Mike Caveney Magic. 1400s-1950s

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Inhaltsangabe zu „Magic. 1400s-1950s“ von Mike Caveney

Illusionen, Zauberei und Wunder.
Die größten Magier der Welt vom Mittelalter bis in die 1950er.
Seit Jahrtausenden sind die Menschen von der Magie fasziniert, und seit jeher lehrt die Zauberei sie das Fürchten und Lachen, das Zittern und Staunen. Die einst als Häretiker und Hexenmeister verfolgten Zauberer verkörperten schon immer die Verbindung zu einer Parallelwelt, in der praktisch nichts unmöglich war – ob sie nun Geister beschworen, Gedanken lasen oder mit Taschenspielertricks die Gesetze der Natur auf den Kopf stellten. Als Science-Fiction, Virtuelle Realität, Computerspiele und das Internet noch in ferner Zukunft lagen, gab es keine mächtigere Fantasiewelt als die der Zauberkunst. Könige rauften sich die Haare, Baronessen fielen in Ohnmacht und das gemeine Saalpublikum fand sich reduziert auf „Ah!“ und „Oh!“, wenn die wahren Väter der special effects ihre Künste präsentierten.

Anhand von mehr als 1000 seltenen Plakaten, Fotografien, Werbezetteln, Stichen sowie Gemälden von Hieronymus Bosch, Caravaggio und anderen Künstlern zeichnet Magic die Geschichte der Zauberkunst von 1400 bis in die 1950er Jahre nach. Spektakuläre Abbildungen und fachkundige Essays beleuchten die Entwicklung des Zauberhandwerks von den Straßenkünstlern des Mittelalters bis hin zu jenen Großmeistern der theatralischen Inszenierung, die dem frühen Film zu seinen ersten Spezialeffekten verhalfen, vom goldenen Zeitalter der Zauberkunst im 19. Jahrhundert bis zu den Vaudeville-Künstlern des 20. Jahrhunderts und wegweisenden Draufgängern vom Schlage eines Houdini. Sie werden lachen, Sie werden weinen, Sie werden ein weißes Kaninchen aus dem Hut ziehen!

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  • Die Faszination der Magie in Bildern!

    Magic. 1400s-1950s

    Carol-Grayson

    02. June 2013 um 00:49

    Soviel geballte Zauberkraft lässt selbst Harry Potter vor Neid erblassen! Dabei hat allein die Entstehung dieses dreisprachigen Buches schon etwas Magisches an sich: drei renommierte Zauberkünstler als Autoren und eine passionierte Herausgeberin des TASCHEN Verlages haben sich des Werdeganges der Zauberkunst in Form von nostalgischen Plakaten, Lithografien, Fotografien und Zeitungsanzeigen angenommen. Herausgekommen ist ein einzigartiges Werk über die Faszination der Magie. Sei es in Form von raffinierten Taschenspielertricks, optischen Täuschungen, unfassbaren Geheimnissen des Mesmerismus und der Hypnose oder unmöglich scheinenden Entfesselungskünsten. Einige der frühen Gaukler fielen noch tatsächlich der Inquisition zum Opfer.  Wieder andere wurden Jahrzehnte später zu Stars, wie der legendäre Houdini, dem ein ausführliches Kapitel gewidmet ist. Interessant ist die Tatsache, dass auf vielen der Bilder Teufel, Dämonen oder Totenköpfe die Ankündigung des Künstlers begleiten. Ein Hinweis auf die schwarze Magie. Hat dieser Mensch etwa seine Seele dem Teufel verschrieben, um dessen Geheimnisse zu erfahren? Das konnte der Zuschauer bestimmt nicht feststellen, sollte damit doch eher auf die Gefährlichkeit der Vorführungen hingewiesen werden und auf die enge Verbindung zum Okkultismus, die Anfang des 19.Jahrhunderts einen wahren Boom durch Séancen und Wahrsagerei erlebte. Letztere sind uns bis heute in der Esoterik erhalten geblieben, und die Special Effect Experten Hollywoods von heute bilden die Nachfolger der damaligen Illusionisten. All das wird durch die faszinierenden Bilder in diesem Buch dokumentiert und durch dreisprachige Hintergrundberichte zum Künstler und zur jeweiligen Zeitgeschichte ergänzt. Sogar das wohlbekannte Konkurrenzdenken fehlt da nicht. Mir fielen sogar Parallelen einer darin erklärten Illusion zu  der späteren Verfilmung von "Die Fliege" auf.  Andere Zaubertricks sind längst in Vergessenheit geraten oder einfach nicht mehr spektakulär genug für die heutige Zeit.  Das Buch selbst kommt in einer schweren Hardcoverversion in einem Schuber zum Leser und beeindruckt allein schon durch das monumentale Cover auf dem Schutzumschlag. Kleiner Tipp von mir persönlich: Aufgrund der vielen schwarzen Seiten sollte man beim Blättern dünne Seidenhandschuhe tragen, um keine Fingerabdrücke zu hinterlassen! "Magic Book" ist auf jeden Fall nicht nur ein Buch für Liebhaber der magischen Künste, sondern ein wahres Meisterwerk voller Erinnerungen an großartige Vorstellungen, deren Applaus längst verklungen ist.

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