Mike Engel E.D.E.N.

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Inhaltsangabe zu „E.D.E.N.“ von Mike Engel

Mystik. Spannung. Liebe. Gibt es Gott oder ist er eine Erfindung des Gehirns? Das ist hier die Frage. Der lebensmüde Bauingenieur Stoller begegnet kurz vor seinem geplanten Selbstmord der Liebe auf den ersten Blick und hat wenig später ein mystisches Erlebnis, das sein Leben auf den Kopf stellt. Stoller muss herausfinden, was er erlebt hat: Ist er im Gefühlsrausch verrückt geworden oder tatsächlich auserwählt? Wahn oder Wahrheit? „Vom Himmel sah er blendend weißes Licht, rein und überirdisch. Aus diesem Himmelslicht lösten sich sphärische Gebilde, weiß umhüllte Engelswesen formten sich und flossen im geistigen Strom heran. Fürchte dich nicht.“ Ein Atheist sucht Gewissheit, eine Pianistin Liebe, ein Neurologe den Gottes-Algorithmus. Und der Teufel?

Super spannendes Thema, es geht um den Zusammenhang von Religion und Wissenschaft!

— chulabohne

Leider musste ich dieses Buch abbrechen,da es für mich nur noch eine Qual war,eine Seite umzublättern. Interessante Hintergrundidee dennoch.

— Ecochi

Liebe und Gott - beides dabei

— leniks

Gotteserfahrung religiös und wissenschaftlich betrachtet – eine gelungene Mischung

— Lovely90

Hat mich leider nicht überzeugt.

— CanYouSeeMe

Ich mag das Buch! Ich hatte zwischenzeitlich etwas Angst, dass es kein sinnvolles Ende gibt, aber weit gefehlt, das Ende war brilliant!

— Martina-Apus

Unterhaltsam, informativ und philosophisch!

— Magena

Ein ungewöhnlicher Roman, der durchaus zum Denken anregt und Diskussionen über Wissenschaft und Glaube grade zu herauf beschwört.

— HikoWb

Tolles Buch für Sinnsuchende. Es lässt einen die eigene Einstellung zum Thema Glauben doch sehr hinterfragen.

— Jazebel

Amüsanter Lesegenuss für geistreiche Stunden.

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  • E.D.E.N

    E.D.E.N.

    leniks

    14. June 2016 um 21:22

    Aufmerksam bin ich durch das Cover auf dieses Buch geworden. Und dem Titel, nicht nur einfach „EDEN“ sondern „E.D.E.N“ das Buch umfasst fünf Teile auf 464 Seiten und 99 Kapiteln. Wir lernen zunächst  die Herren Max Stoller sowie Anna und Dr. Daniel Meckel kennen. Im Wechsel erzählen sie aus ihrem Leben und was sie beschäftigt. Stoller möchte sich an seinem 40. Geburtstag das Leben nehmen, trifft aber am Müllcontainer auf Anna. Und bringt sich daraufhin nicht um. Er hat sich verliebt.Er ist Bauingenieur. Kurz nach dem Treffen mit Anna hat er ein mystisches Erlebnis, er hat Gott getroffen, und ist mit dem Auftrag zurück geblieben, die Welt in drei Tagen zu retten. Dann ist da noch Daniel erforscht Hirnströme . Das Institut wo er arbeitet bekommt Fördermittel von der Firma 21e und auch mit dem Geheimdienst mauschelt er. Um besser forschen zu können sind er und Anna gerade erst von Bonn nach Berlin umgezogen. Anna hat eigentlich nicht viel nur ihr Klavierspiel und auch sie hat sich in Stoller verliebt. Der Autor versteht es den Leser in seinen Bann zu ziehen, auch wenn die einzelnen Abschnitt unterschiedlich schnell lesbar sind. Manche Stellen musste ich auch noch mal lesen. In dem Buch habe ich zunächst eine reine Liebsgeschichte vermutet, was sich dann schnell erledigt hat.   Ich gebe dem Buch drei gute Sterne.

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  • Leserunde zu "E.D.E.N." von Mike Engel

    E.D.E.N.

    literaturschock

    Der Autor wird an dieser Leserunde teilnehmen! Verlost werden Taschenbücher und auf Wunsch auch das E-Book. Mystik. Spannung. Liebe. Gibt es Gott oder ist er eine Erfindung des Gehirns? Das ist hier die Frage. Der lebensmüde Bauingenieur Stoller begegnet kurz vor seinem geplanten Selbstmord der Liebe auf den ersten Blick und hat wenig später ein mystisches Erlebnis, das sein Leben auf den Kopf stellt. Stoller muss herausfinden, was er erlebt hat: Ist er im Gefühlsrausch verrückt geworden oder tatsächlich auserwählt? Wahn oder Wahrheit? „Vom Himmel sah er blendend weißes Licht, rein und überirdisch. Aus diesem Himmelslicht lösten sich sphärische Gebilde, weiß umhüllte Engelswesen formten sich und flossen im geistigen Strom heran. Fürchte dich nicht.“ Ein Atheist sucht Gewissheit, eine Pianistin Liebe, ein Neurologe den Gottes-Algorithmus. Und der Teufel? Zum Autor: Mike Engel lebt in Berlin, hat Soziologie studiert und mehr als 300 Drehbücher für 20 TV-Reihen geschrieben. Im Emons-Verlag erschien 2015 sein Kriminalroman "Alt mit Schuss" (zusammen mit Michael Naseband). Zusammen mit dem Autor verlosen wir 15 Exemplare von "E.D.E.N." unter allen, die sich auf ein ganz besonderes Abenteuer einlassen wollen. Wenn ihr an der Leserunde teilnehmen möchtet, müsst ihr euch dafür über den "Jetzt bewerben"-Button bewerben*, indem ihr bis zum 14.02. auf diese Frage antwortet: Wenn es einen Gott gäbe, wie würde er eurer Vorstellung nach aussehen? Ich bin gespannt auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück! * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde - am besten innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches - sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir nur Gewinne nur innerhalb Europas und nur einmal pro Haushalt verschicken. Weitere Leserunde ab 29.04. auf Leserunden.de geplant. Dort werden ebenfalls bis zu 10 Exemplare des Buches verlost. Viel Spaß und viel Glück! Susanne

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    • 715
  • Fesselt nicht, regt aber zu Nachforschungen an

    E.D.E.N.

    MoniUnwritten

    08. May 2016 um 16:09

    Die Geschichte beginnt mit drei Erzählstränge, die anfangs noch unabhängig voneinander sind, sich später jedoch verflechten. Beim Einstieg hatte ich das Gefühl, schon etwas verpasst zu haben, das für die Handlung wichtig ist. Vieles wurde allerdings im Laufe der Geschichte aufgelöst.Sowohl die Geschehnisse als auch die Nachforschungen von Stoller und die Arbeit von Daniel, dem Neurologen, werden sehr detailliert beschrieben. Teilweise wird hier natürlich auf eine wissenschaftliche Sprache zurückgegriffen, aber alles ist gut verständlich. Der Schreibstil machte es bloß schwierig, das Buch einfach so runterzulesen wie einen spannenden Roman. Die Geschichte fand ich zwar interessant, so konnte mich jedoch nicht fesseln. Ich habe mich meistens wie ein außenstehender Beobachter gefühlt, was vielleicht auch an der Erzählperspektive lag.Zwischendurch habe ich mich mal gefragt, ob das Buch ins Fantasy-Genre abdriftet, aber dann begann es, zum wissenschaftlichen Essay zu werden. Auf philosophisch-theologischer Ebene wird hier die Gottesfrage behandelt, jedoch nicht zu einer abschließenden Lösung gebracht. Die letzte Schlussfolgerung bleibt dem Leser überlassen.Stoller war mir nicht so richtig sympathisch. Das lag vor allem daran, dass so wenig Kontinuität in seinem Wesen zu erkennen war. Die Gottesbegegnung, die er erlebt, ist das zentrale Element der Geschichte. Dabei wird ihm gesagt, er sei auserwählt und der neue Messias. Das war leider überhaupt nicht glaubwürdig, vor allem, wenn man weiß, dass nach christlichem Glauben Jesus der Messias war, in dem sich Gott einmalig und abschließend offenbart hat. Hier vermischt sich Jesus-Faszination mit einer Menge Fantasie.Stoller ändert regelmäßig seine Meinung und ist jedes Mal total von seinen Erkenntnissen überzeugt. Er begegnet auch diversen Personen, die seine Recherchen in neue Richtungen lenken. Dabei kommen jedoch leider keine normalen Christen vor,was das hier vermittelte Gottesbild doch erheblich beeinträchtigt. Was der Autor an Fakten schildert ist wild zusammengewürfelt. Es ist dabei keine Struktur oder chronologische Reihenfolge zu erkennen. Stattdessen gibt er Informationen zu einzelnen Phänomenen wieder, die in seine Geschichte passen, die jedoch nicht bis ins Detail ausgelegt werden. Selbstverständlich liest Stoller auch die Bibel. Doch anstatt auf den zahlreichen Geschichten liegt sein Augenmerk vor allem auf den abstrusen Offenbarungserzählungen. Insgesamt ist die Suche nach der Wahrheit zwar interessant (vor allem als Anregung zum Selbst-Googeln), hält jedoch den Fortgang der Geschichte auf und hinterlässt bei mir den Eindruck, dass es nur wenig Handlung gibt. Beschreibt der Autor hier seine eigene Suche?Daniel kam mir ebenfalls etwas sonderbar vor. Bis zum Schluss habe ich nicht ganz verstanden, wie die verschiedenen Personen, die seine Forschung überwachen, miteinander zusammenhängen. Seiner Schwester gegenüber benimmt er sich herablassend und kalt, dabei betont er aber immer wieder, wie oft er ihr schon geholfen hat. Kann er sie überhaupt leiden? Er scheint auch sonst keine engen zwischenmenschlichen Beziehungen zu pflegen.Anna war noch die vernünftigste Person der ganzen Geschichte. Zwar hatte auch sie ein übersinnliches Erlebnis, doch sie geht damit ganz anders um als Stoller. Ihr Denken erscheint mir zeitweise sogar rationaler als das ihres Bruders Daniel. Ihre Sehnsucht nach Liebe konnte ich nachvollziehen, auch wenn sie vielleicht etwas übertreibt. Im Gegensatz zu den anderen Protagonisten strebt sie nicht nach der ganz großen Erfüllung, sondern sucht ihr Glück eher in den kleinen Dingen des Alltags.Gut gefallen hat mir, dass in diesem Buch nicht nur die Sonnenseite des Lebens dargestellt wird, sondern auch menschliche Schwächen und Abgründe ihren Platz finden. Vielleicht ist das sogar etwas, dass man aus der Lektüre lernen kann; es kommt darauf an, seine Fehler zu erkennen und damit konstruktiv umzugehen. Niemand ist immer nur gut.Fazit:Ein Buch, dass weniger mit seinen Protagonisten als mit seinen zahlreichen Fakten punkten kann. Theologisch fragwürdig wird hier ein Thema behandelt, dass die Menschheit seit Jahrtausenden bewegt. Die Handlung könnte besser ausgearbeitet werden, ist aber durchaus interessant.

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  • Erleuchtung auf Knopfdruck

    E.D.E.N.

    Marapaya

    08. May 2016 um 13:35

    Schon mal etwas vom Gottes-Algorithmus gehört? Nein? Und wie steht es mit Erleuchtung? Noch kein göttliches Erweckungserlebnis gehabt? Max Stoller geht es ähnlich. Mit Kirche, Glaube und dem ganzen Kram hat er nichts am Hut. Aber sein eigenes stupides Leben als saufender Bauingenieur findet er dennoch so erbärmlich, dass er sich fest vorgenommen hatte, über die Klinge zu springen, wäre ihm nicht die Betriebsfeier und ein klassischer Filmriss in die Quere gekommen. Also verschiebt er seinen Tod auf später, wenn der Kater überwunden ist. Doch der Selbstmord gerät stark ins Hintertreffen als er im Hof der neuen Nachbarin begegnet. Bei Stoller schlägt der Blitz ein und zwar ein göttlicher. Er hat eine Offenbarung und soll die Welt retten. Und irgendwie scheint das alles mit Anna und ihrem merkwürdigen Bruder zusammen zu hängen. Naja, mag der ein oder andere bei dieser knappen Zusammenfassung denken, will ich jetzt wirklich einen knapp fünfhundert Seiten starken Roman über einen Spinner mit Gotteserlebnis lesen? Mike Engel macht es aber schon ganz geschickt. Er füttert seinen Leser mit kurzen Kapiteln an, in denen gerade soviel preis gegeben wird, um der Handlung zu folgen und die Neugierde wirken zu lassen. Die Figuren werden ganz allmählich ausgestaltet. Aus drei Perspektiven erhält man Einblick in die Handlung, weiß immer ein bisschen mehr als die einzelnen Figuren selbst und dennoch zu wenig, um alles sofort zu überblicken und einordnen zu können. Damit wird die Spannung gehalten. Und ehe man es sich versieht, hat man diesen grummeligen Typen ins Herz geschlossen und findet es selbst ganz spannend, wie er versucht mit seiner Mission umzugehen. Am Ende ist es ein Buch, indem der Autor mit einigen grundsätzlichen Fragen unseres Daseins aus verschiedenen Perspektiven jongliert und nicht von ungefähr finden sich Faust-Anspielungen im Text (u.a. ein Mepisto mit Flügeln) – Liebe vs. Glaube vs. Wissenschaft. Mut zum Kürzen während des Lektorats hätte den Roman noch runder gemacht, so kommt er zuweilen recht sperrig und manchmal etwas langatmig daher. Ein wenig mehr sprachliche Würze und Raffinesse wünschte ich mir auch ab und an. Aber grundsätzlich hat mir der Aufbau der Handlung und der Figuren gefallen, die Richtung war mir nicht sofort klar und das mag ich an meiner Lektüre auch recht gern. Und trotz der vielen verschiedenen Verschwörungstheorien seiner verschrobenen Figuren blieb der Text glaubhaft, weil er eben mehr als eine Position beleuchtet.

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  • E.D.E.N.

    E.D.E.N.

    CanYouSeeMe

    Mystik. Spannung. Liebe. Gibt es Gott oder ist er eine Erfindung des Gehirns? Das ist hier die Frage. Der lebensmüde Bauingenieur Stoller begegnet kurz vor seinem geplanten Selbstmord der Liebe auf den ersten Blick und hat wenig später ein mystisches Erlebnis, das sein Leben auf den Kopf stellt. Stoller muss herausfinden, was er erlebt hat: Ist er im Gefühlsrausch verrückt geworden oder tatsächlich auserwählt? Wahn oder Wahrheit? „Vom Himmel sah er blendend weißes Licht, rein und überirdisch. Aus diesem Himmelslicht lösten sich sphärische Gebilde, weiß umhüllte Engelswesen formten sich und flossen im geistigen Strom heran. Fürchte dich nicht.“ Ein Atheist sucht Gewissheit, eine Pianistin Liebe, ein Neurologe den Gottes-Algorithmus. Und der Teufel? Bei E.D.E.N. von Mike Engel ist es mir streckenweise sehr schwer gefallen mich auf den Inhalt des Buches zu konzentrieren, da der Autor sich in ausschweifenden Erklärungen über Religion und Forschung verliert und die eigentlichen Handlungsstränge des Buches vernachlässigt. Der Schreibstil ist insgesamt aber angenehm zu lesen und flüssig. Die Handlung wird aus den Sichtweisen der Hauptcharaktere erzählt, wechselt also die Perspektiven. Die einzelnen Handlungsstränge, die dadurch entstehen, sind zunächst nicht miteinander verknüpft, mit fortschreitender Handlung werden dem Leser aber auch hier Verknüpfungen deutlich. Wenn sich der Autor auf die einzelnen Handlungsstränge konzentriert hat, hat die Handlung auch an Fahrt aufgenommen und war angenehm zu lesen. Insgesamt konnte mich das Buch leider nicht überzeugen, ich musste mich zu oft durch den Inhalt ‚quälen‘….

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    • 2
  • E.D.E.N.

    E.D.E.N.

    kris006

    17. April 2016 um 18:03

    In dem Buch geht es um drei Personen. Zuerst gibt es Max Stoller der sich vornimmt sich an seinem Geburtstag umzubringen. Doch er scheitert und fragt sich ob eine höhere macht ihn davon abgehalten hat. Und so beschließt er die bald untergehende Welt zu retten. Dann gibt es noch Anna, die Pianistin ist, sich aber selbst mal den kleinen Finger abgeschnitten hat und nun im Beruf darunter leidet. Die dritte Figur ist ein Neurologe der fest davon überzeugt ist bald eine Entdeckung zu machen die alles ändern wird. Er versucht durch elektromagnetische Wellen einige Areale im Gehirn zu beeinflussen. Mir ist das Buch gleich durch das schlichte Cover und den Titel aufgefallen. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Die Charaktere sind detailliert und man kann sich in die einzelnen Personen hineinversetzen. Die Charaktere erzählen in immer abwechselnden Kapiteln von ihrem Leben, was manchmal ziemlich verwirrend ist. Zeitweise ist es sehr überladen mit Fakten und Informationen, so das für mich die Passagen schwer zu lesen waren und mich langweilten. Ich finde in den Buch ist eine tolle Idee gut, aber leider nicht ganz optimal gelöst worden.

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  • Gotteserfahrung religiös und wissenschaftlich betrachtet – eine gelungene Mischung

    E.D.E.N.

    Lovely90

    17. April 2016 um 16:05

    Gotteserfahrung religiös und wissenschaftlich betrachtet – eine gelungene MischungBei diesem besonderen Roman handelt es sich nicht um einen solchen mit komplexem Plot mit vielen Ereignissen und Hochspannung; er stellt vielmehr die persönliche Auseinandersetzung und innere Entwicklung des Protagonisten ins Zentrum, die sich auf den Leser übertragen, wenn dieser sich darauf einlässt.Max Stoller erfährt eine göttliche Begegnung gerade in dem Moment, als er eigentlich jeglichen Lebensmut verloren hatte. Gleichzeitig glaubt ein Neurologe, genau solche spirituelle Erfahrungen mithilfe von elektromagnetischer Strahlung gezielt herbeiführen zu können.Es handelt sich um eine gelungene Mischung aus wissenschaftlichen Überlegungen und philosophisch-religiöser Abhandlung, die dabei nicht urteilend vorgeht, sondern Raum lässt für eigene Ansichten. Bei aller Ernsthaftigkeit kommt aber auch der Humor nicht zu kurz, sowohl die Grundidee des Buches, als auch die Charaktere und viele kleine Anekdoten betreffend.Der Roman ist sprachlich gut geschrieben mit gelungenen Verknüpfungen der Charaktere und viel Mühe bei den Kapitelübergängen wie: ‚Anna schloss die Augen und gab sich ihrem Spiel hin, bis sie mit der Musik verschmolz. – Aus dem Fahrstuhl tretend hörte er das einzigartige Konzert, das entstand, wenn Dutzende Büroangestellte schnatternd beieinander standen.‘ (S.218/219)Mich persönlich hat die Lektüre unterhalten, zum Nachdenken angeregt und bereichert. Da ich aber als Neurologin, Psychiaterin und philosophisch interessierte Person viele Berührungspunkte mit den im Roman angesprochenen Themen habe, lässt sich vermuten, dass man als Leser zumindest ein gewisses Grundinteresse an der Thematik aufbringen sollte, damit einem dieses Buch ebenso gut gefällt.

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  • Großartiges Buch, unbedingt lesen

    E.D.E.N.

    Martina-Apus

    10. April 2016 um 13:40

    Ich mag das Buch! Ich hatte zwischenzeitlich etwas Angst, dass es kein sinnvolles Ende gibt, aber weit gefehlt, das Ende war brilliant! ( Was damit zun tun hat, dass ich viele Bücher mit toller Geschichte gelesen habe, wo der Autor dann Probleme hatte ein rundes Ende zu bilden und man so dachte: Aha...das ist es jetzt also. .....) Ich mochte Stoller sofort und ich feiere den Autor dafür, dass Anna keine blonde, langmähnige Frau war mit endlos langen Beinen, die sich ihrer umwerfenden Schönheit nur nicht bewusst war. Nein, sie war nicht perfekt und trotzdem schön. Und Stoller verliebt sich gerade deswegen und in ihren Geruch - wunderbar. Das wurde wirklich einmal Zeit. Ganz großes Lob dafür. Die meisten Autoren verkacken das! Die Idee mit dem Papageien fand ich ganz gut, nur reifte die Mephistogeschichte leider nicht. UND....ich bin von Beruf eine der eher wenigen Tierärztinnen in Deutschland mit Schwerpunkt Vogelmedizin.....EIN EINZLNGEHALTENER PAPAGEI IST ECHT MAL DAS ALLERLETZTE, der wird dann son Stoller aus dem ersten Drittel des Buches und entwickelt Selbstmordabsichten. Zu Recht! Tja, das kommt davon wenn ein Vogeltierarzt das Buch gewinnt. Da war ich wirklich bockig. ;-) Ich mochte Stollers Bemühungen sehr, Gott näher zu kommen und seinen Glauben und seine Zweifel, dass er für etwas ausgewählt wurde. Hätte er die ganze Zeit am Glauben festgehalten, wäre er unglaubwürdig gewiesen. Die gesamte Technik und die dahingehenden ausführlichen Beschreibungen waren mir jedoch zuviel und haben etwas Ermüdung und drüberweglesen zur Folge gehabt. Auch die Verschwörungstheorien waren nicht so meins - obwohl sie manchmal beängstigend real wirkten. Ich denke der Teil ist eher etwas für den klassisch männlichen Leser, DIESES BUCH IST DEFINITIV ETWAS FÜR MÄNNER UND FRAUEN!!! Das Medizinische hat mir gut gefallen, sehr gut recherchiert! Ich habe einiges nachgegoogelt, weil ich nicht sicher war, hat aber alles gestimmt. Was mir ein bisschen unglaubwürdig erschien, war der Punkt das ein Wissenschaftler der so kurz vor dem Durchbruch steht, zum Spontanalkoholiker mutiert. Gut, das passt natürlich dazu, dass Stoller im Gegenzug abstinent wird. Bei Daniel hätte ich mir eher Medikamente vorstellen können, die aufs Bewusstsein wirken oder einfach so "psychogen" die Bodenhaftung zu verlieren. Das ein Mann über einen Mann schreibt dass er es als Schatz empfindet, wenn seine Freundin ihm sagt dass sie schwanger ist fand ich ebenfalls bemerkenswert. Ich würde das Buch empfehlen und verschenken. Fünf Sterne plus ***** Buchtitel:  E.D.E.N.

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  • Wahn oder Wahnsinn?

    E.D.E.N.

    TiniSpeechless

    04. April 2016 um 11:52

    Mike Engel "E.D.E.N." Inhalt: Der lebensmüde Bauingenieur Stoller begegnet kurz vor seinem geplanten Selbstmord der Liebe auf den ersten Blick und hat wenig später ein mystisches Erlebnis, das sein Leben auf den Kopf stellt. Stoller muss herausfinden, was er erlebt hat: Ist er im Gefühlsrausch verrückt geworden oder tatsächlich auserwählt? Wahn oder Wahrheit? Persönliche Meinung: "E.D.E.N." ist ein Buch, das mich in eine neue Welt entführt hat. Als Atheistin bin ich dem Thema Gott und Christentum nie nähergekommen, als als Gast bei einer Taufe oder Hochzeit. Trotzdem habe ich mich entschieden dieses Buch zu lesen und einzutauchen, in die Welt der Mystik, der Gläubigen und der Religion. Mike Engel hat mit "E.D.E.N" eine Mischung aus Roman und Sachbuch geschrieben. Auf einem kleinen Zettel, der meinem Rezensionsexemplar beilag, weist der Autor gezielt auf diese Mischung hin, da bei vorherigen Rezensionen der große Sachanteil bemängelt wurde. Ich persönlich finde, beide Teile sind gut miteinander kombiniert und die komplexen Themen Wissenschaft und Religion werden schlüssig erläutert. Das Werk gliedert sich in fünf große Leseabschnitte mit 99 kurzen Kapiteln. Zunächst werden dem Leser drei Charaktere vorgestellt, deren Bekanntschaft und Zusammenhänge sich erst im Verlauf des Buches erklären. Da wäre zum einen Stoller: Bauingenieur, der gerne trinkt und aufgrund der Begegnung mit einer Frau glaubt, Gott gesehen zu haben. Zum Zweiten Anna: Sie ist Konzertpianisten, die schrecklich unter ihrer Vergangenheit leidet. Sie ist die Frau, die Stollers "Vision" ausgelöst hat. Und zu guter Letzt Daniel: Er lebt mit Anna zusammen und ist Neurologe. Er will beweisen, dass das religiöse Zentrum im Gehirn beeinflussbar ist. Fazit: Ich finde das Buch wirklich gelungen. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und gut verständlich und die Geschichte konnte mich überzeugen. Ich habe schon Bücher gelesen, die mich thematisch mehr geflasht haben, aber trotzdem möchte ich für "E.D.E.N." vier von fünf Bewertungspunkte vergeben. Die Charaktere entwickeln sich, es gibt Spannungsmomente und das Buch regt auch zum Nachdenken an.

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  • Ein philosophischer Roman über Gott und die Neurologie

    E.D.E.N.

    Magena

    02. April 2016 um 10:47

    Gibt es Gott oder ist er eine Erfindung des Gehirns? – Das ist hier die Leitfrage und somit der rote Faden im Roman. Der bisher sonst sehr atheistisch eingestellte Bauingenieur Stoller hat eine Gottesvision und wird plötzlich damit konfrontiert, dass es einen Gott gibt, der zu ihm gesprochen hat. Sein Nachbar Daniel, ein Neurologe, dagegen hat den Durchbruch in seiner Forschung geschafft, und kann durch  bestimmte Frequenzen bei seinen Probanden Gottesvisionen per „Knopfdruck“ anschalten. Gibt es einen Gott, wie er Stoller in der Vision erschien? Oder spielt sich Gott nur im Gehirn ab, wie Daniel es beweisen will? Stoller begibt sich in diesem Roman auf eine Recherchereise durch die heiligen Schriften und versucht herauszufinden, ob seine Gottesvision echt war und es einen Gott gibt. Parallel dazu verfolgen wir Daniel, der immer besessener von seinen Forschungsergebnissen zu sein scheint und tauchen ein in die spannende Welt der Neurologieforschung. Und dann gibt es da noch Anna, die Barpianistin. Sie sucht nicht (mehr) nach Gott, vielmehr sucht sie die Liebe. Aber das ist nebensächlich.   In E.D.E.N. ist rund um die philosophische Frage nach Gott ein Plot mit den Protagonisten Stoller, Daniel und Anna aufgespannt, der das Thema spielerisch und unterhaltsam von vielen Seiten beleuchtet. Mike Engel hat dabei intensive Recherchearbeiten geleistet und lässt populärwissenschaftlich viele interessante Informationen über die Bibel, Kirche und über die aktuellen Erkenntnisse in der Neurologieforschung einfließen. Den Leser erwartet hier kein einfacher Roman über Gott und die Liebe, sondern ein philosophischer Roman, das zum Nachdenken anregt.   Mir persönlich hat der Roman insgesamt gefallen und entsprach den Erwartungen, die ich zuvor hatte. Der Plot ist wie bereits beschrieben recht konstruiert und aufgespannt, was meiner Meinung nach aber auch notwendig ist, um die philosophische Frage nach Gott spielerisch und unterhaltsam angehen zu können. In erster Linie erwartete ich hier auch keinen klassischen Roman mit einer aufbauenden Handlung, sondern eine philosophische und unterhaltsame Lektüre. Nicht so sehr gefallen hat mir, dass die „Position/Rolle Gott“ sehr konservativ christlich und Bibel-nah dargestellt wurde. Solch eine einseitige Gottesvorstellung wird meiner Meinung nach dem sonstigen Roman nicht gerecht. Bei einer philosophischen Unterhaltung erwarte ich, dass traditionelle Vorstellungen hinterfragt und aufgebrochen werden. Es muss nicht der traditionelle Gott sein wie ihn sich die Christen vorstellen, er könnte ja auch anders sein. Alles im allen hatte ich aber Spaß mit dieser Lektüre!

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  • E.D.E.N.

    E.D.E.N.

    HikoWb

    02. April 2016 um 01:19

    Max Stoller, der ordentliche Ingenieur trifft auf Anna Meckel, die Barpianistin. Was wie der Beginn einer Liebesromanze klingt, entwickelt sich im Laufe des Romans zu dem Versuch nur eine einzige Frage zu lösen, nämlich die Frage: Gibt es Gott oder ist er eine Erfindung des Gehirns?In seinem Roman E.D.E.N. versucht der Autor Mike Engel eine Antwort auf die Frage nach Gott zu bekommen. Um verschiedene Sichtweisen zu dieser Frage zu vereinen, „treten“ drei Protagonisten gegeneinander an. Da ist auf der einen Seite Max, der an göttlichen Visionen zu leiden scheint und auf der anderen Seite ist da Daniel, der Neurowissenschaftler, der das Phänomen der Visionen aus wissenschaftlicher Sicht betrachtet. Und da ist noch Anna, die zwischen beiden steht, denn Daniel ist ihr Bruder und zwischen ihr und Max scheint sich eine Liebe anzubahnen.Der Autor hat eine ungewöhnliche Geschichte konstruiert, die Gotteswahn, wahren Glauben und Wissenschaft auf 462 Seiten versucht zusammen zu bringen. In kurze Kapitel gehalten, ist der Schreibstil sehr angenehm, wenn auch stellenweise etwas langatmig. Insgesamt aber ein ungewöhnlicher Roman, der durchaus zum Denken anregt und Diskussionen über Wissenschaft und Glaube grade zu herauf beschwört.

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  • E.D.E.N

    E.D.E.N.

    Wurm200

    29. March 2016 um 17:01

    Mike Engel E.D.E.N Autor: Mike Engel lebt in Berlin, hat Soziologie studiert und mehr als 300 Drehbücher für 20 TV-Reihen geschrieben. Im Emons-Verlag erschien 2015 sein Kriminalroman "Alt mit Schuss" (zusammen mit Michael Naseband). (Quelle: BdB) Stoller hat alles für seinen Selbstmord bereitgelegt, den er heute begehen möchte. Jedoch beschließt er, seinen tödlichen Cocktail aus Pillen, erst nach dem Essen einzunehmen und beschließt noch schnell einkaufen zu gehen. Er hatte extra seine Wohnung aufgeräumt, die er sauber hinterlassen wollte. Seinen Müll packt er zusammen und bringt es zum Container. Am Container angekommen begegnet Stoller seiner Nachbarin Anna. Sofort spürt er ein komisches Gefühl in sich und muss feststellen das sein Wunsch nach Selbstmord mit diesem einen Augenblick verschwunden ist. Das Buch hat 99 Kapitel, die in 5 Teile aufgeteilt sind. Die Kapitelangaben bestehen nur aus einer Ziffer, die Teile haben jedoch alle einen Titel. Am Anfang des Buches begegnet uns sofort ein Zitat aus der Bibel, welches perfekt zum Buch passt und genau das wiedergibt, was im Buch geschieht. Wir bekommen in den ersten Kapiteln einen Überblick über die Charaktere und Ihre Schicksale, bevor diese dann aufeinanadertreffen. Eingepackt ist die ganze Handlung in eine Liebesgeschichte, die jedoch nur als Aufhänger dient und nicht im Mittelpunkt steht. Im Mittelpunkt steht nämlich die Frage um den Glauben und Gott, also die Religion. Dazu greift der Autor auf einen Konflikt zurück, Religion gegen Wissenschaft. Von beiden Standpunkten aus bekommen wir viele Fakten und Erklärungen über Religion. Teilweise werden dafür viele wissenschaftliche Wörter benutzt, die eventuell nicht jeder Leser auf Anhieb versteht. Somit liest sich das in diesen Passagen eher als Sachbuch, was dem Lesespaß aber keinen Abbruch tut. Im Gegenteil, es ist spannend und interessant den Fakten zu folgen. An dieser Stelle hätte ich mir jedoch teilweise auch eine Quellenangabe gewünscht, damit ich die Wissenschaftlichen Aspekte nachschauen kann. Bei den religiösen Aspekten besteht da kein Problem, denn meistens lesen wir aus der Handlung heraus, wo der Protagonist nachliest. Damit dem Leser die Unterscheidung leichter fällt, sind diese Passagen, in denen der Protagonist religiöse Abschnitte liest, kursiv gedruckt. Am Ende greift das Schicksal wieder ein und beschert dem Ungläubigen seine eigene Kost. Cover: Das Cover ist weiß bis Cremefarben gehalten, nur ein Teil der Vorderseite sowie die Schrift sind grün. Das hebt sich super vom weiß ab. Unter dem Titel sehen wir ein Auge, welches als Pupille ein Gehirn hat. Außerdem steht unter dem Auge eine Peron und schaut hoch. Das passt perfekt zum Inhalt des Buches, denn darin geht es auch um das menschliche Gehirn und auch ein Auge kommt als religiöses Symbol vor. Der Mann sieht aus, als würde er in den Himmel schauen bzw. zu Gott aufschauen. Auch das nimmt somit einen direkten Bezug zum Inhalt des Buches. Auch der Titel des Buches E.D.E.N wird so in der Geschichte erwähnt und spielt eine primäre Rolle des Buches, wie man später herausfindet. Fazit: Anfangs war ich selber noch skeptisch, was das Buch angeht. Im Verlauf der Handlung habe ich jedoch festgestellt, dass das Buch wirklich sehr gelungen ist. Ich kann das Buch damit auch voll und ganz empfehlen und das nicht nur für die Jenigen die, religiös sind. Der Autor schafft es, ein komplexes Thema auf 470 Seiten gut und schlüssig zu erläutern. Der Konflikt Wissenschaft und Religion bekommt von mir 5/5 Sterne. Klappentext: Der lebensmüde Bauingenieur Stoller begegnet kurz vor seinem geplanten Selbstmord der Liebe auf den ersten Blick und hat wenig später ein mystisches Erlebnis, das sein Leben auf den Kopf stellt. Stoller muss herausfinden, was er erlebt hat: Ist er im Gefühlsrausch verrückt geworden oder tatsächlich auserwählt? Wahn oder Wahrheit? „Vom Himmel sah er blendend weißes Licht, rein und überirdisch. Aus diesem Himmelslicht lösten sich sphärische Gebilde, weiß umhüllte Engelswesen formten sich und flossen im geistigen Strom heran. Fürchte dich nicht.“ Ein Atheist sucht Gewissheit, eine Pianistin Liebe, ein Neurologe den Gottes-Algorithmus. (Quelle: BdB) Titel: E.D.E.N Autor: Mike Engel Genre: Roman Verlag: / Seiten: 470 Preis: 13,20 ISBN: 978-1522873105http://wurm200.blogspot.de/

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  • Gibt es Gott?

    E.D.E.N.

    AnnieHall

    28. March 2016 um 16:45

    Max Stoller ist mit seinem Leben unzufrieden und will sich an seinem Geburtstag umbringen, scheitert aber auch daran. Im Hof trifft er auf seine neue Nachbarin Anna, eine Pianistin, die am Leben verzweifelt und sich selbst den kleinen Finger abgeschnitten hat. Der Neurologe Daniel Meckel macht eine bahnbrechende Entdeckung und ist besessen davon, Areale des menschlichen Hirns durch elektomagnetische Wellen beinflussen zu können. Als Stoller eine Vision hat, glaubt er fortan den Auftrag zu haben, die Welt zu retten, die ansonsten in drei Tagen untergehen wird. In kurzen Kapiteln werden die einzelnen Protagonisten vorgestellt, dabei bleiben die Zusammenhänge zunächst im Dunkeln und ergeben sich erst nach und nach, dies ist gut gemacht und spannend zu lesen, auch Dank des angenehmen Schreibstils. Leider verliert sich die Geschichte zunehmend in Diskursen zu Religion, Gehirnforschung und Physik, es werden hauptsächlich Theorien dargelegt und Fakten vermittelt, ohne dies hinreichend in die Geschichte einzubinden und das Geschehen voranzutreiben. Zwar werden die einzelnen Handlungsstränge gegen Ende des Romans wieder aufgenommen, dies kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Roman über weite Strecken eher einem Sachbuch ähnelt. Fazit: Ein Buch, das ein interessantes Grundthema behandelt und eine Fülle an Information bietet, jedoch wenig Unterhaltungswert hat

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  • Zu viel gewollt...

    E.D.E.N.

    frenx1

    Mike Engel will viel in seinem Roman – zu viel. Die Frage, ob es Gott gibt, packt er in die literarische Handlung hinein und lässt zwei Antagonisten gegeneinander antreten: Stoller, der sich nach einer Vision auf die Suche nach Gott macht und Daniel Meckel, der jedwede Gottesvorstellung neurobiologisch erklären will und davon überzeugt ist, den Gottes-Algorithmus gefunden zu haben. Man könnte meinen, dass der Verfassungsschutz und eine Spiele-Firma, die beide Stollers Algorithmus nutzen wollen, der Handlung genug Auftrieb geben, aber weit gefehlt. Über weite Strecken werden in dem Roman Sachinformationen dargestellt. Der Leser erfährt quasi 1:1, was Stoller sich gerade anliest. Ärgerlich ist, dass dabei krudeste, abwegigste Ideen wie der Bibel-Code mit diskussionswürdigen Aspekten wie der Nahtoderfahrung gleichgestellt sind. Das lässt das Ganze immer wieder ins Lächerliche abgleiten und wirkt zum Teil sehr konstruiert. Dass die Handlung immer wieder deutlich stockt, macht das Lesen teilweise sehr, sehr mühsam (und für die Handlung wenig bis gar nicht ergiebig). Freilich kann man auch etwas dabei lernen, über den Gotteshelm von Michael Persinger zum Beispiel. Aber das funktioniert nicht über 400 Seiten lang, das können gute Ideen an anderer Stelle nicht wieder wettmachen.

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    Angelino

    26. March 2016 um 19:59
    frenx1 schreibt Mike Engel will viel in seinem Roman – zu viel. Die Frage, ob es Gott gibt, packt er in die literarische Handlung hinein und lässt zwei Antagonisten gegeneinander antreten: Stoller, der sich nach ...

    Danke fürs Mitmachen, deine inspirierenden Beiträge und die Rezension!

  • E.D.E.N.

    E.D.E.N.

    AnjaKoenig

    25. March 2016 um 10:28

    einfaches cover, knackiger titel und interessanter Inhalt. gut geschrieben und somit schön zu lesen. ganz begeistert war ich dennoch nicht von dem buch, hat mich nicht ganz überzeugt, da es für mich deutliche längen hatte, wodurch die Spannung abgeflaut ist. die Thematik ist interessant rübergebracht und gut erläutert. zwischendurch hat die Neugier weitergetrieben, da es nicht ganz alltäglich ist, hirnforschung und gotteswahn, glaube und Wissenschaft so eng verbunden zu erleben. die unterschiedlichen menschen mit ihren Problemen und ansichten waren immer wieder gut beschrieben und hier sind auch tiefen zu finden, die mir gefallen haben.

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