Mikaela Bley Glücksmädchen

(168)

Lovelybooks Bewertung

  • 145 Bibliotheken
  • 5 Follower
  • 0 Leser
  • 139 Rezensionen
(40)
(74)
(39)
(15)
(0)

Inhaltsangabe zu „Glücksmädchen“ von Mikaela Bley

Ellen Tamm ist besessen vom Tod, seit ihre Zwillingsschwester vor acht Jahren starb. Sogar während ihrer Arbeit verfolgt sie der
Verlust: Sie ist Kriminalreporterin bei einem Stockholmer Fernsehsender und sucht sich mit Absicht die schlimmsten Fälle aus. Als könne sie damit den Tod überwinden und die Trauer aus ihrem eigenen Leben verdrängen.
Dann verschwindet an einem kalten, verregneten Tag die achtjährige Lycke spurlos. Ellen soll über den Fall berichten. Aber mit einem Mal funktionieren ihre Abwehrmechanismen nicht mehr. Es ist, als hätte sie ihre Zwillingsschwester erneut verloren. Panisch sucht sie nach Lycke. Kann sie das Mädchen retten und endlich Frieden finden?

der Schreibstil ist nicht mein Fall und spannend ist es auch nicht, abgebrochen

— CorneliaP

Ganz gut, konnte aber nicht alle Erwartungen erfüllen

— Waldi236

Ein spannendes Buch, auch wenn ich den Psychothriller nicht finden konnte

— Kelo24

Spannend! Allerdings ein bisschen einseitig geschildert!

— Pippo121

Absolut enttäuschend, nicht das, was erwartet und angegeben und von Psychothrill nicht den Hauch einer Spur.

— Thrillerlady

Was ganz anderes als man erwartet, aber sehr gut

— Missi1984

Thriller in für mich ganz neuer Art mit gutem Thema

— silvia1981

Der Anfang war klasse, doch leider konnte das Niveau nicht bis zum Ende gehalten werden.

— MissStrawberry

Ellen Tammes Suche nach der Wahrheit

— Buchverschlinger2014

Dieses Buch ist ein berührendes Familiendrama. Es geht um das Scheidungskind Lycke, das auf einmal spurlos verschwindet...

— sydneysider47

Stöbern in Krimi & Thriller

Dunkel Land

Bereits die ersten Seiten wecken Lust auf mehr!

Principessa1909

Ein MORDs-Team - Band 19: Der Preis der Macht

Rasant und temporeich - Rätsel werden gelöst - aber es tauchen neue auf - und man wartet schon wieder auf die Fortsetzung.

Ladybella911

The Fourth Monkey - Geboren, um zu töten

Klasse Story mit super spannender Auflösung. Nervenkitzel garantiert!

AreadelletheBookmaid

Schlüssel 17

Grandios! Tom Babylon ist ein hartnäckiger Ermittler - angetrieben von den Schatten der Vergangenheit!

Kikiwee17

Wie Wölfe im Winter

Jugendlich und leider sehr vorhersehbar!

DunklesSchaf

Geheimakte Odessa

Spannung pur!

buchwurm_de

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ungeliebtes "Glücks"mädchen

    Glücksmädchen

    Sonnenwind

    06. December 2017 um 13:48

    Die achtjährigeLycke ist verschwunden und wird recht bald tot aufgefunden. DieJournalistin Ellen nimmt sich des Falls an, und zwar nicht nur mitder gebotenen Empathie, sondern geradezu besessen: sie selbst hat alsKind erlebt, wie ihre Zwillingsschwester umgekommen ist, und manspürt noch immer, daß sie das nicht verarbeitet hat. Der Kreis derVerdächtigen ist recht klein, trotzdem sieht und hört man wenig vonder Polizei. Eigentlich ermittelt die Reporterin, und auch das nichtsonderlich intensiv. Der Krimi war recht interessant zu lesen, vorallem die Gefühle der einzelnen Personen fand ich gut beschrieben,aber richtig mitreißend spannend fand ich die Story nicht. Das istaber auch nicht das Wichtigste und deshalb fand ich das Buchinsgesamt doch recht gut zu lesen. Das Schicksal von Lycke hatte michschon ziemlich bald im Griff und ich hätte gern noch etwas längerum sie gezittert. Aber dann war ich mehr von ihrem Leben betroffenund habe mit ihr gelitten. Vermutlich gibt esviele solche Kinder und auch Erwachsene, die eigentlich niemandhaben, dem sie wirklich wichtig sind, und allein für diesen Punktfand ich es gut, ein Buch dazu zu schreiben. Unsere Zeit ist solieblos geworden, so interesselos – Lycke ist ein Beispiel für dievernachlässigten Kinder, auch Scheidungskinder – , die heutzutageunter uns leben, ohne daß irgendjemand Anteil nimmt. Das isterschütternd, aber leider auch tägliche Realität. Ich fand es gut,das mal thematisiert zu lesen.

    Mehr
  • Ein Kind zwischen den Fronten

    Glücksmädchen

    Lesenisttoll

    01. August 2017 um 13:00

    Ein achtjähriges Mädchen ist verschwunden. Elen Tamm, Kriminalreporterin beim schwedischen Fernsehen, soll über den Fall berichten. Seit Ellens Zwillingsschwester im Alter von acht Jahren bei einem Unfall ums Leben kam, für den Ellen sich die Schuld gibt, ist der Tod das bestimmende Thema in ihrem Leben. Als ob sie ihre vermeintliche Schuld dadurch tilgen könnte, setzt sie alles daran, dass die kleine Lykke lebend gefunden wird. Wer hat das kleine Mädchen entführt? Sie recherchiert die Familienverhältnisse und stellt fest, dass Lykke als Spielball und Druckmittel der geschiedenen Eltern diente. Der neuen Frau des Vaters ist sie ein Dorn im Auge, und sie behandelt das kleine Mädchen entsprechend herzlos. Die einzige, die tiefe Gefühle für Lykke zu haben scheint, ist die Babysitterin, denn auch in der Schule ist Lykke Außenseiterin ohne Freundinnen. Während Ellen sich immer tiefer in den Fall und frühere ähnliche Entführungsfälle einarbeitet, erhält sie selbst Drohungen. Stammen sie von den üblichen Webtrolls oder hat es wirklich jemand auf ihr Leben abgesehen? Glücksmädchen ist ein wirklich spannender Krimi mit einer sympathischen und glaubwürdigen Hauptperson. Ich hoffe, das Buch bildet den Auftakt zu einer Reihe!

    Mehr
  • Konnte mich nicht überzeugen. Zu viele Psychos-zu wenig Thriller!

    Glücksmädchen

    gsimak

    10. June 2017 um 11:35

    Ellen Tamm hat den Tod ihrer Zwillingsschwester nicht verarbeitet. Die Kriminalreporterin stürzt sich auf den Fall der verschwundenen Lycke.Sie kann auch privat nicht mehr abschalten. Lycke ist ein Scheidungskind.Sie wurde zum Tennis spielen gebracht. Tennis fand jedoch wegen Umbauarbeiten gar nicht statt. Mails, die an ihren Vater gesendet wurden, haben ihn nie erreicht. Er hätte sie abholen sollen.Meine MeinungKonnte mich nicht überzeugen. Zu viele Psychos-zu wenig Thriller!Eigentlich hätte ich bei diesem Thriller erwartet, das er sich hauptsächlich um Lycke dreht. Vielmehr wird man aber ständig mit Ellen konfrontiert. Sie ist der Dreh und Angelpunkt in dieser Geschichte. Mich interessiert bei jedem Buch, wie jeder einzelne Protagonist tickt. Das hat bei Ellen funktioniert. Vielmehr blieben alle anderen Personen etwas blass. Ich konnte mir von keinem ein genaues Bild machen. Die Eltern von Lycke waren mir beide suspekt. Irgendwie hat bei diesem Thriller jeder zuviel andere Dinge im Kopf. Das konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen. Wenn ein kleines Mädchen verschwindet möchte man meinen, dass man mehr darüber erfährt. Sie war ein unglückliches Mädchen. Weder bei der Mutter- noch bei dem Vater fühlte sie sich richtig angenommen. Auch bei der neuen Frau ihres Vaters fühlte sich sich abgelehnt.Wieso und warum das so war, habe ich nicht richtig erfahren. Lag es an dem Kind, welches ihr Vater mit der neuen Frau hatte? Lag es daran, dass sich keiner richtig Zeit für sie nehmen wollte?Nur ihr Kindermädchen zeigte Interesse für das kleine Mädchen.In der Redaktion, bei der Ellen arbeitet, war man auch nur auf sensationelle Nachrichten aus. Ich weiß, Reporter sind so. Trotzdem ist mir das Verhalten von verschiedenen Mitarbeitern sauer aufgestoßen.Ellen hatte auch im Liebesleben kein Glück. Ellens Psyche liegt komplett im Argen. Ehrlich gesagt hat mich das nicht so interessiert.Mich hat diese Geschichte traurig gestimmt. Ein kleines Mädchen verschwindet und und lauter Psychos haben mit diesem Fall zu tun. Irgendwie hatte ich bei keinem das Gefühl, dass er normal tickt.Mein FazitEin kleines Mädchen verschwindet spurlos. Sämtliche Protagonisten vermutet man als Täter.Keiner scheint über eine stabile Psyche zu verfügen.Eine Kriminalreporterin, die besser eine Behandlung in Anspruch genommen hätte, statt sich mit diesem Fall zu befassen.Meiner Meinung nach handelt es sich hier um eine traurige Familiengeschichte, mit einem kleinen Schuss Thriller. Mich konnte "Glücksmädchen" nicht überzeugen. Den Schreibstil fand ich ok; jedoch plätscherte die Geschichte so vor sich hin. Bei einem Thriller hätte ich mehr Spannung erwartet. Hier ging es mehr um Ellen und den Tod ihrer Zwillingsschwester.Das ist mir bisher selten bei einem Buch passiert, dass mir alle Protagonisten unsympathisch sind. Bei "Glücksmädchen" ist das der Fall.Warum eigentlich Glücksmädchen?Leider keine Empfehlung von mir. Eigentlich schade, da ich Thriller aus Schweden normal gerne lese.Dies ist meine Meinung. Euch kann "Glücksmädchen" vielleicht überzeugen. Ich habe schon oft Bücher gelesen und für gut befunden, die andere Leser schlecht bewertet haben.Danke Mikaela Bley

    Mehr
  • enttäuschend, da nicht das, was erwartet & angegeben und von Psychothrill nicht den Hauch einer Spur

    Glücksmädchen

    Thrillerlady

    21. May 2017 um 18:48

    Glücksmädchen von Mikaela Bley (Psychothriller, 2017; Ullstein) - enttäuschend, da nicht das, was erwartet & angegeben und von Psychothrill nicht den Hauch einer Spur - Bei Glücksmädchen handelt es sich um den Debütroman der schwedischen Autorin. Normalerweise umgehe ich skandinavische Romane, insbesondere Thriller, da mich die Versuche, die ich bisher gestartet habe immer enttäuscht haben. Hauptsächlich deshalb, da das Spannungselement in den nordischen Romanen einfach ein anderes ist, als beispielsweise bei deutschen Thrillern. Jedenfalls empfinde ich das so. In diesem Fall wollte ich allerdings noch mal eine Ausnahme machen und einen weiteren Versuch starten, da mich der Klappentext sehr ansprach und mich neugierig gemacht hat. Was soll ich sagen? Ich wurde wieder einmal ziemlich enttäuscht. Das einzig Positive, was ich diesem Roman entnehmen konnte ist, dass ich den Schreibstil als relativ angenehm empfand, so dass ich es doch recht gerne gelesen und innerhalb eines Tages gelesen und beendet habe. Ansonsten konnte ich diesem Buch leider nicht mehr so ganz viel Gutes abgewinnen, da es mich ziemlich enttäuscht zurückgelassen hat. Ich fange mal bei der Genrebezeichnung an. Das Buch wurde vom Verlag als Psychothriller ausgelegt. Schön und gut, aber den konnte ich von vorne bis hinten nirgends finden, dieses Buch besitzt nicht die Spur von Psychoelementen. Ich berufe mich hier mal auf die Definition eines Psychothrillers, wie Wikipedia es beschreibt: *Zitat: Psychothriller Im Psychothriller ist der Konflikt, der sich zwischen den Hauptfiguren entfaltet, eher geistig oder emotional als physisch. In vielen Psychothrillern ist das zentrale Thema des Films die Wahrnehmung der Hauptfigur, die z. B. zu entdecken versucht, was Wahrheit und was Täuschung ist.Genau dieses erwarte ich, wenn auf einem Buchcover von einem Psychothriller die Rede ist. Streckenweise konnte ich mit Mühe und Not einen herkömmlichen Thriller in diesem Buch entdecken, da Lyckes Verschwinden doch oft ziemlich in den Hintergrund gerät und man als Leser von den Polizeiarbeiten überhaupt nichts mitbekommt, da sich diese Dinge nur aus der Sicht der Kriminalreporterin Ellen abspielen. Somit spielt das Buch hauptsächlich aus ihrer Sicht, mal mehr mal weniger abwechselnd aus der Sicht von Lyckes Mutter, ihrer Stiefmutter und ihrem Kindermädchen. Gerade was die Emotionen, die das Verschwinden eines Kindes zwangsläufig hervorruft, kam bei diesen Abschnitten so rein gar nichts dabeiraus, was zu dieser Thematik gepasst hätte. Spannungsmäßig entwickelte sich der Roman auch nicht so, wie gewünscht, somit würde ich persönlich ihn eher als Familiendrama mit einem Hauch Thrillelementen bezeichnen, der sich auf Lyckes Verschwinden beruft. Gerade was das Verschwinden des Kindes angeht, bin ich doch mega enttäuscht, denn sollte doch gerade das im Vordergrund stehen. Um Seite 200 ca, also 113 Seiten vor Ende erfährt man dann mal endlich, was es mit Lyckes Verschwinden auf sich hat. Das ist für einen sogenannten Thriller einfach viel zu schwach. Von dem armseligen, fast lächerlichen Motiv, was man ca 5 Seiten vor Ende dann mal endlich aufgetischt bekommt, mal ganz zu schweigen.Fazit: Ein sogenannter Thriller, auf den ich sehr gespannt war und von dem ich sehr enttäuscht wurde. Hier passt nichts so, was dieser Thriller vorgibt zu sein. Wer einen spannenden Psychothriller oder überhaupt einen Thriller erwartet wird wohl mehr als enttäuscht werden. Lediglich den Schreibstil empfand ich als relativ passabel.Note: 4-* Zitat entstammt von Wikipedia und ist in diesem Fall natürlich auf ein Buch und nicht einen Film gemünzt.

    Mehr
  • Glücksmädchen

    Glücksmädchen

    Kleine8310

    16. May 2017 um 19:03

    "Glücksmädchen" ist der Auftakt zu einer Buchreihe geschrieben von der Autorin Mikaela Bley. Ich war auf dieses Buch aufgrund des vielversprechenden Klappentextes aufmerksam geworden und habe mich sehr darauf gefreut!    In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Ellen Tamm. Ellen arbeitet als Kriminalreporterin und sie hat auch ganz persönliche Gründe, die sie immer wieder zum Tod und zu Verlusten hinziehen. Als ihre Zwillingsschwester vor starb, ist auch in Ellen etwas gestorben und sie ist voller Schuldgefühle.    Ihr neuester Fall nimmt sie emotional besonders mit, denn die achtjährige Lycke verschwindet plötzlich spurlos. Ellen stürzt sich in den Fall und missachtet ihre eigenen Grenzen, in der Hoffnung Lycke zu finden. Doch kann ihr gerade dieser Fall helfen ihre eigenen Dämonen zu überwinden? Und kann Lycke rechtzeitig gefunden werden?    Der Einstieg in diese Geschichte ist mir gut gelungen. Ich fand den Schreibstil von Mikaela Bley sehr gut und flüssig zu lesen. Der Aufbau des Buches hat mir ebenfalls wirklich gut gefallen, ich mochte, das es eine recht gute Mischung aus Privaten Inhalten und Fallarbeit war. Manchmal hat die Autorin ihr Augenmerk zu sehr auf das Privatleben und das Gefühlsleben von Ellen Tamm gelegt, sodass der Fall um Lycke etwas in den Hintergrund geraten ist.  Die Ausarbeitung der Charaktere fand ich in den Grundsätzen gut, aber auch noch ausbaufähig. Die Protagonistin hat Frau Bley sehr gut ausgearbeitet und auch die Nebencharaktere, in Form von Ellen's Kollegen, fand ich überzeugend. Leider waren die anderen wichtigen Charaktere dagegen ziemlich blass und ich habe nicht genug über sie erfahren.  Die Handlung war abwechslungsreich und sehr emotional. Die Emotionen wurden von der Autorin wirklich gut rübergebracht und ich hatte besonders wenn es um Lycke ging oftmals einen dicken Kloss im Hals. Auch Ellen's Situation hat mich berührt, aber es war manchmal ein bisschen zuviel.  Den Spannungsbogen hat die Autorin recht gut gehalten und ich mochte das Rätselraten um Lycke's Familie. Die Auflösung war nicht so leicht zu erahnen, aber sie war mir etwas zu kurz abgehandelt worden. Dennoch muss ich sagen, dass das Buch für mich eher ein Spannungsroman, statt eines Psychothrillers ist und den Titel fand ich total unglücklich gewählt. Er passt so gar nicht zum Inhalt. Aber das sind im Vergleich eher kleinere Mankos für mich gewesen. Positiv:  * angenehmer und flüssiger Schreibstil * gut ausgearbeitete Protagonistin * interessanter Handlungsaufbau * der Spannungsbogen wurde gut gehalten   Negativ:  * eher Spannungsroman, anstatt eines Psychothrillers * die Charaktere im Kriminalfall blieben leider sehr blass   "Glücksmädchen" ist eine gute Geschichte mit einer interessanten Protagonistin, die mich zwar nicht in allen Punkten überzeugen, mich aber dennoch gut unterhalten konnte! Von mir gibt es 3,5 Rosen, aufgerundet auf 4.  

    Mehr
  • Hier wird die Wahrheit gesucht und gefunden

    Glücksmädchen

    Missi1984

    08. May 2017 um 16:11

    Fazit: Man erwartet was ganz anderes als man denkt, es ist kein Krimi oder so, es ist einfach sehr gut geschrieben,man darf nicht Zuviel erwartet. Ich Persönlich fande das Buch richtig gut,die Seiten fliegen nur. Ellen soll über das Verschwinden der 8jährigen Lycke berichten. Dieser Bericht setzt sie in ihre eigene Vergangenheit zurück, denn ihre damals 8jährige Zwillingsschwester wurde Opfer eines Unfalles. Ellen fühlt sich bis heute Schuld an diesem Unfall und nun kommen die Erinnerungen wieder hoch. Bei ihren Recherchen entdeckt sie Fakten, die der Polizei bisher entgangen sind und bringt sich selbst in Gefahr.

    Mehr
  • Gut "dosiert"

    Glücksmädchen

    AKRD

    06. May 2017 um 15:25

    Das ist mal ein Debüt, wie ich sie liebe: man ist so gebannt von der Geschichte, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann..! 320 Seiten waren mir fast schon wieder zu wenig, obwohl die Geschichte dann hinreichend auserzählt ist, aber ich war von dieser Geschichte wirklich sehr angetan. Der Klappentext Ellen Tamm ist besessen vom Tod, seit ihre Zwillingsschwester vor acht Jahren starb. Sogar während ihrer Arbeit verfolgt sie der Verlust: Sie ist Kriminalreporterin bei einem Stockholmer Fernsehsender und sucht sich mit Absicht die schlimmsten Fälle aus. Als könne sie damit den Tod überwinden und die Trauer aus ihrem eigenen Leben verdrängen. Dann verschwindet an einem kalten, verregneten Tag die achtjährige Lycke spurlos. Ellen soll über den Fall berichten. Aber mit einem Mal funktionieren ihre Abwehrmechanismen nicht mehr. Es ist, als hätte sie ihre Zwillingsschwester erneut verloren. Panisch sucht sie nach Lycke. Kann sie das Mädchen retten und endlich Frieden finden? wird meines Erachtens diesem Buch gar nicht wirklich gerecht, denn nach diesem denkt man „Och ja danke, habe ich alles schon mal so gelesen, brauche ich nicht nochmal...“ Tatsächlich aber erzählt Mikaela Bley ihre Geschichte so „feinsinnig“ und ruhig, dass man eher denkt, einen Kriminalroman als einen Psychothriller vor sich zu haben. Aber genau das empfand ich als besonders und nicht alltäglich. Die Protagonistin empfand ich manchmal als ein wenig überzogen in ihren Handlungen, aber es passt durchaus zu ihrer Vergangenheit. Wer weiß, wie wir reagieren würden mit dieser Vorgeschichte ? Man muss sich auch mal in die Figuren hineinversetzen, um sie besser verstehen zu können... Die Spannung ist gut dosiert, die Autorin „haut“ einem nicht alles gleich um die Ohren, Vieles muss man sich auch selbst eruieren, auch das hat mich ausnehmend gut gefallen.

    Mehr
  • Überraschend

    Glücksmädchen

    tigerbea

    02. May 2017 um 16:20

    Die Kriminalreporterin Ellen soll über das Verschwinden der 8jährigen Lycke berichten. Dieser Bericht setzt sie in ihre eigene Vergangenheit zurück, denn ihre damals 8jährige Zwillingsschwester wurde Opfer eines Unfalles. Ellen fühlt sich bis heute Schuld an diesem Unfall und nun kommen die Erinnerungen wieder hoch. Bei ihren Recherchen entdeckt sie Fakten, die der Polizei bisher entgangen sind und bringt sich selbst in Gefahr. Wer hier einen Krimi erwartet, liegt falsch. Genau wie ich. Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Hier geht es eher um die Psyche von Lycke und vor allem Ellen. Durch den gekonnten Schreibstil erlebt man alles hautnah und fühlt die Gefühle von Lycke. Ja, streckenweise überträgt sich ihre Traurigkeit sogar. So gut kann man sich in die Personen hineinversetzen. Die Charaktere sind so einfühlsam beschrieben, daß man meint, real in der Geschichte mitzuwirken. Und auch Ellen hinterläßt ihre Spuren beim Leser. Ihre Suche nach ihrem inneren Frieden wird sehr eindringlich beschrieben und man wünscht ihr wirklich sehr, daß sie ihn am Ende des Buches findet. 

    Mehr
  • Psychothriller aus der Sicht einer Reporterin

    Glücksmädchen

    silvia1981

    30. April 2017 um 10:47

    "Glücksmädchen" von Mikaela Bley ist ein Buch, das seit seiner Neuerscheinung auf meiner Wunschliste stand. Das Cover hatte mich sofort in seinen Bann gezogen, der Titel wirkt verschwommen und hat mich neugierig gemacht und auch der Klappentext versprach eine gute Geschichte. Warum es sich bei Lycke, einem achtjährigen Mädchen, das an einem verregneten Tag im Mai verschwindet, um ein Glücksmädchen handeln soll, erschloss sich mir lange nicht, wurde aber am Ende des Buches gut aufgeklärt.Ich lese selten Psychothriller und konnte in diesem Buch Lesevergnügen nach meinem Geschmack finden. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm. Dass die Geschehnisse zwischen dem Verschwinden am 23. Mai und der Lösung des Falls am 31. Mai aus der Sichtweise von Ellen (Kriminalreporterin von TV 4), Helena (Mutter), Chloè (Stiefmutter) und Mona (Kindermädchen) erzählt wurde, machte es für mich sehr kurzweilig und interessant, aus verschiedenen Seiten an den Fall heran geführt zu werden. Auch dass er nicht aus Sicht der Polizei, sondern einer Kriminalreporterin geschrieben ist, war für mich neu und gut gelungen. Ellen ist auch ihrer eigenen Vergangenheit wegen emotional sehr stark eingebunden und engagiert, alles für sie mögliche unternehmen, Lycke zu finden. Auch ihre Zwillingsschwester verstarb mit acht Jahren und Ellen macht sich große Vorwürfe, fühlt sich von ihren Eltern nach wie vor mit ihr verglichen und als die schlechtere der beiden Schwestern. Ellen hat ihren Beruf, mit Tötungsdelikten in Kontakt zu sein, gewählt, um sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen. Es war interessant hinter die Kulissen von Journalisten zu blicken, wie sie damit umgehen, möglichst schnell an Informationen zu kommen, um hohe Zuschauerzahlen zu erzielen. Ihre Informationen bekommt Ellen hauptsächlich von Ove, einem Polizisten, mit dem sie einen finanziellen Deal geschlossen hat. Und auch Ellen ist plötzlich Mittelpunkt der Ermittlungen, weil sie Bedrohungen erhält. Im Gegensatz dazu stehen die trauernden Angehörigen bzw. deren familiäre Situation. Lyckes Eltern sind geschieden, ihr Vater Harald hat eine neue Frau, Chloè, und mit ihr ein gemeinsames Kind. Chloè ist auf Haralds Vergangenheit extrem eifersüchtig und möchte Lycke abschieben, wo es ihr möglich ist. Und Lycke merkt das natürlich und ist an sich ein Kind, das sehr in sich gekehrt ist, in der Schule keine Freunde hat. Auch die Tatsache Scheidungskind und welche Auswirkungen das auf alle Familienmitglieder haben kann, fand ich als sehr gutes Thema gewählt.Die Autorin schafft es, die ganze Geschichte über Spannung aufrecht zu erhalten. Man meint mehr und mehr zu ahnen, wer für Lyckes Verschwinden verantwortlich ist. Aber am Ende stellt sich alles ganz anders dar... Ich vergebe sehr gerne fünf Sterne für dieses in meinen Augen sehr gelungene Buch.

    Mehr
  • Etwas überfrachtet

    Glücksmädchen

    MissStrawberry

    26. April 2017 um 12:04

    Kriminalreporterin Ellen Tamm soll über das Verschwinden der 8-jährigen Lycke berichten. Das weckt ein altes Trauma – als Ellen selbst in diesem Alter war, ist ihre Zwillingsschwester tödlich verunglückt. Ellen verbeißt sich regelrecht in den Fall und drängt die Polizei zu intensiverer Arbeit. Bald ist Ellen selbst im Fokus eines gewaltbereiten Menschen …Der Einstieg in die Story ging flott und einfach. Mich hat der Plot auch gleich gefesselt. Ellens Obsession kann ich gut nachvollziehen – doch ab einem gewissen Punkt hatte sich für mich die Story in sich selbst verheddert und sogar Ellen nervte mich. Das ist natürlich nicht gerade förderlich für einen Reihenstart. Vor allem gibt es inzwischen wohl genug Ermittler jeglicher Art mit irgendwelchen Psychosen.Die in Schweden übliche Sorgerechtsregelung, dass ein Scheidungs-Kind abwechselnd wochenweise bei Mutter und Vater lebt, ist hier zentraler Punkt. Die Frauen in Lyckes Leben sind ihre leibliche Mutter, ihre Stiefmutter und ihr Kindermädchen. Lycke ist nirgendwo so glücklich, wie bei der Nanny – doch die wird bald in Rente gehen. Die Männer in ihrem Leben sind hauptsächlich ihr Vater und ihr Tennislehrer – der Vater ist sowieso überfordert, der Tennislehrer nicht ihr größter Fan. Freunde hat das Mädchen auch keine, im Gegenteil, sie scheint sogar gemobbt zu werden. Die Lehrer sind überfordert und wollen „später“ nach einer Lösung suchen. So ist sie sehr allein und ihr Verschwinden löst Reaktionen aus, die Ellen sehr wütend machen. Außerdem kommen Ellens eigene Probleme zum Zuge. Der Tod ihrer Schwester, das damit im Zusammenhang stehende Scheitern der Ehe der Eltern, ihre eigenen Beziehungsprobleme. Das alles gibt zu denken, geht unter die Haut. Doch insgesamt fehlt dem Psychothriller doch das gewisse Etwas, das nach weiteren Folgen verlangen lässt. Möglicherweise hat Mikaela Bley auch einfach zu viele Thematiken in einen einzelnen Band verpacken wollen. Bei mir führte das leider im letzten Drittel zu „Abnutzungserscheinungen“.Das Ende ist teils überraschend, teils führt es aber auch zum Gedanken „Darauf hätte ich doch kommen können!“. Die Lesezeit ist nicht vertan, dennoch kann ich auch nicht in Begeisterungsstürme ausbrechen. Macht bei mir dann auch entsprechend drei Sterne.

    Mehr
  • Was geschah mit Lycke?

    Glücksmädchen

    Buchverschlinger2014

    25. April 2017 um 21:10

    "Glücksmädchen" ist der erste Roman von Mikaela Bley um die Kriminalreporterin Ellen Tamm. Als eines Tages die achtjährige Lycke spurlos verschwindet, wird Ellen Tamm auf dramatische Art und Weise wieder an ihre Vergangenheit erinnert. Im Alter von 8 Jahren verschwand vor vielen Jahren auch ihre geliebte Zwillingsschwester und Ellen hat bis heute schwere Schuldgefühle deswegen. Deshalb hat sie sich auch einen Beruf ausgesucht, der mit Tod und Verbrechen zu tun hat. Ellen Tamm versucht alles um Lycke zu finden, doch leider kommt sie trotz allem zu spät, denn bereits nach kurzer Zeit wird das kleine Mädchen tot aufgefunden. Nun hat Ellen nur noch ein Ziel, den Mörder der kleinen Lycke zu finden. Der Roman wird aus der unterschiedlichen Sicht von 3 weiteren Frauen geschildert, die alle eine Rolle in Lyckes Leben gespielt haben. Da ist zum einen die berufstätige und geschiedene Mutter, für die Lycke oft ein Hindernis gewesen war, zum anderen die Stiefmutter, die auf Lycke und die Vergangenheit ihres Mannes eifersüchtig ist und sich mehr um ihr eigenes Kind kümmert als um Lycke. Einzig das Kindermädchen scheint sich wirklich um Lycke zu sorgen. Hat eine der drei Frauen was mit ihrem Schicksal zu tun oder was geschah mit Lycke tatsächlich? Das Verschwinden des Kindes aus den unterschiedlichen Sichtweisen zu beleuchten, macht das Buch spannend und ich fühlte mich gut unterhalten. Auch wenn ich es nicht unbedingt als Psychothriller bezeichnen würde, ist es ein gelungenes Krimidebüt.

    Mehr
  • Scheidungsmädchen

    Glücksmädchen

    sydneysider47

    15. April 2017 um 00:26

    Die Handlung:  Ellen ist Kriminalreporterin und arbeitet beim Fernsehsender TV 4 in Stockholm (Schweden). Von ihr wird erwartet, dass sie sich bestens über den Fall eines achtjährigen verschwundenen Mädchens auskennt – und außerdem ihre guten Beziehungen zu einem Polizeimitarbeiter spielen lässt. Denn Lycke – so heißt dieses Mädchen – ist spurlos verschwunden, und der Sender will jede kleinste Spur, die zu Lycke führen könnte, sofort wissen und sofort senden.  Lycke ist ein Scheidungskind – hin- und hergerissen zwischen ihrer Mutter Helena und dem Vater Harald, der mit Chloe verheiratet ist. Chloe mag Lykke nicht, sie wacht über ihren Sohn Ludde – das gemeinsame Kind von ihr und Harald, auf das sie stolz ist.  Lange Zeit bleibt unklar, wo Lycke ist. Sie wurde von Chloe zum Tennistraining gefahren. Der Sportunterricht fiel aus – das wussten beide nicht. Lycke wurde vor der Tennishalle abgesetzt und war auf einmal verschwunden. Später wurde ihre Tasche gefunden.  Die Kriminalreporterin Ellen will unbedingt herausfinden, was mit Lycke passiert ist. Denn sie sieht Parallelen zu einem Ereignis in ihrer Kindheit. Parallelen zu ihrer Zwillingsschwester Elsa, die auf tragische Weise als Kind ums Leben kam.  Aber auf einmal wird die Situation auch für Ellen gefährlich. Immer wieder bekommt Drohungen, weil sie sich mit Lyckes Verschwinden befasst.    Meine Leseerfahrung:  Das Buch ist aus der auktorialen Erzählperspektive (kein Ich-Erzähler) in der Vergangenheit geschrieben und beschreibt die Ereignisse vorwiegend aus der Sicht von Ellen, Chloe und  Helena.  Der Roman lässt sich lange Zeit flüssig lesen. Die großen Kapitel sind in kleinere Abschnitte gegliedert, was ich beim Lesen sehr angenehm finde, denn hier kann man immer wieder Lesepausen einlegen.  Lange Zeit bleibt der Leser im Unklaren, was mit Lycke los ist. Man redet viel über Lycke. Und dem Leser offenbart sich im Laufe des Buches ein Familiendrama. Lycke ist hin- und hergeschubst zwischen der Mutter Helena und ihrem Vater Harald mit Familie. Dort ist sie alle zwei Wochen.  Chloe zeigt Lycke immer wieder, dass sie sie nicht mag. Sie nervt Harald immer wieder mit Anspielungen auf seine Vergangenheit mit Helena und Lycke, denn sie kann es nicht verstehen, dass Harald schon – bevor er Chloe traf – eine Beziehung hatte.  Harald ist eher gleichgültig. Er ist kein liebevoller Vater. Nicht nur für Lycke, sondern auch für Ludde. Aber Ludde hat Chloe – Lycke hat fast niemanden. Ihre Mutter Helen wirkt fast schon depressiv – und Mona, eine Angestellte, die sich um Lycke kümmern soll, ist fast wie eine Mutter für sie.  Mir war Ellen sehr sympathisch, und ich hatte während der ganzen Lektüre Mitleid mit Lycke. Chloe mochte ich nicht, Helen tat mir Leid, und lange Zeit wusste ich nicht, was ich von Harald halten sollte.  Als Thriller würde ich das Buch nicht bezeichnen – es ist eher ein Familiendrama. Ein Buch mit vielen traurigen Momenten. Ein Buch, das mich lange Zeit packen konnte.  Das Buch hat – aus meiner Sicht – zwei Höhepunkte. Nach dem ersten Höhepunkt war die meiste Spannung leider vorbei für mich – und ich empfand die Handlung auf einmal oft als lang gezogen. Die Ermittlungsarbeit, die Ellen leistet, wird immer wieder unterbrochen von diversen zwischenmenschlichen Episoden, die ich zu lange finde. Das hat mich beim Lesen wirklich gestört.  Der Schluss des Buches, der zweite Höhepunkt, ist nicht vorhersehbar – und das finde ich gut.    Mein Fazit:  Das Buch „Glücksmädchen“ ist ein Familiendrama, das mich über weite Strecken packen und gut unterhalten konnte. Leider nahm nach einem der beiden Höhepunkte die Spannung rapide ab und das Buch wurde mir oft zu ausschweifend. Deswegen ziehe ich einen Stern ab und vergebe vier Sterne.      

    Mehr
  • Für mich kein Psychothriller

    Glücksmädchen

    Irmi_Bennet

    12. April 2017 um 18:19

    Wieder einmal ein Krimi um ein verschwundenes Kind. Das Thema ist momentan etwas überfrachtet - habe gerade erst zwei neue Bücher um das Thema beendet. ( Good as Gone, Monteperdido ).Die Hauptfiguren in "Glücksmädchen" sind eine Mutter, die wohl selbst ein Trauma zu verarbeiten hat. das Schicksal ihres Kindes berührt sie so gut wie gar nicht. die eine Mutter, die das Schicksal ihrer Tochter kaum berührt, eine böse Stiefmutter, die einem alten Kindermärchen sein könnte und Ellen, eine Reporterin, die selbst Schmerzliches erlebt zu haben scheint ...Es dauert etwas, bis alle Charaktere soweit vorgestellt worden sind und man sich als Leser auf die Handlung einlassen kann.Leider hat mich diese selbst aber nicht sonderlich überrascht und ich war etwas enttäuscht, erwartete ich doch einen "Psychothriller" - von Thrill ist leider nicht viel zu spüren. 

    Mehr
  • Guter Thiller!

    Glücksmädchen

    SuuperMichi

    09. April 2017 um 14:19

    Die Kriminalreporterin Ellen Tamm ist wie vom Tod bessesen, seit ihre Zwillingsschwester mit acht Jahren verschwunden ist und Tod aufgefunden wurde. Ellen gibt sich selbst daran die Schuld und konnte dieses Ereignis nie richtig verarbeiten. Als die kleine Lycke in ihrer Ortschaft verschwindet reißt das bei Ellen alte Wunden auf. Dann Teil ihr Redakteur ausgerechnet Ellen diesen Fall zu. Sie versucht alles in ihrer Macht stehende das kleine Mädchen zu finden, auch wenn es Ellen immer mehr in den Wahnsinn treibt. Kann Ellen den Fall aufklären ohne sich selbst in den Wahnsinn zu treiben? Das Buch ist spannend geschrieben und lässt sich flüssig und angenehm lesen. Es hat mich an einigen Stellen sehr berührt. Ich würde es auf jeden fall weiterempfehlen!

    Mehr
  • trauriges Mädchen

    Glücksmädchen

    Venice

    08. April 2017 um 18:50

    Ellen Tamm, eine junge Reporterin ist geradezu besessen vom Tod seit ihre Zwillingsschwester im Alter von 8 Jahren verschwunden ist. Sie hat eine ganze Bibliothek mit Büchern über Mord und Tot. Jetzt wird sie gebeten eine Reportage über die verschwundene Lycke zu machen. Die 11 jährige verschwand vor einer Tennishalle. Natürlich zieht sie Parallelen zum Fall ihrer verschwundenen Schwester. Als Lycke wenig später tot aufgefunden wird, brechen alle Dämme. Ellen taucht immer tiefer in die Geschichte mit ein und ermittelt auf eigene Faust. Während die Polizei sich auf einen männlichen Pädophilen eingeschworen hat, verfolgt Ellen ihre eigene Spur. Die Eltern sind geschieden und Lycke ist ein sehr einsames Kind das zu ihren Lebzeiten kaum Freunde hatte. Ich weiß nicht wie ich das Buch einordnen soll. Für mich ist es eher ein Kriminalroman als ein Pscyhothriller. Richtige Spannung kommt erst in den letzten Seiten auf. Die Kapitel sind überschrieben mit der entsprechenden Person und der Uhrzeit. Die häufigen Sprünge haben mich etwas im Lesefluß gestört. Auch finde ich es eher unlogisch das eine Reporterin den Fall am Ende löst während die ermittelnden Kriminalbeamte eher am Rande vorkommen und eher farblos beschrieben sind. Der Titel Glücksmädchen erklärt sich mir nicht, eher wird ein sehr trauriges Bild von Lycke gezeichnet. Der Schreibstil gefällt mir ganz gut und ich würde der Autorin auch noch eine Chance geben.

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks