Mikaela Bley Glücksmädchen

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Inhaltsangabe zu „Glücksmädchen“ von Mikaela Bley

Ellen Tamm ist besessen vom Tod, seit ihre Zwillingsschwester vor acht Jahren starb. Sogar während ihrer Arbeit verfolgt sie der Verlust: Sie ist Kriminalreporterin bei einem Stockholmer Fernsehsender und sucht sich mit Absicht die schlimmsten Fälle aus. Als könne sie damit den Tod überwinden und die Trauer aus ihrem eigenen Leben verdrängen. Dann verschwindet an einem kalten, verregneten Tag die achtjährige Lycke spurlos. Ellen soll über den Fall berichten. Aber mit einem Mal funktionieren ihre Abwehrmechanismen nicht mehr. Es ist, als hätte sie ihre Zwillingsschwester erneut verloren. Panisch sucht sie nach Lycke. Kann sie das Mädchen retten und endlich Frieden finden?

Dieses Buch ist ein berührendes Familiendrama. Es geht um das Scheidungskind Lycke, das auf einmal spurlos verschwindet...

— sydneysider47
sydneysider47

Etwas zuviel PSYCHO und zu wenig THRILLER.

— Sigismund
Sigismund

Für einen "Psychothriller" fehlte noch etwas, dennoch ein gutes, spannendes Buch.

— Mina1705
Mina1705

Aufregende Geschichte, mit toller Story :) Jedoch ohne Nervenkitzel und Thriller-mäßigen Elementen !

— foreverdreaming
foreverdreaming

Eine dramatische Familiengeschichte, kein Thriller im herkömmlichen Sinne, etwas nüchtern aber trotzdem intensiv und spannend erzählt.

— Laura126
Laura126

Schwache Story, absolut vorhersehbar, furchtbare Figuren und kein klarer Schreibstil. Finger weg.

— AberRush
AberRush

Spannender Krimi, der allerdings einige Fragen offen lässt.

— Thaliomee
Thaliomee

Eine traurige Geschichte über ein verschwundenes Mädchen, das leider immer mehr in den Hintergrund rückt und zeitweilig (fast) verschwindet.

— TochterAlice
TochterAlice

spannender und emotionaler Thriller über das Verschwinden eines kleinen Mädchens

— janaka
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spannend, fesselnd, absolut lesenswert!

— Ann-Mary
Ann-Mary

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    Glücksmädchen
    sydneysider47

    sydneysider47

    15. April 2017 um 00:26

    Die Handlung:  Ellen ist Kriminalreporterin und arbeitet beim Fernsehsender TV 4 in Stockholm (Schweden). Von ihr wird erwartet, dass sie sich bestens über den Fall eines achtjährigen verschwundenen Mädchens auskennt – und außerdem ihre guten Beziehungen zu einem Polizeimitarbeiter spielen lässt. Denn Lycke – so heißt dieses Mädchen – ist spurlos verschwunden, und der Sender will jede kleinste Spur, die zu Lycke führen könnte, sofort wissen und sofort senden.  Lycke ist ein Scheidungskind – hin- und hergerissen zwischen ihrer Mutter Helena und dem Vater Harald, der mit Chloe verheiratet ist. Chloe mag Lykke nicht, sie wacht über ihren Sohn Ludde – das gemeinsame Kind von ihr und Harald, auf das sie stolz ist.  Lange Zeit bleibt unklar, wo Lycke ist. Sie wurde von Chloe zum Tennistraining gefahren. Der Sportunterricht fiel aus – das wussten beide nicht. Lycke wurde vor der Tennishalle abgesetzt und war auf einmal verschwunden. Später wurde ihre Tasche gefunden.  Die Kriminalreporterin Ellen will unbedingt herausfinden, was mit Lycke passiert ist. Denn sie sieht Parallelen zu einem Ereignis in ihrer Kindheit. Parallelen zu ihrer Zwillingsschwester Elsa, die auf tragische Weise als Kind ums Leben kam.  Aber auf einmal wird die Situation auch für Ellen gefährlich. Immer wieder bekommt Drohungen, weil sie sich mit Lyckes Verschwinden befasst.    Meine Leseerfahrung:  Das Buch ist aus der auktorialen Erzählperspektive (kein Ich-Erzähler) in der Vergangenheit geschrieben und beschreibt die Ereignisse vorwiegend aus der Sicht von Ellen, Chloe und  Helena.  Der Roman lässt sich lange Zeit flüssig lesen. Die großen Kapitel sind in kleinere Abschnitte gegliedert, was ich beim Lesen sehr angenehm finde, denn hier kann man immer wieder Lesepausen einlegen.  Lange Zeit bleibt der Leser im Unklaren, was mit Lycke los ist. Man redet viel über Lycke. Und dem Leser offenbart sich im Laufe des Buches ein Familiendrama. Lycke ist hin- und hergeschubst zwischen der Mutter Helena und ihrem Vater Harald mit Familie. Dort ist sie alle zwei Wochen.  Chloe zeigt Lycke immer wieder, dass sie sie nicht mag. Sie nervt Harald immer wieder mit Anspielungen auf seine Vergangenheit mit Helena und Lycke, denn sie kann es nicht verstehen, dass Harald schon – bevor er Chloe traf – eine Beziehung hatte.  Harald ist eher gleichgültig. Er ist kein liebevoller Vater. Nicht nur für Lycke, sondern auch für Ludde. Aber Ludde hat Chloe – Lycke hat fast niemanden. Ihre Mutter Helen wirkt fast schon depressiv – und Mona, eine Angestellte, die sich um Lycke kümmern soll, ist fast wie eine Mutter für sie.  Mir war Ellen sehr sympathisch, und ich hatte während der ganzen Lektüre Mitleid mit Lycke. Chloe mochte ich nicht, Helen tat mir Leid, und lange Zeit wusste ich nicht, was ich von Harald halten sollte.  Als Thriller würde ich das Buch nicht bezeichnen – es ist eher ein Familiendrama. Ein Buch mit vielen traurigen Momenten. Ein Buch, das mich lange Zeit packen konnte.  Das Buch hat – aus meiner Sicht – zwei Höhepunkte. Nach dem ersten Höhepunkt war die meiste Spannung leider vorbei für mich – und ich empfand die Handlung auf einmal oft als lang gezogen. Die Ermittlungsarbeit, die Ellen leistet, wird immer wieder unterbrochen von diversen zwischenmenschlichen Episoden, die ich zu lange finde. Das hat mich beim Lesen wirklich gestört.  Der Schluss des Buches, der zweite Höhepunkt, ist nicht vorhersehbar – und das finde ich gut.    Mein Fazit:  Das Buch „Glücksmädchen“ ist ein Familiendrama, das mich über weite Strecken packen und gut unterhalten konnte. Leider nahm nach einem der beiden Höhepunkte die Spannung rapide ab und das Buch wurde mir oft zu ausschweifend. Deswegen ziehe ich einen Stern ab und vergebe vier Sterne.      

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  • Für mich kein Psychothriller

    Glücksmädchen
    Irmi_Bennet

    Irmi_Bennet

    12. April 2017 um 18:19

    Wieder einmal ein Krimi um ein verschwundenes Kind. Das Thema ist momentan etwas überfrachtet - habe gerade erst zwei neue Bücher um das Thema beendet. ( Good as Gone, Monteperdido ).Die Hauptfiguren in "Glücksmädchen" sind eine Mutter, die wohl selbst ein Trauma zu verarbeiten hat. das Schicksal ihres Kindes berührt sie so gut wie gar nicht. die eine Mutter, die das Schicksal ihrer Tochter kaum berührt, eine böse Stiefmutter, die einem alten Kindermärchen sein könnte und Ellen, eine Reporterin, die selbst Schmerzliches erlebt zu haben scheint ...Es dauert etwas, bis alle Charaktere soweit vorgestellt worden sind und man sich als Leser auf die Handlung einlassen kann.Leider hat mich diese selbst aber nicht sonderlich überrascht und ich war etwas enttäuscht, erwartete ich doch einen "Psychothriller" - von Thrill ist leider nicht viel zu spüren. 

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  • Guter Thiller!

    Glücksmädchen
    SuuperMichi

    SuuperMichi

    09. April 2017 um 14:19

    Die Kriminalreporterin Ellen Tamm ist wie vom Tod bessesen, seit ihre Zwillingsschwester mit acht Jahren verschwunden ist und Tod aufgefunden wurde. Ellen gibt sich selbst daran die Schuld und konnte dieses Ereignis nie richtig verarbeiten. Als die kleine Lycke in ihrer Ortschaft verschwindet reißt das bei Ellen alte Wunden auf. Dann Teil ihr Redakteur ausgerechnet Ellen diesen Fall zu. Sie versucht alles in ihrer Macht stehende das kleine Mädchen zu finden, auch wenn es Ellen immer mehr in den Wahnsinn treibt. Kann Ellen den Fall aufklären ohne sich selbst in den Wahnsinn zu treiben? Das Buch ist spannend geschrieben und lässt sich flüssig und angenehm lesen. Es hat mich an einigen Stellen sehr berührt. Ich würde es auf jeden fall weiterempfehlen!

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  • trauriges Mädchen

    Glücksmädchen
    Venice

    Venice

    08. April 2017 um 18:50

    Ellen Tamm, eine junge Reporterin ist geradezu besessen vom Tod seit ihre Zwillingsschwester im Alter von 8 Jahren verschwunden ist. Sie hat eine ganze Bibliothek mit Büchern über Mord und Tot. Jetzt wird sie gebeten eine Reportage über die verschwundene Lycke zu machen. Die 11 jährige verschwand vor einer Tennishalle. Natürlich zieht sie Parallelen zum Fall ihrer verschwundenen Schwester. Als Lycke wenig später tot aufgefunden wird, brechen alle Dämme. Ellen taucht immer tiefer in die Geschichte mit ein und ermittelt auf eigene Faust. Während die Polizei sich auf einen männlichen Pädophilen eingeschworen hat, verfolgt Ellen ihre eigene Spur. Die Eltern sind geschieden und Lycke ist ein sehr einsames Kind das zu ihren Lebzeiten kaum Freunde hatte. Ich weiß nicht wie ich das Buch einordnen soll. Für mich ist es eher ein Kriminalroman als ein Pscyhothriller. Richtige Spannung kommt erst in den letzten Seiten auf. Die Kapitel sind überschrieben mit der entsprechenden Person und der Uhrzeit. Die häufigen Sprünge haben mich etwas im Lesefluß gestört. Auch finde ich es eher unlogisch das eine Reporterin den Fall am Ende löst während die ermittelnden Kriminalbeamte eher am Rande vorkommen und eher farblos beschrieben sind. Der Titel Glücksmädchen erklärt sich mir nicht, eher wird ein sehr trauriges Bild von Lycke gezeichnet. Der Schreibstil gefällt mir ganz gut und ich würde der Autorin auch noch eine Chance geben.

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  • Spanennd, aber auch deprimierend

    Glücksmädchen
    Sigismund

    Sigismund

    07. April 2017 um 21:57

    Dieser im Februar erschienene Debüt-Psychothriller "Glücksmädchen" der Schwedin Mikaela Bley war für mich irgendwie zwiespältig: Anders als erwartet, steht nicht die Krimi-Handlung und somit die Suche nach der verschwundenen achtjährigen Lycke (lycka = Glück) bzw. ihrem Mörder im Vordergrund, sondern vor allem die Gefühlswelt der Hauptperson Ellen Tamm, Reporterin beim Fernsehen, die sich in diesen Fall verbeißt und den Mörder sucht. Das Buch ist spannend, ja durchaus, aber stellenweise auch langatmig - eben zuviel Psycho, dass es leicht nervt. Nervig ist für mich auch, dass man es im Buch nur mit "kranken" Menschen zu tun bekommt. Andere Psychothriller lösen deprimierende Stimmung zur Erholung des Lesers immer wieder kapitelweise durch Ironie/Humor auf, dieser Roman nicht. Irgendwie deprimierend. Aber wer's mag .....

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  • Glücksmädchen?

    Glücksmädchen
    misery3103

    misery3103

    07. April 2017 um 08:04

    Ellen Tamm arbeitet als Kriminalreporterin beim Fernsehsender TV4 in Stockholm. Als die achtjährige Lycke verschwindet, soll Ellen die Berichterstattung übernehmen. Dabei kommen Dinge aus ihrer Vergangenheit zutage, denn Ellens Zwillingsschwester starb als sie beide Kinder waren. Seitdem ist sie vom Tod besessen und steigert sich nun in den Fall der kleinen Lycke rein. Kann der Entführer gefasst werden?Ellen ist ein etwas schwieriger Charakter. Anfangs kann man sie nicht richtig einordnen und fragt sich, ob sie dem Fall gewachsen ist. Sie hat Ängste, lebt allein und nimmt sich den Fall zu sehr zu Herzen. Die Ermittlungen sind spannend, auch wenn ich mich immer fragte, ob Ellen als Journalistin nicht ein wenig zu sehr in den Fall involviert ist. Manchmal hab ich ganz vergessen, dass sie keine Polizistin ist. Von Anfang an traut man fast jedem in Lyckes Umfeld zu, etwas mit dem Verschwinden des Mädchens zu tun zu haben. Das bleibt auch bis zum Schluss so, obwohl ich bei der Auflösung nicht so sehr überrascht wurde. Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten und ich könnte mir sehr gut vorstellen, weitere Fälle mit Ellen zu lösen. In ihrem Privatleben gibt es ja noch einiges Potenzial für Folgeromane. Spannendes Erstlingswerk, solide Krimikost!

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2017

    LovelyBooks Spezial
    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2017 und endet am 31.12.2017. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.11.2016 bis 31.12.2017 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2017 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2017 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: https://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2017-1400569386/ glanzente war wieder so lieb, und hat eine Liste mit Neuauflagen angelegt, die auch nach und nach ergänzt wird. Ihr findet sie hier: https://www.lovelybooks.de/thema/Neuauflagen-f%C3%BCr-die-Challenge-Krimi-gegen-Thriller-2017-1404878384/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Team Krimi:1. Postbote (2. Mercado)3. dorli 4. Bambisusuu 5. funny1 6. ChattysBuecherblog 7. faanie 8. hasirasi2 9. Lesezeichen16 10. janaka 11. buecherwurm1310 12. mabuerele 13. ChrischiD 14. mistellor 15. sommerlese 16. Bellis-Perennis 17. Katjuschka 18. danielamariaursula 19. claudi-1963 20. Michicorn 21. Wildpony 22. Wedma 23. Leserin71 24. clary999 25. saku 26. Barbara62 27. DaniB83 28. Caroas 29. Shanna1512 30. Traubenbaer 31. TheRavenking 32. Sabine_Hartmann 33. Schalkefan 34. Athene10077635.Gelesene Bücher Januar: 21 Bücher Gelesene Bücher Februar: 69 BücherGelesene Bücher März: 68 BücherZwischenstand: 158 BücherTeam Thriller:1. BeaSurbeck 2. calimero8169 3. lenicool11 4. glanzente 5. wortgewand 6. zusteffi 7. BookfantasyXY 8. KruemelGizmo 9. Jisbon 10. Floh 11. marpije 12. melanie1984 13. Janosch79 14. Steffi1611 15. Argentumverde 16. Thrillerlady 17. MelE 18. Sarlis 19. Brixia 20. MeiLingArt 21. Luzi92 22. katrin297 23. Lisa0312 24. Insider2199 25. Landbiene 26. lesebiene27 27. MissRichardParker 28. Joolte 29. Inibini 30. svenskaflicka 31. ScheckTina 32. Schluesselblume 33. LunaLuo 34. Luischen2002 35. fredhel 36. kalestra 37. Katharina99 38. Meteorit39. Gelesene Bücher Januar: 29 Bücher Gelesene Bücher Februar: 41 BücherGelesene Bücher März: 35 BücherZwischenstand: 105 Bücher

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    • 485
  • Ein solides Debüt mit einer interessanten Grundthematik

    Glücksmädchen
    aly53

    aly53

    29. March 2017 um 01:32

    Was mich bei diesem Buch von Anfang an beschäftigt hat, war die Frage, was Glücksmädchen mit einem Psychothriller zutun hat. Zwei Komponente, die doch Gegensätzlichkeiten in sich bergen und doch irgendwie zusammenpassen müssen.Also begann ich mit dem lesen und schon bald wurde die Bedeutung dahinter klar. Auch wenn es vielleicht für den ein oder anderen etwas makaber klingen mag, so ist dieser Titel doch passend gewählt.Mikaela Bleys Debüt zeichnet sich vor allem durch Ruhe und unterschwellige Spannung aus. Was es mir mitunter leider auch etwas erschwert hat voranzukommen. Denn für mich war es doch zeitweise etwas langatmig. Mehr Tempo hätte dem ganzen doch ab und an gut getan.Doch die Geschichte um die es hier geht, hat mir keine Ruhe gelassen und ich wollte wissen, was mit dem kleinen Mädchen passiert ist und wer letztendlich für dessen Schicksal verantwortlich ist.Gerade am Anfang brauchte ich etwas um die verschiedenen Charaktere unter einen Hut zu bringen. Dabei schafft es die Autorin die jeweiligen Charaktere recht gut in Szene zu setzen, so das man ihnen ein Stück weit näherkommen kann.Am meisten jedoch erfährt man von Ellen. Ellen ist Kriminalreporterin , die selbst ein schmerzliches Erlebnis in sich trägt. Und die ganze Zeit über habe ich mich eigentlich gefragt, wie kaputt sie wirklich ist und ob sie der Aufgabe die vor ihr liegt überhaupt gewachsen ist.Zeitweise hatte ich auch das Gefühl Ellens Geschichte überlagere etwas die Grundthematik.Denn hierbei geht es nicht nur um Lycke, sondern auch um Ellen.Die Geschichte ansich entwickelte sich immer mehr weiter und man begann so seine Verdächtigen um sich zu scharren. Doch immer wieder musste man innehalten und die Positionen überdenken.Man begleitet Ellen auf ihrer Spurensuche und ermittelt zusammen mit ihr.An sich hat dieser Roman für mich keine großen Überraschungen bereitgehalten.Aber die Emotionen dahinter waren sehr gut gelungen. Es geht darum, was im eigentlichen Sinne mit dem Mädchen passiert ist, dabei war es irgendwann nicht mehr wichtig, was letztendlich mit ihr geschah.Es ist ihre verletzliche Seele, die sich mir präsentierte und die mich wirklich teilweise mitgenommen hat. Es ist das was zwischen den Zeilen steht, was mich wirklich beschäftigt hat und auch ans Herz ging.Schmerz und auch Qual, aber teilweise auch Wut bestimmen dieses Buch und ziehen den Leser unweigerlich immer mehr in den Bann.Der Autorin gelingt es zwar geschickt Wendungen einzuweben, die vielleicht in dem Moment überraschend sind. Für mich war es das jedoch nicht.Am Ende des Buches blieben für mich leider noch Fragen offen, was vor allem Ellen betrifft. Aber ich hoffe darauf wird im nächsten Band etwas näher eingegangen.Schlussendlich ein solides Debüt mit Potenzial nach oben, das vielleicht teilweise etwas langatmig ist, da man sich mit verschiedenen Situationen konfrontiert sieht , dennoch reißt es mit.Für mich ist es eher ein Roman als ein Psychothriller. Da zu letzterem noch einiges fehlt.Wer es gerne etwas ruhiger mag und vor allem den Charakteren auf den Zahn fühlen möchte,der ist hier goldrichtig.Was für mich leider erschwerend war, ist die Tatsache das ich mich den Charakteren emotional gesehen nicht wirklich nähern konnte. Was ich wirklich als schade erachte, da diese Geschichte in seinen Emotionen besonders in die Tiefe geht. Aber irgendwie waren sie für mich nicht richtig greifbar, obwohl ich mich teilweise doch recht gut in sie hineinversetzen konnte. Fazit:Mit "Glücksmädchen" schafft Mikaela Bley ein solides Debüt, das sich vor allem durch unterschwellige Spannung und einer interessanten Grundthematik bemerkbar macht.Trotz Kritikpunkte konnte es mich wirklich gut unterhalten und ich bin gespannt inwiefern sich im nächsten Band gerade Ellens Position weiterentwickeln wird.Eher ein Roman als ein Psychothriller, doch wer es gern etwas ruhiger mag, der ist hier goldrichtig.

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  • Leider nicht mein Fall!

    Glücksmädchen
    Havers

    Havers

    28. March 2017 um 13:34

    „Glücksmädchen“ ist der erste Kriminalroman der schwedischen Autorin Mikaela Bley und gleichzeitig Auftaktband einer Reihe, in deren Zentrum Ellen Tamm steht. Diese verdient ihren Lebensunterhalt als Kriminalreporterin bei einem Stockholmer Fernsehsender und wird bei ihrer Arbeit tagtäglich mit dem Schlimmsten konfrontiert, was sich Menschen einander antun können. Als ihr der Vermisstenfall der achtjährigen Lycke übertragen wird, sieht sie sich urplötzlich mit den Dämonen ihrer Vergangenheit konfrontiert. Denn als Achtjährige hat Ellen ihre Zwillingsschwester Elsa verloren, und seither ist kein Tag vergangen, an dem sie sich nicht mit Vorwürfen und Schuldzuweisungen quält. Sie lässt nicht locker und verbeißt sich richtiggehend in den Fall, auch als die Suchmannschaften längst aufgeben wollen. Fast scheint es, als ob ihr Lyckes Rettung die Erlösung bringen soll. Aber dann wird das Mädchen tot aufgefunden und es stellt sich die Frage, wer warum das Kind getötet hat.  Das Thema „Verschwundenes Kind“ scheint momentan Hochkonjunktur in den Kriminalromanen zu haben, die im Wesentlichen für die weibliche Leserschaft gedacht sind, wobei die Thematik einmal mehr, einmal weniger gut umgesetzt wird. Im Falle von Mikaela Bleys „Glücksmädchen“ neige ich leider zur letzteren Einschätzung, denn die Autorin hat in ihrem Erstling alle typischen Klischees bei der Charakterisierung ihrer Personen verbraten: eine Hauptfigur, die mit einem Kindheitstrauma kämpft, eine Mutter, die das Schicksal ihrer Tochter kaum berührt, eine Stiefmutter, die direkt aus einem Grimm‘schen Märchen stammen könnte – die Liste könnte man beliebig fortsetzen. Ähnliches gilt für die Informationsbeschaffung der Journalistin, die die polizeilichen Ermittlungen außen vor lässt und durch die nicht näher bezeichneten Kanäle einer Kollegin mit dem versorgt wird, was sie wissen möchte. Mir war das alles zu kalkuliert, zu gewollt, weshalb ich bei der Lektüre ständig auf Distanz zur Handlung und den Personen war.  Selbst wenn man Mikaela Bleys Erstling nachsichtig betrachtet, bleibt als Fazit nur zu bemerken, dass nicht jeder skandinavische Autor qua Herkunft spannende Kriminalromane schreiben kann. Und deshalb werde ich auch auf die nachfolgenden Bände der Reihe verzichten.

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  • Mini-Challenge 2017

    LovelyBooks Spezial
    querleserin_102

    querleserin_102

    Hier könnt ihr euch für die Jahreschallenge anmelden. Die Anmeldebeiträge bitte folgendermaßen gestalten:           Ich nehme mit 12 Büchern Teil. 1/12 beendet: Buchtitel, Autor 2/12 beendet: Buchtitel, Autor 3/12 beendet: Buchtitel, Autor 4/12 beendet: Buchtitel, Autor … Danke und viel Spaß! Teilnehmer: ChattysBuecherblog (12/200)xxlxsa (4/50)Hortensia13 (6/100)YaBiaLina (7/75)FrauSchafski (4/50)Yolande (6/70)misery3103 (15/200)annlu (23/250)Tina2803 (0/90)Ayda (8/100)Buchgespenst (15/200)Kuhni77 (10/100)samea (2/50)YvetteH (8/100)Meine_Magische_Buchwelt (8/70) LadySamira091062 (19/180)QueenSize (8/80)Kodabaer (7/30)Iris_Fox (5/24)Amy_de_la_Soleil (3/35)tigerbea (10/150)Lucinda4 (4/25)Bellis-Perennis (34/360)Leseratte2007 (12/100)hannelore259 (8/65)pamN (11/104)leucoryx (9/11)KruemelGizmo (9/95) Seelensplitter (15/150) Shanlira (2/30) Argentumverde (20/200) dreamily1 (4/30) Mali133 (8/50) aufgehuebschtes (19/40) MrsCorina (0/17) MelE (17/200) dia78 (26/180) BeaSurbeck (16/100) MissTalchen (2/43) DieBerta (9/50) walli007 (18/168) paschsolo (12/80) Ascardia (1/30)  Dominic32 (0/20)  book_lover_6 (1/40) kathi_liebt_buecher (3/90) kleine_welle (5/70) Mausimau (4/40) fantafee (2/25) loralee (1/40) steinchen80 (9/60) Sxndy_03 (10/50) janaka (13/144) haTikva (5/12)  MaLaPe (5/55) kalestra (3/30 )                

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    • 726
  • Liebe und Schuld

    Glücksmädchen
    Mina1705

    Mina1705

    24. March 2017 um 09:03

    Inhalt: Ellen Tamm ist besessen vom Tod, seit ihre Zwillingsschwester vor acht Jahren starb. Sogar während ihrer Arbeit verfolgt sie der Verlust: Sie ist Kriminalreporterin bei einem Stockholmer Fernsehsender und sucht sich mit Absicht die schlimmsten Fälle aus. Als könne sie damit den Tod überwinden und die Trauer aus ihrem eigenen Leben verdrängen. Dann verschwindet an einem kalten, verregneten Tag die achtjährige Lycke spurlos. Ellen soll über den Fall berichten. Aber mit einem Mal funktionieren ihre Abwehrmechanismen nicht mehr. Es ist, als hätte sie ihre Zwillingsschwester erneut verloren. Panisch sucht sie nach Lycke. Kann sie das Mädchen retten und endlich Frieden finden?Meine Meinung: Ellen ist ein Charakter, mit dem ich nicht sofort warm geworden bin. Sie ist für meinen Geschmack viel zu labil für den Job einer Kriminalreporterin, die sich andauernd mit dem Tod auseinander setzen muss. Unser Verhältnis hat sich im weiteren Verlauf leider nicht gebessert. Auch die anderen Charaktere haben es einem schwer gemacht, sie zu mögen. Als die kleine Lycke verschwindet, tauchen erstmal viele Fragen auf. Der Aufbau hat mir sehr gut gefallen. Es wurden viele verschiedene und falsche Fährten gelegt, so dass man aus dem Grübeln gar nicht mehr rauskam. Jeder machte sich verdächtig, jeder hätte ein Motiv haben können. Also Spannung war definitiv vorhanden und lies im weiteren Verlauf auch nicht nach, sondern steigerte sich. Lycke kann einem echt leid tun, dass was man über ihre Familienverhältnisse erfährt, ist traurig und sollte so einem kleinen Mädchen nicht zugemutet werden. Die einzige normale Person und auch Vertraute für Lycke, scheint ihre Nanny Mona zu sein. Das Ende konnte man auf den letzten Seiten schon erahnen, aber das hat mich nicht gestört. Mich hat es eher geärgert, dass noch einige Fragen offen geblieben sind, die ich gerne beantwortet hätte. Es wurden im Buch mehrmals Dinge angesprochen, die nachher einfach „vergessen“ wurden. So wurde für mich auch nicht alles schlüssig aufgelöst, das finde ich etwas ärgerlich. Fazit: Trotzdem hat mich das Buch im Großen und Ganzen gut unterhalten. Der Schreibstil lässt sich total gut lesen und die Spannung kommt auch nicht zu kurz. Die unbeantworteten Fragen am Ende haben mich etwas geärgert, trotzdem 4 Sterne für einen soliden Roman.

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  • Aufregende Geschichte mit toller Grundstory :)

    Glücksmädchen
    foreverdreaming

    foreverdreaming

    21. March 2017 um 19:49

    Eine Geschichte die geprägt ist von Vergangenheitsbewältigung und einer tragischen Familiengeschichte .... Diese Buch gefällt mir eigentlich recht gut. Eine solide aufregende Handlung und eine spannendes Ende, sind definitiv vorhanden :)) Jedoch muss ich sagen, dass dieses Buch wenig Ähnlichkeit mit einem Thriller hat. Wer also an dieses Buch mit "Thriler-Erwartungen" herangeht, so wie ich es leider getan habe, wird früher oder später enttäuscht werden...😕🤔 Für mich eher ein Krimi mit tragischem Hintergrundgeschehen, als ein nervenaufreibender Thriller ! Aber das ist ja immer Geschmacksache :D Wer aber auf diese Art von Geschichten steht, der ist hier definitiv richtig 👍🏼😃 Ein weiteres großes Problem, welches ist mit der Story hatte, war die "nervige " Hauptprotagonistin ...und die anderen Charaktere, die alle vieeeeel zu oberflächlich abgefertigt wurden ! Ich konnte also leider keine Verbindung zu den Protagonisten aufbauen, deswegen hat letztendlich auch meine Gesamtwahrnehmung darunter gelitten! Dennoch ist nicht alles schlecht :) Die Geschichte ist eigentlich sehr solide und auch spannend . Wer auf Krimis steht, der wird auch mit diesem Buch eine gute Wahl treffen! Leider hatte ich komplett falsche Erwartungen an die Geschichte, welche durch die "wahnsinnig" gute Inhaltsangabe hervorgerufen wurden... Deswegen kann ich diesem Buch nur drei „solide" Sterne geben 🙂 ⭐⭐⭐

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  • Leserunde zu "Glücksmädchen" von Mikaela Bley

    Glücksmädchen
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    "Ich bin klein, mein Herz ist rein. Doch wer soll darin wohnen? Ich bin ganz allein" Mit ihrem tiefgründigen, geheimnisvollen und spannenden Debüt "Glücksmädchen" hat die schwedische Autorin Mikaela Bley in kurzer Zeit die Bestsellerlisten ihrer Heimat erobert. Kein Wunder, denn eine gut durchdachte und dabei doch kaum zu durchschauende Handlung, eine sympathische aber komplizierte Protagonistin und das wunderbare Stockholm als Schauplatz machen aus "Glücksmädchen" ein Psychothriller der Extraklasse mit Suchtfaktor. Seid ihr Fans von skandinavischen Kriminalromanen mit Tiefgang? Dann dürft ihr euch diese Leserunde mit Spannungsgarantie nicht entgehen lassen! Zum Inhalt Ellen Tamm ist besessen vom Tod, seit ihre Zwillingsschwester vor acht Jahren starb. Sogar während ihrer Arbeit verfolgt sie der Verlust: Sie ist Kriminalreporterin bei einem Stockholmer Fernsehsender und sucht sich mit Absicht die schlimmsten Fälle aus. Als könne sie damit den Tod überwinden und die Trauer aus ihrem eigenen Leben verdrängen. Dann verschwindet an einem kalten, verregneten Tag die achtjährige Lycke spurlos. Ellen soll über den Fall berichten. Aber mit einem Mal funktionieren ihre Abwehrmechanismen nicht mehr. Es ist, als hätte sie ihre Zwillingsschwester erneut verloren. Panisch sucht sie nach Lycke. Kann sie das Mädchen retten und endlich Frieden finden? Seid ihr bereit für eine Leseprobe? Zur Autorin Mikaela Bley wurde 1979 geboren und lebt mit ihrem Mann und den beiden Kindern in Stockholm. Um ihren ersten Krimi zu schreiben, kündigte sie ihren Job beim schwedischen Fernsehsender SV4. Sie ist der Shootingstar der schwedischen Krimiszene, ihr Debüt Glücksmädchen wurde auf Anhieb ein großer Bestseller. Zusammen mit Ullstein verlosen wir 25 Exemplare von "Glücksmädchen"! Möchtet ihr zusammen mit Ellen auf die Suche der kleinen Lycke gehen? Möchtet ihr wissen, ob es ihr gelingt, die Vergangenheit hinter sich zu lassen? Wenn ihr neugierig geworden seid und Lust auf eine Leserunde zu diesem hochspannenden Psychothriller habt, euch darüber austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchtet, solltet ihr euch * über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 15.02. bewerben und auf folgende Frage antworten: Schweden und Krimis - eine unschlagbare Kombination!Seid ihr auch vom nordischen Krimivirus befallen? Warum machen schwedische Krimis süchtig? Sind sie "anders" als die andere? Ich freue mich jetzt schon auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück! * Bitte beachtet vor deiner Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

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    • 768
    aba

    aba

    21. March 2017 um 15:20
    Mina1705 schreibt So, mein Buch hat leider eine etwas längere Reise hinter sich. somit konnte ich jetzt erst starten. Habe es allerdings direkt in einem Rutsch durch gelesen und möchte natürlich trotzdem meine ...

    Du kannst dich auch mit den anderen austauschen, es sind nicht alle fertig mit dem Buch. Danke!

  • Geglücktes Debüt

    Glücksmädchen
    Laura126

    Laura126

    20. March 2017 um 12:02

    Im Mikaela Bleys Debütkrimi „Glücksmädchen“ handelt es sich um die achtjährige Lycke, die nach einer Trennung der Eltern in einem wöchentlichen Wechsel mal bei ihrer Mutter, mal bei ihrem Vater lebt. In der Schule ist das stille Mädchen auch nicht so richtig angekommen. Als Lycke an einem Freitagnachmittag verschwindet, scheint das zunächst fast keiner zu bemerken. Was ist mit dem Mädchen passiert? Ellen Tamms vom Fernsehsender TV4 soll über den Fall berichten. Dieser Fall geht ihr sehr nah, weil auch ihre Zwillingsschwester vor acht Jahren spurlos verschwunden ist. Ellen wird dabei von ihrer Vergangenheit und den eigenen Problemen arg eingeholt. Da die Polizei keine Fortschritte im Fall macht, versucht die Reporterin die Ermittlungen auf eigene Faust zu unternehmen. Der Roman von Mikaela Bley hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen. Das Buch beginnt mit dem etwas mysteriösen Prolog. Mit dem Anfang des ersten Kapitels ist der Leser sofort in den Geschehen mitten drin. Die Autorin verfügt über einen flüssigen, angenehm energischen Schreibstil. Die Handlung wird sehr authentisch und kurzweilig beschrieben und durch die viele Dialoge sehr lebendig gemacht. Die Spannung steigt stetig und der Leser hofft mit der Reporterin trotzt unterschwelliger dunkler Vorahnung, dass das Mädchen doch noch gefunden wird. Die Geschichte wird aus der Sicht von der Fernsehreporterin Ellen, Lyckes Mutter Helena, der Stiefmutter Chloé und dem Kindermädchen Mona dargestellt. Jedes Kapitel im Buch hat als Überschrift den jeweiligen Vornamen und die Uhrzeit, was mir besonders gut gefallen hat. So kann man sich gut orientieren, wenn man das ganze Buch nicht am Stück liest.   Mein Fazit: Eine dramatische Familiengeschichte, kein Thriller im herkömmlichen Sinne, etwas nüchtern aber trotzdem intensiv und spannend erzählt. Mich hatte das Buch auf jeden Fall gut unterhalten, manchmal sogar überrascht und schließlich nachdenklich gemacht. Ich würde diesen Roman sehr gerne weiter empfehlen.

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  • spannender und emotionaler Thriller über das Verschwinden eines kleinen Mädchens

    Glücksmädchen
    janaka

    janaka

    16. March 2017 um 20:21

    *Inhalt*Die Kriminalreporterin Ellen Tamm bekommt von ihrem neuen Chef Jimmy einen neuen Auftrag, sie soll sich um die Geschichte der 8jährigen Lycke kümmern. Dieses kleine Mädchen ist spurlos verschwunden. Kein leichter Fall für Ellen, da ihre Zwillingsschwester mit 8 Jahren tödlich verunglückt ist und sie sich die Schuld für diesen Unfall gibt. Ellen hat das Gefühl ihre Schwester noch einmal zu verlieren, wenn sie Lycke nicht rechtzeitig findet. Nach und nach erfährt sie, dass Lycke trotz ihres Namens, er bedeutet Glück, keine glückliche Kindheit hatte. Kann sie das kleine unglückliche Mädchen retten?*Meine Meinung*In "Glücksmädchen" erzählt Mikaela Bley über das Verschwinden eines kleinen Mädchens und über die Ängste und Sorgen der Eltern. Mit spannenden Worten erzeugt die Autorin eine düstere Stimmung und zeigt, dass vermeintlich trauernde Eltern nur berechnend sein können.Durch die Perspektivwechsel ist der Leser immer nahe am Geschehen, dabei bekommt man einen guten Einblick in das Leben der kleine Lycke und man erfährt wer sich um Lyckes Schicksal ehrliche Gedanken macht. Die Charaktere sind ziemlich facettenreich und lange nicht alle sind sympathisch. Erschreckend finde ich die Charakterzüge der Menschen in Lyckes unmittelbarer Umgebung, ihrer Mutter Helena, ihrem Vater Harald und der Stiefmutter Chloé. Die Autorin beschreibt die Not des kleinen Mädchens sehr anschaulich, so dass Wut in mir hochkommt.Ellen ist eine Frau, die polarisiert. Ich mag ihren Ehrgeiz, Lycke zu finden, aber in manchen Situationen wird er mir dann doch zu extrem. Sie steigert sich aufgrund ihrer Geschichte zu sehr hinein.Das Ende ist ziemlich erschreckend und macht mich sehr traurig.Auch bleiben ein paar Fragen offen, die ich gerne in einen weiteren Band lesen würde.*Fazit*Ein Thriller der zum Nachdenken anregt, mich hat er in den Bann gezogen. 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung die die Konsequenz daraus. :-)

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