Mikael Bergstrand Der Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte

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Inhaltsangabe zu „Der Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte“ von Mikael Bergstrand

Die 50 liegt weit hinter ihm, die Exfrau weilt mit ihrem Neuen im Liebesurlaub, und das Wohlstandsbäuchlein spannt schon etwas unter dem Cordjackett. Es ist nicht von der Hand zu weisen: Die Midlife-Crisis hat Göran Borg fest im Griff. Als er auch noch seinen Job verliert, tut er das einzig Vernünftige, was man(n) in so einer Situation tun kann: sich hängen lassen und in Selbstmitleid baden. Doch dann lässt sich Göran in einem schwachen Moment zu einer Gruppenreise (!) nach Indien überreden. Eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen. Denn kaum ist der Schwede im Land der heiligen Kühe angekommen, geht alles schief. Doch mit Hilfe des findigen Textilhändlers Mr. Yogi, der betörenden Schönheitssalonbesitzerin Preeti und ca. 1000 Hindu-Gottheiten kommt Göran nicht nur dem Zauber Indiens auf die Spur, sondern auch seiner eigenen Sinnkrise …

Trotz einiger Klischees ein tolles Buch mit liebenswerten Charakteren.

— Suhani

Ein Erzähler, in dem ich mich hineinversetzen kann

— pmw_rob

Witzig, kurzweilig- aber mit nachdenklichen Momenten. Ein großer Lesespaß!

— leserattebremen

Unterhaltsam, gransioses Bild über Indien

— SusanD

locker leichte Story ... hat mich sehr gut unterhalten

— Engel1974

ein blöder Titel, dafür ist die Geschichte umso erfrischender

— mrs-lucky

schillernde, bunte und aufregende Literatur mit vielen Überraschungen, in einem Land, in dem alles möglich zu sein scheint.

— SaintGermain

Erinnert mich vom Stil her sehr an .. Best Exotic Marigold Hotel. Die Sprache ist super.

— MrsBenGurion

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  • Eins meiner Wunschbücher!

    Der Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte

    Suhani

    24. July 2017 um 20:06

    Warum dies eins meiner Wunschbücher ist?Nun, der Klappentext hörte sich für mich nach einer leichten, spaßigen Unterhaltung an – und das alles noch in Indien, also perfekt für mich!Ja und das war es auch, obwohl ich an manchen Stellen doch ab und an innerlich mit den Augen gerollt habe.Aber von Anfang an….Aus der Autoren-Vita geht hervor, das der Autor den gleichen Beruf wie der Hauptprotagonist Göran Borg hat und ebenfalls von Malmö nach Delhi für einige Jahre zog. Genau wie Göran war auch der Autor dort freier Auslandskorrespondent für skandinavische Zeitungen.Deswegen kam es mir doch immer wieder so vor, das wohl einiges vom Autor selbst mit in die Geschichte geflossen ist – wobei nicht mal sagen kann was, halt so ein Gefühl.Aber das macht die Geschichte auch so authentisch. Ich war auf jeden Fall mit Göran mittendrin im indischen Chaos. Das bunte, laute Indien, wo die Extreme sich nicht abwechseln, sondern sich vermischen.Die Behördenwillkür und die indische Auslegungssache aller Dinge.Ob ich selbst schon mal da war?Nein, leider nicht. Aber ich habe Bekannte, die genau das alles schon hautnah miterlebt haben. Eine davon hat sogar einen indischen Mann geheiratet.Und genau weil ich durch diese Leute auch weiß wie Indien im Alltag ist, konnte ich mir das innere Augenrollen nicht ganz bei dieser Geschichte verkneifen.So hautnah auch die Geschichte war, so war sie doch an manchen Stellen wieder so klischeehaft wie Bollywood auf RTL 2.Musste denn unbedingt ein Shah Rukh Khan (es gibt noch so viele und mindestens genauso GUTE Schauspieler in Indien!) eingebaut werden?Und auch wenn ich es immer gut finde, wenn Tatsachen in fiktive Geschichten mit eingebaut werden – aber wenn, dann sollten die Tatsachen auch Tatsachen bleiben.Ja, Shah Rukh Khan hat eine Cricketmannschaft, aber die heißt „Kolkata Knight Riders“ und nicht „Kolkata Knight Rangers“. Das nur als Beispiel, wobei es noch andere falsche „Tatsachen“ gibt.Ok, das macht die Geschichte in keiner Weise jetzt kaputt und ich behaupte mal, das es vielleicht 95% der Leser gar nicht auffällt – aber wenn Tatsachen, warum dann die dann doch wieder verfälschen?Aber davon ab, das Buch hat mir wirklich gefallen!Göran als leidendes Häufchen Elend wie er im Buche steht.Zitat Seite 80:>> Tod im Hotel. Von und mit Göran Borg. Eine Tragödie ohne absehbares Ende.So fühlte ich mich zwei Tage später am Abend: wie in einem richtigen schlechten Trauerspiel. […] <

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  • Kurzweilige Lektüre

    Der Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte

    pmw_rob

    22. May 2017 um 10:48

    Der Inhalt wurde bereits von anderen Rezessenten ausführlich beschrieben. Göran, der Erzähler der Geschichte war mir von Anfang an sehr sypathisch und ich konnte mich in seine Alltagsprobleme hineinversetzen. Zwar wird der Verlust der Arbeit und der Ehefrau unterhaltsam beschrieben, jedoch kann man mit diesem traurigen Thema sehr mitfühlen. Auch die anderen Personen werden so beschrieben, dass man sie beim Lesen fast vor sich sehen kann - das gilt auch für die beschriebenen Locations, vor allem in Dheli. Ein sehr empfehlenswertes Buch für Leute, denen nicht nur Thriller gefallen - ich freue mich schon auf den Fortsetzungsband.

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  • Männer in der Midlife-Crisis ...nicht immer spannend

    Der Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte

    Ritja

    14. January 2017 um 13:31

    Was hat man nicht schon alles über Männer in der Midlife-Crisis gelesen und gesehen. Vieles wird übertrieben, doch so mancher Funken Wahrheit ist dann doch dabei. Auch Mikael Bergstrand bedient sich bei den Klischees und packt dazu noch etwas schwedischen Humor. Diesen kann er leider nicht durch die ganze Geschichte halten, so dass man als Leser dann doch ab und zu einen langen Atem braucht.  Seine Reise nach Indien und innerhalb Indiens ist phasenweise sehr überspitzt dargestellt und manches wirkte lächerlich. Göran Borg ist kein Mann, der vital, entdeckungsfreudig und aktiv ist. Er bekommt seinen Hintern nicht hoch, kann aber sehr gut schwimmen - im Selbstmitleid. Das ihn seine Frau verlassen hatte, konnte man an einigen Stellen im Buch nachvollziehen.  Neben der Göran Krise bekommt man auch einen kleinen Einblcik in das indische Leben deren Denkenweisen und Handeln. Yogi ist dabei eine zentrale Figur. Er spricht wunderbare altmodische Sätze, die mich gut unterhalten haben und er ist guter Gegenpol zu Göran. Insgesamt ist es eine leichte Lektüre für zwischendurch. Man darf nicht zu viel erwarten, aber wenn man sich auf Göran einlässt, kann man sich gut unterhalten lassen.

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  • Ausbruch aus dem Leben

    Der Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte

    leserattebremen

    11. July 2016 um 14:24

    Göran Borg ist Anfang 50, arbeitet in einer Kommunikationsagentur und ist eindeutig ein Gewohnheitstier. Als er seinen Job verliert, macht er etwas für ihn völlig ungewöhnliches: mit seinem Freund Erik reist er kurzerhand nach Indien. Dort erlebt er erst einmal einen gehörigen Kulturschock, doch überrascht muss er feststellen, dass diese Luftveränderung ihm sogar gut tut. Als Erik zurück nach Deutschland reist, bleibt Göran in Indien – und stürzt sich in das turbulente Leben von Delhi. „Der Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte“ von Mikael Bergstrand ist ein sehr witziges und kurzweiliges Buch mit interessanten und sympathischen Figuren. Doch nicht alles, was Göran erlebt ist einfach nur witzig, es ist teilweise auch nachdenklich. Sein Freund Yogi scheint zwar für alles den passenden Vergleich aus der Welt der hinduistischen Götter zu haben, doch auch er kann Göran nicht immer helfen. Ob Göran nun den Sinn des Lebens findet sei einmal dahingestellt, er lernt auf jeden Fall, dass es sich lohnt aus seinem gewöhnten Leben auszusteigen, um neue Menschen und Kulturen kennenzulernen. Und als Leser begleitet man ihn gerne bei seinen zahlreichen Erlebnissen und hat genauso viel Spaß wie sein Freund Yogi, dem wirklich nichts die gute Laune vermiesen kann, wie es scheint. Mikael Bergstrand hat mit „Der Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte“ einen fröhlichen Roman mit kleinen Hintergedanken geschrieben, der beim Lesen einfach Spaß macht und einen mit Göran gemeinsam nach Indien entführt. 

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  • Der Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte

    Der Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte

    Leseratte87

    08. July 2016 um 08:32

    Göran Borg, ein 50-Jähriger Schwede, steckt mitten in der Midlife Crisis. Seine Frau hat sich getrennt, zu den Kindern hat er kaum Kontakt und jetzt ist er auch noch seinen Job los. Da schlägt ihm sein Freund Erik vor, mit ihm gemeinsam eine Reise nach Indien anzutreten. Und obwohl Göran nicht gerne verreist, lässt er sich überreden. Ohne zu wissen, dass diese Reise sein Leben verändern wird. Denn Göran wird nicht nur für längere Zeit in Indien bleiben, sondern auch noch seinen besten Freund Yogi kennen lernen, der ihm auf viele Dinge des Lebens eine neue Sichtweise zeigt.Das Buch hab ich mehr oder weniger durch Zufall in Salzburg entdeckt. Und den Titel fand ich so interessant, dass ich es mir gekauft habe. Zum Glück! Denn die Geschichte ist so wunderbar leicht und lustig, dass ich während der Lektüre oft einfach laut gelacht habe. Mit einem Augenzwinkern beschreibt der Autor Borgs Leben in Indien, das in mancherlei Hinsicht so vollkommen anders ist, als er es von Schweden her gewohnt ist. Und das, ohne Jemanden vorzuführen. Sein Schreibstil ist einfach zu lesen und passt super zu dieser Geschichte. Jetzt freue ich mich schon auf die Fortsetzung des Buches und zu den neuen Abenteuern, die Göran Borg bevorstehen.  

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  • kurzweilig und äußerst unterhaltsam

    Der Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte

    katze102

    20. June 2016 um 17:13

    Göran Borg, frisch sowohl geschieden als auch arbeitslos, läßt sich etwas mehr hängen als sonst; sein Freund Erik, der als Reiseleiter eine Indienreise begleitet, nimmt ihn einfach mit, um ihn auf andere Gedanken zu bringen. Dort bringt ihm sein neuer bester Freund Yogi nicht nur das indische Leben, die vielen Götter und eine neue Sicht der Wahrheit nahe, sondern lehrt ihn darin, auf seinen inneren Gott zu hören und zu akzeptieren, dass alles seinen Sinn hat. Der Leser begleitet Göran während des ereignisreichsten Jahres seines Lebens, in dem er zu sich selber, eine neue Liebe und nicht zuletzt auch eine neue Arbeit findet und beginnt Indien, das er zunächst haßte, zu lieben. Mir hat das Buch sehr gut gefallen; es ist sehr witzig geschrieben, äußerst kurzweilig erzählt, bietet sehr ausgewogen vielfältige Einblicke in das bunte und turbolente Leben, das nicht nur aus Glitzer, Reichtum, Luxus und Schönem besteht, sondern auch Slums und Kinderarbeit beeinhaltet. Sehr gefallen haben mir die Darstellungen Yogis Ansichten zu diversen Themen, seine religiösen Deutungen und seine außergewöhnlichen Strategien.

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  • Unterhaltsames Buch über Indien

    Der Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte

    SusanD

    14. June 2016 um 13:51

    Mikael Bergstrand hat mich mit seinem Roman über den am Leben  verzweifelnden 50-Jährigen sehr gut unterhalten. Der Mann in der Midlife-Crisis, der nach dem Jobverlust völlig unten ist - wer kennt ihn nicht?Dabei zeichnet der Autor ein wunderbar realistisches, sehr warmherziges Bild über Indien und lässt den Leser eintauchen in die fremde Welt. Dabei werden viele aktuelle Probleme dargestellt, aber in lockerer Weise, die mich immer mitgenommen hat.Und wenn das Ende auch seltsam konstruiert und kaum vorstellbar in seiner Zufälligkeit klingt, lässt es den Leser doch mit einem positiven Gesmtbild zurück!Mein Fazit: Absolut lesenswert, mit Jonas Jonasson allerdings in keinster Weise vergleichbar, auch, wenn die Verlage und Werber dies gerne tun!

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  • Der 50-jährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte

    Der Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte

    Engel1974

    04. June 2016 um 13:11

    „Der 50-jährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte“ ist eine locker, leichte Lektüre aus der Feder des Schwedischen Autoren Mikael Bergstrand. Dies ist sein erster Roman und er landete hiermit bereits in kurzer Zeit auf der schwedischen Bestsellerliste. Autoreninfo: Mikael Bergstrand arbeitete als Journalist in Malmö, bevor es ihn und seine Familie 2007 nach Indien verschlug. Vier Jahre lebten sie dort in Neu Dehli. Hier arbeitete er als freier Journalist und Korrespondent für skandinavische Zeitungen. 2011 zog er zurück nach Schweden und veröffentlichet den 1. Band über Göran Borgs. Inhalt: Göran Borgs ist Journalist, geschieden und hat die 50 weit hinter sich. Nun hat er auch noch seinen Job verloren und beginnt über den Sinn des Lebens zu senieren. Da kommt eine Einladung zu einer Reise nach Indien von seinem besten Freund gerade rechtzeitig. Zusammen mit einer Reisetruppe machen sich beide auf den Weg. Doch zuerst geht in Indien alles schief, die Mitreisenden sind einfach nervig, das Zimmer nicht so wie erwartet und zur Krönung streikt auch noch der Magen. So ist Göran gezwungen seinen Reiseaufenthalt um einige Tage zu verlängern. Dabei lernt er Yogi, einen sympathischen Einheimischen kennen und aus den ein paar Tagen wird ein ganzes Jahr voller Abenteuer. Meinung: Der Titel ist sehr ungewöhnlich und erinnert etwas an das Buch „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“, hat allerdings damit absolut nichts zu tun. Hinter dieser Story verbirgt sich ein locker, leichter und humorvoller Roman, der sich sehr schnell und flüssig liest. Sehr schön bring der Autor Indien und seine verschiedenen Mentalitäten an die Leser, die Ortsbeschreibungen sind dabei sehr gut vorstellbar. Die Charaktere sind alle sehr sympathisch und wirken realistisch, allen voran Yogi und seine Ansichten die Welt zu sehen. Vom Inhalt war ich einfach begeistert, er hat mich gefesselt, mitgerissen, herzhaft lachen lassen, ich fühlte mich einfach sehr gut unterhalten und bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung, die es hoffentlich bald geben wird. In Kürze: Schreibstil: locker, leicht, schnell und flüssig zu lesen, gekennzeichnet von  vielen humorvollen Szenen Charaktere: wirken realistisch und bewegen den Leser Inhalt: kurzweilig Story, leicht zu lesen, mit einer Prise Humor Fazit: locker leichte Story ... hat mich sehr gut unterhalten

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  • Ein Selbstfindungstrip der etwas anderen Art.

    Der Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte

    SaintGermain

    26. April 2016 um 15:53

    Die 50 liegt weit hinter ihm, die Exfrau weilt mit ihrem Neuen im Liebesurlaub, und das Wohlstandsbäuchlein spannt schon etwas unter dem Cordjackett. Es ist nicht von der Hand zu weisen: Die Midlife-Crisis hat Göran Borg fest im Griff. Als er auch noch seinen Job verliert, tut er das einzig Vernünftige, was man(n) in so einer Situation tun kann: sich hängen lassen und in Selbstmitleid baden. Doch dann lässt sich Göran in einem schwachen Moment zu einer Gruppenreise (!) nach Indien überreden. Eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen. Denn kaum ist der Schwede im Land der heiligen Kühe angekommen, geht alles schief. Doch mit Hilfe des findigen Textilhändlers Mr. Yogi, der betörenden Schönheitssalonbesitzerin Preeti und ca. 1000 Hindu-Gottheiten kommt Göran nicht nur dem Zauber Indiens auf die Spur, sondern auch seiner eigenen Sinnkrise ... Das Cover gut gemacht und auffällig genauso wie der  (deutsche) Titel. Der (deutsche) Titel des Buches erinnert sehr an Jonas Jonasson, das Buch selbst beginnt ähnlich wie "Hummeldumm" von Tommy Jaud. Und dennoch wächst eine ganz andere Geschichte heran. Dem Autor gelingt es gut das Land Indien einzufangen, sowohl aus der Sicht eines Europäers als auch aus Sicht eines Inders. Das Buch wird aus der Sicht von Göran erzählt, der in kurzen Kapiteln von den Eindrücken in Indien erdrückt aber auch fasziniert ist. Dabei kommt er immer wieder in witzige Situationen bzw. Situationen, die zum Nachdenken anregen. Man merkt sehr gut, dass der Autor selbst einige Zeit in Indien gelebt hat. Der Schreibstil, die Handlung mit den Beschreibungen und die relativ kurzen Kapitel machen dieses Buch absolut lesenswert. Fazit: "Der 50-Jährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte" ist schillernde, bunte und aufregende Literatur mit vielen Überraschungen, in einem Land, in dem alles möglich zu sein scheint. Ein Selbstfindungstrip der etwas anderen Art.

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  • nicht durchs marketing irreführen lassen!

    Der Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte

    Gackelchen

    Ganz ehrlich, ich ertrage das Marketing nicht mehr und bin so weit weitere Bücher mit Titeln in dem Stil einfach zu ignorieren. Das Buch ziehlt ganz genau auf die Zielgruppe des hundertjährigen wobei inhaltlich überhaupt keine paralelen herrschen. Als der Titelaufbau garant für Verkauf. Ich habe mich echt schon geweigert das Buch näher anzusehen nur wegen des Titels. Wir im laden haben es nur "Der Fünfzigjährige blablabla" genannt. Erst als ich (nach mehreren Tagen ) mal bemerkte dass Indien im Titel vorkam hab ich mir den Klappentext angesehen. Und siehe da, das Buch klingt gar nicht mal so schlecht wenn man die Marketingstrategie ignoriert. Da ich auch demnächst nach Indien reise fand ich es natürlich interessant über Görans Erfahrungen zu lesen. Worum es geht: Göran ist ein (wie der Titel ja schon verrät ) fünfzigjähriger Schwede der gekündigt wurde. Seit 8 Jahren geschieden, und mit nur mäßigem Kontakt zu seinen Kindern, hält ihn nichts in Malmö. Nach ein wenig Überzeugung seiner Freunde beschließt er sich einer Reisegruppe seines Kumpels nach Indien anzuschließen. Erstmal dort, scheint das Land ihn nicht mehr hergeben zu wollen und Göran lernt die Schönheit des Landes und vor allem Preeti kennen. Meine Meinung: Altrocker wird zum ersten mal aus seiner Routine gerissen und lernt dadurch wieder Freude am Leben zu empfinden. Außerdem spielt die Liebe eine große Rolle, da er trotz Scheidung nie über seine Mia hinweg kam. Indien ist natürlich Mittelpunkt der Geschichte. Mit den Augen Görans werden wir durch Yogi, seinen neuen Freund, mehr und mehr in die indische Philosophie und Lebensweise eingeführt. Anschaulich erklärt Yogi warum es 5 Verkäufer an jeder Kasse geben muss und der Türsteher außerdem noch den Einkauf kontrollieren soll. Während es anfänglich danach aussieht als gehen es nur um Göran und seine neu gefundene Liebe wird recht schnell noch ein weiteres Ziel seiner Reise klar. Shahrukh Khan! Den will er zum Exklusiv Interview treffen um seine Geliebte zu beeindrucken! Irrwitzige zusammenkünfte und Unternehmungen entstehen um Göran zu Indiens Waschbrettbauchs Nummer 1 zu bringen! Gegen den Schreibstil kann man nichts sagen. Bergstrand weiss wie man eine Atmosphäre aufbaut und wenn Göran von den Gerüchen und Geräuschen Indiens erzählt kann man sich leicht vorstellen schon da zu sein. Ich kann nicht einschätzen wieviel Spass oder Unterhaltung man an dem Buch hat wenn man nicht an Indien interessiert ist. Ich glaube leider auch nicht dass die Taktik auf den Hunderjährigen anzuspielen so gut ist, da ich kaum glaube dass Leser des einen Buches auch notgedrungen dieses hier gut finden werden. Im Gegenteil, ich glaube das Buch könnte deshalb zu unrecht als "schlechtes Buch" betitelt eben weil die Leser sich etwas anderes Erwartet haben. Positiv: - Indien durch die Augen eines Touristen

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    • 2
  • Lebenshilfe und Reiseführer

    Der Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte

    cvcoconut

    02. September 2014 um 09:08

    Göran arbeitet in einem Job, der ihm nicht wirklich Spaß macht, hat ein Leben, was ihm nicht gefällt. Kurz er ist ein absoluter Langweiler und Looser. Als er dann seinen Job auch noch verliert, scheint alles hin. Sein Kumpel überredet ihn zu einer Reise nach Indien, die wohl sein Leben ändert. Man könnte fast sagen, das Buch ist eine Mischung aus Reiseführer und Lebenshilfe. Es zeigt die Facetten von Indien mal von einer ganz anderen Seite.  Man liest über ihren Glauben, ihre Sitten und Gebräuche, aber auch von dem Elend, das teilweise dort herrscht. Als Leser macht man mit Göran zusammen diese Reise und lernt dieses Land kennen. Es ist manchmal zum Schmunzeln, auch zum Nachdenken und ein Stück sogar zum Weinen. Der Roman wäre eigentlich die beste Urlaubslektüre.

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  • Der 50-Jährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte

    Der Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte

    -sabine-

    16. August 2014 um 17:19

    Ein gutes Buch für Zwischendurch, das mich oft und an vielen Stellen hat schmunzeln lassen und dennoch auch ernste Themen anspricht und behandelt. Die Idee des Buches hat mir gut gefallen: Der 50-Jährige Göran, schon seit Jahren von seiner Frau Mia geschieden, ihr aber dennoch immer noch hinterher weinend, lebt sein Leben gefangen in Zwängen und Routine. Als er plötzlich gefeuert wird und das Angebot eines Freundes erhält, ihn nach Indien zu begleiten, beginnt für ihn eine außergewöhnliche und vor allem lehrreiche Zeit. Denn er sieht das Leben auf einmal mit anderen Augen. Gefallen hat mir vor allem der Protagonist: Zum einen mochte ich Göran wirklich, gerade auch mit seinen ganzen Ecken, Kanten und Zwängen, in denen er steckt. Zum anderen ist er mal kein typischer Held, wie man ihn aus vielen anderen Büchern kennt. Zwar weiß man auch hier, wie die Geschichte verlaufen wird, dennoch war es interessant und spannend, Göran sich verändern und entwickeln zu sehen und natürlich auch das Land Indien mal von einer anderen Seite kennenzulernen. Da der Autor selbst einige Jahre in Indien gelebt hat, will ich die ganzen Beschreibungen und Schilderungen, die im Buch auftauchen, gerne glauben. Indien hat viele Gesichter, ein strahlendes, welches das schöne Land zeigt mit beeindruckenden Landschaften und Städten, die positiv gestimmten Menschen und den fast unverrückbaren Glauben an das Gute. Doch auch vor den nicht so schönen Umständen macht dieses Buch nicht halt und zeigt auch ein ärmliches Land, in dem es Elend und Slums gibt, Menschen verhungern und Kinder hart für etwas Nahrung arbeiten müssen. Und doch bleibt die Atmosphäre im Buch eher locker und leicht, beschwingt – das liegt für mich aber vor allem an Yogi, einem Inder, mit dem Göran sich in seinem verlängerten Indien-Urlaub anfreundet. Yogi ist ein Mensch, der keine Probleme kennt, da er zu allem immer eine Lösung sucht. Er weiß, die Dinge zu nehmen, anzupacken und immer nur das Gute in ihnen zu sehen. Für Göran war Yogi wahrlich ein Geschenk, denn er hat ihm neue Seiten des Lebens gezeigt, ihn aus seinen Zwängen gerissen und ihm Optimismus und Freunde geschenkt. Etwas Besseres als Yogi konnte ihm gar nicht passieren. Das Buch liest sich leicht und einfach, der Schreibstil ist humorvoll und lässt einen immer wieder lachen und schmunzeln. Die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge, so dass das Buch von mir rasch beendet war. Ich habe Göran wirklich gerne auf seiner Reise begleitet und bin froh, dass er dieses Abenteuer gewagt hat, denn eins hat er ganz sicher gelernt: Dass es lohnt, mal was Neues auszuprobieren, und dass das Leben vieles Tolle zu bieten hat.   Mein Fazit Ein schönes Buch für Zwischendurch, das lustig geschrieben ist und zum Schmunzeln einlädt, dabei ernste Themen ganz nebenbei anspricht und in die Geschichte einfließen lässt. Ein ungewöhnlicher Protagonist, den ich trotz seiner Macken wirklich ins Herz geschlossen habe und den ich gerne auf sein Abenteuer nach Indien begleitet habe.

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  • eat,pray,love für den Mann

    Der Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte

    sternenstaub178

    03. August 2014 um 13:07

    Göran ist alles andere als glücklich: seine Frau hat ihn verlassen und als er dann auch noch seinen Job verliert ist er ganz verzweifelt. Allerdings lässt er sich nicht hängen. Sein Freund Erik überredet ihn seine Reisegruppe nach Indien zu begleiten. Misstrauisch stimmt Göran zu. Als er dann in Indien ankommt geht alles schief, was Göran machen möchte. Nachdem er sich den Magen verdorben hat verbringt er seine Zeit alleine auf dem Hotelzimmer. Doch durch Eriks Bekannten Mr. Yogi kommt Göran schnell wieder auf andere Gedanken. Er lernt das Leben in Indien sehr gut kennen und verliebt sich dabei in die Schöne Preeti. Göran merkt schnell, dass er sich in Indien doch wohlfühlen kann und so beschließt er einige Zeit dort zu bleiben. Gemeinsam mit Mr. Yogi erlebt er so einiges und findet so den Weg aus seiner Sinnkrise.   Die Geschichte wird aus der Sicht von Göran selbst erzählt, was ich gut finde, da man so einen besseren Einblick in seine Gedankenwelt bekommt. Außerdem bekommt man einen sehr guten Einblick in das Leben in Indien und trotz seiner Vorurteile, die Göran am Anfang der ganzen Sache hatte lernt er sich selbst dadurch neu kennen und beginnt sein Leben wieder mehr zu genießen. Der Autor beschreibt die Geschehnisse genau und gut und man kann sich vorstellen, wie Göran sich fühlen muss. Es kommt so gut wie keine Langeweile auf, da Göran auf seiner Reise in Indien vieles erlebt und der Autor es witzig und humorvoll erzählt. Es werden aber auch ernste Themen angesprochen, die Göran aber auch den Leser selbst nachdenklich stimmen. Ein tolles Buch für Zwischendurch.

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