag und an Vorablesen. Ich fand die Leseprobe schon witzig geschrieben. Der komplette Roman toppt diese jedoch noch um Längen. Ich habe mich köstlich amüsiert.


    Göran Borg ist ein schwedischer Mittfünfziger, der in Malmö lebt. Nach einem einjährigen Aufenthalt in Indien versucht er, wieder in sein altes Leben zurückzukehren. Doch das will ihm nicht so recht gelingen. Eigentlich geht es ihm gut, aber er ist unzufrieden mit seiner Arbeit, seinen Freunden, praktisch mit seiner ganzen Lebenssituation. Schließlich bricht er wieder nach Indien auf, um seinen Freund Yogi zu treffen. Dieser wollte eigentlich heiraten, aber die Hochzeit wurde verschoben. Also beginnen Göran und Yogi, die Voraussetzungen für die Heirat zu schaffen. Dabei geht leider alles nicht so glatt, wie die Freunde es sich vorgestellt hatten …


    Zu Beginn fand ich Göran mit seinem ewigen Gejammer eher nervig. Erst als er wieder in Indien ist, blüht er nach und nach auf. Dort trifft er seinen Freund Yogi, der sich sehr schnell zu meiner Lieblingsfigur in diesem Roman entwickelte. Der Autor hat mit dieser Figur sämtliche Klischees, die man normalerweise mit Indern verbindet, erfüllt. Überhaupt sind fast alle Figuren in dem Roman überzeichnet. Yogis Mutter zum Beispiel ist eine dominante Nörglerin, die über alles bestimmen will. Ich fand das ausgesprochen amüsant und musste bei der Lektüre des öfteren laut lachen. Eigentlich ist die Handlung auch total vorhersehbar. Mir war sofort klar, wie die Geschichte enden würde. Überraschend war allein der Weg, wie die Freunde Göran und Yogi ihr Ziel erreichen.


    Obwohl dies bereits der zweite Teil der Trilogie um Göran Borg ist, habe ich mich gut in der Geschichte zurechtgefunden. Den ersten Teil werde ich mit Sicherheit auch noch lesen, bevor der dritte Teil erscheint.

    Fazit:

    Extrem witziger Männerroman voller Klischees, der mich köstlich amüsiert hat.


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    Frieda-Annas avatar
    Frieda-Annavor 2 Jahren
    Alles drin


    Göran Borg ist nicht wirklich glücklich und trotz seiner 50 Lenze hat er es bislang nicht geschafft, im Leben Fuß zu fassen und einen festen Platz im sozialen Gefüge einzunehmen. Auch seine Therapeutin kann da scheinbar nicht viel helfen, denn es ist offensichtlich, dass er sich gar nicht im Hier und Jetzt befindet, sondern in seinen Gedanken in Indien, bei seinem besten Freund Yogi, weilt und sich zurück dorthin sehnt. Im ersten Teil der vorliegenden Romanreihe, war er dort, um den Sinn des Lebens zu finden. 
    Nicht zuletzt weil ihn ein Schwuler jagt, macht sich Göran erneut auf die Reise und bricht alle Zelte hinter sich ab. Flucht vor sich selbst nennt dies seine Therapeutin und so ist es wohl auch. 
    In Dehli angekommen, wird der rastlose Göran nach einer irrwitzigen Taxifahrt von seinem Freund Yogi endlich in Empfang genommen. Der kleine dicke Mann mit der blumigen Ausdrucksweise ist im Begriff zu heiraten, aber irgendwie stehen die Vorbereitungen für die riesige, traditionelle indische Hochzeit unter einem schlechten Stern und es beginnt ein fulminantes Abenteuer mit allerlei überraschenden Wendungen. 
    Obwohl es gelungen ist, humorige Fiktion sprachlich originell mit ernstgemeinten Botschaften zu verbinden und eindeutige Charaktere zu schaffen, konnte ich mich nicht richtig an dem Buch erfeuen. 
    Der Anfang zog sich lang wie Kaugummi und Görans Einstellung zur Welt und sein Verhalten zu anderen Menschen ging mir auf die Nerven. Yogis überzogene logorrhöische Reden habe ich überflogen und mit seiner Mutter Amma konnte ich überhaupt nichts anfangen. Und Yogis überzogene Verlobte hätte eine Spur weicher gezeichnet werden können. Trotz ihrer Fähigkeiten wurde sie mir zusehends unsympathischer. 
    Der Tiger ließ auf sich warten und so hätte ich Göran am liebsten selber in den Hintern getreten, dass er denselbigen endlich hochbekommt.  Zum Glück kam das Geschehen dann doch noch in Schwung, so dass ich das Buch zu Ende gelesen habe. Ich kam mir dabei allerdings wie ein Außenseiter vor, da es viele Insider aus dem ersten Teil gab, den ich nicht gelesen habe und es auch nicht vor habe. Ich denke, dass dies ersteinmal eines der letzen Bücher, mit den zur Zeit so gepushten langen Titeln ist, das ich gelesen habe. Ist einfch nicht mein Genre, aber für diejenigen, die soetwas mögen, ist es auf jeden Fall empfehlenswert und für einige Lachsalven gut. 

            

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