Glücksmädchen

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Inhaltsangabe zu „Glücksmädchen“ von Mikaela Bley

Ellen Tamm ist besessen vom Tod, seit ihre Zwillingsschwester vor acht Jahren starb. Sogar während ihrer Arbeit verfolgt sie der Verlust: Sie ist Kriminalreporterin bei einem Stockholmer Fernsehsender und sucht sich mit Absicht die schlimmsten Fälle aus. Als könne sie damit den Tod überwinden und die Trauer aus ihrem eigenen Leben verdrängen. Dann verschwindet an einem kalten, verregneten Tag die achtjährige Lycke spurlos. Ellen soll über den Fall berichten. Aber mit einem Mal funktionieren ihre Abwehrmechanismen nicht mehr. Es ist, als hätte sie ihre Zwillingsschwester erneut verloren. Panisch sucht sie nach Lycke. Kann sie das Mädchen retten und endlich Frieden finden?

Für einen "Psychothriller" fehlte noch etwas, dennoch ein gutes, spannendes Buch.

— Mina1705
Mina1705

Aufregende Geschichte, mit toller Story :) Jedoch ohne Nervenkitzel und Thriller-mäßigen Elementen !

— foreverdreaming
foreverdreaming

Eine dramatische Familiengeschichte, kein Thriller im herkömmlichen Sinne, etwas nüchtern aber trotzdem intensiv und spannend erzählt.

— Laura126
Laura126

Schwache Story, absolut vorhersehbar, furchtbare Figuren und kein klarer Schreibstil. Finger weg.

— AberRush
AberRush

Spannender Krimi, der allerdings einige Fragen offen lässt.

— Thaliomee
Thaliomee

Eine traurige Geschichte über ein verschwundenes Mädchen, das leider immer mehr in den Hintergrund rückt und zeitweilig (fast) verschwindet.

— TochterAlice
TochterAlice

spannender und emotionaler Thriller über das Verschwinden eines kleinen Mädchens

— janaka
janaka

spannend, fesselnd, absolut lesenswert!

— Ann-Mary
Ann-Mary

Guter Schreibstil, verdient allerdings die Bezeichnung "Psychothriller" nicht. Trotzdem zu empfehlen!

— MeisterYoda
MeisterYoda

Spannend und düster

— tardy
tardy

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    querleserin_102

    querleserin_102

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    • 599
  • Liebe und Schuld

    Glücksmädchen
    Mina1705

    Mina1705

    24. March 2017 um 09:03

    Inhalt: Ellen Tamm ist besessen vom Tod, seit ihre Zwillingsschwester vor acht Jahren starb. Sogar während ihrer Arbeit verfolgt sie der Verlust: Sie ist Kriminalreporterin bei einem Stockholmer Fernsehsender und sucht sich mit Absicht die schlimmsten Fälle aus. Als könne sie damit den Tod überwinden und die Trauer aus ihrem eigenen Leben verdrängen. Dann verschwindet an einem kalten, verregneten Tag die achtjährige Lycke spurlos. Ellen soll über den Fall berichten. Aber mit einem Mal funktionieren ihre Abwehrmechanismen nicht mehr. Es ist, als hätte sie ihre Zwillingsschwester erneut verloren. Panisch sucht sie nach Lycke. Kann sie das Mädchen retten und endlich Frieden finden?Meine Meinung: Ellen ist ein Charakter, mit dem ich nicht sofort warm geworden bin. Sie ist für meinen Geschmack viel zu labil für den Job einer Kriminalreporterin, die sich andauernd mit dem Tod auseinander setzen muss. Unser Verhältnis hat sich im weiteren Verlauf leider nicht gebessert. Auch die anderen Charaktere haben es einem schwer gemacht, sie zu mögen. Als die kleine Lycke verschwindet, tauchen erstmal viele Fragen auf. Der Aufbau hat mir sehr gut gefallen. Es wurden viele verschiedene und falsche Fährten gelegt, so dass man aus dem Grübeln gar nicht mehr rauskam. Jeder machte sich verdächtig, jeder hätte ein Motiv haben können. Also Spannung war definitiv vorhanden und lies im weiteren Verlauf auch nicht nach, sondern steigerte sich. Lycke kann einem echt leid tun, dass was man über ihre Familienverhältnisse erfährt, ist traurig und sollte so einem kleinen Mädchen nicht zugemutet werden. Die einzige normale Person und auch Vertraute für Lycke, scheint ihre Nanny Mona zu sein. Das Ende konnte man auf den letzten Seiten schon erahnen, aber das hat mich nicht gestört. Mich hat es eher geärgert, dass noch einige Fragen offen geblieben sind, die ich gerne beantwortet hätte. Es wurden im Buch mehrmals Dinge angesprochen, die nachher einfach „vergessen“ wurden. So wurde für mich auch nicht alles schlüssig aufgelöst, das finde ich etwas ärgerlich. Fazit: Trotzdem hat mich das Buch im Großen und Ganzen gut unterhalten. Der Schreibstil lässt sich total gut lesen und die Spannung kommt auch nicht zu kurz. Die unbeantworteten Fragen am Ende haben mich etwas geärgert, trotzdem 4 Sterne für einen soliden Roman.

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  • Aufregende Geschichte mit toller Grundstory :)

    Glücksmädchen
    foreverdreaming

    foreverdreaming

    21. March 2017 um 19:49

    Eine Geschichte die geprägt ist von Vergangenheitsbewältigung und einer tragischen Familiengeschichte .... Diese Buch gefällt mir eigentlich recht gut. Eine solide aufregende Handlung und eine spannendes Ende, sind definitiv vorhanden :)) Jedoch muss ich sagen, dass dieses Buch wenig Ähnlichkeit mit einem Thriller hat. Wer also an dieses Buch mit "Thriler-Erwartungen" herangeht, so wie ich es leider getan habe, wird früher oder später enttäuscht werden...😕🤔 Für mich eher ein Krimi mit tragischem Hintergrundgeschehen, als ein nervenaufreibender Thriller ! Aber das ist ja immer Geschmacksache :D Wer aber auf diese Art von Geschichten steht, der ist hier definitiv richtig 👍🏼😃 Ein weiteres großes Problem, welches ist mit der Story hatte, war die "nervige " Hauptprotagonistin ...und die anderen Charaktere, die alle vieeeeel zu oberflächlich abgefertigt wurden ! Ich konnte also leider keine Verbindung zu den Protagonisten aufbauen, deswegen hat letztendlich auch meine Gesamtwahrnehmung darunter gelitten! Dennoch ist nicht alles schlecht :) Die Geschichte ist eigentlich sehr solide und auch spannend . Wer auf Krimis steht, der wird auch mit diesem Buch eine gute Wahl treffen! Leider hatte ich komplett falsche Erwartungen an die Geschichte, welche durch die "wahnsinnig" gute Inhaltsangabe hervorgerufen wurden... Deswegen kann ich diesem Buch nur drei „solide" Sterne geben 🙂 ⭐⭐⭐

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  • Leserunde zu "Glücksmädchen" von Mikaela Bley

    Glücksmädchen
    aba

    aba

    "Ich bin klein, mein Herz ist rein. Doch wer soll darin wohnen? Ich bin ganz allein" Mit ihrem tiefgründigen, geheimnisvollen und spannenden Debüt "Glücksmädchen" hat die schwedische Autorin Mikaela Bley in kurzer Zeit die Bestsellerlisten ihrer Heimat erobert. Kein Wunder, denn eine gut durchdachte und dabei doch kaum zu durchschauende Handlung, eine sympathische aber komplizierte Protagonistin und das wunderbare Stockholm als Schauplatz machen aus "Glücksmädchen" ein Psychothriller der Extraklasse mit Suchtfaktor. Seid ihr Fans von skandinavischen Kriminalromanen mit Tiefgang? Dann dürft ihr euch diese Leserunde mit Spannungsgarantie nicht entgehen lassen! Zum Inhalt Ellen Tamm ist besessen vom Tod, seit ihre Zwillingsschwester vor acht Jahren starb. Sogar während ihrer Arbeit verfolgt sie der Verlust: Sie ist Kriminalreporterin bei einem Stockholmer Fernsehsender und sucht sich mit Absicht die schlimmsten Fälle aus. Als könne sie damit den Tod überwinden und die Trauer aus ihrem eigenen Leben verdrängen. Dann verschwindet an einem kalten, verregneten Tag die achtjährige Lycke spurlos. Ellen soll über den Fall berichten. Aber mit einem Mal funktionieren ihre Abwehrmechanismen nicht mehr. Es ist, als hätte sie ihre Zwillingsschwester erneut verloren. Panisch sucht sie nach Lycke. Kann sie das Mädchen retten und endlich Frieden finden? Seid ihr bereit für eine Leseprobe? Zur Autorin Mikaela Bley wurde 1979 geboren und lebt mit ihrem Mann und den beiden Kindern in Stockholm. Um ihren ersten Krimi zu schreiben, kündigte sie ihren Job beim schwedischen Fernsehsender SV4. Sie ist der Shootingstar der schwedischen Krimiszene, ihr Debüt Glücksmädchen wurde auf Anhieb ein großer Bestseller. Zusammen mit Ullstein verlosen wir 25 Exemplare von "Glücksmädchen"! Möchtet ihr zusammen mit Ellen auf die Suche der kleinen Lycke gehen? Möchtet ihr wissen, ob es ihr gelingt, die Vergangenheit hinter sich zu lassen? Wenn ihr neugierig geworden seid und Lust auf eine Leserunde zu diesem hochspannenden Psychothriller habt, euch darüber austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchtet, solltet ihr euch * über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 15.02. bewerben und auf folgende Frage antworten: Schweden und Krimis - eine unschlagbare Kombination!Seid ihr auch vom nordischen Krimivirus befallen? Warum machen schwedische Krimis süchtig? Sind sie "anders" als die andere? Ich freue mich jetzt schon auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück! * Bitte beachtet vor deiner Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

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    • 768
    aba

    aba

    21. March 2017 um 15:20
    Mina1705 schreibt So, mein Buch hat leider eine etwas längere Reise hinter sich. somit konnte ich jetzt erst starten. Habe es allerdings direkt in einem Rutsch durch gelesen und möchte natürlich trotzdem meine ...

    Du kannst dich auch mit den anderen austauschen, es sind nicht alle fertig mit dem Buch. Danke!

  • Geglücktes Debüt

    Glücksmädchen
    Laura126

    Laura126

    20. March 2017 um 12:02

    Im Mikaela Bleys Debütkrimi „Glücksmädchen“ handelt es sich um die achtjährige Lycke, die nach einer Trennung der Eltern in einem wöchentlichen Wechsel mal bei ihrer Mutter, mal bei ihrem Vater lebt. In der Schule ist das stille Mädchen auch nicht so richtig angekommen. Als Lycke an einem Freitagnachmittag verschwindet, scheint das zunächst fast keiner zu bemerken. Was ist mit dem Mädchen passiert? Ellen Tamms vom Fernsehsender TV4 soll über den Fall berichten. Dieser Fall geht ihr sehr nah, weil auch ihre Zwillingsschwester vor acht Jahren spurlos verschwunden ist. Ellen wird dabei von ihrer Vergangenheit und den eigenen Problemen arg eingeholt. Da die Polizei keine Fortschritte im Fall macht, versucht die Reporterin die Ermittlungen auf eigene Faust zu unternehmen. Der Roman von Mikaela Bley hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen. Das Buch beginnt mit dem etwas mysteriösen Prolog. Mit dem Anfang des ersten Kapitels ist der Leser sofort in den Geschehen mitten drin. Die Autorin verfügt über einen flüssigen, angenehm energischen Schreibstil. Die Handlung wird sehr authentisch und kurzweilig beschrieben und durch die viele Dialoge sehr lebendig gemacht. Die Spannung steigt stetig und der Leser hofft mit der Reporterin trotzt unterschwelliger dunkler Vorahnung, dass das Mädchen doch noch gefunden wird. Die Geschichte wird aus der Sicht von der Fernsehreporterin Ellen, Lyckes Mutter Helena, der Stiefmutter Chloé und dem Kindermädchen Mona dargestellt. Jedes Kapitel im Buch hat als Überschrift den jeweiligen Vornamen und die Uhrzeit, was mir besonders gut gefallen hat. So kann man sich gut orientieren, wenn man das ganze Buch nicht am Stück liest.   Mein Fazit: Eine dramatische Familiengeschichte, kein Thriller im herkömmlichen Sinne, etwas nüchtern aber trotzdem intensiv und spannend erzählt. Mich hatte das Buch auf jeden Fall gut unterhalten, manchmal sogar überrascht und schließlich nachdenklich gemacht. Ich würde diesen Roman sehr gerne weiter empfehlen.

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  • spannender und emotionaler Thriller über das Verschwinden eines kleinen Mädchens

    Glücksmädchen
    janaka

    janaka

    16. March 2017 um 20:21

    *Inhalt*Die Kriminalreporterin Ellen Tamm bekommt von ihrem neuen Chef Jimmy einen neuen Auftrag, sie soll sich um die Geschichte der 8jährigen Lycke kümmern. Dieses kleine Mädchen ist spurlos verschwunden. Kein leichter Fall für Ellen, da ihre Zwillingsschwester mit 8 Jahren tödlich verunglückt ist und sie sich die Schuld für diesen Unfall gibt. Ellen hat das Gefühl ihre Schwester noch einmal zu verlieren, wenn sie Lycke nicht rechtzeitig findet. Nach und nach erfährt sie, dass Lycke trotz ihres Namens, er bedeutet Glück, keine glückliche Kindheit hatte. Kann sie das kleine unglückliche Mädchen retten?*Meine Meinung*In "Glücksmädchen" erzählt Mikaela Bley über das Verschwinden eines kleinen Mädchens und über die Ängste und Sorgen der Eltern. Mit spannenden Worten erzeugt die Autorin eine düstere Stimmung und zeigt, dass vermeintlich trauernde Eltern nur berechnend sein können.Durch die Perspektivwechsel ist der Leser immer nahe am Geschehen, dabei bekommt man einen guten Einblick in das Leben der kleine Lycke und man erfährt wer sich um Lyckes Schicksal ehrliche Gedanken macht. Die Charaktere sind ziemlich facettenreich und lange nicht alle sind sympathisch. Erschreckend finde ich die Charakterzüge der Menschen in Lyckes unmittelbarer Umgebung, ihrer Mutter Helena, ihrem Vater Harald und der Stiefmutter Chloé. Die Autorin beschreibt die Not des kleinen Mädchens sehr anschaulich, so dass Wut in mir hochkommt.Ellen ist eine Frau, die polarisiert. Ich mag ihren Ehrgeiz, Lycke zu finden, aber in manchen Situationen wird er mir dann doch zu extrem. Sie steigert sich aufgrund ihrer Geschichte zu sehr hinein.Das Ende ist ziemlich erschreckend und macht mich sehr traurig.Auch bleiben ein paar Fragen offen, die ich gerne in einen weiteren Band lesen würde.*Fazit*Ein Thriller der zum Nachdenken anregt, mich hat er in den Bann gezogen. 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung die die Konsequenz daraus. :-)

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  • Sehr unausgereift

    Glücksmädchen
    AberRush

    AberRush

    13. March 2017 um 09:21

    „Glücksmädchen“ von Mikaela Bley ist schwedischer Thriller, von diesen ist man ja eine düstere Grundstimmung gewöhnt. Das versucht die Autorin mit Ihren Charakteren zu schaffen. Leider wird das Vorhaben gegen die Wand gefahren. Die Personen sind durch die Bank weg unsympathisch und man möchte keine Zeit mit nur einer dieser Figuren verbringen. Sie handeln egoistisch, sind fies zueinander und zeigen außer Wut und ein paar Tränen, keine anderen Gefühlsregungen. Der Plot ist nicht schlecht, aber bietet absolut nichts Neues. Ab der Mitte des Buches wusste ich bereits wer der Täter ist und aus welchem Motiv er handelte. So war die Auflösung einfach nur langweilig. Der Beginn des Buches ist echt nervig, da man mit den Personen durcheinander kommen kann. Nicht auf Grund der Namen, einfach nur deshalb, weil die Autorin es nicht schafft eindeutig zu vermitteln, wer was sagt. Man merkt auch, dass es über 100 Seiten braucht, bis endlich so etwas wie ein Schreibstil entwickelt wurde. Die chronologische Abfolge der Geschichte finde ich als Stilmittel wiederum gut gewählt. Ich hätte mir eine ausgereiftere Charakterentwicklung gewünscht, so wie wenigstens ein Charakter mit dem ich mich identifizieren kann. Dieses Buch bleibt mir nicht im Gedächtnis, da es in mir keine Gefühle ausgelöst hat. Ich hatte höhere Erwartungen und wurde leider enttäuscht

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  • Sehr gelungenes Debüt!!!

    Glücksmädchen
    Irgendwer

    Irgendwer

    13. March 2017 um 07:50

    Bereits das Buchcover hat mich so angesprochen, dass ich dieses Buch lesen wollte und nach dem Klappentext war dann klar, dass ich es unbedingt lesen musste. Der Buchtitel hat mich am Anfang sehr verwundert ergibt aber am Ende einen Sinn und ist sehr gut ausgewählt. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir ausgesprochen gut und ich finde auch den Aufbau des Buches mit den Chronologischen Kapiteln mit genauer Personen- und Zeitangabe vortrefflich geeignet für diese Art von Story. Dies erinnert mich an Dokumentationen welche oft ebenfalls so aufgemacht sind und zu dem Thema dieses Buches passen. Die einzelnen Charaktere werden mit Ihren Charakterzügen nicht direkt sondern eher im Rahmen Ihrer Handlungen beschrieben, was ich sehr gut gelungen finde. Alles in Allem hat mich dieses Buch sehr begeistert und ich werde bestimmt auch das nächste Buch der Autorin lesen!

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  • Lycka heißt Glück

    Glücksmädchen
    Thaliomee

    Thaliomee

    12. March 2017 um 18:09

    Hauptfigur des Buches ist die Reporterin Ellen, die sich vor allem mit Kriminalfällen beschäftigt. Seit vor vielen Jahren ihre 8jährige Zwillingsschwester gestorben ist, scheint Ellen besessen von verschwundenen und getöteten Kindern. Als Lycke verschwindet, beginnt Ellen sofort sich mit dem Fall zu beschäftigen. Auch Lycke ist 8 Jahre alt und es gibt keine Spur von ihr. Ellen findet sich im Spannungsfeld zwischen Journalismus und Hilfsbereitschaft wieder. Einerseits will sie helfen, das Mädchen zu finden und wendet sich an eine Organisation, die bei der Suche hilft. Andererseits soll sie im Fernsehen darüber berichten und den Fall möglichst spektakulär darstellen. Dass ihr Exfreund Jimmy ihr neuer Chef ist, macht die Sache dabei nicht einfacher. Er verhält sich merkwürdig, will Ellen aber beschützen, besonders als sie anonym im Internet bedroht wird. Währenddessen wird die Liste der potentiellen Täter länger, denn Lyckes Eltern lebten getrennt und jeder scheint ein eigenes Motiv zu haben. Die Geschichte ist durchaus interessant und spannend aufgebaut. Leider waren mir die Figuren selbst zu widersprüchlich, besonders mit Ellen bin ich lange Zeit nicht warm geworden. Aber auch unter den anderen Personen war niemand, mit dem ich besonders mitgefiebert habe. Außerdem blieben am Ende viele Fragen offen, die im Laufe des Buches aufgeworfen wurden. Alles in allem ein solides Buch, auf das „Psychothriller“ allerdings überhaupt nicht passt. Eher ein Krimi mit ein wenig Luft nach oben.

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  • Lycke ist weg

    Glücksmädchen
    TochterAlice

    TochterAlice

    11. March 2017 um 07:49

    Auf dem Weg zum Tennisunterricht ist sie verschwunden. Ein achtjähriges Mädchen, ein Scheidungskind aus einer Patchworkfamilie, das hin und her gereicht wird. Kein Kind, das auf der Sonnenseite des Lebens steht, wie sich mehr und mehr herausstellt, auch wenn es viele Bezugspersonen in ihrem Leben gibt, fast schon zu viele. Unter anderem auch eine Stiefmutter, die auch schon die "Konkurrenz", den kleinen Stammhalter, auf die Welt gebracht hat und ständig ihre Stellung behauptet. Hat sie damit zu tun?  Oder vielleicht der Tennistrainer? Oder einer der leiblichen Eltern? Wie gesagt, ist die Auswahl groß.Dazu kommt, dass Ellen, die für ihr Magazin berichten soll, auf eine ganz eigene Art, die sich erst nach und nach erschließt, in der Geschichte drinhängt.Das alles verspricht einen spannenden Thriller. Aber leider bleibt es über weite Phasen bei diesem Versprechen, die Geschichte kommt nicht so recht in die Gänge. Mein Fazit also: Eine traurige Geschichte über ein verschwundenes Mädchen, das leider immer mehr in den Hintergrund rückt und zeitweilig (fast) verschwindet. Wie auch einige der Erzählstränge, die vielversprechend aufgenommen werden, nicht nur um die kleine Lycke, sondern auch um Reporterin Ellen Tamm. Dabei ist diese Figur durchaus vielschichtig aufgebaut und hat - mit ein wenig Feinjustierung - durchaus das Zeug zu einer recht originellen Serienprotagonistin. Sollte es also einen Nachfolgeband geben, ich würde Ellen Tamm und damit der Autorin Mikaela Bley durchaus noch eine Chance geben. Im Moment kann sie jedoch noch nicht mithalten mit anderen Größen nordischer Kriminalliteratur.

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  • Toller, spannender Psychothriller aus Schweden

    Glücksmädchen
    Ann-Mary

    Ann-Mary

    10. March 2017 um 18:46

    Die 8-jährige Lycke lebt seit der Trennung ihrer Eltern abwechselnd bei ihrer Mutter Helen und ihrem Vater Harald. Während Helen immer noch ihrem Ex-Mann hinterhertrauert hat Harald bereits ein neues Leben begonnen. Er ist wieder verheiratet und Vater eines weiteren Kindes. Als Lycke eines Tages spurlos verschwindet bekommt die Kriminalreporterin Ellen den Auftrag daraus eine Story für ihren Fernsehsender zu machen. Ellen nimmt sich dieses Falles an, doch nicht um die Zuschauerquoten des TV-Senders zu steigern sondern weil sie selbst ihre Zwillingsschwester im Alter von 8 Jahren verloren hat. Diesen Verlust hat sie bis heute nicht verkraftet und während sie alle Hebel in Bewegung setzt um Lycke zu finden muss sie sich auf einmal selbst mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinandersetzen. Fazit: Cover: tolles und sehr auffälliges Cover, absolut passend für einen Psychothriller Schreibstil: fesselnder und gut zu lesender Schreibstil, mir hat er gut gefallen Inhalt: Die Autorin hat es mit ihrem lockeren Schreibstil geschafft mich ab der ersten Seite für dieses Buch zu begeistern. Gleich zum Einstieg hat sie mit ihrer ausführlichen Beschreibung der Umgebung und des anhaltenden schlechten Wetters eine düstere und drückende Atmosphäre geschaffen die sich wie ein roter Faden durch diese Geschichte zog. Während die Spannung zu Anfang noch relativ flach gehalten wurde steigerte sie sich jedoch von Kapitel zu Kapitel. Durch geschickt platzierte Informationen wird der Leser immer wieder auf falsche Fährten gelockt. Stück für Stück fügt sich dann ein Puzzleteil an das andere, sodass der Leser wirklich erst ganz zum Schluss die Auflösung erhält. Leider gibt es für mich trotz des schlüssigen Endes noch einige wenige offene Fragen auf die ich sehr gerne eine Antwort erhalten hätte… Aber trotz dieses kleinen Kritikpunktes ist das „Glücksmädchen“ in meinen Augen ein absolut gelungener Thriller für den ich gerne 4 von 5 Sternen vergebe

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  • Spannender Schwede

    Glücksmädchen
    MeisterYoda

    MeisterYoda

    10. March 2017 um 17:36

    Reporterin Ellen ist traumatisiert, nachdem ihre Zwillingsschwester mit acht Jahren gestoben ist. Nun ist sie Reporterin eines schwedischen TV-Senders und soll sich mit dem Fall der verschwundenen Lycke befassen.Sie erforscht auf eigene Faust, befragt Zeugen und die Familie und versucht alles, um den Fall aufzuklären. Dabei rutscht sie jedoch immer weiter in ihre eigene Vergangenheit, weil sie das Trauma um ihre Schwester noch längst nicht verarbeitet hat. Die Story wird von vier Frauen erzählt: Lyckes Mutter Helena sowie die zweite Frau von Lyckes Vater, Chloe. Dann noch das Kindermädchen Mona und natürlich Ellen. Das sollte die Geschichte spannend machen, aber war leider zu viel des Guten. Lyckes Mutter, die sich über ihr schweres Leben beklagt, Lyckes fast-Stiefmutter, die unerklärlicherweise eifersüchtig auf ein achtjähriges Mädchen ist und dann noch das Kindermädchen, die Lycke anscheinend als einzige wirklich geliebt hat. Lyckes Verschwinden und Ellens Ermittlungen geraten dabei zeitweise etwas in den Hintergrund, was sehr schade ist. Somit verliert das Ganze dann auch an Spannung, und die Bezeichnung „Psychothriller“ ist nicht ehr zutreffend. Dennoch hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen, mit den Erzählern konnte ich mich zwar nicht identifizieren, aber man konnte das Buch trotzdem lesen. Mikaela Bley versteht ihr Handwerk und ich hoffe, dass der Nachfolgeband spannender wird!

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  • Glücksmädchen

    Glücksmädchen
    tardy

    tardy

    10. March 2017 um 14:28

    Die Kriminalreporterin Ellen soll über die verschwundene 8jährige Lycke berichten. Sie sieht Parallelen zu ihrem eigenen Schicksal, denn vor vielen Jahren hat sie ihre, damals ebenfalls 8 Jahre alte, Zwillingsschwester verloren. Deshalb verbeisst sie sich regelrecht in den Fall und recherchiert über die Norm hinaus.Die Geschichte wird aus vier verschiedenen Perspektiven erzählt, die der vier weiblichen Protagonisten: Ellen, Helena, der Mutter von Lycke, Chloé, der "bösen" Stiefmutter und von Mona, der Nanny. Diese vier Ebenen sind geschickt ineinander verwoben und treiben die Spannung hoch. Man wird häppchenweise mit immer neuen Informationen versorgt, aber immer nur mit so viel, dass man dem Sog der Geschichte nicht entkommen kann. Obwohl ich schon recht früh ahnte, auf was das Ganze hinausläuft, hatte ich doch immer den Drang weiterzulesen. Man kann sich der klaren und teilweise emotionslosen Sprache nur schwer entziehen und spürt eine düstere Atmoshäre und ein stetig wachsendes unterschwelliges Unbehagen. Einige Nebenhandlungen waren verwirrend und für die Geschichte eigentlich nicht relevant, man hätte sie straffen oder ganz weglassen können, ohne die Handlung zu stören. Trotz kleiner Mängel habe ich das Buch sehr gerne gelesen, es war spannend und unterhaltsam und verstörend. Man konnte tief in die Seele einiger extrem gestörter Menschen blicken, vor allem die vier weiblichen Protagonisten zeigten sehr seltsame Verhaltensweisen.

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  • Tolles Debüt mit viel Spannung

    Glücksmädchen
    Caro2929

    Caro2929

    09. March 2017 um 12:15

    Klappentext:"Die achtjährige Lycke verschwindet an einem verregneten, kalten Tag spurlos. Mitten in Stockholm, niemand hat etwas gesehen. Kriminalreporterin Ellen Tamm soll darüber berichten. Der Auftrag reist alte Wunden auf. Elens Zwillingsschwester ist Jahre zuvor tödlich verunglückt, bis heute macht Ellen sich deshalb Vorwürfe. Jetzt sucht sie Tag und Nacht nach Lycke, bis zur völligen Erschöpfung. Kann sie das Mädchen retten und endlich Frieden finden?"Meine Meinung:Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, einfach und nicht kompliziert, so dass man direkt mitgerissen wird. Allerdings ist das Genre "Psychotriller" ggf. etwas unglücklich gewählt, da ich das Buch eher in das Genre "Krimi" einordnen würde oder es als "Psychodrama" nennen würde. Aber es herrscht schon eine gewisse Grund-Spannung in dem Buch, also mich hat es gut unterhalten und ich konnte es später auch nicht mehr an die Seite legen. Das Buch an sich ist zwar nicht unbedingt spektakulär, doch hat es mich mitgenommen auf eine schon fesselnde Reise. Vor allem hat mir die Protagonist gut gefallen, da wir es endlich mal nicht mit einer Art "Super-Cop" zu tun hatten. Erstens ist Ellen mal selbst keine Ermittlern im eigentlichen Sinne, was auch ein anderes Licht auf die Geschichte wirft. Mir hat das sehr gut gefallen. Darüber hinaus hat sie zwar wie die meisten"Super-Cops" Ecken und Kanten, aber sie ist eben gerade kein übertriebenes All-Around-Talent, was sie gerade sympathisch macht. Die Familie um das verschwundene Mädchen drum zu ist auch sehr interessant und wirft bei dem Leser einige Fragen auf und auch Stirnrunzeln. Insgesamt sind die Figuren gut gewählt und bleiben nicht zu blass, man erfährt gerade die richtige Menge an Einzelheiten über die einzelnen Charaktere!Ich möchte einfach nicht zu viel verraten. Deswegen muss ich mich mehr oder minder kurz halten. Festzuhalten bleibt auf jeden Fall, dass mich das Buch überzeugt hat. Es hat mich sowohl gefesselt, als auch mitgerissen. Die Geschichte ist vor allem in sich stimmig und der Leser bleibt nicht sehr unbefriedigt zurück. Allerdings ging mir das Ende dann doch ein wenig zu schnell bzw. die Auflösung, dass ich eben nur vier Sterne vergebe. Ich kann gar nicht genau benennen, was mir fehlte, aber das sog. "i-Tüpfelchen" fehlte irgendwie. Fazit:Gelungenes fesselndes Debüt!

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  • Spannender Thriller aus Schweden!!

    Glücksmädchen
    divergent

    divergent

    09. March 2017 um 11:34

    Titel: GlücksmädchenOriginaltitel: LyckeAutor: Mikaela BleySeitenanzahl: 312Genre: ThrillerVerlag: UllsteinEllen ist seit dem Tod ihrer Zwillingsschwester vom Tod besessen. Sie arbeitet bei einem schwedischen Fernsehsender als Kriminalreporterin und bearbeitet dort ziemlich schlimme Kriminalfälle. Ellen versucht durch ihre Arbeit den schmerzlichen Verlust der Schwester zu verarbeiten - doch ihr Verlust verfolgt sie noch immer. Als eines Tages, an einem kalten, verregneten Tag die junge Lycke verschwindet, muss Ellen über das Verschwinden der achtjährigen recherchieren. Recht schnell, wird Ellen durch diesen neuen Fall wieder an das Verschwinden ihrer Schwester erinnert und eine Achterbahnfahrt der Gefühle beginnt für sie. Denn Lycke ist wie vom Erdboden verschwunden....Thriller und Krimis aus Skandinavien sind immer was tolles zu lesen. Sie sind so anders als Romane dieser Genre aus z.B.:  Deutschland oder Amerika. Die Stimmung in solchen Romanen ist ganz anders. Das Wetter bestimmt die Geschichte zum Teil;  alles wirkt düster und mystisch! Auch hier, bei "Glücksmädchen" war dies der Fall.Ich lese ja eigentlich eher wenig Thriller, doch wenn diese in Skandinavien oben spielen, musste ich einfach diesen Roman lesen!Ich kam relativ gut in die Geschichte rein. Das Buch beginnt schon ziemlich düster  - doch es ist sehr spannend & das bleibt es bis zum Schluss! Was zum Teil auch an dem flüssigen und gut zu lesenden Schreibstil der Autorin liegt!Das Verschwinden von Lycke ist ziemlich dramatisch. Ihre Eltern sind geschieden und schieben sich die Schuld des Verschwindens gegenseitig zu!! Das ist oft einfach nur noch peinlich - denn das hilft dem kleinen Mädchen gar nichts! Als Leser fiebert man mit der Rerporterin Ellen richtig mit, ob die kleine Lycke noch lebt...!Ellen fand ich auch eine sehr interessante Figur. Ihr Job, bei TV4, einem schwedischen Fernsehsender wird auch sehr interessant beschrieben und man merkt, dass die Autorin dort selber mal gearbeitet hat, denn dadurch bekommt man einen interessanten Einblick in die ganze Arbeit beim Fernsehen!Ein packender Thriller mit einer ziemlich traurigen Geschichte - die perfekt für die kalten Tage ist!4 von 5 Sternchen!!Danke an Lovelybooks & den Ullstein Verlag für die Leserunde und das Buch!

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