Mikaela Sandberg Schweig still

(5)

Lovelybooks Bewertung

  • 5 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(3)
(2)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Schweig still“ von Mikaela Sandberg

Als die 14-jährige Nelli Larsson auf der Polizeiwache im schwedischen Ystad erscheint, ist sie verwirrt, leicht angetrunken und völlig am Ende. Sie meldet ihre Mutter Stina als vermisst, die sie kurz zuvor in einer großen Blutlache in der heimischen Küche gefunden hat. Kommissarin Hannah Lundqvist nimmt gemeinsam mit ihrem Kollegen Gunnar Nyberg sofort die Ermittlungen auf. Bald schon finden die beiden heraus, dass Stina Larsson sich verfolgt gefühlt hat, ja sogar vor einem Stalker nach Ystad geflohen war. Ist der Mann wieder da und hat Stina entführt? Die Polizisten fischen in einem Sumpf aus Lügen, nichts ist, wie es scheint. Und dann ist plötzlich auch Nelli verschwunden …

Spannende Handlung, ein schöner Twist, angenehme Schreibe: bitte mehr davon!

— Natalie_Winter

Schnelllebige, abwechslungsreiche Handlung und ein interessantes Ermittlerduo

— mareikealbracht

Ein guter und kurzweiliger Schweden-Krimi mit tollen Protagonisten und einer abwechslungsreichen Handlung.

— ErikHuyoff

Toller Schweden-Krimi mit impulsiven Hauptprotagonisten und brisanter Story.

— AdrienneAva

Stöbern in Krimi & Thriller

Sag kein Wort

Extrem krass und abgefahren. Stalking wie es schlimmer nicht geht. Etwas brutal und menschenunwürdig

Renken

Fiona

Eine super Polizistin mit keiner, oder zu vielen, Identitäten.

Neuneuneugierig

Geheimnis in Rot

"Familienzusammenführung an Weihnachten" ... und ein Mord...

classique

Bruderlüge

Die Wendungen waren unvorhersehbar &spannend, es war auch toll geschrieben, aber es wirkte leider alles sehr konstruiert & unwahrscheinlich.

Caillean79

Kreuzschnitt

Eine gut ausgedachte Geschichte mit einigen überraschenden Wendungen.

RubyKairo

Unter Fremden

Ein Buch, das zum Nachdenken anregt!

gedankenbuecherei

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Kein gewöhnlicher Schwedenkrimi

    Schweig still

    Natalie_Winter

    26. September 2017 um 11:16

    Schwedenkrimis gibt es jede Menge, und sie alle haben eines gemeinsam: sie sind düster, die Ermittler stehen ständig an der Schwelle zur totalen Depression ... soweit das Klischee. Mikaela Sandberg zeigt mit "Schweig still", dass es auch anders geht. Ihr gelingt das Kunststück, das finstere Thema emotional packend zu servieren, ohne dass man als Leser in die Hoffnungslosigkeit abdriftet. Mitfiebern, auch raten - ja. Die nächste Therapiestunde vereinbaren - nein.Der Plot ist gut durchdacht, alle Handlungsstränge werden geschickt miteinander verbunden, und selbst als Vielleser von Krimis braucht man eine ganze Weile, um mit den Ermittlern Schritt halten zu können. Gut gefallen haben mir der Twist kurz vor Schluss, der das Aufatmen noch einmal hinauszögert, und die wechselnden Perspektiven. Oft wirken wechselnde Perspektiven, vor allem solche aus der Sicht des Täters, wie ein verzweifeltes Heischen der Autoren um Aufmekrsamkeit: Je verdrehter der Killer, desto mehr Leser. Hier gelingt es der Autorin, durch die Sichtweise der jungen Protagonistin und nur wenigen Einschüben aus Sicht des Täters, dem Roman noch mehr Tiefe zu verleihen. Auch die Sprache war sehr angenehm: Unaufdringlich und ohne mich als Leserin von der Handlung abzulenken, z.B. durch gewollt daramtisch-schwülstige Bilder, und doch hat jede Person ihre eigene Sprache. Ich war während des Lesens mittendrin im Geschehen und freue mich auf den nächsten Band aus Mikaela Sandbergs Feder.

    Mehr
  • Spannender Schwedenkrimi

    Schweig still

    mareikealbracht

    16. November 2016 um 09:06

    Kann man Stalking, Ballett, Schwedenkrimi und eine rasante Entführungsgeschichte mischen? Man kann! Das beweist die Autorin Mikaela Sandberg in ihrem Krimidebüt "Schweig Still". Die Handlung spielt in Ystad, das man von den Henning Mankell Romanen kennt und auch das Cover erinnert daran, der Stil der Autorin ist jedoch völlig anders. Einerseits lebt der Krimi von dem Konflikt der beiden Ermittler Gunnar und Hannah, die sich einerseits anziehend finden, andererseits völlig verschienden sind.Zudem sind große Teile aus der Sicht des Teenagers Nelli erzählt, was dem Buch viel Abwechslung gibt. Die unterschiedliche Sprache finde ich sehr gut gelungen.Nellis Mutter, die erfolgreiche Ballettlehrerin und Tänzerin Stina Larsson ist verschwunden und es wird klar, dass sie bereits früher von einem Stalker verfolgt wurde. Oder hat ihre Tochter etwas damit zu tun, die ihre Mutter als vermisst meldet? Da die Wohnung voller Blut ist, muss die Polizei von einem Gewaltverbrechen ausgehen.Hannah und Gunnar verfolgen schon bald die erste Spur, doch treten rasch überraschende Wendungen ein, die der Handlung eine völlig andere Richtung geben. Der Erzählstil ist sehr bildhaft und anschaulich und man ist von der ersten Seite an mittendrin in der Geschichte, die einen bis zuletzt nicht mehr loslässt. Super gelungen!

    Mehr
  • Wenn einen die Vergangenheit einholt ...

    Schweig still

    ErikHuyoff

    09. October 2016 um 08:51

    In den letzten Tagen habe ich  den Schweden-Krimi „Schweig still“ von Mikaela Sandberg verschlungen. Der Roman ist das Krimidebüt der Autorin, das diese unter Pseudonym 2016 beim digitalen Imprint „Midnight by Ullstein“ veröffentlicht hat. Das e-Book wurde mir als Rezensionsexemplar von der Autorin zur Verfügung gestellt. Der Roman beschreibt die Geschichte der 14-jährigen Nelli Larsson, die eines Tages verwirrt, angetrunken und völlig aufgelöst auf der Ystader Polizeiwache erscheint und ihre Mutter, eine bekannte Ballettlehrerin, als vermisst meldet. Bei der Durchsuchung des Hauses findet die Polizei nicht nur eine riesige Blutlache, sondern auch Spuren, die den Fall mit früheren Vorkommnissen in Malmö verknüpfen. Als die mit der Sache beauftragte Kommissarin Hannah Lundqvist dann am Tatort auch noch das Handy ihres Partners Gunnar Nyberg findet und Nelli ebenfalls von der Bildfläche verschwindet, gerät der Fall immer mehr aus den Fugen. „Schweig still“ hat alles, was ein guter Krimi braucht. Die Handlung ist spannend, dynamisch und zieht immer weitere, eskalierende Kreise. Das Ermittlerduo Hannah Lundqvist und Gunnar Nyberg ist sympathisch, doch es fliegen ab un an auch die Fetzen zwischen den Beiden. Und zu guter Letzt ist auch Nelli, als Mittelpunkt der Geschichte glaubhaft und überzeugend dargestellt. Auch das Setting innerhalb einer schwedischen Kleinstadt und die verschiedenen gesellschaftlichen Elemente sind gut ausgeführt worden. Über die Rahmenhandlung der Ballettkarriere von Stine Larsson, sowie über Neid, Missgunst und schwierige Eltern-Kind-Beziehungen im Ballett-Gewerbe braucht man nichts zu sagen – hier spielt die Autorin vollends ihre Stärken aus, hat sie doch unter einem anderen Pseudonym bereits mehrere erfolgreiche Ballettromanreihen veröffentlicht. Die Erzählung wechselt kapitelweise von der Ich-Perspektive aus der Sicht Nellis hin zu personalen Erzählperspektiven aus der Sicht jeweils anderer Personen. So bekommt man nicht nur einen tieferen und konsequenten Einblick in die Motive und Handlungen von Nelli, sondern kann sich auch  mit den anderen Protagonisten identizifieren. Selten wird auch eine zweite Ich-Perspektive, die von Stine Larsson, Nellis Mutter, eingestreut. Das Cover ist gut gelungen – mir fehlt jedoch leicht der Bezug zur Geschichte. Das Lektorat hat ebenfalls gut gearbeitet, dem Korrektorat sind (allerdings nur sehr wenige) kleine Fehler durchgerutscht, die den Lesefluss aber nicht stören. Der Schreibstil der Autorin lässt sich flüssig lesen, gerade die Passagen aus Nellis Sicht sind sehr authentisch und erfrischend, da die Autorin die Sprache der 14-jährigen nicht glattbügelt. Zudem merkt man dem Buch eine grundsolide Recherche an. Die Länge des Romans ist angenehm, die Handlung dadurch kurzweilig und abwechslungsreich. Der Autorin gelingt es auch, durch gut eingesetzte Plottwists die Handlung nicht zu vorhersehbar werden zu lassen und die Leser immer wieder aufs Neue zu überraschen. Mein Fazit? „Schweig still“ ist ein grundsolider Schweden-Krimi, der vor allem mit Authentizität und tollen Charakteren punktet. Mit dem Ermittlerduo Lundqvist/Nyberg hat die Autorin den Grundstein gelegt für viele weitere, spannende Fälle der Ystader Polizei. Für Genreliebhaber bedenkenlos zu empfehlen.

    Mehr
  • Schweig still

    Schweig still

    AdrienneAva

    21. September 2016 um 11:02

    Das Buch:   Die 14-jährige Nelli Larsson erscheint völlig verwirrt und leicht angetrunken auf der Polizeiwache im schwedischen Ystad. Sie behauptet ihre Mutter Stina sei verschwunden, allein eine große Blutlache finde sich in der heimischen Küche. Kommissarin Hannah Lundqvist und ihr Kollege Gunnar Nyberg nehmen die Ermittlungen auf. Die Geschichte nimmt eine dramatische Wendung, als auch Nelli verschwindet...   Dieser tolle Schwedenkrimi lebt ganz stark von seinen impulsiven Hauptprotagonisten. Hannah und Gunnar sind wie Feuer und Eis. Sie können nicht mit, aber auch nicht ohne einander. Die vielen Streitereien beleben den Krimi und machen ihn zu einem Lesevergnügen.    Der Krimi selbst hat eine spektakuläre Hintergrundgeschichte. Auch wenn man manchmal glaubt auf der richtigen Fährte zu sein, kommt es anders als man denkt.    Das Buch ist in verschiedene Passagen unterteilt unter anderem auch die Sicht von Nelli. Diese hat mir besonders gut gefallen, da sie offen und schonungslos geschrieben wurde. Als würde man in den Kopf eines Teenagers schauen können.    Die Sprache war für mich ab und zu etwas zu derb, aber das ist reine Geschmackssache.    Ein wirklich gelungener Krimi, den ich gerne weiterempfehlen kann.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks