Mike Carey , Peter Gross The Unwritten - Oder das wirkliche Leben

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Inhaltsangabe zu „The Unwritten - Oder das wirkliche Leben“ von Mike Carey

ZWISCHEN DEN ZEILEN
Tommy Taylor ist die Hauptfigur einer Reihe von Fantasyromanen, die ein kulturelles Phänomen wurden. Fans versammeln sich im Internet und auf Messen, um die Zaubergeschichten zu feiern, und jeder hofft, dass der Autor Wilson Taylor, der verschwunden ist, eines Tages wiederkommt und ein letztes Abenteuer schreibt.
Doch die Geschichte hat einen offenen Handlungsfaden: und zwar den echten Tom Taylor, der Sohn, den Wilson sitzen ließ. Da er als Vorlage für den jungen Zauberer diente, wird Tom weltweit als Fleisch gewordene Sagengestalt verehrt.

Als Toms Leben anfängt, unheimliche und tödliche Parallelen zu Tommys Abenteuern zu entwickeln, wird er in eine literarische Unterwelt hineingezogen, wo die Fähigkeit, Geschichten zu erzählen, sich als ebenso machtvoll erweist wie ein Zauberspruch.

Die gefeierten Geschichtenerzähler von Lucifer, Mike Carey und Peter Gross, haben sich zusammengetan, um The Unwritten zu schreiben, eine kühne neue Serie über WORTE, WELTEN UND die dünne Linie, die sie trennt.

Keine neue Vertigo-Serie der letzten Jahre wurde so enthusiastisch gefeiert wie THE UNWRITTEN. Und das ist angesichts von Massenphänomenen wie Harry Potter oder Twilight auch kein Wunder. Denn Mike Carey und Peter Gross nehmen ein solches Phänomen unter die Lupe, mit Verstand und Witz, mit Charme und manchmal auch blankem Entsetzen.

"Eine von diesen Ideen, die man selbst gern gehabt hätte, und wunderbar realisiert noch dazu. Für alle, die der Ansicht sind, dass Fantasy nicht nur dafür da ist, um aus der Realität zu flüchten." -- Brian K. Vaughan (V - The Last Man)

"Faszinierend. einer der intelligentesten und interessantesten Comics des Jahres." -- Wired

"Unbeschreiblich amüsant und atemberaubend süchtig machend." -- USA Today

"Einer der besten VERTIGO-Titel seit SANDMAN." -- The Onion

"Brillant!" -- Publishers Weekly

Genialer Auftakt, zeichnerisch und storymässig außergewöhnlich. Ein Muss für Buch- und Geschichtenliebhaber.

— thursdaynext

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  • Rezension zu "The Unwritten (Oder das wirkliche Leben)" von Mikey Carey

    The Unwritten - Oder das wirkliche Leben

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. August 2011 um 18:18

    Wilson Taylor, Autor der weltberühmten dreizehnteiligen Reihe rund um den Zauberer Tommy Taylor, ist verschwunden. Sein Sohn Tom wird von den Fans für den Protagonisten seines Vaters gehalten und genießt große Popularität - bis auf einer Pressekonferenz eine rätselhafte Frau namens Lizzie Hexam auftaucht und behauptet, Wilson Taylor sei nicht sein leiblicher Vater und hätte ihn nur zu Marketingzwecken benutzt. Kurz darauf wird Tom von jemandem entführt, der sich selbst als Graf Ambrosio, den Bösewicht der Tommy Taylor-Romane, ausgibt und versucht, ihn mit einer Nagelbombe zu töten. Tom gerät in eine tiefe Krise und beschließt , seiner Vergangenheit auf den Grund zu gehen. Er reist in das frühere Haus seines Vaters und trifft dort nicht nur auf zahlreiche Hinweise, die seine Identität noch mehr erschüttern, sondern auch auf den brutal mordenden Mr. Pullman, der seine Taten gezielt Tom in die Schuhe schiebt. Neben dem vordergründigen Handlungsfaden strotzt „The Unwritten” nur so vor Intertextualität. Tommy Taylor ist eine ziemlich genaue Kopie Harry Potters und Lizzie Hexam ist ursprünglich eine Figur aus Dickens „Unser gemeinsamer Freund”, außerdem wird eine Passage aus Mary Shelleys Frankenstein zitiert. Am Spannendsten aber ist der Bogen, der schließlich zu einer fiktiven Vergangenheit Mark Twains, Rudyard Kiplings und Oscar Wildes gezogen wird - denn auch hier trifft der Leser auf Mr. Pullman... Zeichnerisch interessant sind auf den ersten Blick nur die Cover der US-Issues von Yuko Shimizu, die in der deutschen Ausgabe die einzelnen Kapitel einläuten, und einige ihrer Skizzen. Zum Ende hin finden sich aber doch noch ein paar beeindruckende Perspektiven und schön umgesetzte panelübergreifende Szenen. Sobald die Erzählung ins 19. Jahrhundert springt, gewinnt sie durch einen deutlichen höheren Anteil an Schraffuren Atmosphäre. „The Unwritten” ist extrem spannend und hat durch seine literarischen Anspielungen und die nicht chronologische Struktur auch intellektuell Potential - was daraus letztendlich gemacht wird, bleibt abzuwarten. „Sandman”-Leser sollten auf jeden Fall mal reinschauen.

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