Nur zusammen ist man nicht allein

von Mike Gayle 
4,7 Sterne bei26 Bewertungen
Nur zusammen ist man nicht allein
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meisterlampes avatar

Traurig, berührend, möchte man nicht selbst erleben, aber die Familie Hope schafft es auf den zweiten Anlauf doch, sich zusammenzureissen.

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Ein Roman, der eine Achterbahn der Gefühle bietet ohne dabei kitschig zu werden...

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Inhaltsangabe zu "Nur zusammen ist man nicht allein"

Nur zusammen ist man nicht allein erzählt von Tom und seinen Töchtern Evie, 13, und Lola, 8, die sich nach einem Schicksalsschlag als Familie neu erfinden müssen. Ein bittersüßer und warmherziger Roman über einen Vater und zwei Töchter, die sich auf die Suche nach einem Neuanfang begeben und es schließlich wagen, wieder an das Glück zu glauben. Denn: Nur zusammen ist man nicht allein.

Seit dem Tod seiner Frau ist Tom nicht mehr derselbe. Er schafft es weder, sich um seine Mädchen, noch um den täglich chaotischer werdenden Familienalltag zu kümmern. Zum Glück gibt es Linda, Toms Schwiegermutter, die einspringt und die Fäden zusammenhält. Doch die Mädchen brauchen ihren Vater mehr denn je, und so trifft Linda eine radikale Entscheidung: Sie fährt nach Australien, Rückkehr ungewiss. Allein auf sich gestellt, bleibt Tom nichts anderes übrig, als sich seiner Trauer zu stellen und seine Familie zu retten. Und so stürzen sich Tom, Evie und Lola gemeinsam ins Abenteuer zu dritt – Stolperfallen und emotionale Achterbahnfahrten inklusive.

»Diese berührende Geschichte muss man einfach gelesen haben.« The Sun

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783458363163
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:377 Seiten
Verlag:Insel Verlag
Erscheinungsdatum:12.12.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    meisterlampes avatar
    meisterlampevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Traurig, berührend, möchte man nicht selbst erleben, aber die Familie Hope schafft es auf den zweiten Anlauf doch, sich zusammenzureissen.
    Nur zusammen ist man nicht allein

    Klappentext:
    Nur zusammen ist man nicht allein erzählt von Tom und seinen Töchtern Evie, 13, und Lola, 8, die sich nach einem Schicksalsschlag als Familie neu erfinden müssen. Ein bittersüßer und warmherziger Roman über einen Vater und zwei Töchter, die sich auf die Suche nach einem Neuanfang begeben und es schließlich wagen, wieder an das Glück zu glauben. Denn: Nur zusammen ist man nicht allein. 
    Seit dem Tod seiner Frau ist Tom nicht mehr derselbe. Er schafft es weder, sich um seine Mädchen, noch um den täglich chaotischer werdenden Familienalltag zu kümmern. Zum Glück gibt es Linda, Toms Schwiegermutter, die einspringt und die Fäden zusammenhält. Doch die Mädchen brauchen ihren Vater mehr denn je, und so trifft Linda eine radikale Entscheidung: Sie fährt nach Australien, Rückkehr ungewiss. Allein auf sich gestellt, bleibt Tom nichts anderes übrig, als sich seiner Trauer zu stellen und seine Familie zu retten. Und so stürzen sich Tom, Evie und Lola gemeinsam ins Abenteuer zu dritt – Stolperfallen und emotionale Achterbahnfahrten inklusive.


    Meine Meinung:
    Sie waren einmal eine glückliche Familie: Tom, Laura, die Töchter Evie und Lola sowie Linda, Lauras Mutter.
    Eine Sekunde Unachtsamkeit nimmt der Familie die Frau/Mutter/Tochter und verändert ihr Leben von jetzt auf gleich.
    Eine schreckliche Vorstellung, was den Hopes passiert und damit zugemutet wird. Die Mädchen trauern anders als Vater und Oma. Oma Linda zieht bei Tom und seinen Töchtern ein und fängt alles auf und ab, was er einfach schleifen lässt, weil ihn scheinbar sein Leben und das seiner Familie nicht mehr interessiert. Man kann vielleicht nachvollziehen, dass der trauernde Ehemann erstmal nicht arbeiten will oder kann, dass er aber seine Töchter komplett vernachlässigt, die nun ihren Vater umso mehr brauchen, wenn die Mutter tot ist, kann ich nicht verstehen. Man mag meinen, Linda handelt egoistisch, weil sie die Notbremse zieht und sich eine lange Auszeit gönnt, aber Tom scheint diesem Tritt in den Hintern gebraucht zu haben, um endlich aufzuwachen und festzustellen, auch nach dem Tod der geliebten Frau geht das Leben weiter und zwar für ihn und seine Kinder. Lindas Reaktion klingt erstmal hart, aber es hilft Tom wirklich!
    Äußerst gut gefiel mir der fast 80-jährige Clive, der mit seiner komischen Art zu Toms Freund wird, und dann hat er auch noch eine Enkelin...
    Linda hat zur Trauer um die Tochter immer noch ihre eigene Vergangenheit aufzuarbeiten, was ihr mit viel Hilfe von Freundin Moira gelingt. Hat sie irgendwie geahnt, dass sie nach Australien reisen muß, nicht nur um der Freundin willen? Sehr süß, dass auch die ältere Dame noch Spaß am Flirten und der Liebe hat ...

    Lauras Geheimnis hat nicht nur mich beim Lesen schockiert, sondern auch Tom, als er es erfährt und zudem feststellt, er scheint der einzige Unwissende zu sein. Was hatte Laura sich dabei gedacht? Was muss schlimmer sein: nun mit dem Geheimnis leben und mit der Erinnerung verknüpft wissen oder lieber komplett unwissend, aber dafür eine vermutlich heile Welt zu bewahren? Diese Frage ist unheimlich schwer zu beantworten, doch er bekommt etwas Hilfe ...

    Am meisten haben mich die beiden Töchter, Evie und Lola, beeindruckt. Zwar haben sie die Mutter komplett und den Vater zeitweise verloren, dann setzt sich auch noch die Oma ab, aber die beiden kommen doch irgendwie zurecht und werden zwei selbstständige, selbstbewußte junge Mädchen, die das Leben so nehmen, wie es kommt und machen daraus das Beste. Tom bekommt für sein "sich-Gehenlassen" und Abkanzeln Minuspunkte, Linda bekommt Pluspunkte fürs Helfen und Unterstützen und in den Hintern-treten. Alles in allem, auch wenn es um ein unheimlich trauriges Thema geht, Verlust eines Elternteils/Partners, ist "Nur zusammen ist man nicht allein" eine schön erzählte Geschichte, die man aber einfach selbst nicht erleben möchte. Ich vergebe für diese Familiengeschichte 4 Sterne.


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    EvelynMs avatar
    EvelynMvor 7 Monaten
    Von tiefer Trauer zu einem hoffnungsvollen Neuanfang

    Mike Gayles Roman erzählt von der Schwierigkeit, Abschied zu nehmen und einen Neuanfang zu wagen, ohne dabei die schönen Erinnerungen zu verlieren. Mit „Nur zusammen ist man nicht allein“ ist ihm eine wunderschöne, mal leichte, mal traurige Geschichte gelungen. Dabei driftet sein Schreibstil nicht ins Schnulzige ab, sondern hält auch immer wieder Überraschungen bereit und vergisst den Humor nicht.

    Tom und Linda – beide verlieren den wichtigsten Menschen in ihrem Leben: Laura, geliebte Ehefrau, Mutter und Tochter. Jäh hat ein tragischer Unfall das Leben der Familie Hope verändert. Laura stirbt und lässt ihren Mann Tom, ihre beiden Töchter Evie und Lola, wie auch ihre Mutter Linda zurück. Während Tom seinen Schmerz über den Verlust mit Arbeit überdeckt und sich aus der Familie zurückzieht, versucht Linda alles zusammenzuhalten und stellt ihre eigenen Bedürfnisse hinten an. Eines Tages beschließt Linda, der Einladung ihrer Freundin Moira nach Australien zu folgen. Viele zu lange schon, hat sie Tom alle Verantwortung für ihre Enkelinnen abgenommen und er hat den Bezug zu seinen Töchtern fast gänzlich verloren. Tom fühlt sich von Linda im Stick gelassen und ist wütend auf sie. Doch er hat das Glück, dass sein Boss verständnisvoll reagiert und ihn für ein halbes Jahr freistellt. Zuhause erwartet ihn eine völlig neue Aufgabe: der Alltag mit Evie und Lola, die ihre ganz eigenen Teenagerprobleme haben und Tom hat keine Ahnung, wie er damit klarkommen soll. In Australien genießt Linda ihre freie Zeit voller Unternehmungen mit ihrer Freundin Moira und es erwartet sie so manche Überraschung.

    Liebevoll erzählt der Autor von der überwältigenden Trauer einer Familie, die ein wichtiges Familienmitglied verloren hat. Dabei geht jeder ganz anders damit um: Tom verdrängt seinen Schmerz und Linda hat gar keine Zeit zu trauern. Ein wunderbares Stilmittel dieses Buches besteht darin, dass der Autor sowohl Tom als auch Linda ihre gemeinsame Geschichte erzählen lässt. So bekommt der Leser einen schönen Eindruck von den unterschiedlichen Gefühlen und es entsteht einen ganz besondere Verbundenheit zwischen Tom und Linda. Die Zerrissenheit von Linda wird ganz deutlich, dass sie in Australien – so weit weg von ihren Lieben – immer wieder in ihr altes Muster zu fallen droht und durch ihre wunderbare Freundin Moira geschickt zurückgeholt wird. Tom wirkt in seiner Hilflosigkeit, aber auch in seiner Unsicherheit und Wut absolut authentisch und sympathisch. Der Autor vermittelte mir stets das Gefühl, der Familie ganz nah zu sein und mit ihr lachen und weinen zu können. Denn der Humor kommt bei aller Tragik nicht zu kurz und macht die Geschichte zu einem wunderbaren Roman, der leicht und schnell zu lesen ist. Auch das Ende hat mich überzeugt und der Familienname Hope ist wunderbar passend gewählt. Das farbenfrohe Cover rundet den Roman gekonnt ab.

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    Buchgeborenes avatar
    Buchgeborenevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein großartiger Roman über Trauer & Verlust. Sympathische Protagonisten laden dazu ein für die Dauer des Buches Teil ihrer Familie zu sein.
    Nur Zusammen

    Meine Liebe für Mike Gayle Bücher fing mit „Dinner for Two“ an. Ich habe das Buch vor Jahren verschlungen und wollte sofort mehr von ihm lesen. Leider war meine Suche nach weiteren Büchern des Autors aus irgendeinem Grund damals nicht erfolgreich. Dann geriet der Autor für mich in Vergessenheit. Deswegen habe ich mich umso mehr gefreut, als ich dieses Buch auf lovelybooks in einer Leserunde entdeckt habe. 

    In „Nur zusammen ist man nicht allein“ geht es um die Hope Familie. Anfangs scheint diese Familie perfekt zu sein. Tom und Laura haben zwei tolle Kinder und die haben eine nette Großmutter. Doch dann stirbt Laura. Tom und seine Schwiegermutter Linda stehen vor einem Scherbenhaufen und beide gehen anders mit ihrer Trauer um. Tom stürzt sich in Arbeit und ist nicht mehr für seine Töchter da, Linda stürzt sich in die Rolle einer Ersatzmutter. Schließlich entscheidet Linda, dass es genug ist, Tom soll sich endlich auch um seine Töchter kümmern. 

    „Nur zusammen ist man nicht allein“ handelt von Trauer, Verlust, dem Umgang mit Beidem und dem Neuanfang als Familie nach einem furchtbaren Schicksalsschlag. Von Anfang an sah ich Tom und Linda, die beide die Geschichte aus ihrer Sicht erzählen, auf einer Couch sitzen, einander anlächeln, ab und zu bei bestimmten Erinnerungen den Kopf über ihr damaliges Verhalten schütteln und im Allgemeinen beim Erzählen ihrer Geschichte richtig aufgehen. Als würden sie bei einem großen Familientreffen von letztem Jahr erzählen. Obwohl die Ausgangslage denkbar traurig ist, gibt es auch Szenen, in denen man schmunzeln muss. Locker und gut zu lesen regt das Buch zum Nachdenken darüber an, wie das Leben nach dem Tod eines geliebten Menschen weitergeht. 

    Mike Gayle hat einen großartigen Schreibstil. Er schreibt so, dass man sich selbst beim Lesen schnell als Teil der Familie Hope empfindet. Realitätsnah beschreibt er das Leben der Hopes und schreibt von Charakteren, die man gerne kennenlernen würde, oder die Personen ähnlich sind, die man bereits kennt. Sie sind nicht perfekt , sondern haben Fehler und Schwächen. Es gibt große Geheimnisse und Selbsterkenntnis. Die Emotionen der Protagonisten werden zu den eigenen und kreieren so die Atmosphäre einer familiären Zugehörigkeit. 

    Mike Gayle schreibt auch poetische, wunderschöne Sätze. Etwas, das einen Roman in meinen Augen aufwertet, ist, wenn dem Leser keine Emotionen oder philosophischen Gedanken aufgezwungen werden, sondern diese im Buch ihren Platz haben, weil sie eingebunden werden und so nicht mehr wegzudenken sind. Einer dieser poetischen Sätze in „Nur zusammen ist man nicht allein“ ist dieser: 

    "Die Vergangenheit mag vergangen und nicht zu ändern sein, doch die Zukunft kann alles sein, was wir uns wünschen, solange wir nur die Hoffnung nicht aufgeben." (Seite 378) 

    So endet das Buch. Besonders schön ist hier die Verbindung zum Familiennamen. Es zeigt, wie gut das Buch durchdacht ist. 

    Normalerweise bin ich kein großer Romanleser, auch wenn ich das gerne wäre. Ich lese lieber Psychothriller und Fantasy. Deswegen muss ein Roman wirklich gut sein, damit ich ihn lese und liebe. Mike Gayle schafft dies mit „Nur zusammen ist man nicht allein“. Es gelingt ihm erneut mich zu überzeugen. Nicht nur mit einem wunderschönen Schreibstil, sondern auch mit sympathischen Protagonisten. Aus diesem Grund möchte ich diesen Roman sehr gerne weiterempfehlen.

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    nellsches avatar
    nellschevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein großartiges Buch, das mich sehr berührt hat
    Nur zusammen ist man nicht allein

    Tom hat seine Frau Laura durch einen Unfall verloren. Nun steht er alleine mit seinen beiden Töchtern da. Glücklicherweise findet er Unterstützung durch Linda, Lauras Mutter, die sich fortan um die beiden Mädchen Evie, 13 Jahre, und Lola, 8 Jahre, kümmert. Doch als Tom sich immer mehr entzieht, obwohl seine Töchter ihn dringend brauchen, entschließt Linda sich, nach Australien zu reisen. Plötzlich muss Tom sich um alles alleine kümmern. Die drei stürzen sich also in ihr neues gemeinsames Leben und müssen dabei so manche Höhen und Tiefen meistern. Dabei merken sie, dass man nur zusammen nicht alleine ist.

    Wow, was für ein wundervolles Leseerlebnis! Der Autor hat einen sehr einfühlsamen und berührenden Roman geschaffen, der mitten ins Herz trifft.
    Was geschieht mit einer kleinen Familie, wenn die Ehefrau und Mutter, die alles zusammen hielt, plötzlich durch einen Unfall stirbt? Wie sollen sie damit zurechtkommen? Wie ihren Alltag meistern? Genau damit beschäftigt sich diese rührende Geschichte. Der Leser begleitet Tom und seine beiden Kinder sowie seine Schwiegermutter und erlebt mit, wie dieses schwere Schicksal sie verändert, wie sie damit umgehen und welche Überraschungen noch vor ihnen liegen. Das Buch geht zu Herzen, ohne kitschig zu werden. Neben traurigen Szenen gibt es auch viele humorvolle Passagen, die mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben. Das war einfach schön, denn das machte die eigentliche Traurigkeit sehr viel erträglicher.
    Der bildhafte Schreibstil ist wunderbar leicht und flüssig, so dass die Seiten nur so dahin fliegen. Außerdem fesselte mich die Geschichte total, so dass ich das Buch nicht beiseite legen mochte.
    Die Charaktere sind sehr authentisch und liebevoll gezeichnet. Ich konnte zu ihnen sofort eine Bindung aufbauen und hatte sie dadurch optimal vor Augen. Ich war in der Lage, alle Gefühle und Gedanken zu verstehen und nachzuvollziehen und mich in die Personen hineinzuversetzen. Das bedeutete, dass ich mit ihnen geweint, aber auch gelacht habe. Ein tolles Gefühlserlebnis.

    Ich kann dieses warmherzige Buch unbedingt empfehlen und vergebe daher 5 von 5 Sternen.

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    pardens avatar
    pardenvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Eine schöne Mischung aus sehr emotionalen Szenen und Abschnitten, die dem Leben als solchem gewidmet sind, oftmals gespickt mit viel Humor.
    Jeder trauert auf seine Weise...

    JEDER TRAUERT AUF SEINE WEISE...

    Der Verlust eines nahen Menschen ist für niemanden leicht zu ertragen. Doch Tom zieht es im wahrsten Sinne des Wortes den Boden unter den Füßen weg - als seine Frau tödlich verunglückt, bleibt die Welt für ihn stehen. Nach Lauras Tod verkriecht er sich in sein Bett und bekommt nichts mehr von dem mit, was um ihn herum geschieht. Später stürzt er sich in seine Arbeit und konzentriert sich nur noch darauf, um an nichts anderes mehr denken zu müssen. Dumm nur, dass da seine zwei Töchter sind, die ihren Vater gerade jetzt brauchen würden, denn schließlich haben sie durch den Unfall ihre Mutter verloren.


    "Bevor ich ging, sage ich noch, sie solle sich von den beiden nicht ärgern lassen, gab ihr einen letzten Kuss und sprang ins Auto, ohne mich noch einmal umzudrehen. Und ohne den Hauch einer Ahnung, dass ich sie nie wiedersehen würde." (S. 28)


    Glücklicherweise erkennt Lauras Mutter Linda die Lage und springt ein, obwohl die Trauer um ihre Tochter sie selbst fast zerreißt. Aber sie spürt, dass sie stark sein muss für ihre Enkelinnen und auch für Tom. Doch als dieser auch nach einem Jahr keine Anzeichen erkennen lässt, dass er in der Verarbeitung des Geschehens auch nur einen Schritt weitergekommen ist, beschließt Linda, dass die Zeit für eine Veränderung gekommen ist. Um Tom zu einer Veränderung zu zwingen, erklärt sie ihm, dass sie ihre Freundin Moira in Australien besuchen wird - für mindestens ein halbes Jahr! Tom fällt aus allen Wolken, doch als er erkennt, dass es Linda ernst ist, stellt er sich gezwungenermaßen seiner neuen Aufgabe. Er beginnt, den Alltag zu meistern und lernt seine Töchter Evie und Lola neu kennen. Und Tom fängt an, sich seiner Trauer zu stellen...

    Mike Gayle hat hier einen gefühlvollen, angenehm zu lesenden Roman geschrieben. Obwohl ich die ganze Zeit eher das Empfinden hatte, ein amerikanisches Buch zu lesen - die Briten gelten als zugeknöpfter, und hier kreist das Geschehen die ganze Zeit um die Gefühle und Gedanken der Hauptcharaktere -, ist es zu keinem Zeitpunkt kitschig oder dramatisierend. Besonders gefallen hat mir die wechselnde Perspektive des Geschehens, einmal erzählt aus der Sicht von Tom, dann wieder aus der von Linda, seiner Schwiegermutter. So erlaubt der Autor dem Leser, die Ereignisse aus verschiedenen Sichtweisen zu erleben und rundet das Bild der Charaktere damit ab. Der Roman spielt damit etwa zur Hälfte in Australien bei Linda und zur anderen Hälfte in England bei Tom und seinen Töchtern.

    Die Gefühle der Charaktere werden vom Autor glaubwürdig und authentisch geschildert, und gut zu erkennen sind auch die verschiedenen Phasen der Trauer. Die Mädchen kommen hier vielleicht ein wenig zu kurz, doch durch die Schilderung ihres Verhaltens wird auch ihre Gefühlslage deutlich. Auch als die Phase beginnt, wo zu erkennen ist, dass die Normalität allmählich wieder Einzug hält, sichtbar wird, dass das Leben weiter geht, spielen die Erinnerungen immer wieder eine Rolle - und auch das wirkt sehr glaubhaft. Das ganz normale Chaos des Alltags, Freundschaften, besondere Herausforderungen, neue Erkenntnisse, Erinnerungen, neue Wege, die vielleicht in Sackgassen münden, all dies ist Teil dieses Romans und lässt den Leser für kurze Zeit Teil dieser Familie werden.


    "Manchmal ist Liebe mehr eine Entscheidung als ein Gefühl. Und manchmal muss man eben die Entscheidung treffen, sich an die guten Zeiten zu erinnern und den Rest zu vergessen." (S. 267)


    Linda war mir als Charakter sehr sympathisch. Eine ältere Frau, die schon manches Schicksal in ihrem Leben gemeistert, nun aber ihre Tochter verloren hat. Doch sie erweist sich als die Starke, ist für ihre Enkelinnen und ihren Schwiegersohn da und sorgt dafür, dass die Familie nicht auseinanderbricht. Mit ihrer Entscheidung, für einige Zeit nach Australien zu gehen, zieht sie die Reißleine, damit Tom und seine Töchter wieder zueinander finden und nicht einfach nur nebeneinanderher leben. In Australien muss sie sich allerdings ihren Gefühlen stellen - und nimmt auch diese Herausforderung an.

    Mit Tom hatte ich mehr Schwierigkeiten, da ich manche seiner Reaktionen nicht wirklich nachvollziehen konnte. Manches wirkte einfach überzogen und egoistisch, und auch wenn ich glaube, dass manche Menschen so sind, gefiel mir nicht immer, was ich da las. Doch insgesamt haben die Ereignisse auch den Familienvater reifen lassen, so dass ich mich im Großen und Ganzen letztlich mit diesem Charakter versöhnen konnte. Denn schließlich trauert jeder auf seine Weise.

    Insgesamt hat Mike Gayle hier eine schöne Mischung geschaffen aus sehr emotionalen Szenen und Abschnitten, die dem Leben als solchem gewidmet sind, oftmals durchzogen von köstlichem Humor. Clive z.B., den Tom in einer Trauergruppe kennenlernt, ist immer für einen trockenen Spruch zu haben und hat dabei ein Herz aus Gold.


    "Es spielt ohnehin keine Rolle", antwortete ich. "Ich glaube nicht, dass wir uns wiedersehen werden. Sie war wirklich nett, aber zwischen uns hat es nicht gefunkt." --- "Was soll sie denn sein?", fragte Clive. "Ein Sendemast oder was? (...) Funken, oder wie auch immer du sie nennen willst, passieren nicht einfach, die macht man sich." (S.241 f.)


    Ein Roman, der eine Achterbahn der Gefühle bietet ohne dabei kitschig zu werden und der den Leser letztlich mit einem eher offenen Ende versöhnt zurücklässt. Für mich ein angenehmes Leseerlebnis...


    © Parden

    Kommentare: 4
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    Stephanie_Rajs avatar
    Stephanie_Rajvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Emotionale Achterbahnfahrt!
    Emotionale Achterbahnfahrt!

    Inhalt:
    Tom muss sich der größten Herausforderung seines bisherigen Lebens stellen. Er verliert seine Frau bei einem Unfall und übrig bleiben er und seine zwei kleinen Töchter. Trotz der Unterstützung seiner Schwiegermutter muss er bald erkennen, dass das größte Abenteuer seines Lebens erst vor ihm steht.


    Meinung:
    Ich weiß nicht wie Mike Gayle das macht, aber er schafft eine so wundervolle Atmosphäre, dass man wirklich in diesem Buch lebt. Ich habe gelacht, geweint, gezittert und war unheimlich wütend. Der Autor schafft es den Leser auf eine emotionale Ebene zu erreichen, wie es nur wenige bei mir erreichten. Ich hatte das Gefühl, als ob ich in diesem Buch hautnah dabei bin und konnte es kaum aus der Hand legen. Somit waren mir auch alle Charaktere auf ihre ganz eigene Weise sympathisch. Er schafft es Personen zu schaffen, die so vielfältig in ihren Eigenschaften sind, dass sofort ein Bild in meinem Kopf entstand. 
    Der Roman spielt zwischenzeitlich auf zwei verschiedenen Kontinenten und keine der zwei Handlungsstränge hat mich auch nur eine Sekunde gelangweilt. Ich habe mitgefiebert und mitgelitten.


    Fazit:
    Dieses Buch war ein ganz großes Highlight für mich und hat mich emotional berührt wie selten ein anderes davor. Es ist eine absolute Leseempfehlung und ich wünsche mir, dass noch ganz viele diese tolle Geschichte mit Tom, Lola, Evie und Linda erleben!!!! 

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    schlumelines avatar
    schlumelinevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: „Nur zusammen ist man nicht allein“ ist ein gefühlvoller Roman, der es versteht den Leser ganz tief zu berühren.
    Nur zusammen ist man nicht allein

    Tom verliert bei einem Autounfall seine geliebte Ehefrau. Seine beiden Töchter Evie und Lola verlieren die Mutter und Linda verliert ihre Tochter. Das Leben geht weiter, aber es hat sich verändert. Tom vergräbt sich in seinem Job. Er flüchtet förmlich aus der Familie und kümmert sich zu Hause um kaum noch etwas. Diese Rolle übernimmt Linda, Toms Schwiegermutter. Das Verhältnis zwischen Linda und Tom war und ist eigentlich perfekt. Die Beiden verstehen sich. Doch irgendwann trifft Linda die Entscheidung, dass Tom und die Kinder ihr Leben auch ohne sie in den Griff bekommen müssen. So setzt sie ihre Liebsten vor die vollendete Tatsache, dass sie für einen längeren Zeitraum nach Australien geht um dort ihre langjährige Freundin zu besuchen.

    „Nur zusammen ist man nicht allein“ ist ein gefühlvoller Roman, der es versteht den Leser ganz tief zu berühren. Ein Schicksalsschlag im Leben verändert für die Beteiligten alles und dann heißt es weitermachen und dabei man selbst bleiben und mit dem eigenen Leben klarzukommen. Dieser Roman ist abwechselnd aus der Sicht von Tom und Linda geschrieben und lässt den Leser tief in die Gedankengänge der handelnden Personen Einblick nehmen. Gerade hierdurch wird deutlich was den Einzelnen bewegt.

    Linda, Tom und die Kinder lassen den Leser teilhaben an ihrer Trauerbewältigung. Dabei kommen Geheimnisse ans Licht, werden neue Freundschaften geschlossen und bewegende Momente erlebt. So und nicht anders ist das Leben. Mike Gayle ist hier ein wundervoller Roman gelungen, der lange nachklingt und mit einem schönen, schlüssigen und keinesfalls kitschigen Ende aufwartet. Perfekt.

    Copyright © 2018 by Iris Gasper

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    Buchfan276vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein unheimlich emotionaler Roman, der einen bis an der Seele berührt.
    Kann mit den Besten mithalten


    "Nur zusammen ist man nicht allein" erzählt die Geschichte der Familie Hope. Eigentlich scheint alles perfekt, fast wie im Märchen. Bis zu dem Tag, der alles verändert. Der Tag, an dem Laura bei einem Autounfall ums Leben kommt. Der Tag, der Tom in ein unendlich scheinendes Loch stürzen lässt. Der Tag, nach dem nichts mehr so sein wird wie es war. 
    Nach dem Tod kümmert sich zunächst Lauras Mutter Linda um die beiden Töchter Evie und Lola. Tom hingegen ertränkt seine Trauer in Arbeit. Linda ist der Meinung, dass es so nicht weitergehen kann und geht für ein halbes Jahr nach Australien. Und mit einem Mal ist Tom in der Pflicht: Familienvater, Organisator, Tröster, Bastler und noch viel mehr Pflichten hat er von jetzt auf gleich. Wie er seine neuen Aufgaben meistert? Lest selbst.


    Das Buchcover enthält einige bunte Farben und lädt zusammen mit der Kurzbeschreibung auf dem Buchrücken zum Schmökern ein. 
    Dabei wird noch nicht mehr als nötig vom Inhalt verraten.
    Der Roman ist in 25 Kapitel unterteilt, für jedes einzelne hat der Autor eine kreative Überschrift mit je einem Zitat aus dem nachfolgenden Kapitel gefunden. 
    Besonders hervorragend finde ich Mike Gayles Schreibstil. Es ist kaum zu beschreiben, wie er es macht, aber durch viele emotionale und zugleich authentische Szenen und Dialoge berührt er regelrecht die Seele des Lesers. An gleich mehreren Stellen hatte ich feuchte Augen. 
    Die Protagonisten werden sehr detailreich und liebevoll charakterisiert. Die Ecken und Kanten einer jeden Person werden präzise geformt und man hat am Ende des Buches das Gefühl, die Charaktere richtig gut zu kennen. 
    Ich fand schön, dass das Buch an einigen Stellen auch wieder Wendungen nahm und somit auch ein bisschen Spannung aufkam. Im Mittelpunkt stehen aber eindeutig die Gefühle. 


    Mein Fazit zum Buch: So wie es sich mir verkauft hat, kann das Buch auch locker mit den großen Autoren mithalten, wie zum Beispiel John Green. Wer seine Bücher mochte, wird auch mit diesem hier viel anfangen können. Ich würde den Roman auf jeden Fall weiterempfehlen und neue Bücher des Autors jederzeit wieder lesen. 

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    milkysilvermoons avatar
    milkysilvermoonvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein berührender und zugleich humorvoller Roman
    Wenn sich eine Familie neu erfinden muss

    Seit dem tödlichen Autounfall seiner 38-jährigen Frau Laura ist Tom Hope ein anderer Mann. Er schafft es nicht, sich um seine Töchter Evie (13) und Lola (8) und um den chaotischen Familienalltag zu kümmern. Um seiner Trauer zu entfliehen, stürzt sich der Fernsehproduzent in seine Arbeit. Schwiegermutter Linda muss den Haushalt schmeißen und alle Fäden zusammenhalten. Allerdings brauchen die beiden Mädchen ihren Vater mehr denn je. Deshalb trifft Linda nach einem Jahr eine drastische Entscheidung: Sie fährt für mehrere Monate nach Australien und lässt den Witwer mit seinen Kindern alleine. Für Tom beginnt eine große Herausforderung. Und auch Linda hat eine emotionale Achterbahnfahrt vor sich…

    „Nur zusammen ist man nicht allein“ ist ein sehr emotionaler und warmherziger Roman von Mike Gayle.

    Meine Meinung:
    Das Buch besteht aus drei Teilen und 25 Kapiteln. Jeder Teil wird mit einem treffenden Zitat, jedes Kapitel mit einer kreativen Überschrift, die sich aus dem folgenden Inhalt ergibt, eingeleitet. Gut gefallen hat mir auch, dass die Geschichte im Wechsel aus der Ich-Perspektive von Tom und der von Linda erzählt wird. Dabei ist es geglückt, Dopplungen zu vermeiden und durch die zwei Erzählstränge sogar Spannung zu erzeugen.

    Der gefühlvolle, flüssige Schreibstil des Romans ist toll. Der Blick in die Innenwelt der beiden Hauptprotagonisten ist sehr gelungen. Ich konnte sofort gut in die Geschichte eintauchen und habe das Buch immer nur ungern zur Seite gelegt.

    Tom und Linda sind zwei liebenswerte Charaktere, die mir sympathisch waren. Sie haben durchaus Fehler in ihrem Leben gemacht, sind mir jedoch beim Lesen ans Herz gewachsen. Ihre Entwicklung wird authentisch dargestellt. Interessant wird der Roman auch durch mehrere Nebenfiguren wie den 80-jährigen Clive Maynard, der mit seinen markanten Sprüchen für Auflockerung sorgt.

    Die Handlung ist stimmig. Auch das Ende des Romans finde ich ausgesprochen glaubwürdig und realitätsnah. Die Geschichte ist kurzweilig, abwechslungsreich und unterhaltsam. Das liegt nicht nur an einigen Überraschungen und unerwarteten Wendungen. Überzeugen konnte mich der Roman auch dadurch, dass sich traurige, sehr berührende Passagen mit humorvollen Szenen abwechseln. Es geht nicht nur um Trauer, Verzweiflung, Wut, sondern auch um Liebe, Familie, Hoffnung und neue Perspektiven. Insgesamt konnte mich die Geschichte sehr bewegen. Positiv hebt sich der Roman gegenüber anderen des Genres dadurch hervor, dass er weder übertrieben kitschig noch klischeehaft ist. Dennoch war die Lektüre für mich sehr emotional und hat mich zum Nachdenken angeregt.

    Das Cover des Romans trifft meinen Geschmack. Allerdings sagt mir der englische Originaltitel („The Hope Family Calendar“) etwas mehr zu, weil er weniger schnulzig klingt.

    Mein Fazit:
    Wer einen berührenden und zugleich humorvollen Roman lesen möchte, dem kann ich „Nur zusammen ist man nicht allein“ von Mike Gayle wärmstens empfehlen. Mich konnte die Geschichte auf ganzer Linie überzeugen.

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    Kodabaervor 8 Monaten
    Kurzmeinung: berührend, authentisch und hart aber auch herzlich, es geht ums trauern, vergeben, verzeihen und lieben, leben, Freundschaft und Familie
    Berührend, authentisch und hart aber auch herzlich

    Vor ewigen Zeiten habe ich mal ein Buch von Mike Gayle gelesen und es ist mir auf jeden Fall in positiver Erinnerung geblieben. So freute ich mich ganz besonders über den Gewinn eines Exemplars von "Nur zusammen ist man nicht allein" zu der Leserunde bei Lovelybooks. 

    Das Cover finde ich sehr ansprechend, die Farben harmonieren super und die Illustrationen spiegeln den Inhalt dieses Romans wider. Ich mag ja diese naturbelassenen Pappeinbände sehr, obwohl sie etwas anfälliger für angestupste Ecken und Verschmutzungen sind. Der Klappentext verspricht eine gefühlvolle, witzige und warmherzige Geschichte. Genau das bekommt man, und noch so einiges mehr. Eine authentische, schonungslos ehrliche, traurige, schöne und wirklich witzige Geschichte.
     
    Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich super lesen, ohne sich groß anstrengen zu müssen. Trotz heikler, schwerer Themen und einiger Schicksalsschläge bleibt es zwischendrin trotzdem unbeschwert und herzlich. Oft bringt der Autor einen zum Schmunzeln und nichts desto trotz bleibt das Gefühl nicht auf der Strecke. Die Kapitel werden aus der Sicht von Tom und Linda geschrieben und sind angenehm kurz bzw. in kurze Abschnitte unterteilt, indem die Sichtweise öfter wechselt.

    Der Roman und vor allem das Ende haben mir super gefallen, weil es einfach ehrlich und sehr authentisch ist. Wunderbare Charakteren, die schwierige Entscheidungen treffen müssen und ihr Leben wieder Leben müssen. Mit ein wenig Happy und auch Open End. Berührend, authentisch und hart aber auch herzlich, es geht ums trauern, vergeben, verzeihen und lieben, leben, Freundschaft und Familie. Eine klare Leseempfehlung von mir.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Insel_Verlags avatar

    Wenn sich die Familie neu erfinden muss

    Ein Autounfall reißt ein Loch ins Leben der Familie Hope und plötzlich ist nichts mehr so, wie es vorher war. Nur zusammen ist man nicht allein von Mike Gayle ist ein bittersüßer und warmherziger Roman über einen Vater und zwei Töchter, die sich auf die Suche nach einem Neuanfang begeben und es schließlich wagen, wieder an das Glück zu glauben.

    »Diese berührende Geschichte muss man einfach gelesen haben.« The Sun

    Worum geht’s genau?

    Seit dem Tod seiner Frau ist Tom nicht mehr derselbe. Er schafft es weder, sich um seine Töchter Evie und Lola, noch um den täglich chaotischer werdenden Familienalltag zu kümmern. Zum Glück gibt es Linda, Toms Schwiegermutter, die einspringt und die Fäden zusammenhält. Doch die Mädchen brauchen ihren Vater mehr denn je, und so trifft Linda eine radikale Entscheidung: Sie fährt nach Australien, Rückkehr ungewiss. Allein auf sich gestellt, bleibt Tom nichts anderes übrig, als sich seiner Trauer zu stellen und seine Familie zu retten. Und so stürzen sich Tom, Evie und Lola gemeinsam ins Abenteuer zu dritt – Stolperfallen und emotionale Herausforderungen inklusive.

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    Ihr wollt Tom, Evie und Lola auf ihrem emotional herausfordernden Weg begleiten? Dann bewerbt Euch einfach bis zum 13. Dezember über den blauen „Jetzt bewerben“-Button* für die Leserunde – und beantwortet uns dazu folgende Frage:

    Toms Schwiegermutter Linda verschwindet kurzerhand nach Australien, um Tom zur Vernunft zu bringen – was ist die drastischste Maßnahme, die Ihr bisher in Eurem Leben ergriffen habt?


    Über den Autor: Mike Gayle wurde 1970 in Birmingham geboren, wo er nach Abstechern in Manchester und London auch heute noch mit seiner Frau, seinen zwei Kindern und einem Kaninchen lebt. Als Journalist schrieb Gayle u. a. für »Sunday Times Style« und »Cosmopolitan«. Er hat mehrere erfolgreiche Romane veröffentlicht.

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