Mike Gayle My Legendary Girlfriend

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Inhaltsangabe zu „My Legendary Girlfriend“ von Mike Gayle

Suitable for those who have been dumped, or lived in a dump.
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  • Mike Gayle hat mich wieder einmal nicht enttäuscht! :D

    My Legendary Girlfriend

    wortjongleur

    30. September 2017 um 22:00

    My Legendary Girlfriend ist das dritte Buch, das ich von Mike Gayle lese. Dabei ist es eigentlich sein bekanntestes Werk, wenn mich mein Eindruck nicht täuscht. Doch schon nachdem ich den ersten Roman von ihm beendet hatte, sind gleich mehrere andere Werke von ihm bei mir eingezogen, weil ich total von seinem extrem amüsanten Schreibstil überzeugt war. Mike Gayle hat einen Humor, der mich immer sehr an Nick Hornby erinnert. Auch seine Protagonisten sind wie bei Hornby meilenweit davon entfernt ein Held zu sein. Sie sind oft verwirrt, schon mit alltäglichen Dingen völlig überfordert, verzweifelt darum bemüht ihre Erfüllung im Leben zu finden und das mit dem Erwachsensein auf die Reihe zu kriegen. So auch Will, den wir in My Legendary Girlfriend ein verlängertes Wochenende lang begleiten. Gerade hat er es endlich geschafft einen geregelten Job als Englischlehrer anzunehmen und in London eine kleine, eigene Wohnung zu beziehen. Nicht nur, dass diese eher einer Bruchbude ähnelt, auch die fünf ersten Tage als Lehrer waren einfach nur ätzend. Jetzt ist endlich Wochenende und Will alleine mit seinen unausgepackten Kartons, dem blinkenden Anrufbeantworter und den Erinnerungen an die Eine, seine Ex-Freundin. Zwar ist es schon drei Jahre her, dass sie sich urplötzlich von ihm getrennt hat, doch für ihn ist es immer noch so frisch und unbegreiflich als wäre es erst gestern geschehen. Will ist herrlich verpeilt und zutiefst menschlich. Er verliert sich in Tagträumen und Reflektionen über sein bisheriges Leben und schafft es mühelos, die eh schon siffige Wohnung in ein immer größer werdendes Chaos zu verwandeln. Doch seiner eigentlich zutiefst romantischen Seele ergeht es nicht besser und so wird sein verlängertes Wochenende zu einer Achterbahn der Gefühle, was nicht zuletzt an den verschiedenen Telefonaten und seinem 26. Geburtstag liegt. Der Ich-Erzähler schafft es aber, all diese wehmütigen, rachsüchtigen, verzweifelten Tagträume und Überlegungen so humorvoll zu verpacken, dass es einfach nur Spaß macht, Will an diesem langweiligen und gleichzeitig so ereignisreichen Wochenende zu begleiten. Ich mochte auch all die Anspielungen auf Bücher und Filme, die Will in den unterschiedlichsten Situationen in den Kopf kommen. Da er sich sogar bei seiner Studienwahl für Literatur und Film entschieden hatte, sehr zum Leidwesen seiner Eltern, kann er diesbezüglich aus einem großen Fundus schöpfen, was ich sehr sympathisch fand. :)     Mike Gayle hat mich wieder einmal nicht enttäuscht und ich freue mich, dass ich noch Lesestoff von ihm zu Hause habe. Leider ist er nicht so bekannt wie manch anderer Autor dieses Genre, für mich gehört er aber definitiv in die Riege der Autoren rund um Nick Hornby und dessen feinsinnigem Gespür für die humorvolle Tragik des Alltäglichen und des Anti-Helden.  

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  • My legendary girlfriend

    My Legendary Girlfriend

    Samtpfote

    22. September 2014 um 22:43

    Klappentext: Still in love with The One, Will is desperate to discover if there can be An-Other One. In his decript flat where he can't even manage to cook spaghetti hoops without setting off the communal smoke alarm, his lifeline is the telephone. Will realises that with a single call, friends can either lift him from the depths of depression or completely shatter his hopes.  There's Alice (who remebers his birthday), Simon (who doesn't), Martina (the one-night stand), Kate (the previous tenant of his rented hovel). And of course his Ex, Aggi. the inimitable Aggi. His Legendary Girlfriend. Or is she? Two men, three women and a donkey called Sandy...basically it's your classic love hexagon. Inhalt: Wills Wohnung ist klein und eng. Mit seinen verletzten Gefühlen und seiner Einsamkeit wird sie richtiggehend beengend für ihn. Vor drei Jahren hat ihn Aggi an seinem Geburtstag verlassen und noch immer ist Aggi für ihn die Eine. Er vermisst sie, er trauert um sie und als er an diesem Freitagnachmittag sein Schulzimmer und seine Schüler hinter sich lässt, weiss er genau, dass er das ganze Wochenende nur an Aggi denken wird. Am Wochenende hat er nämlich wieder Geburtstag. Er telefoniert mit guten Freunden und plötzlich meldet sich eine gewisse Kate bei ihm, die sich als Vormieterin ausgibt und wissen will, ob Post für sie angekommen ist. Sie meldet sich noch einige Male bei ihm und nach und nach entwickelt sich eine seltsame Beziehung zwischen den beiden. Weil sie sich nicht kennen, erzählen sie sich offen und ehrlich Dinge, die sonst niemand weiss oder ahnt. Stundenlang plaudern sie und Will ist sich plötzlich nicht mehr sicher, was er eigentlich will. Zum Glück hat er seine beste Freundin Alice, die immer für ihn da ist und ihm mit Rat und Tat zur Seite steht. Doch ehe Will noch realisiert, was genau vor sich geht, hat er von Simon eine schreckliche Nachricht erhalten, sich irgendwie ein wenig verliebt und sein Leben um hundertachtzig Grad gedreht. Meine Meinung: Ich habe schon sehr lange keinen englischen Roman mehr gelesen, nur Zeitungsartikel, Kurzgeschichten und ein Kinderbuch. Die Witze und Zusammenhänge sind bei einem Roman natürlich viel komplizierter und es hat ein wenig gedauert, bis ich mich an die Sprache und den Stil gewöhnt hatte. Dann kam ich aber sehr gut voran. Will ist ein sehr spezieller Protagonist. Manchmal geht er über vor Selbstmitleid und Hilflosigkeit und teilweise ist er so ich-bezogen, dass er nervt. Aber trotz allem ist er auf eine ganz eigene Art sympathisch. Aggi hingegen wird nicht in einem so guten Licht dargestellt. Sie ist vielleicht die tollste Frau der Welt, aber die Art und Weise, wie sie Will abgefertigt hat, passt nicht in dieses Bild. Alice hingegen gefiel mir wirklich gut. Sie ist eine witzige und intelligente Zuhörerin, welche Will Mut macht und ihn unterstützt. Auch Kate ist eine tolle Frau, welche sich von Anfang an auf gleicher Wellenlänge mit Will befindet, seine Interessen teilt und seine Gedankengänge nachvollziehen kann. Simon ist da eher der typische Idiot von nebenan. Unstet im Leben und der Liebe ist er auch kein wirklicher Freund und wenn es hart auf hart kommt, kann man sich definitiv nicht auf ihn verlassen. Dass dieses Wochenende ein kompliziertes Wochenende wird, leuchtet ein. Das Ende hätte ich aber so nicht ganz erwartet, es hat mir aber sehr gefallen. Generell ist dieses Buch extrem unterhaltsam, aber auch tiefgründig. Fazit: Ein Roman über Liebe und Freundschaft und das Verlassenwerden mit einem skurrilen Protagonisten und viel Humor ausgestattet. Zusätzliche Infos: Autor: Mike Gayle Taschenbuch: 352 Seiten Verlag: Hodder and Stoughten Ltd. Sprache: Englisch ISBN 978-0-340-75043-8

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