Mike Gayle

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Mike Gayle

Lebenslauf von Mike Gayle

Mike Gayle wurde 1970 in Birmingham geboren, wo er nach Abstechern in Manchester und London auch heute noch mit seiner Frau, seinen zwei Kindern und einem Kaninchen lebt. Als Journalist schrieb Gayle u. a. für »Sunday Times Style« und »Cosmopolitan«. Er hat mehrere erfolgreiche Romane veröffentlicht.

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Rezension zu "Nur zusammen ist man nicht allein" von Mike Gayle

Nur zusammen ist man nicht allein
meisterlampevor 5 Monaten

Klappentext:
Nur zusammen ist man nicht allein erzählt von Tom und seinen Töchtern Evie, 13, und Lola, 8, die sich nach einem Schicksalsschlag als Familie neu erfinden müssen. Ein bittersüßer und warmherziger Roman über einen Vater und zwei Töchter, die sich auf die Suche nach einem Neuanfang begeben und es schließlich wagen, wieder an das Glück zu glauben. Denn: Nur zusammen ist man nicht allein. 
Seit dem Tod seiner Frau ist Tom nicht mehr derselbe. Er schafft es weder, sich um seine Mädchen, noch um den täglich chaotischer werdenden Familienalltag zu kümmern. Zum Glück gibt es Linda, Toms Schwiegermutter, die einspringt und die Fäden zusammenhält. Doch die Mädchen brauchen ihren Vater mehr denn je, und so trifft Linda eine radikale Entscheidung: Sie fährt nach Australien, Rückkehr ungewiss. Allein auf sich gestellt, bleibt Tom nichts anderes übrig, als sich seiner Trauer zu stellen und seine Familie zu retten. Und so stürzen sich Tom, Evie und Lola gemeinsam ins Abenteuer zu dritt – Stolperfallen und emotionale Achterbahnfahrten inklusive.


Meine Meinung:
Sie waren einmal eine glückliche Familie: Tom, Laura, die Töchter Evie und Lola sowie Linda, Lauras Mutter.
Eine Sekunde Unachtsamkeit nimmt der Familie die Frau/Mutter/Tochter und verändert ihr Leben von jetzt auf gleich.
Eine schreckliche Vorstellung, was den Hopes passiert und damit zugemutet wird. Die Mädchen trauern anders als Vater und Oma. Oma Linda zieht bei Tom und seinen Töchtern ein und fängt alles auf und ab, was er einfach schleifen lässt, weil ihn scheinbar sein Leben und das seiner Familie nicht mehr interessiert. Man kann vielleicht nachvollziehen, dass der trauernde Ehemann erstmal nicht arbeiten will oder kann, dass er aber seine Töchter komplett vernachlässigt, die nun ihren Vater umso mehr brauchen, wenn die Mutter tot ist, kann ich nicht verstehen. Man mag meinen, Linda handelt egoistisch, weil sie die Notbremse zieht und sich eine lange Auszeit gönnt, aber Tom scheint diesem Tritt in den Hintern gebraucht zu haben, um endlich aufzuwachen und festzustellen, auch nach dem Tod der geliebten Frau geht das Leben weiter und zwar für ihn und seine Kinder. Lindas Reaktion klingt erstmal hart, aber es hilft Tom wirklich!
Äußerst gut gefiel mir der fast 80-jährige Clive, der mit seiner komischen Art zu Toms Freund wird, und dann hat er auch noch eine Enkelin...
Linda hat zur Trauer um die Tochter immer noch ihre eigene Vergangenheit aufzuarbeiten, was ihr mit viel Hilfe von Freundin Moira gelingt. Hat sie irgendwie geahnt, dass sie nach Australien reisen muß, nicht nur um der Freundin willen? Sehr süß, dass auch die ältere Dame noch Spaß am Flirten und der Liebe hat ...

Lauras Geheimnis hat nicht nur mich beim Lesen schockiert, sondern auch Tom, als er es erfährt und zudem feststellt, er scheint der einzige Unwissende zu sein. Was hatte Laura sich dabei gedacht? Was muss schlimmer sein: nun mit dem Geheimnis leben und mit der Erinnerung verknüpft wissen oder lieber komplett unwissend, aber dafür eine vermutlich heile Welt zu bewahren? Diese Frage ist unheimlich schwer zu beantworten, doch er bekommt etwas Hilfe ...

Am meisten haben mich die beiden Töchter, Evie und Lola, beeindruckt. Zwar haben sie die Mutter komplett und den Vater zeitweise verloren, dann setzt sich auch noch die Oma ab, aber die beiden kommen doch irgendwie zurecht und werden zwei selbstständige, selbstbewußte junge Mädchen, die das Leben so nehmen, wie es kommt und machen daraus das Beste. Tom bekommt für sein "sich-Gehenlassen" und Abkanzeln Minuspunkte, Linda bekommt Pluspunkte fürs Helfen und Unterstützen und in den Hintern-treten. Alles in allem, auch wenn es um ein unheimlich trauriges Thema geht, Verlust eines Elternteils/Partners, ist "Nur zusammen ist man nicht allein" eine schön erzählte Geschichte, die man aber einfach selbst nicht erleben möchte. Ich vergebe für diese Familiengeschichte 4 Sterne.


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EvelynMs avatar

Rezension zu "Nur zusammen ist man nicht allein" von Mike Gayle

Von tiefer Trauer zu einem hoffnungsvollen Neuanfang
EvelynMvor 9 Monaten

Mike Gayles Roman erzählt von der Schwierigkeit, Abschied zu nehmen und einen Neuanfang zu wagen, ohne dabei die schönen Erinnerungen zu verlieren. Mit „Nur zusammen ist man nicht allein“ ist ihm eine wunderschöne, mal leichte, mal traurige Geschichte gelungen. Dabei driftet sein Schreibstil nicht ins Schnulzige ab, sondern hält auch immer wieder Überraschungen bereit und vergisst den Humor nicht.

Tom und Linda – beide verlieren den wichtigsten Menschen in ihrem Leben: Laura, geliebte Ehefrau, Mutter und Tochter. Jäh hat ein tragischer Unfall das Leben der Familie Hope verändert. Laura stirbt und lässt ihren Mann Tom, ihre beiden Töchter Evie und Lola, wie auch ihre Mutter Linda zurück. Während Tom seinen Schmerz über den Verlust mit Arbeit überdeckt und sich aus der Familie zurückzieht, versucht Linda alles zusammenzuhalten und stellt ihre eigenen Bedürfnisse hinten an. Eines Tages beschließt Linda, der Einladung ihrer Freundin Moira nach Australien zu folgen. Viele zu lange schon, hat sie Tom alle Verantwortung für ihre Enkelinnen abgenommen und er hat den Bezug zu seinen Töchtern fast gänzlich verloren. Tom fühlt sich von Linda im Stick gelassen und ist wütend auf sie. Doch er hat das Glück, dass sein Boss verständnisvoll reagiert und ihn für ein halbes Jahr freistellt. Zuhause erwartet ihn eine völlig neue Aufgabe: der Alltag mit Evie und Lola, die ihre ganz eigenen Teenagerprobleme haben und Tom hat keine Ahnung, wie er damit klarkommen soll. In Australien genießt Linda ihre freie Zeit voller Unternehmungen mit ihrer Freundin Moira und es erwartet sie so manche Überraschung.

Liebevoll erzählt der Autor von der überwältigenden Trauer einer Familie, die ein wichtiges Familienmitglied verloren hat. Dabei geht jeder ganz anders damit um: Tom verdrängt seinen Schmerz und Linda hat gar keine Zeit zu trauern. Ein wunderbares Stilmittel dieses Buches besteht darin, dass der Autor sowohl Tom als auch Linda ihre gemeinsame Geschichte erzählen lässt. So bekommt der Leser einen schönen Eindruck von den unterschiedlichen Gefühlen und es entsteht einen ganz besondere Verbundenheit zwischen Tom und Linda. Die Zerrissenheit von Linda wird ganz deutlich, dass sie in Australien – so weit weg von ihren Lieben – immer wieder in ihr altes Muster zu fallen droht und durch ihre wunderbare Freundin Moira geschickt zurückgeholt wird. Tom wirkt in seiner Hilflosigkeit, aber auch in seiner Unsicherheit und Wut absolut authentisch und sympathisch. Der Autor vermittelte mir stets das Gefühl, der Familie ganz nah zu sein und mit ihr lachen und weinen zu können. Denn der Humor kommt bei aller Tragik nicht zu kurz und macht die Geschichte zu einem wunderbaren Roman, der leicht und schnell zu lesen ist. Auch das Ende hat mich überzeugt und der Familienname Hope ist wunderbar passend gewählt. Das farbenfrohe Cover rundet den Roman gekonnt ab.

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Buchgeborenes avatar

Rezension zu "Nur zusammen ist man nicht allein" von Mike Gayle

Nur Zusammen
Buchgeborenevor 9 Monaten

Meine Liebe für Mike Gayle Bücher fing mit „Dinner for Two“ an. Ich habe das Buch vor Jahren verschlungen und wollte sofort mehr von ihm lesen. Leider war meine Suche nach weiteren Büchern des Autors aus irgendeinem Grund damals nicht erfolgreich. Dann geriet der Autor für mich in Vergessenheit. Deswegen habe ich mich umso mehr gefreut, als ich dieses Buch auf lovelybooks in einer Leserunde entdeckt habe. 

In „Nur zusammen ist man nicht allein“ geht es um die Hope Familie. Anfangs scheint diese Familie perfekt zu sein. Tom und Laura haben zwei tolle Kinder und die haben eine nette Großmutter. Doch dann stirbt Laura. Tom und seine Schwiegermutter Linda stehen vor einem Scherbenhaufen und beide gehen anders mit ihrer Trauer um. Tom stürzt sich in Arbeit und ist nicht mehr für seine Töchter da, Linda stürzt sich in die Rolle einer Ersatzmutter. Schließlich entscheidet Linda, dass es genug ist, Tom soll sich endlich auch um seine Töchter kümmern. 

„Nur zusammen ist man nicht allein“ handelt von Trauer, Verlust, dem Umgang mit Beidem und dem Neuanfang als Familie nach einem furchtbaren Schicksalsschlag. Von Anfang an sah ich Tom und Linda, die beide die Geschichte aus ihrer Sicht erzählen, auf einer Couch sitzen, einander anlächeln, ab und zu bei bestimmten Erinnerungen den Kopf über ihr damaliges Verhalten schütteln und im Allgemeinen beim Erzählen ihrer Geschichte richtig aufgehen. Als würden sie bei einem großen Familientreffen von letztem Jahr erzählen. Obwohl die Ausgangslage denkbar traurig ist, gibt es auch Szenen, in denen man schmunzeln muss. Locker und gut zu lesen regt das Buch zum Nachdenken darüber an, wie das Leben nach dem Tod eines geliebten Menschen weitergeht. 

Mike Gayle hat einen großartigen Schreibstil. Er schreibt so, dass man sich selbst beim Lesen schnell als Teil der Familie Hope empfindet. Realitätsnah beschreibt er das Leben der Hopes und schreibt von Charakteren, die man gerne kennenlernen würde, oder die Personen ähnlich sind, die man bereits kennt. Sie sind nicht perfekt , sondern haben Fehler und Schwächen. Es gibt große Geheimnisse und Selbsterkenntnis. Die Emotionen der Protagonisten werden zu den eigenen und kreieren so die Atmosphäre einer familiären Zugehörigkeit. 

Mike Gayle schreibt auch poetische, wunderschöne Sätze. Etwas, das einen Roman in meinen Augen aufwertet, ist, wenn dem Leser keine Emotionen oder philosophischen Gedanken aufgezwungen werden, sondern diese im Buch ihren Platz haben, weil sie eingebunden werden und so nicht mehr wegzudenken sind. Einer dieser poetischen Sätze in „Nur zusammen ist man nicht allein“ ist dieser: 

"Die Vergangenheit mag vergangen und nicht zu ändern sein, doch die Zukunft kann alles sein, was wir uns wünschen, solange wir nur die Hoffnung nicht aufgeben." (Seite 378) 

So endet das Buch. Besonders schön ist hier die Verbindung zum Familiennamen. Es zeigt, wie gut das Buch durchdacht ist. 

Normalerweise bin ich kein großer Romanleser, auch wenn ich das gerne wäre. Ich lese lieber Psychothriller und Fantasy. Deswegen muss ein Roman wirklich gut sein, damit ich ihn lese und liebe. Mike Gayle schafft dies mit „Nur zusammen ist man nicht allein“. Es gelingt ihm erneut mich zu überzeugen. Nicht nur mit einem wunderschönen Schreibstil, sondern auch mit sympathischen Protagonisten. Aus diesem Grund möchte ich diesen Roman sehr gerne weiterempfehlen.

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Gespräche aus der Community

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Insel_Verlags avatar

Wenn sich die Familie neu erfinden muss

Ein Autounfall reißt ein Loch ins Leben der Familie Hope und plötzlich ist nichts mehr so, wie es vorher war. Nur zusammen ist man nicht allein von Mike Gayle ist ein bittersüßer und warmherziger Roman über einen Vater und zwei Töchter, die sich auf die Suche nach einem Neuanfang begeben und es schließlich wagen, wieder an das Glück zu glauben.

»Diese berührende Geschichte muss man einfach gelesen haben.« The Sun

Worum geht’s genau?

Seit dem Tod seiner Frau ist Tom nicht mehr derselbe. Er schafft es weder, sich um seine Töchter Evie und Lola, noch um den täglich chaotischer werdenden Familienalltag zu kümmern. Zum Glück gibt es Linda, Toms Schwiegermutter, die einspringt und die Fäden zusammenhält. Doch die Mädchen brauchen ihren Vater mehr denn je, und so trifft Linda eine radikale Entscheidung: Sie fährt nach Australien, Rückkehr ungewiss. Allein auf sich gestellt, bleibt Tom nichts anderes übrig, als sich seiner Trauer zu stellen und seine Familie zu retten. Und so stürzen sich Tom, Evie und Lola gemeinsam ins Abenteuer zu dritt – Stolperfallen und emotionale Herausforderungen inklusive.

Neugierig geworden? Hier geht’s zur Leseprobe »


Ihr wollt Tom, Evie und Lola auf ihrem emotional herausfordernden Weg begleiten? Dann bewerbt Euch einfach bis zum 13. Dezember über den blauen „Jetzt bewerben“-Button* für die Leserunde – und beantwortet uns dazu folgende Frage:

Toms Schwiegermutter Linda verschwindet kurzerhand nach Australien, um Tom zur Vernunft zu bringen – was ist die drastischste Maßnahme, die Ihr bisher in Eurem Leben ergriffen habt?


Über den Autor: Mike Gayle wurde 1970 in Birmingham geboren, wo er nach Abstechern in Manchester und London auch heute noch mit seiner Frau, seinen zwei Kindern und einem Kaninchen lebt. Als Journalist schrieb Gayle u. a. für »Sunday Times Style« und »Cosmopolitan«. Er hat mehrere erfolgreiche Romane veröffentlicht.

PS: Um über alle Leserunden und Buchverlosungen aus dem Insel Verlag auf dem Laufenden zu bleiben, schaut mal hier vorbei ...

* Im Gewinnfall verpflichtet Ihr Euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem Ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet Ihr vor Eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken.
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