Mike Carey Hölle auf Erden

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Inhaltsangabe zu „Hölle auf Erden“ von Mike Carey

DER VOM PECH VERFOLGTE MEISTER DER MAGIE MUSS EINE WELTWEITE DÄMONISCHE SEUCHE AUFHALTEN... ...ABER IST SEINE THERAPIE SCHLIMMER ALS DIE KRANKHEIT? John Constantine, unverbesserlicher Antiheld im Trenchcoat, jagt einen irren Dämonen, der eine Spur des Verbrechens von London bis Los Angeles hinterlassen hat. Um ein Mittel gegen diesen skrupellosen Feind zu finden, muss Constantine sich aber mit Ungeheuern verbünden, die mindestens genauso furchtbar sind... Eine Horrorgeschichte in des Wortes reinster Bedeutung, packend erzählt von Mike Carey (Hellblazer, Lucifer) und intensiv illustriert von Leonardo Manco (Hellblazer, Apache Skies).

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  • Rezension zu "Hölle auf Erden" von Mike Carey

    Hölle auf Erden
    MisterWoo

    MisterWoo

    25. February 2009 um 12:16

    Trenchcoat, schlechte Rasur, Zigarette: John Constantine ist eine Ikone des amerikanischen Horror-Comics. Dabei ist der ironische Einzelgänger eigentlich Engländer durch und durch. Kaum ein anderer kennt sich mit Schwarzer Magie besser aus als er. In seinem neuesten Hellblazer-Abenteuer Hölle auf Erden erkundet er altbekanntes Terrain zwischen dem Inferno und dem Diesseits. Autor Mike Carey und Zeichner Leonardo Manco erzählen die Geschichte einer eigentümlichen Seuche, die überall auf der Welt um sich greift. Die Krankheit lässt Menschen ins Koma fallen und ist offensichtlich dämonischer Natur. Wo die Ärzte vor einem unlösbaren Rätsel stehen, fängt die Arbeit von Constantine an. Die Nichte seines alten (und vielleicht einzigen) Freundes Chas ist ebenfalls betroffen. Die Angelegenheit ist also persönlich, und Constantines Motivation entsprechend hoch. Dennoch lässt er sich davon nichts anmerken. Die Nerven zu verlieren - das passt nicht zu einem Kerl wie John. Coolness ist Teil des Geschäfts. Nach einem kurzen Vorgeplänkel in London begibt sich der Straßenmagier schließlich auf die Suche nach dem Ursprung der Seuche. Die Reise führt ihn nach Los Angeles, in die Stadt der Engel. Chas begleitet ihn, macht den Chauffeur und sorgt für so manchen Fehltritt, wenn Johns Gebahren einmal allzu glatt abläuft. Constantine findet heraus, dass die Hölle expandieren und in L. A. Filialen aufmachen will. Der Dämon Beroul, der es sich in einer verfallenen Villa in den Hügel bequem gemacht hat, benötigt dafür Johns Hilfe. Denn die Hölle ist vielgestaltig, und mehr als ein Seelenknechter möchte in Kalifornien Fuß fassen. Beroul hätte das Revier gerne für sich alleine und die Konkurrenten aus dem Weg. Die Seuche benutzt er als Druckmittel, um John für sich arbeiten zu lassen. Beim Poker um die Hölle von Los Angeles sitzt jedoch noch ein anderer Spieler am Tisch. John bringt den aztekischen Totengott Mictlantecuhtli mit in die Runde. Und der hat nicht vor, Berouls infernalischen Vormarschplänen tatenlos zusehen. Obwohl es Spaß macht, Constantine dabei zu begleiten, wie er wieder einmal eine Partei gegen die andere ausspielt, bleibt Hölle auf Erden leider nur ein durchschnittliches Horror-Szenario. Irgendwie hat man stets das Gefühl, dass Constantine alles im Griff hat. Dabei gehört er eigentlich auf das zitternde Drahtseil, das die Hölle und die Welt der Menschen überspannt. Frühere Geschichten über den britischen Straßenmagier ließen ihn mehr wanken, das Szenario erschien insgesamt bedrohlicher. Kurz vor dem Abgrund, wo Dämonen sich die Lippen nach seiner Seele lecken, dort sollte Constantines Stammplatz eigentlich sein. In Hölle auf Erden ist er schnippisch, cool und lässig wie immer, aber so richtig nah am Abgrund steht er nicht.

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