Mikael Engström Ihr kriegt mich nicht!

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Inhaltsangabe zu „Ihr kriegt mich nicht!“ von Mikael Engström

»Ich heiße Mik, und ich bin verdammt klein für mein Alter, und meine Ohren sind das Einzige an mir, was wächst.« Mik ist ein Überlebenskünstler, und er muss es sein: Seine Mutter ist gestorben, sein Vater hat ein schweres Alkoholproblem, und sein Bruder macht die ersten Schritte zum Kleinkriminellen. Als das Jugendamt auf Mik aufmerksam wird, steht schnell fest: Er muss weg von zu Hause und in eine Pflegefamilie. Für den Übergang kommt Mik bei seiner Tante Lena in Nordschweden unter, und das kleine Kaff, in dem die Tante wohnt, mit all seinen wunderlichen Gestalten wächst ihm schnell ans Herz. Am liebsten würde er für immer bleiben! Aber das Gesetz sieht einfache Lösungen nicht vor. Mik hat keine andere Wahl, er muss kämpfen. Zum Glück ist er dabei nicht allein. Tante Lena und das ganze Dorf stehen hinter ihm.Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2010Ausgezeichnet mit dem Luchs von Radio Bremen und der ›ZEIT‹

Die bewegende Geschichte des jungen Mik, der sein "zu Hause" verlassen muss, doch nie weiß wo.

— sarahalimuhsin
sarahalimuhsin

Trocken, diereckt, und ein Mutiger Junge. Ein wirklich tolles Buch!

— Lotteloves
Lotteloves

eine wirklich schöne rührende Geschichte <3

— Regenschein
Regenschein

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  • Hoffnung innerhalb schwieriger Familienverhältnisse

    Ihr kriegt mich nicht!
    Kerry

    Kerry

    03. January 2016 um 20:46

    Der 12-jährige Mik kommt aus sehr schwierigen Familienverhältnissen. Die Mutter verstarb bereits vor einigen Jahren und der Vater ist Alkoholiker und bekommt sein Leben nicht in den Griff. "Kümmern" tut sich Miks 16-jähriger Bruder um ihn, doch auch dieser ist noch nicht erwachsen und um die Familie über die Runden zu bringen, finanziert er das Leben aller durch kleinere und größere Diebstähle. In die Schule geht Mik auch nicht wirklich gern, muss er doch dort immer die heile Welt vorspielen. Doch so sehr sich der Junge auch anstrengt, die häuslichen Verhältnisse fliegen auf. Mik wird von einem Moment auf den anderen in Obhut des Jugendamtes genommen und zu seiner Tante Lena in die Einöde geschickt. Erst ist Mik alles andere als begeistert, gibt es bei der Tante doch nicht mal Fernsehen oder ein Radio, doch schon nach kurzer Zeit findet er Anschluss, Liebe und Geborgenheit, denn nicht nur seine Tante nimmt ihn mit offenen Armen auf, die ganze Dorfgemeinschaft heißt ihn willkommen, etwas, dass Mik in seinem Leben noch nicht widerfahren ist. Derweil geht sein Vater "freiwillig" in den Entzug. Die Zeit bei seiner Tante ist jedoch nur vorübergehend und so kommt es, dass der Junge, der das erste Mal seit Jahren ein Zuhause hat, wieder zu seinem Vater zurückgeschickt wird. Dieser bleibt jedoch nicht trocken und es kommt wie es kommen muss: erneut eskaliert die häusliche Situation und Mik wird wieder in Obhut des Jugendamtes genommen, doch anstatt zu seiner Tante, muss er dieses Mal in eine Pflegefamilie. Hier jedoch wird der Junge nicht wirklich in die Familie integriert, sondern eher als Arbeitskraft genutzt, mit dem die leiblichen Kinder ihren Spaß haben können. Für Mik steht fest: dort wird er nicht bleiben und kriegen werden sie ihn auch nie wieder! Hoffnung innerhalb schwieriger Familienverhältnisse! Der Plot wurde realistisch und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders beeindruckt hat mich, wie der erst 12-jährige Protagonist auf seine Art gegen das staatliche System rebelliert, um zu erreichen, dass er dort leben darf, wo er glücklich ist, auch wenn die staatliche Macht dies völlig anders sieht. Die Figuren wurden authentisch und facettenreich erarbeitet. Protagonist Mik war nicht von Anfang an ein Sympathieträger, eher im Gegenteil, er war ein kleiner Lügner und Aufschneider und dennoch schaffte er es, sich nach und nach in mein Herz zu schmuggeln, genau in dem Maß, wie sich nach und nach seine wahre Persönlichkeit offenbarte. Den Schreibstil empfand ich sehr angenehm zu lesen, hätte mir jedoch an manchen Stellen, gerade zu Beginn des Buches, etwas mehr emotionale Tiefe gewünscht.

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  • Eines der besten Jugendbücher 2009

    Ihr kriegt mich nicht!
    sarahalimuhsin

    sarahalimuhsin

    15. May 2015 um 14:55

    Ein spannender und aufwühlender Roman. Nominiert für den deutschen Jugendliteraturpreis. Engström hat sich mit dem wirklichen Leben eines Kindes mit den schwersten Problemen des Jugendamtes befasst. Wenn man angefangen hat zulesen, kann man nicht mehr aufhören. Man kann deutlich spüren, dass Engström sich in die Figur "Mik" rein versetzt hat, als hätte er das alles wirklich erlebt.

  • Rezension zu "Ihr kriegt mich nicht!" von Birgitta Kicherer

    Ihr kriegt mich nicht!
    schreiberlingens

    schreiberlingens

    08. February 2011 um 23:12

    Der 12-jährige Mik hat es nicht leicht - Der Vater Alkoholiker, Bruder kriminell und diie Mutter verstorben. Mik ist auf sich alleingestellt, im wahrsten SInne des Wortes. Denn plötzlich kommt das Jugendamt und Mik muss zu seiner Tante Lena, die er schon seit Ewigkeiten nicht zu Gesicht bekommen hat, ja, gar nicht kennt. Dort lebt er sich ein, findet Freunde, Anschluss... Wie es weiter geht? Es ist ein Buch mit einem etwas ungewöhlichen Schreibstil (für mich persönlich), aber liest man sich ein, so findet man gefallen daran. Die Geschichte Miks ist sehr traurig, aber auch gefühlvoll, lässt einen über Familie nachdenken.

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  • Rezension zu "Ihr kriegt mich nicht!" von Birgitta Kicherer

    Ihr kriegt mich nicht!
    Lesebienchen

    Lesebienchen

    12. September 2010 um 08:33

    "Ihr kriegt mich nicht" lautet das Motto von Mik. Mik lebt zusammen mit seinem älteren Bruder Tony und seinem alkoholkranken Vater, seine Mutter ist tot. Nach außen hin versucht der Junge alles, um nicht aufzufallen und die Fassade einer heilen Familie aufrechtzuerhalten. Doch es kommt der Tag, an dem das Jugendamt vor der Tür steht. Miks Vater geht in eine Entzugsklinik, Tony wird wegen mehrere Diebstähle verhaftet und Mik selbst muss zu seiner Tante Lena, die er seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Lena wohnt in einem kleinen Dorf mit 160 Einwohnern, der Bus in die "Zivilisation" fährt nur jeden Donnerstag. Nicht gerade spannende Aussichten. Doch bereits Miks erster Tag in diesem Tag belehrt ihn eines Besseren. Er lernt Gustavssons durchgeknallten Hund kennen, die Zwillinge Bengt und Bengil, die seit 30 Jahren nicht mehr miteinander reden, aber nebeneinander wohnen und beide Probleme mit dem Pinkeln haben. Und dann ist da noch seine Tante, die zwar überaus chaotisch, aber ebenso führsorglich ist. Mik lebt sich schnell in diesem schrulligen kleinen Dorf ein und findet neue Freunde. Doch eines Tages steht wieder das Jugendamt vor der Tür... "Ihr kriegt mich nicht" ist vieles: traurig, lustig, gefühltvoll, anrührend, aber niemals erhebt der Autor dabei den moralischen Zeigefinger. Engström gelingt es eine Sprache zu finden, die berührt ohne kitschig zu sein, die belehrt ohne belehrend zu sein.

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