Mike Faricy

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Rezension zu "Tutti Frutti (Dev Haskell - Private Investigator Book 5)" von Mike Faricy

witzig, spannend, chaotisch
takarondevor 4 Jahren

Dev Haskell hat eigentlich komplett den Beruf verfehlt. Privatdetektiv nennt er sich, doch so ganz stimmt das nicht. Er mag es ermitteln nennen, andere würden es eher "Prinzip Chaos" taufen. Grundsätzlich ist Dev zur falschen Zeit am falschen Ort und zwar am ganz falschen Ort - jedes Mal, ständig oder fast immer.

Natürlich macht einen das verdächtig. Besonders, wenn die Polizei schon eh nicht auf einen gut zu sprechen ist. Dazu noch die Bekanntschaft eines nicht ganz so sauberen Anwaltes, der mal eben ein paar Chefs aus der gefährlicheren Szene vor Gericht vertreten soll. Selbstverständlich braucht er Dev Haskells Hilfe und einige Ergebnisse über einige Bekannte der Chefs. Schließlich will auch der Anwalt wissen, wen er da vor Gericht vertritt... Vielleicht hätte er erst einmal genauer überlegen sollen, wen er da auf Ermittlertour schickt.

Eines ist sofort klar, beim Lesen dieses Buches ist man entweder am Kopf schütteln, grinsen oder lauthals am Lachen. Schließlich schafft Dev es auch immer wieder zu unerwarteten Ergebnissen zu kommen. Meistens meilenweit von Ziel entfernt, aber auf jeden Fall bemüht.

Wie er es letztlich doch alles herausbekommt, ist eigentlich nicht so wichtig. Der Weg, der ihn dahin führt viel interessanter. So findet er eine Freundin im "Tutti Frutti", das nicht die erwartete Spielhölle für schwer reiche Zocker ist, sondern ein Sado-Maso-Bondage-Club. Natürlich hat Dev das nicht vorher gewusst, jedoch meistert er die prekäre Situation schon recht ordentlich. Immerhin lernt er dort auch seine Freundin Candy kennen...

Mich hat das Buch meine Nachtruhe gekostet und am nächsten Tag hatte ich Muskelkater vom vielen Lachen.

Um es gleich zu sagen, so ein richtiger Krimi oder gar ein Thriller ist das hier nicht, aber es hat gewaltigen Charme und lässt einen mit einem Grinsen auf dem Gesicht zurück.

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Rezension zu "Mr Swirlee (Dev Haskell - Private Investigator Book 2)" von Mike Faricy

trotteliger Detektiv ohne Charme
takarondevor 4 Jahren

Wieder so ein Buch, wo ich mich gefragt habe, ob derjenige. der die Inhaltsangabe geschrieben hat, sich dieses Buch jemals zur Hand genommen hat.

Tut mir leid, aber das einzig Witzige in diesem Buch sind die netten Gelegenheiten, wenn Privatdetektiv Devlin Haskell auf die Hunde trifft und versucht ihnen zu entgehen. Und das Spielchen gab es auch schon mal, in "P.I Magnum" wenn "Higgybaby" mal wieder "Zeus" und " Apollo" losließ.

Ansonsten ist Devlin Haskell in meinen Augen noch weniger ein Privatdetektiv als Magnum es jemals war. Das fängt schon damit an, dass er sich einen Auftrag von Mr. Swirlee geben lässt, ohne diesen einen Vertrag unterschreiben zu lassen. Natürlich hinterfragt er auch nicht, um was es genau geht, sondern lässt sich mit "die wollten mich umbringen" abspeisen. So ein bisschen mehr Information wäre schon von Vorteil.

Ist aber nicht wichtig, denn dieser Privatdetektiv ermittelt ja auch nur so nebenher und planlos. Den Durchblick hat er nicht wirklich, und es breitet sich der Verdacht aus, dass alle nur dazu dient ihm die Damen ins Bett zu bringen.

Selbst als ein ehemaliger Eiswagenfahrer ihm erzählt, er habe Nachtfahrten ausführen müssen und Mr. Swirlee habe ihm mehrere Finger abgetrennt, ist Devlin Hask,ell weder auf der Hut, noch fällt bei ihm der Groschen. Sogar als Jill, eine Eiswagenfahrerin ihm berichtet, dass es gar keinen so großen Umsatz bei diesem Geschäft gibt, kapiert Devlin immer noch nichts.

Nicht einmal der Tod des Eiwagenfahrers mit den fehlenden Fingern läßt ihn aufhorchen. Nein, er sieht sogar einen Schuh von ihm bei Mr. Swirlee in der Zufahrt rumliegen, aber es berührt ihn nicht weiter.

Auch dass jedem, den er befragt hat, schreckliche Dinge passieren, bringt Devlin nicht auf Trab.... Eigentlich interessiert ihm nur, dass Mr. Swirlee seine bei ihm ausstehende Rechnung bezahlt...


Ernsthaft, ich habe mich gefragt, ist dieser Privatdetektiv ein Trottel oder soll das witzig sein.  Beides hat es meiner Meinung nach nicht.

Aber für die Erinnerung an einen gutaussehenden Privatdetekiv im roten Sportwagen, Higgins, Zeus und Apollo vergebe ich großzügig mal drei Sternchen.

War mich mein Buch, hat im Ganzen nicht gepasst und gefällt vielleicht einem anderen Leser besser als mir. ich hab nur bis zum Schluss durchgehalten, weil ich wissen wollte, worum es tatsächlich geht.

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