Mikael Lindnord

 4 Sterne bei 22 Bewertungen

Lebenslauf von Mikael Lindnord

Mikael Lindnord ist nicht nur Adventure Racer und Wettkampfveranstalter, sondern auch Ehemann, Vater und seit November 2014 auch Hundevater. Er hätte sich niemals träumen lassen, dass er einmal eine so intensive Beziehung zu einem Hund aufbauen würde wie zu Arthur. Zusammen mit seiner Frau Helena, den beiden Kindern Philippa und Thor und natürlich Arthur lebt und arbeitet Mikael in Örnsköldsvik, Schweden.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Mikael Lindnord

Cover des Buches Arthur (ISBN:9783841906304)

Arthur

 (20)
Erschienen am 07.06.2018
Cover des Buches Arthur und seine Freunde (ISBN:9783841906038)

Arthur und seine Freunde

 (2)
Erschienen am 08.03.2018

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Rezension zu "Arthur und seine Freunde" von Mikael Lindnord

Ein Buch voller Freundschaft
Kapitel94vor 9 Monaten

Arthurs Geschichte geht in die zweite Runde. Nachdem Mikael Lindnords Buch über den ecuadorianischen Streuner die Bestsellerlisten in mehreren Ländern stürmte, fragten sich viele, wie es Arthur mittlerweile geht. Hat er sich an sein neues Leben in Schweden gewöhnt? Mag er die Kälte? Und was hat er seit seiner Rettung alles erlebt? Kurzentschlossen schrieb Mikael Lindnord ein zweites Buch, in dem er Einblicke in sein Familienleben gibt und gleichzeitig auch Geschichten anderer Hundeeltern teilt, die ihren Liebling aus einer Tierschutzorganisation adoptiert haben. Wer dachte, dass Arthur schon emotional geschrieben war – Arthur und seine Freunde schafft es, dies zu übertreffen. 

Nachdem ich Arthur – Der Hund, der den Dschungel durchquerte, um ein Zuhause zu finden beendet hatte, ging es mir wie so vielen anderen auch: Ich musste wissen wie es mit Familie Lindnord weitergeht. Ich habe nach ein paar Interviews, die im ersten Teil angesprochen werden, gesucht und folge nun auch Mikael Lindnord bei Instagram, doch die Bilder stellten mich nicht zufrieden. Es war vor allem Mikaels gefühlvolle und liebenswürdige Art, mit der er Arthur geschrieben hatte, die mich völlig in seinen Bann zog und somit wusste ich, dass Arthur und seine Freunde unumgänglich war.
Voller Wissensdrang stürzte ich mich auf Arthur‘s Nachfolger und wurde nicht enttäuscht. Schon nach den ersten Seiten hatte ich das Gefühl, Mikael und seine Frau Helena heißen mich in ihrem Zuhause willkommen. Als Leser erhält man viele persönliche Eindrücke – Wie verliefen Arthurs erste Tage in Schweden? Wie kam er mit den Interviews klar? Schafft er es, von Mikael getrennt zu sein, wenn dieser bei neuen Wettkämpfen an den Start gehen muss? Und was hat es mit der Krankheit auf sich, von der schon im Klappentext die Rede ist? Wie schon im ersten Buch war ich Teil von Arthurs Geschichte. Ich konnte völlig in seine Welt abtauchen, habe Mikael und seinen besten Freund auf ihren Unternehmungen begleitet, stand ihnen in schwierigen Situationen zur Seite und habe mit ihnen gelacht und geweint. 

Doch damit nicht genug: In Arthur und seine Freunde habe ich noch viel mehr Bekanntschaften geschlossen. Nach jedem Kapitel über Arthur folgen ein paar Steckbriefe zu anderen Streunern und Tierschutzhunden, die in ein liebevolles Zuhause aufgenommen wurden. Ihre Geschichten ähneln sich mit Arthurs – zwar haben sie niemanden im Dschungel auf Schritt und Tritt begleitet, doch die Aufnahme in eine neue Familie gestaltete sich bei ihnen genauso abenteuerreich. Jedes Hundeelternpaar schreibt mit so viel Hingabe und Liebe über ihre Schützlinge, dass nie ein Auge bei mir trocken blieb. Arthur und seine Freunde ist nicht nur ein leiser Aufruf, einen Hund aus dem Tierheim bei sich aufzunehmen, es versprüht außerdem Optimismus, Zuneigung, ein Zusammengehörigkeitsgefühl und Freundschaft. Ganz viel Freundschaft. Ich danke Mikael für seine Heldentat, ohne die wir Arthur niemals kennengelernt hätten und ich danke dem Streuner für seine Gelassenheit, seine Ruhe und für sein großes Herz, das mich durch ein paar Seiten stark berührt hat. 


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Rezension zu "Arthur" von Mikael Lindnord

Eine Geschichte über wahre Freundschaft
Kapitel94vor 9 Monaten

Als Mikael Lindnord bei der Adventure-Racing Weltmeisterschaft in Ecuador an den Start geht, ahnt er nicht, dass dieses Rennen sein Leben für immer verändern wird. Nach nur wenigen Tagen trifft er in einer Wechselzone auf Arthur, ein Streuner, der schlimm misshandelt und vernachlässigt wurde. Straßenhunde sind in Ecuador keine Seltenheit und auch Mikael und sein Team haben während ihrer Reise einige getroffen, doch Arthur unterschied sich schnell von den anderen: Er ist ruhig. Arthur bellt die Sportler nicht an und zeigt kein aggressives Verhalten, stattdessen hält er Abstand und bettelt stumm um Futter und Zuneigung. Völlig selbstlos beschließt Mikael, sein Essen mit Arthur zu teilen und nur einige Augenblicke später bemerkt er, dass ihm sein größtes Abenteuer noch bevorsteht, denn der Streuner weicht ihm nicht mehr von der Seite.


In Arthur – Der Hund der den Dschungel durchquerte, um ein Zuhause zu finden geht es natürlich in erster Linie um den goldfarbenen Mischling, der sich seinen Weg durch den ecuadorianischen Regenwald bahnte, doch Mikael Lindnord gibt dem Leser außerdem einen  Einblick in sein Leben als Adventure-Racer. Bevor ich die Memoiren las, hatte ich noch nie etwas von den Extremsport-Weltmeisterschaften gehört und ich finde, es ist Mikael gelungen, seine Leidenschaft mit Arthurs Geschichte zu verbinden.
Das Adventure-Racing erstreckt sich über wenige Tage und findet in Regionen mit extremen (Wetter-)Bedingungen statt: im Regenwald, in der Wüste oder in den Bergen. Gemeinsam mit seinem Team muss Mikael eine Strecke von etwa siebenhundert Kilometern zurücklegen und dabei mehrere Etappen durchlaufen. Zu Fuß, auf dem Fahrrad oder in einem Kayak kämpfen sie gegen die Müdigkeit, gegen das gefährliche Terrain und gegen ihre stetig zunehmende Entkräftung an. Als Mikael in einer Wechselzone also auf Arthur trifft, könnte er die Pause und das Essen gut gebrauchen, doch er entscheidet sich dazu, dies aufzugeben und widmet sich stattdessen dem fremden Hund. Aus Dankbarkeit, vielleicht aber auch weil er wusste, dass Mikael es gut mit ihm meinte, entscheidet sich Arthur dazu, die vier Sportler auf ihren letzten Etappen zu begleiten. Es wird nicht leicht für ihn – ihm stehen eine anstrengende Wanderung und sechzehn Stunden in einem Kayak bevor, doch der Hund ist entschlossen, diesen Mann nicht gehen zu lassen. Schaffen sie es gemeinsam aus dem Dschungel? Und was passiert mit Arthur, wenn sie die Ziellinie überqueren?

Da ich ein unglaublich großer Hundefan bin, habe ich dieses Buch abgöttisch geliebt. Seit der ersten Begegnung zwischen Mikael und Arthur spürt man die tiefe Verbundenheit zwischen beiden Männern und sie beweisen, dass man als Team auch die größten Herausforderungen meistern kann. Ein knallharter Extremsportler trifft auf einen scheinbar ausgeglichenen, ruhigen und liebevollen Hund und beide ahnen nicht, dass sie einander gebraucht haben. Als sich Arthur dazu entschloss, Mikael und seine Teamkollegen bei ihrer gefährlichen Reise durch den Regenwald zu begleiten, habe ich gespannt mitgefiebert und den kleinen Streuner mit jeder Seite noch tiefer in mein Herz geschlossen. Ich bin von Arthurs Loyalität und von Mikaels Zuneigung grenzenlos begeistert. Beide Männer haben mir gezeigt, was wahre Freundschaft wirklich bedeutet und ich bin froh, dass Mikael – ein Mann, der nie einen Hund besitzen wollte – Arthur in sein Leben gelassen hat. Ich kann es kaum erwarten, mehr von Familie Lindnord zu hören und kann jedem diese außergewöhnliche Geschichte nur ans Herz legen.

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Rezension zu "Arthur" von Mikael Lindnord

Herzzerreißend und wunderschön
I_like_storiesvor 2 Jahren

Heute möchte ich euch ein ganz besonderes Buch vorstellen. Es passt nicht in meine üblichen Lesebereiche, konnte mich dennoch sehr berühren.

Ich hatte von Arthur bereits durch die Medien erfahren. Er ist dem erfahrenen Adventure Racer Mikael Lindnord bei einem seinem Rennen knapp 600km durch den Dschungel folgt.

Eine herzerwärmende Geschichte für alle Hundeliebhaber.
Aber Achtung: Zunächst geht es mehr darum, wie Mikael zu diesem Extremsport kam und wie ein solches Rennen vorbereitet wird.
Als sportbegeisteren Menschen, der Hindernisrennen liebt und selbst mitmacht, fand ich das super spannend und der Teil über das Rennen an sich, hätte ruhig noch ausführlicher sein können.
Das wird aber nicht jedermanns Sache sein. Wer nur eine nette und rührende Mensch-Hunde-Geschichte erwartet, der wird erstmal ziemlich enttäuscht sein.
Denn erst im 2. Drittel geht es darum wie sich Arthur dem Team angeschlossen hat.
Danach folgt noch ein Teil darüber, wie man Arthur nach Schweden brachte und wie der ganze Medienrummel immer größer wurde.
Ab und an hatte ich ein Tränchen im Auge und musste schnell meine Fellnasen streicheln.
Arthur und sein absoluter Wille Mikael zu folgen hat mich schwer beeindruckt.
Mir hat das Buch gut gefallen und ich habe es in 2 Tagen durchgelesen (zugegeben, besonders dick ist es jetzt nicht...).
Es hätten ruhig noch ein paar mehr Fotos sein können.
1 Punkt Abzug gebe ich aber, weil ich gerne noch mehr Details gehabt hätte und hinterher doch etwas sehr viel Gefühlsduselei dabei war. 🙈

Trotzdem eine Empfehlung, für jeden der solche Sportarten spannend findet und der Hunde liebt!

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