Mike Brooks

 3.8 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Dark Run und Dark Sky.

Alle Bücher von Mike Brooks

Dark Run

Dark Run

 (5)
Erschienen am 02.05.2018
Dark Sky

Dark Sky

 (0)
Erschienen am 02.09.2019

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Rezension zu "Dark Run" von Mike Brooks

Cooler Humor, tolles Setting1
Lieblingsleseplatzvor 7 Monaten

Ich liebe Firefly!

Ihr auch? Diese Serie ist so genial! Joss Whedon halt …


Und so habe ich noch nicht mal den Klappentext von Dark Run zu Ende gelesen, als ich schon wusste: Das Buch muss ich haben!


Ichabod Drift hat charakterlich ein wenig Ähnlichkeit mit dem jungen Han Solo. (Also nach Solo – A Star Wars Story) Er ist Captain des Raumfrachters Keiko und bewegt sich mit seinen Aufträgen immer am Rande der Legalität.


„Hätte Ichabod Drift das Gewehr gehalten, dann hätte er etwas Bissiges gesagt. Etwas Denkwürdiges. Etwas, das jeder, der davon hört, weitererzählen muss, damit die Geschichte wächst und die Lauschenden über seinen Witz in einer brenzligen Lage staunen könnten.“

Die Crew der Keiko besteht außerdem aus einer Ansammlung weiterer Gestrandeter, von denen jeder seine eigene Geschichte und Spezialisierung mit bringt.

Der aktuelle Auftrag der Keiko führt uns allerdings nicht zu Galaxien, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat… sondern ausgerechnet auf die Erde! Doch der Auftrag entwickelt sich – wer hätt’s gedacht – ganz anders als geplant…


Das Setting ist toll – der Humor genial! Da hat Mike Brooks genau meinen Nerv getroffen. (schaut Euch mal das Autorenfoto im Buch an ;-) – das passt perfekt dazu) Was ein wenig schwächelt ist der Plot. Weniger Materialschlacht und mehr Handlung hätte dem Buch nicht schlecht gestanden. Daher vergebe ich „nur“ von 5 Lieblingslesesessel für Dark Run und wünsche mir mehr von Ichabod Drift (ich liebe diesen Namen!) & Co. zu lesen!


„Das heißt, dass wir diesen Scheiß beim nächsten mal  richtig  planen!“

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Rezension zu "Dark Run" von Mike Brooks

Konnte mich nicht ganz überzeugen
Sakle88vor 8 Monaten

Inhalt:
Eigentlich hat Ichabod Drift, Captain des Raumfrachters Keiko, kein Problem mit Aufträgen, die sich am Rande der Legalität bewegen – oder auch darüber hinausgehen. Mit seiner eingeschworenen Crew aus Schmugglern, Glücksrittern und Abenteurern hat er schon so manchen Coup gelandet. Dass sein neuer Auftraggeber ihn erpresst, schmeckt Ichabod allerdings gar nicht. Und dass er nicht das Geringste über die Ladung wissen darf, die er auf die Erde schmuggeln soll, riecht nach Ärger. Wie groß die Gefahr allerdings nicht nur für das Schiff, sondern für den ganzen blauen Planeten wird, ahnt allerdings noch niemand auf der Keiko. 

Meine Meinung:
Ich mag das Cover sehr gerne. Es vermittelt gleich ein tolles Gefühl für ein spannendes Weltraumabenteuer.
Der Schreibstil war für mich angenehm und leicht und konnte mich durch die Handlung führen.
Die Charaktere sind alles eher Einzelgänger und jeder hat die Kohle im Sinn. Egal ob Legal oder nicht Hauptsache die Bezahlung stimmt.
Sie haben alle komische Eigenheiten an sich und geraten ständig aneinander.
Die Welt bzw. Planeten auf denen die Menschen nun wohnen sind sehr gut und bildlich dargestellt. Auch hier unterscheidet man in Schichten. Den die Reichen leben in Bauten auf den Planeten und die Armen leben unter der Erde.
Das hat mir gut gefallen, auch die Erpressung von Ichabod und seine Zweifel an der Mission. 
Es gibt Kämpfe, Streitereien und viele Waffen.

Mein Fazit:
Alles in allem ein gutes Weltraumabenteuer mit viel Witz und komischen Leuten. Was mir nicht sehr gut gefallen hat sind die Wohnsituationen in den Schichten und das sich alles nur um die richtige Bezahlung dreht, ansonsten ein amüsantes Werk mitten im Weltraum daher gebe ich vier Sterne und eine Lesempfehlung :)

Vielen lieben Dank an den Droemer Knaur Verlag für die Bereitstellung eines Ebooks zum rezensieren <3

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Rezension zu "Dark Run" von Mike Brooks

leider nicht meins, wirkte auf mich etwas konstruiert und trocken :/
Booknaerrischvor 9 Monaten

Zitat:

"Mindestens ein Dutzend Waffen unterschiedlicher Kaliber, aber ungefähr derselben Tödlichkeit ruckten hoch und wurden geradewegs auf Drift gerichtet, was weder einen positiven Einfluss auf seine Gelassenheit noch auf seine Transpiration hatte." Seite 16


Meinung:

Ichabod Drift und seine Crew der Keiko, leben ein eher gefährliches Leben. Mit dem Gesetz nehmen sie es nicht wirklich sooooo genau, wenn es sich monetär rechnet, kann man da auch schon mal ein Auge zudrücken, oder?
Sie sind eigentlich ein eingespieltes Team, das sich vertraut - ok, soweit das bei Dieben, Schmugglern, usw. eben möglich ist. Doch plötzlich holen Drift die Schatten der Vergangenheit ein und er ist gezwungen, sie alle in Gefahr zu bringen, ohne ihnen sagen zu dürfen, warum. Na hoffentlich geht das gut!

Zu Titel, Cover und Klappentext muss ich wohl nicht viel sagen, oder? Ich als alter Weltraumabenteurer, war da natürlich sofort Feuer und Flamme!
Leider konnte mich das Ergebnis nicht ganz überzeugen, aber kommen wir erst zu den Dingen, die mir gut gefallen haben.

Potential? Check! Definitiv vorhanden. Das Setting ist so wie man es sich vorstellt. Eine Welt voller Einzelgänger, in der man nie weiß, wer einen in eine Fall lockt und vor allem zu welchem Preis. Wobei ich mich während des Lesens fragte, warum das eigentlich in Weltraumabenteuern fast immer so eine Mischung aus wildem Westen und Mad Max ist. Ist euch das auch schon aufgefallen? Nichtsdestotrotz ist das alles toll umgesetzt und bildhaft beschrieben. Eine kalte, gefährliche Welt, in der die meisten sich selbst am nächsten sind und Geld alles weitere regelt. Jeder lebt nach dem Motto "Legal? Egal!" Hauptsache die Kohle stimmt.
Auch gut, wenn auch wieder eher klassisch: die Auswahl der Crew. Keiner erzählt etwas aus seinem früheren Leben, jeder ist auf seine Art ein Mysterium und das soll auch so bleiben. Und natürlich sind die Charaktere komplett unterschiedlich, aber jeder wird auf seine Art gebraucht und respektiert.
Leider setzt aber da auch schon mein erstes negatives Empfinden ein. Die Crew der Keiko setzt sich aus Drift, Jenna, Micah, Apirana, Rourke, Jia und Kuai zusammen, was natürlich -alleine schon quantitativ gesehen- gegen eine tiefere Bindung des Lesers zu jedem Einzelnen spricht. Das würde wohl den Rahmen sprengen. Aber an dieser Stelle ist der Autor für mich dann in Summe doch etwas zu oberflächlich geblieben. Wirklich keiner der Charaktere konnte mir eine Sympathie entlocken, weil sie für mein Empfinden allesamt zu oberflächlich blieben. Dazu kommt, dass mich manche Details noch zusätzlich genervt haben, da sie für mich die Geschichte mehr gestört, als ihr geholfen haben.
Nehmen wir zum Beispiel Jenna. Sie ist die Slicerin der Gruppe. BITTE?? Warum muss man denn für "Hacken" ein anderes Wort erfinden?
Oder Apirana. Er ist ein Hüne von einem Māori, gefühlt 5x so groß und schwer wie seine Teamkollegen mit einem 10-fachen Umfang. Warum genau muss man das immer wieder erwähnen? Ich glaube spätestens nach dem 3. Mal, hat es jeder verstanden ;)
Was mich jedoch -sorry, dass ich das so formulieren muss- wirklich, wirklich genervt hat, sind die fremdsprachigen Einschübe. Māori, Mandarin, Spanisch, Holländisch... Ich habe mich manchmal gefragt, ob Mike Brooks mehrere Sprachkurse belegt hat und mir dies mitteilen möchte? Es tut mir wirklich leid, aber mit "Der Verkäufer war ein großer Pākehā" (Zitat Seite 104) kann ich nichts anfangen. Und -ich spreche jetzt nur für mich- ich habe eigentlich keine Lust unter dem Lesen Wörter zu googeln, die mir sagen wollen, dass der Verkäufer in der Sprache der Māori einer der ersten europäischen Siedler Neuseelands ist... Wenn das ein- oder zweimal vorkommt, in EINER Sprache gehalten, ok. Aber sorry, das war mir einfach zu viel.
Vor allem, weil auch dem Übersetzer stellenweise eher umgangssprachliche Formulierungen durchgegangen sind, von denen ich mir vorstellen könnte, dass nicht jeder sie versteht. "Dotzen" oder "Pesen" sind zum Beispiel Worte, die ich als eher unglücklich gewählt empfinde.

Ihr seht, leider war ich mit "Dark Run" nicht so glücklich, wie ich es gerne gewesen wäre. Über manches könnte ich vielleicht hinwegsehen, wenn der Rest für mich gepasst hätte. Leider kam für mich die benötigte und erwartete Stimmung nicht auf. Der Humor war nicht meiner, die Abläufe waren mir etwas zu vorhersehbar und zu trocken konstruiert. Es wollte einfach keine Spannung aufkommen und so liest sich das Ganze dann letzten Endes eher wie eine Aneinanderreihung von Ereignissen. Schade, das war leider nicht meins... Aber vielleicht gefällt es euch ja besser, lasst mich gerne an euren Gedanken teilhaben :)

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