Mike A. Lancaster

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The Future We Left Behind

The Future We Left Behind

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Erschienen am 13.11.2012

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Rezension zu "HUMAN.4 BY Lancaster, Mike A.(Author)HardcoverMar-08-2011" von Mike A. Lancaster

Rezension zu "HUMAN.4 BY Lancaster, Mike A.(Author)HardcoverMar-08-2011" von Mike A. Lancaster
sabistebvor 7 Jahren

In einem England irgendwann in der Zukunft werden in einem Schrank unter einer Treppe Tonbänder gefunden, die die Geschichte des fünfzehnjährigen Kyle Straker erzählen.
Kyle Straker lebte irgendwann in unserer Zeit in Millgrove, einem kleinen Städtchen in der Nähe von Cambridge. In Millgrove gibt es eine jährliche Tradition: Die Talentshow. Hier kann, wer immer mag, vor den Bewohnern der Stadt sein Talent, oder besser sein nicht vorhandenes Talent, zeigen. Dieses Jahr will Kyles Freund Dennis eine Hypnoseshow zeigen und da sich keiner freiwillig meldet, opfern sich Kyle und seine Ex-Freundin Lilly, eine ehemalige Lehrerin und einer der anderen Teilnehmer als Freiwillige. Alles läuft soweit gut, bis die vier wieder Aufwachen und feststellen, dass alle Menschen, außer den vier Freiwilligen, in ihrer Bewegung erstarrt sind.

Eine interessante Idee. Vier Menschen sind übrig, die was immer passiert ist, nicht betrifft. Sie versuchen zu ermitteln, was in den Minuten passiert ist, in denen sie hypnotisiert waren und stoßen dabei auf unerwartete Schwierigkeiten, denn nicht nur die Menschen haben sich verändert. Die Telefone und das Fernsehen funktionieren nicht mehr, Computer zeigen kryptische Symbole, die Kommunikation ist lahmgelegt. Zwei Drittel treibt einen die Neugierde durch das Buch, was ist geschehen? Haben Außerirdische Bodysnatcher die Menschen übernommen? Kann man sie aufhalten? Wollen sie die letzten normalen Menschen assimilieren?
Die Auflösung jedoch enttäuscht. Wer per Anhalter durch die Galaxis kennt, wird Ansätze wiedererkennen, die diesmal jedoch nicht witzig sondern abstrus ernst gemeint sind und daher auch irgendwie nicht funktionieren, weil sie einfach zu abgedreht und versponnen sind. Zwar versucht der Autor sich durchaus in humoristischen Fußnoten, die dem Leser der Zukunft einige kulturelle Eigenheiten unserer Zeit (teils völlig falsch) erklären, und so die die gegenwärtige Kultur durch den Kakao ziehen, wie die Teletubbies als Götter, die nur von Kindern angebetet wurden, dennoch verlieren diese schon bald an Schwung.

Fazit: 2/3 des Buches sind eine sehr spannende Science Fiction Geschichte, die packt und einen nicht mehr los lässt. Hier 5 Sterne. Die Auflösung jedoch ist mir zu abstrus und dabei nicht einmal sonderlich innovativ, sondern nur bei Douglas Adams entlehnt. Hier 2 Sterne. In der Summe also 3,5 Sterne.

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Rezension zu "HUMAN.4 BY Lancaster, Mike A.(Author)HardcoverMar-08-2011" von Mike A. Lancaster

Rezension zu "HUMAN.4 BY Lancaster, Mike A.(Author)HardcoverMar-08-2011" von Mike A. Lancaster
Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren

In Human.4 (oder auch 0.4 in der englischen Taschenbuchausgabe) erzählt der Jugendliche Kyle Straker seine Geschichte - genauer genommen wurden seine Tonaufnahmen in Buchform gebracht: Im Rahmen des alljährlichen Talentwettbewerbs des Ortes werden Kyle und drei weitere Personen hypnotisiert. Als sie wieder aufwachen hat sich die Menschheit und die Technologie grundlegend verändert. Es ist, als würden Kyle und die anderen nicht mehr existieren. Nur was die Welt verändert hat, erschließt sich Kyle und Co. nicht sofort. Aliens? Oder ist es doch nur alles ein großes Schauspiel? Auf der Flucht vor den "neuen" Menschen entdecken Kyle und Co. schließlich die grausame Wahrheit...
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Das Buch ist nicht sehr lang (vielleicht fast etwas zu kurz?) und recht einfach geschrieben. Die Kapitel sind kurz, was es angenehm und schnell zu lesen macht. Insgesamt hat mich das Buch irgendwie an "Boy7" von Miriam Mous erinnert. Wer "Boy7" mochte, wird diese Geschichte wahrscheinlich auch mögen. Der Autor schreibt unverblümt und anschaulich.
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Was mir nicht so gut gefallen hat, war letztendlich die Umsetzung der Geschichte. Ich hatte andere Erwartungen an das Buch, dachte, es würde sehr viel mehr auf die "neuen" Menschen eingegangen werden und wie Kyle und die anderen versuchen in dieser neuen Welt zu leben. Stattdessen hat sich der Autor mehr auf den Veränderungsprozess und die Flucht konzentriert. Ich denke, es wäre durchaus noch Potenzial da gewesen von der Geschichte.
Auch fand ich die "Auflösung des Rätsels" etwas unkreativ. Nicht schlecht - aber der Autor hat sich sehr stark an der Funktion von Computersystemen orientiert, was zwar an sich eine interessante Idee ist, jedoch fand ich, dass der Autor es sich dadurch sehr einfach gemacht hat und auch hier noch sehr viel ausführlicher hätte werden können, was denn das konkret für die Menschheit bedeutet und wer hinter all dem Spuk steckt.
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Fazit: Ich hatte mehr erwartet und sehe noch viel mehr Potenzial in der Geschichte. So muss man sie halt selber weiter spinnen und selber über die Folgen nachdenken. Etwas schaden, aber das Buch bringt trotzdem Spaß für zwischendurch!
Auf Deutsch erscheint das Buch nebenbei auch bald!

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