Mike Krzywik-Groß

 3.8 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Riva Mortis, Die Heldformel und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Mike Krzywik-Groß

Riva Mortis

Riva Mortis

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Erschienen am 21.04.2011
Die Heldformel

Die Heldformel

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Erschienen am 18.11.2016
Sternenleere

Sternenleere

 (1)
Erschienen am 01.12.2015
Tuzak Mortis

Tuzak Mortis

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Erschienen am 01.12.2013
Im Rücken des Feindes

Im Rücken des Feindes

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Erschienen am 24.05.2018
Angbar Mortis

Angbar Mortis

 (0)
Erschienen am 01.03.2012

Neue Rezensionen zu Mike Krzywik-Groß

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Rezension zu "Die Heldformel" von Mike Krzywik-Groß

Helden nach Formel - funktioniert!
Wuerfelheldvor 2 Jahren

Was ist „Die Heldformel“ – Sachbuch mit einer beispielgebenden Geschichte, eine Sammlung von zusammenhängenden Geschichten mit einem Essay-Anteil oder ein Multimedia-Projekt? Letztes dürfte das Buch wohl am ehesten charakterisieren, bietet es neben dem Text doch auch eine CD mit instrumentalen Stücken.

Klappentext:
Das Überleben im Schatten der Pyramide des unsterblichen Gottkaisers ist hart. Umso glücklicher ist der junge Pahlek, als er in der Arena Barnors eine magere Pantherkeule ergattert. Doch als ihm plötzlich der Mord an einem Senator angehängt wird, muss er sich entscheiden: Flieht er oder begibt er sich auf eine Reise, die ihn zum Helden machen könnte …

Sie merken: Das Abenteuer ruft! Doch wie schreibt man eigentlich eine spannende Geschichte? Gibt es ein Rezept, eine Heldformel?
In diesem crossmedialen Leitfaden für Autoren vermischen sich Theorie, Inspiration und angewandte Praxis: Mike Krzywik-Groß schlüsselt zusammen mit sieben weiteren Phantastik-Autoren die extra für dieses Projekt verfasste Erzählung „Barnors Herz“ auf und erklärt anschaulich die Prinzipien einer klassischen Heldenreise. Vertont wurden deren zwölf Stationen von Ralf Kurtsiefer. Der versierte Komponist steuerte einen cineastischen Soundtrack bei, der vielleicht auch Sie zu inspirieren vermag.
Ein höchst unterhaltsames Praxishandbuch zur Heldenerschaffung.

Inhalt:
Die Handlung selbst ist schnell erzählt. Pahlek ist einer der unzähligen Halbwüchsigen im Schatten der Stadt und des Pyramidenpalastes des unsterblichen Gottkaisers, die versuchen, sich irgendwie durchs Leben zu schlagen, nur einfache Arbeiten aber vor allem durch Diebstähle. Er wird aus seinem Leben gerissen, als er in der Arena erwischt und dann auch noch des Mordes an einem Senator beschuldigt wird.

Nur durch den Widerstand, der das grausame Regime schon lange stürzen will, kann er gerettet werden, aber dennoch ist Pahlek nicht bereits, etwas zu tun, bis er einen bestimmten Anreiz bekommt, um gegen die zu kämpfen, die sein Volk so grausam knechten.

Die Geschichte nimmt nur einen Bruchteil des Bandes ein. Sie ist klischeehaft und einfach gestrickt, was aber durchaus Absicht ist. Auch die Figuren bleiben blass und austauschbar, weil sie bewusst den Archetypen entsprechen sollen, um die es geht.

Die Erzählung kann letztendlich nicht für sich alleine stehen, denn sie illustriert eigentlich nur die typischen Stationen einer sogenannten „Heldenreise“. Leser und angehende Autoren können so studieren, was eigentlich die erfolgreichen Geschichten in Buchform und im Kino ausmacht. Denn immer wieder werden auch Vergleiche zu „Star Wars“ gezogen, die nicht von der Hand zu weisen sind.

Man erfährt so, wie der Held langsam in sein Abenteuer hinein wächst und welche Geschehnisse, die Leser auch trotz hundertfacher Wiederholung immer noch weiter faszinieren. Die Analyse mag zwar auch nicht neu sein, ist stellenweise auch viel zu kurz, aber letztendlich so einfach und überschaubar verfasst, das gerade Jüngere davon profitieren können.

Das ganze ist auch noch mit einer Musik-CD verbinden. Die zwölf Musikstücke versuchen die Stimmung der einzelnen Stationen einzufangen. Auch bei ihnen sollte man keine Überraschungen erwarten. Wohl aber stimmungsvolle Hintergrundmusik für die nächste Rollenspielrunde.

Meine Meinung:
Alles in allem ist „Die Heldformel“ ein ambitioniert verfasstes Werk, dass ohne viel Schnörkel und Fremdworte genau die Inhalte herausarbeitet, die die meisten Geschichten so erfolgreich machen, weil das genau ist, was sich die Leser in der ein oder anderen Variation erwarten. Die Musik dazu bietet stimmungsvolle Untermalung, die man gut auch fürs Rollenspiel oder Schreiben verwenden kann.

Meine Wertung:
4 von 5 Helden

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theatermenschs avatar

Rezension zu "Riva Mortis" von Mike Krzywik-Groß

Riva Mortis
theatermenschvor 4 Jahren

Ich kenne mich mit dem DSA Universum nicht aus.  Da aber mein Freund paar Jahre lang im DSA Universum unterwegs war, lieh er mir dieses Buch aus. Hauptsächlich damit ich ihn verstehe wenn er davon anfängt. ^^  Am Anfang hatte ich ziemliche Probleme mich einzulesen, viele Begriffe fand ich nicht im Gloster und war deswegen manchmal etwas überfragt. Zudem hatte ich am Anfang das Gefühl, dass ich eine "klischeehafte" Fan Fiktion lese. Nach knapp 150 seiten habe ich mich mehr oder weniger eingelesen. Der Schreibstil wurde flüssiger und verlor sein Fan Fiktion Charme. Zum Schluss gefiel mir das Buch.  Doch hatte ich auch das Gefühl, dass der Autor zum Ende hin unter Zeitdruck stand. Am Anfang wurde alles gefühlt in die Länge gezogen, während das Ende innerhalb von 6 Seiten erzählt wurde.  Es war trotzdem ganz gut und ich habe so einen guten Einblick in das DSA Universum bekommen.

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Wolfspeakers avatar

Rezension zu "Riva Mortis" von Mike Krzywik-Groß

Rezension zu "Riva Mortis" von Mike Krzywik-Groß
Wolfspeakervor 6 Jahren

Das Cover des Buches zeigt eine typische Wirthausszene: Eine Schankmaid mit Bierkrug und Glas und verschiedene Gäste. Von der Art des Wirtshauses nicht ganz wie das, in dem ein Teil der Geschichte spielt – aber ich habe schon deutlich weniger passende Cover gesehen.

Von ihrem Arbeitgeber, der Horaskaiserlichen Privilegierten Nordmeer-Compagnie (HPNC) wird die Gelehrte Ancalita Balliguri von Enqui nach Riva beordert. Sie soll dort die Studien des seit kurzem geistig verwirrten Magister Sricbani fortführen.

Zusammen mit ihrem jungen Hausdiener und Schüler Alrik macht sie sich an die Arbeit. Die Entdeckungen des Magister Scribani scheinen jedoch für mehr als nur die HPNC interessant. Mit dem Weiterführen der Arbeit stochert Ancalita in einem Wespennest – und sieht sich plötzlich Auge in Auge mit Mördern und noch Schlimmeren. Wie gut, dass ihr hierbei der maraskanische Zauberer Madajin zur Seite steht.

Mike Krzywik-Groß erzählt die Geschichte größtenteils aus Ancalitas Sicht, aber auch Madajin und die geheimnisvollen Gegner der beiden kommen in “Riva Mortis” zu Wort. – Nicht, dass das dem Leser groß bei der Entschlüsselung der Geheimnisse helfen würde, aber es macht die Geschichte eindeutig spannender.

Die Figuren selbst sind ziemlich detailliert ausgearbeitet: Die brilliante Wissenschaftlerin, die sich mit ihrem Hang zu Tollpatschigkeit und ihrem nicht sehr ausgeprägten sozialen Kenntnisse immer wieder in Schwierigkeiten bringt – oder zumindest für Lacher sorgt. Dazu der an Rur und Gror glaubende Maraskaner Madajin, der mit seiner Einstellung auch bei mir des Öfteren auf Unverständnis stieß – zum Beispiel bei dem in der Leseprobe geschilderten Ereignis. Ein Unverständnis, dass jedoch nicht zu Antipathie, sondern immer wieder zu einem Schmunzeln führt. Was diese beiden angeht bin ich mir fast sicher, dass Mike Krzywik-Groß für jeden einen ausgefüllten Heldenbogen Zuhause liegen hat.

Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist keine Neue, sondern den DSA-Spielern – und ganz offensichtlich auch dem Autor – wohl bekannt. Innerhalb der Geschichte lässt Mike Krzywik-Groß immer wieder sein Wissen über Aventurien mit einfließen, in der Beschreibung der Stadt und der Menschen mit ihren Gebräuchen und ihrem Glauben.

Die Storyline an sich könnte einem Abenteuer entsprungen sein: Die Helden treffen zufällig aufeinander, um dann gemeinsam aufzudecken, was verborgen ist. Das macht die Geschichte ein wenig vorhersehbar, trotzdem gibt es auch immer wieder Überraschungen – allerdings nicht nur positive.

Alles in allem ein spannender und humorvoller Roman, der mit einigen interessanten Hintergrundinformationen der aventurischen Geographie und Historie aufwartet. Ein Roman, an dem sicherlich der ein oder andere Aventurien-Fan sein Spaß haben wird – ich hatte ihn.

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Mike Krzywik-Groß wurde am 21. April 1976 geboren.

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