Mike Lancaster 0.4 - Eine perfekte neue Welt

(63)

Lovelybooks Bewertung

  • 64 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 22 Rezensionen
(12)
(20)
(18)
(9)
(4)

Inhaltsangabe zu „0.4 - Eine perfekte neue Welt“ von Mike Lancaster

Upgrade verpasst? Future Fiction der Extraklasse! Der 15-jährige Kyle und seine Ex-Freundin Lilly erwachen nach einer Hypnose und stellen fest, dass die Welt sich verändert hat. Denn das menschliche System funktioniert analog zu dem Betriebssystem von Computern, auch wenn die Menschen das nicht wissen. Während der Hypnose hat ein Upgrade auf die Version 1.0 stattgefunden, die Hunger, Leid und Kriege für immer verhindern soll. Kyle und Lilly sind noch auf dem alten Stand 0.4. Familie und Freunde erkennen sie nicht mehr, technische Geräte sehen in ihnen potenzielle Schädlinge. Sie stehen vor der Wahl, sich nachträglich anzupassen und damit auf ihre Identität zu verzichten oder ein Leben als Außenseiter zu führen … Eine fesselnde Gesellschaftsdystopie, packende Identitätssuche. Ein atemlos spannender und beklemmend realistischer Thriller. Erinnert an Huxleys „Brave New World“ und Orwells „1984“

Ich lieeeeeebe das Buch!

— AllSoRosy
AllSoRosy

Die Story ist gaga. Aber deshalb hat sie mir auch ziemlich gut gefallen! Nicht schlecht! :)

— Cadiz
Cadiz

Stöbern in Jugendbücher

Die Perfekten

Gute Idee, aber keine gelungen Umsetzung. Leider hatte ich keine richtige Bindung zu den Charakteren & die Handlung hat mir nicht gefallen.

CallieWonderwood

AMANI - Verräterin des Throns

Tolle Fortsetzung!

nickypaula

Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

Trotz Wiederholungen insgesamt eine gelungene Fortsetzung!

Mira20

Snow

Snow erbt die stärkste Magie die es je in Algid gegeben hat. Doch sie leb in der Menschenwelt und kann mit Bale nach Algid fliehen.

Nina_Sollorz-Wagner

Tot war ich gestern

Eine gute Fortsetzung, mit großen Einstiegsschwierigkeiten

Annabeth_Book

Ana und Zak

ein lustiges und spannendes Buch über zwei Leute aus verschiedenen Welten, die aufeinander treffen

MsStorymaker

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Herrlich verrückt und anders...

    0.4 - Eine perfekte neue Welt
    Cadiz

    Cadiz

    06. May 2014 um 21:48

    Diese Talentshow verändert ALLES... ************************ Inhalt: In der Zukunft werden Aufnahmen auf Kassetten entdeckt und angehört. Der 15jährige Kyle hat auf Band erzählt, wie zu seiner Zeit etwas Ungeheuerliches geschah: Mit drei weiteren Freiwilligen wurde er bei einer Talentshow hypnotisiert – und plötzlich ist alles anders. Die ganze Menschheit spinnt und wird zu einer übermächtigen Einheit. Eine perfekte neue Welt wurde erschaffen- ein Upgrade aller Menschen. Kyle berichtet von diesen Momenten, die seltsamer nicht sein könnten und ausweglos scheinen… Zum Buch: Die Story ist ja seltsam. Echt, irgendwie richtig gaga. Was ich aber nicht schlecht finde. Ich liebe mitunter durchgeknallte Geschichten, die nicht ganz sauber ticken. Die müssen auch nicht wirklich Sinn ergeben oder an der Realität kratzen, aber unterhalten natürlich schon. „0.4“ liest sich sehr rasch und ist interessant, spaßig, nett und anders. Wahnsinnig spannend nicht unbedingt, aber das habe ich jetzt nicht groß vermisst. Ich fand die Idee mit den angeblichen Kassetten-Aufnahmen, die hier im Buch wiedergegeben werden und mit Anmerkungen vom Herausgeber versehen wurden (, weil man in der Zukunft z.B. die ein oder andere Redewendung nicht mehr kennt) wirklich einzigartig gut. Leider fand ich den Ausgang etwas mau, weil ich das Gefühl hatte, dass das Buch, als es dem Ende zugeht, eigentlich erst richtig anfängt, aber okay. Der Autor hatte die ulkige Idee etwas Komisches zu schreiben und das hat auch funktioniert. „0.4“ ist keine Dystopie, wie ich erwartet habe. Wirklich eher ein Jugendbuch mit winzigen Science Fiction-Elementen. Da hätte wesentlich mehr herausgeholt werden können, aber im Großen und Ganzen hat mir das Lesen Spaß gemacht und deshalb ist „0.4“ eine kleine Empfehlung für zwischendurch.

    Mehr
  • 0.4 Eine perfekte neue Welt - Mike Lancaster

    0.4 - Eine perfekte neue Welt
    Das_Leseding

    Das_Leseding

    19. April 2013 um 18:13

    Inhalt: Kyle lebt in einem kleinen verschlafenen Ort in dem einfach nichts passiert. Nicht einmal Handyempfang gibt es dort. Damit zumindest einmal im Jahr etwas passiert, gibt es den Talentwettbewerb. Dieser hat eine sehr lange Tradition und jeder Dorfbewohner ist herzlich eingeladen - egal ob als Zuschauer oder Teilnehmer. Wie in jedem Jahr gibt es Zaubertricks, Bauchredner, Sänger, alles ist bereits bekannt, doch dann kommt Kyles Freund Danny auf die Bühne und möchte dem Publikum eine Hypnosevorstellung bieten. Kyle meldet sich mit drei anderen Dorfbewohnern freiwillig als Testperson. Es scheint alles gut zu funktionieren, doch als die vier ihre Augen wieder öffnen ist nichts mehr wie zuvor ... Schreibstil: Der Schreibstil von Mike Lancaster ist grandios, gleiches gilt für den Aufbau des Buches. Dem Leser wird von Anfang an suggeriert, dass er ein Buch in der Hand hält, und das dies die Abschrift von 3 Kassetten beinhaltet, diese Kassetten wurde von Kyle Straker besprochen und von Mike Lancaster abgetippt und durch Anmerkungen im Text ergänzt. Durch den tollen Aufbau dachte ich die ganze Zeit wirklich ich lese die Kassetten und die Anmerkungen machten nur noch Lust auf mehr! Der Schreibstil ist sehr flüssig und nur durch den "Kassettenwechsel" unterbrochen. Dies hebt die Spannungskurve ungemein. Der Ausdruck ist passend und den Situationen angemessen. Charaktere: Von der ersten Seite zog mich Lancaster in seinen Bann. Er ist der, der den Leser empfängt und Anmerkungen platziert wo die Kassetten plötzlich enden. Somit ist auch er eine große Persönlichkeit obwohl es in diesem Buch nicht um ihn selbst geht. Kyle ist mit seinen 15 Jahren ein toller Typ der im Laufe der Geschichte wächst und seine Emotionen sehr gut schildert. Ich mochte ihn sehr und auch nachhaltig hat mich seine Haltung und sein Wesen sehr beeindruckt. Lilly, Kate und Rodney (die 3 Freiwilligen) sind ein interessantes Gespann. Besonders Rodney entwickelt sich im Verlauf des Buches zu einem sehr interessanten Charakter und auch sein Hintergrund ist bemerkenswert. Ich mochte sie alle, sie waren sehr sympathisch ohne übermenschlich zu sein. Cover: Das Cover finde ich nicht so toll und es passt auch nicht zum Buch. Das englische Originalbild wäre treffender und ist aufwendiger gestaltet. Ich kann zumindest keine Verbindung zwischen dem Cover und der Geschichte herstellen. Fazit: Ein sehr beeindruckendes Buch, welches mich auch nach dem Lesen sicherlich noch eine Weile beschäftigen wird. Mike Lancaster schaffte es, mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann zu ziehen. Ich empfehle 0.4 an Leser welche Interesse an spannenden Geschichten zum Thema Weltanschauung und Science-Fiction haben. Wobei, wenn ich ehrlich bin, liegt mein Leseschwerpunkt nicht gerade bei den genannten Themen ;) Mich hat einfach nur der Klappentext fasziniert: "Was passiert wenn du die Augen aufmachst und nichts ist mehr so, wie du es kennst?" - wen also diese Frage interessiert, der ist bei "0.4 Eine perfekte neue Welt" genau richtig! Ich vergebe 5 Sterne für ein wundervolles Buch welches mich sehr fesselte.

    Mehr
  • Rezension zu "0.4 Eine perfekte neue Welt" von Mike Lancaster

    0.4 - Eine perfekte neue Welt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. February 2013 um 00:21

    0.4 Eine perfekte neue Welt von Mike Lancaster Inhalt: Ein einziger Moment, eine einzige Entscheidung, können manchmal das ganze Leben verändern. Als der fünfzehnjährige Kyle Straker sich als Freiwilliger für eine Hypnosevorführung meldet, ahnt er nicht, dass er damit sein Schicksal besiegelt. Denn als Kyle aus seiner Trance erwacht, erwartet ihn ein unglaublicher Anblick: Alle anderen Einwohner seiner Stadt, seine Familie und Freunde sind reglos eingefroren. Kein Blinzeln, kein Beben der Nasenflügel – nichts und niemand bewegt sich mehr. Als die Menschen endlich erwachen, wird alles nur noch schlimmer. Für Kyle beginnt ein wahrer Albtraum: Alle um ihn herum sind wie ausgewechselt und er fühlt sich zunehmend bedroht. Zwar ist er angeblich in einer perfekten neuen Welt erwacht. Doch wie perfekt ist eine Welt, in der er nicht sein darf, wer er ist? (Quelle: HP Oetinger Verlag) Erstmal finde ich die "Bedienungsanleitung" zum Buch ganz am Anfang eine sehr schöne Idee und auch das sich der Kreis, warum diese Sinn macht am Schluss wieder schliesst Die Geschichte wird aus der Sicht von Kyle Straker erzählt, der sie nach diesem Ereignis auf Kassetten auf spricht um sie für andere festzuhalten. Diese Idee finde ich gut umgesetzt, es erschließt sich anhand der Geschichte das es Kassetten sein "müssen" und die erzähl weise ist angenehm zu lesen. Kyle als Hauptprotagonisten fand ich gut sympatisch und dargestellt und auch die anderen Charaktäre kann man nachvollziehen auch wenn sie eher blass bleiben dadurch das die Geschichte von Kyle erzählt wird. Gestört hat mich gerade am Anfang des Buches, die ständigen Anmerkungen, die zwar aus dem Blickwinkel des Autoren logisch sind, mich aber immer wieder aus der Geschichte geworfen haben, das nimmt aber zum Ende hin ab. Im ganzen finde ich die Idee hinter 0.4 wirklich interessant aber mir fehlten dann doch noch einige Aspekte die die Geschichte einfach runder gemachte hätten. So zu beispiel durch wen dieses ganze Prozedere überhaupt in Gang gesetzt wird und woher diejenigen welchen eigentlich kommen. (Mir stellen sich da noch ein paar Fragen aber dann würde ich anfangen zu Spoilern) Auch fehlt es der Geschichte ein wenig an einem Spannungsbogen finde ich, es gibt ein zwei Situationen die spannend beginnen aber dann doch eher lau aufgelöst werden. Fazit: 0.4 ist ein Buch mit einer interessanten Idee die mit 100 Seiten mehr bestimmt noch mitreißender hätte sein können. Trotzdem ist das Buch für alle die Dystopien mögen aber nicht all zuviel Action erwarten bestimmt einen Blick wert.

    Mehr
  • Rezension zu "0.4 Eine perfekte neue Welt" von Mike Lancaster

    0.4 - Eine perfekte neue Welt
    erdbeerliebe.

    erdbeerliebe.

    26. October 2012 um 13:50

    Kyle ist ein ganz normaler Teenager - zumindestens dachte er das. Bis in dem kleinen Ort, in dem er lebt, wie alljährlich eine Talentshow stattfindet. Nichts aufregendes, höchstens peinlich, denkt er sich und meldet sich freiwillig um von seinem Kumpel hypnotisieren zu lassen. Und damit etwas in Bewegung setzt, was sich nicht wieder rückgängig machen lassen wird - ein Fehler im sonst so perfekten Programm. Der gesamte Roman ist die schriftliche Darstellung der Erzählung von Kyle, die er auf Kassette gesprochen und aufgenommen hat . Immer wieder gibt es Anmerkungen vom 'Herausgeber', die etwas aus der 'Zukunft' heraus erklärt. Anschließend gibt es ein Nachwort. Was genau es damit auf sich hat, wird nicht verraten, weil es einen großen Reiz des Buches ausmacht. (; Die Hauptperson Kyle ist ein sehr sympathischer Junge mit dem es mir nicht schwerfiel mitzufieber- und fühlen. Eindringlicherzählt er seine Geschichte, und auch wenn seine Freundin Lilly etwas zickig daherkommt so war die Erzählung dennoch liebevoll, einfühlsam und berührend. Am Ende des Buches erschließen sich einem sich nicht alle Fragen - doch als Leser merkte ich schnell, dass dies durchaus vom Autor beabsichtigt wurde zudem regt sehr zum Nachdenken an. Alles in allem ist 0.4 - eine Perfekte neue Welt ein sehr eindrucksvolles und spannendes Jugendbuch. Betonung liegt hierbei auf JUGEND, da der Schreibstil sowie die Erzählweise und vor allen Dingen (und dafür sollte es eigentlich Abzug geben, wäre die Idee hinter der Geschichte nicht so ideal) der Druck des Buches nicht so übertrieben wäre. Große Buchstaben, riesiger Zeilenabstand und ein großer Rand um den Text herum lassen das Buch dicker und nach 'mehr' aussehen, als es eigentlich ist - und treiben damit natürlich letztendlich auch den Preis in die Höhe. Ein etwas sparsameres Design, es kann ja dennoch schick sein, wäre vielleicht angebrachter. Eine absolute Empfehlung (auch für Erwachsene, aber man könnte vielleicht die Taschenbuchvariante erwerben) für alle, die sich an außergewöhnliche Dystopien mit etwas ungewöhnlichen und neuartigen Ideen erfreuen.

    Mehr
  • Rezension zu "0.4 Eine perfekte neue Welt" von Mike Lancaster

    0.4 - Eine perfekte neue Welt
    Normal-ist-langweilig

    Normal-ist-langweilig

    14. October 2012 um 11:27

    Ein Buch, das durch sein Cover auffällt und genau in unser Computer gesteuertes Zeitalter passt. Eine große Schrift, viele Absätze und eine einfache Sprache sorgen dafür, dass man das ganze Buch in ca. 3 Stunden gelesen hat. Dafür finde ich den Preis von 14,95 Euro zu hoch... Nichtsdestotrotz hat mir das Buch gut gefallen. Natürlich bleiben die Figuren sehr oberflächlich und es gibt eigentlich keine richtige Geschichte mit Spannung/ Gefühlen/ Höhepunkt/ Ende, sondern es handelt sich eher um eine Aufzählung vieler Ereignisse. Es ist praktisch eine Erklärung des Buchtitels. Die Idee jedoch hat mich begeistert und das Ende ist sehr sehr gut gewählt und hinterlässt eine sehr faden Beigeschmack. Ein weiterer Teil wäre möglich, fände ich persönlich aber unpassend. Ein Buch, das man lesen sollte, wenn es einem kostenlos zur Verfügung (Freunde, oder wie ich aus der Bücherei) gestellt bekommt. Den Kaufpreis wäre es mir, glaube ich, nicht wert!

    Mehr
  • Rezension zu "0.4 Eine perfekte neue Welt" von Mike Lancaster

    0.4 - Eine perfekte neue Welt
    donna1988

    donna1988

    06. August 2012 um 10:41

    Science Fiction

  • Rezension zu "0.4 Eine perfekte neue Welt" von Mike Lancaster

    0.4 - Eine perfekte neue Welt
    readeralex

    readeralex

    31. July 2012 um 12:51

    "Als Danny Birnie uns erzählte, er habe seine Schwester hypnotisiert, dachten wir, er spinnt. Oder er lügt. Oder beides." So beginnt die auf Band aufgezeichnete Geschichte von Kyle Straker, für den sich die Welt komplett verändert hat: Sein Freund Danny ist schon lange fasziniert von Zaubertricks und so versucht er sich an Hypnose. Nach einem ersten Erfolg bei seiner Schwester will er direkt bei dem jährlichen Talentwettbewerb in Millgrove, einer englischen Kleinstadt, teilnehmen. Kyle und seine Freunde wollen ihm die Nummer natürlich nicht abkaufen, doch sie melden sich als Freiwillige für die Hypnose, damit ihr Freund sich nicht völlig blamieren muss. Und die Hypnose funktioniert sogar tatsächlich! Doch als die vier „Versuchskaninchen“ wieder aufwachen, ist einiges schiefgelaufen. Alle Zuschauer und auch Danny selber sind komplett erstarrt, blinzeln noch nicht einmal. Sämtliche Kommunikationsmittel sind lahmgelegt – die Telefone funktionieren nicht mehr und die Computer zeigen beim Einschalten irgendwelche Schriftzeichen, die nicht von der Erde stammen können. Bald ist der Rest des Dorfs wieder von der Starre befreit, doch alle verhalten sich seltsam und immer noch funktionieren die Medien nicht mehr. Als Kyle dann seinen Hausarzt davon reden hört, er sei ein 0.4er, weiß er zwar nicht, was das bedeuten soll, aber dass die anderen nichts Gutes im Schilde führen. Sobald diese dann auch noch mutieren und sich durch kabelartige Verbindungen zu einem Netzwerk verbinden, fühlen sich die vier „Außenseiter“ dazu gezwungen, herauszufinden, was hier passiert ist. Aber in einer vermeintlich perfekten neuen Welt, in der man nicht sein darf, wer man ist, erscheint das gar nicht so einfach… -------------------------------------------------------------------------------- Kyles Geschichte wurde in 6 Teile, nämlich die beiden unterschiedlichen Seiten von 3 Kassetten, unterteilt. Dies erinnert jetzt zwar stark an „Tote Mädchen lügen nicht“ von Jay Asher, wirkt aber überhaupt nicht abgeschaut, da der Schreibstil komplett anders ist: Der Erzähler nimmt keine Informationen vorweg und durch die zahlreichen Anmerkungen eines scheinbar überlegenen Wesens kommt auch etwas Humor ins Spiel (am Anfang des Buches steht erstmal eine Gebrauchsanweisung für Bücher und diese Spezies hält die Teletubbies für Götter, die nur Kinder anbeteten ). Nach etwas Verwirrung über diese Anmerkungen kommt der Leser aber schnell in den Lesefluss und dann kann man das Buch in kürzester Zeit durchlesen. Dadurch, dass das Buch so kurz ist, waren mir die Auflösung und das Ende viel zu kurz, weil einfach Monate und damit eine vielleicht ganz interessante Entwicklung der Charaktere übersprungen wurden – 100 Seiten drauf und das Buch wäre für mich perfekt gewesen. Fazit: Eine durchaus lesenswerte Dystopie mit einem Ende im Zeitraffer, das aber trotzdem Neugier auf Neues weckt – vielleicht wird der zweite Band ja etwas ausführlicher!

    Mehr
  • Rezension zu "0.4 Eine perfekte neue Welt" von Mike Lancaster

    0.4 - Eine perfekte neue Welt
    Ami Li Misaki

    Ami Li Misaki

    02. June 2012 um 19:06

    Kyle lebt in einem kleinen Ort, wo jeder jeden kennt. Einmal im Jahr findet eine ganz besondere Veranstaltung statt: Ein Talentwettbewerb, zudem fast das ganze Dorf kommt. An diesem Wettbewerb nimmt auch Kyles Freund Danny teil, der die Leute hypnotisieren will. Doch dann geschieht etwas... Kyle hat sich freiwillig gemeldet sich hypnotisieren zu lassen, aber als er und die anderen drei Freiwilligen wieder "aufwachen", ist nichts mehr wie es war... Der Inhalt ist wirklich schwer zusammen zu fassen, wenn man nicht will, dass man zu viel verrät. Ich kann nur so viel sagen, dass es ein wirklich eindringliches Buch ist. Erst passiert nicht viel, man lernt die Protagonisten kennen, allen voran natürlich Kyle und genau diese eine Wendung ist Dreh- und Angelpunkt des gesamten Plots. Aber erst einmal allgemein: Das Buch ist abgeschlossen und anders. Das sieht man schon allein an der Gestaltung. Nach dem Inhaltsverzeichnis wird der Leser vorm Weiterlesen gewarnt. Es folgt eine Vorbemerkung des Herausgebers (= Autors). Der Roman ist eine Erzählung von Kyle, die er auf Kassette gesprochen und aufgenommen hat - in Buchform. Gleichzeitig gibt es immer wieder Bemerkungen vom 'Herausgeber', die etwas (aus der 'Zukunft') erklären. Auch im Nachwort meldet sich wieder der 'Herausgeber' zu Wort und schließt das Buch damit ab. Wie schon erwähnt, wird die Geschichte von Kyle aus der Ich-Perspektive erzählt. Er schildert seine Erlebnisse einer... nein, unserer Welt. Doch plötzlich ist von einem Augenblick auf den anderen alles anders. Das weiß man als Leser schon vorher, dass etwas im Argen liegt, dass etwas eingreifendes passiert ist, aber was genau findet man nur Stück für Stück - wie Kyle selbst - heraus. Dem ein oder anderen mag der Anfang etwas zu zäh sein. Es wird lange darüber spekuliert, was genau passiert ist. Ich habe auch jegliche Optionen beim Lesen immer wieder hin und her geschoben, aber ein richtiges Bild kam nie so ganz raus. Es ist sehr spannend aufgebaut, es geht immer um dieses eine Rätsel, was denn los ist. Brotkrumen werden verfolgt - im wahrsten Sinne des Wortes. Bis es dann zum Schluss aufgelöst wird. Selbst durch die Anmerkungen erhält man keinen wirklich Hinweis. Kyle selbst als Charakter ist ein netter Junge. Er erzählt seine Geschichte gut und eindringlich. Später konnte ich mehr mit ihm mitfühlen, obwohl ich von Anfang an mit ihm mitfieberte. Die anderen Charaktere werden (natürlich) nur durch Kyle gefiltert und so erfährt man jetzt nicht so extrem viel über sie. Ich würde behaupten, dass hier auch mehr der Plot und die rätselhaften Ereignisse im Vordergrund stehen statt die Protagonisten (die mehr eine Art 'Werkzeug' sind). Zum Ende gibt es ein Zitat aus dem Buch: "Nein, es gibt kein Happy End, aber ein Ende muss schon sein." (S. 257) Was hier tatsächlich so zum Nachdenken und Nachgrübeln einläd ist das Ende. Nicht nur, weil man es durchaus weiterspinnen kann, obwohl die Geschichte an sich erzählt ist. Sondern auch, weil man sich dem vollen Umfang der "Wendung" bewusst werden kann (sollte/muss). Kurz: Eine andere Art von "Zukunftsroman", den ich gar nicht so recht einordnen kann. Man könnte es als "Dystopie" bezeichnen, aber vielleicht auch als "Utopie". Kyles Geschichte läd zum Nachdenken ein, zum miträtseln und auch zum mitfühlen.

    Mehr
  • Rezension zu "0.4 Eine perfekte neue Welt" von Mike Lancaster

    0.4 - Eine perfekte neue Welt
    Lulu_von_Histore

    Lulu_von_Histore

    24. May 2012 um 17:07

    Niemand ist mehr so wie du sie kanntest Sie alle sind ,,Perfekt" Nur du nicht ! Story : Kyle Straker lebt in einem Dorf weit außerhalb der Zivilisation. Abgeschieden und doch mag er es dort. Doch eines Tages stellt er fest das sich alle verändert haben. Wie Zombies laufen sie durch die Straßen mit einem Lächeln auf dem Gesicht und verhalten sich Perfekt. Doch für Kyle sind sie nicht Perfekt.Er ist für sie nicht perfekt. Er scheint der einzig normale unter all den ,,Perfekten " zu sein. Von allen Abgestoßen als 0.4 verzieht sich Kyle an einem Ort und nimmt in der Hoffnung das ihn jemand irgendwann erhört Kassetten auf in denen er über alle Vorkommnisse berichtet. Meinung: Tut mir echt leid das ich nicht mehr dazu geschrieben habe aber na ja dann würde ich zu viel verraten und bei der Seiten Anzahl ....Okay was weißt verraten ? In dem ganzen Buch geht es hauptsächlich um die Kassetten. Aber nun zum Wesentlichen. Ich fand das Buch gut Geschrieben.es gab zwischen Bemerkungen des Autors die lustig waren und über die ich eigentlich noch nie nach gedacht habe da sie eigentlich selbstverständlich sind. Der schreibstil an sich war auch okay und ein wenig hat es mich an Tote Mädchen Lügen nicht erinnert. Aber nur wegen den Kassetten.Das war eigentlich auch der Grund weshalb ich das Buch lesen wollte. Also nochmal im großen und ganzen ein gutes Buch für zwischendurch Cover : Ich glaube auf dem Cover ist Kyle dessen Haut in Richtung Unterkörper recht seltsam wird. Dennoch ist das Cover sehr gut gemacht. Und erinnert an ein Since.Fiction Buch was es ja im Grunde genommen auch ist

    Mehr
  • Rezension zu "0.4 Eine perfekte neue Welt" von Mike Lancaster

    0.4 - Eine perfekte neue Welt
    Emma.Woodhouse

    Emma.Woodhouse

    14. May 2012 um 11:14

    Kyle hat seine Geschichte auf Kasetten festgehalten um der Menschheit zu erzählen was ihm geschehen ist und nicht in Vergessenheit zu geraten. Und seine Geschichte ist alles andere als normal und vor allem interessant, erschreckend und sehr ungewöhnlich. Mehr kann man eigentlich zum Inhalt nicht sagen ohne zu viel zu verraten. Der Stil ist schon allein deshalb anders weil der Text Kasettenaufnahmen wiedergibt und es vom "Herausgeber" zwischendurch Anmerkungen gibt. Diese Anmerkungen sind verwirrend aber gibt einem auch einen Einblick wie die Welt sich entwicklet hat. Ich fand die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite interessant aber auch wirklich spannend. Man wusste nicht was einen erwartet und gerade das Ende war so ganz anders als man es erwartet hat. Man hat verschiedene Ideen, Vermutungen was Kyle passiert sein könnte, doch die Auflösung war dann doch sehr überraschend aber auch schockierend. Alles in allem, ist das Buch sehr gelungen und mal was ganz anderes!!!!

    Mehr
  • Rezension zu "0.4 Eine perfekte neue Welt" von Mike Lancaster

    0.4 - Eine perfekte neue Welt
    AshleyVioletta

    AshleyVioletta

    03. April 2012 um 13:59

    0.4 habe ich mir letzten Monat zugelegt, da mich die vielen positiven Rezensionen überzeugt hatten. Ich wollte mir eh mal wieder ein Buch von eigenem Geld kaufen und dann stand 0.4 im Regal meiner Buchhandlung und *schwups* hatte ich es in der Hand und bezahlt :) Und ich bereue es auf keinen Fall. Schon Tote Mädchen lügen nicht hat mich mit Konzept der Kassettenaufnahmen vollkommen überzeugt, und Lancaster ist das fast genauso gut gelungen wie Jay Asher. Man hat einfach von Anfang an eine innigere Beziehung zum Hauptprotagonisten, in diesem Fall Kyle, da er aus seiner Sicht erzählt, aber intensiver, als wäre das Buch einfach aus Ich-Perspektive geschrieben. Man fühlt mit Kyle, als sich seine Welt so schlagartig ändert und eigentlich nichts mehr ist, wie vorher, nur weil er hypnotisiert war, als die Menschen sozusagen upgegradet wurden. Es ist schon eine schwierige Vorstellungen, dass das menschliche Gehirn eigentlich eine Software ist, ich kann Kyles Ungläubigkeit sehr gut nachvollziehen. Besonders lustig fand ich immer die Anmerkungen des Herausgebers, der sich selbst als einer der upgegradeten Menschen darstellte, als als ein 1.0er, da die 1.0er ja überhaupt nicht verstehen, was es für Begriffe in ihrer alten Welt gab. Ziemlich amüsant, dass sie sich zusammenreimen, die Teletubbies seien Götter und Göttinen, die fast ausschließlich von Kindern verehrt wurden. Oder dass die neue Softwareversion der Menschen nicht verstand, wie sich Tiere und Insekten im Körper einnisten, obwohl Kyle doch nur seine Gefühle veranschaulichen wollte. Dadurch, dass Lancaster die Geschichte aus Kyles Augen geschildert hat, war es ihm ermöglicht, einen lockeren, jugendhaften Stil an den Tag zu lesen, mit dessen Hilfe man das Buch schon nach kürzester Zeit durch hat und gar nicht merkt, wie die Zeit verfliegt. Dazu trägt natürlich auch die Spannung bei und die fortwährende Frage, was denn nun mit den restlichen menschen passiert ist, da man sich darauf einfach keinen Reim machen kann, da Lancaster mit 0.4 eine völlig neuwertige Idee verarbeitet hat. Der Autor spannt seine Leser wirklich lange genug auf die Folter, weshalb man das Buch einfach nicht aus der Hand legen kann. Der einzige Minuspunkt, den ich vergeben kann, ist auch den Kassetten zuzuschreiben. Zwar mag ich diese Idee wirklich gern, aber es gibt auch Probleme mit der Umsetzung. Denn die Handlung ist einfach nacherzählt. Es ist nicht, als würde man einfach im Präteritum schreiben, sondern einfach eine Nacherzählung machen. Man fühlt sich nicht hautnah dabei, weil man einfach weiß: das ist schon passiert und Kyle erzählt das einfach aus seiner Sicht nochmal. Darin liegt bei mir das Problem. Fazit Aber alles in allem hat mird diese Dystopie sehr gut gefallen, ich bin froh, auf die ganzen positiven, begeisterten Rezensionen gehört zu haben und kann das Buch wirklich jedem empfehlen, der ein Herz für Neues und Dystopien besitzt.

    Mehr
  • Rezension zu "0.4 Eine perfekte neue Welt" von Mike Lancaster

    0.4 - Eine perfekte neue Welt
    Buchbahnhof

    Buchbahnhof

    25. March 2012 um 07:46

    Ich hatte mir von diesem Buch mehr versprochen. Die Idee, dass die Menschheit ein Update erhält und nur einige wenige in der alten Softwareversion hängen bleiben ist genial. Kyle, der Erzähler, hat in einer Zukunft alte Kassetten besprochen, um denen, die diese Kassetten irgendwann finden, seine Geschichte zu erzählen. Nun hat anscheinend ein höher entwickeltes Wesen diese Kassetten gefunden und hört sich diese an. Vieles von dem, was Kyle erzählt ist in der Zukunft nicht mehr bekannt, so dass von dem Hörer immer wieder Zwischenbemerkungen gestreut werden, um die eine oder andere Begrifflichkeit zu erklären oder um Pausen, die Kyle beim erzählen macht zu erforschen. Es wirkt, wie eine wissenschaftliche Abhandlung über die Kassetten. Die Idee finde ich wirklich gut. Die Umsetzung erfolgt in meinen Augen aber zu schnell. Das Buch hat 272 Seiten in einer sehr großen Schrift geschrieben und mit großen Absätzen. Sehr geradlinig gelangen (deswegen) die vier Hauptpersonen zur Lösung des Rätsels. Bis auf eine kurze Situation, in der ihr Leben von einer Art Virenprogramm bedroht ist, aus der sie aber sehr schnell herausgeholt werden, besteht keine Gefahr für ihr Leben. Der Autor hätte noch wesentlich mehr Schnörkel und Fallen einbauen können, um etwas Spannung aufkommen zu lassen. Weiterhin hätte ich mir eine stärkere Auseinandersetzung damit gewünscht, wie es für die 0.4er sein wird, in einer Welt zu leben, in der sie nur noch von den wenigen vorhandenen anderen 0.4ern wahrgenommen werden, aber nicht mehr von den restlichen Menschen. Dies sollte eigentlich jeden in einen echten Konflikt stürzen. Mich hat das Buch auf jeden Fall dazu gebracht, darüber nachzudenken, ob wir uns nicht viel zu sehr von unserer immer technischer werdenden Welt abhängig machen. Und das freiwillig… Mein Fazit: Eine gute Idee, die aber noch gut 100 Seiten mehr hätte vertragen können, um sich etwas langsamer, ausführlicher und mit mehr Fallstricken für die 0.4er zu entwickeln.

    Mehr
  • Rezension zu "0.4 Eine perfekte neue Welt" von Mike Lancaster

    0.4 - Eine perfekte neue Welt
    LilStar

    LilStar

    06. March 2012 um 21:51

    In einer fernen Zukunft werden in Milgrove, einer kleinen Stadt in England, in einem Haus alte Musikkassetten gefunden. Sie wurden überspielt mit den Worten von Kyle Straker. Er erzählt die unglaubliche Geschichte von sich, seiner Freundin Lilly, seiner ehemaligen Lehrerin Kate und des alten Rodney. Sie alle sind eines Tages Freiwillige in der hiesigen Talentshow, die einmal im Jahr veranstaltet wird. Sie wollen Danny bei seiner Hypnosenummer unterstützen, doch als sie wieder aus der Hynose erwachen ist nichts mehr so wie es mal war. Alle Menschen sind wie verwandelt. Kyles Eltern sehen zwar noch so aus wie seine Eltern, aber sie benehmen sich ganz anders. Es scheint, als wären nur die vier hypnotisierten Personen nicht betroffen, genannt die Null-Vierer... Erzählt wird das Buch aus der Sicht des Autors Mike Lancaster. Wie er schreibt, handelt es sich bei dieser Geschichte um eine Abschrift der Geschichte die sich auf den Kassetten befindet und gliedert sich nach den drei Kassetten und deren A- und B-Seiten. Zwischendurch gibt es immer mal wieder ein paar Kommentare die diverse Begriffe erklären, die es in der Zukunft der Erde nicht mehr gibt und mit denen die zukünftige Gesellschaft nichts mehr anfangen kann. Teilweise ganz witzig und auflockernd, zumindest zu Beginn noch, am Ende lässt der Witz allerdings ein wenig nach. Da das Buch ja den Eindruck machen soll die Abschrift einer gesprochenen Erzählung zu sein, ist auch die Sprache entsprechend einfach gehalten. Heißt, dass die Sätze einfach und kurz gehalten sind, ebenso wie die Kapitel. Dadurch lässt sich das Buch natürlich zügig durchlesen, allerdings bedeuten die vielen Zeilenbrüche natürlich auch, dass bei dem eh schon recht kurzen Buch auch ansonsten viel Platz verschwendet wird. Ich war insgesamt etwas enttäuscht von diesem Buch. Die Idee fand ich zunächst eigentlich recht interessant und auch die anfängliche Umsetzung versprach viel. Im weiteren Verlauf wurde es allerdings langweiliger und trotz der Kürze tatsächlich ein wenig langatmig. Die Auflösung hat mich schließlich überhaupt nicht mehr überzeugt, da fehlte mir einfach alles. Eine Botschaft, einen Sinn, ein Ende ... Hinzu kommt noch, dass das Cover, durch das ich überhaupt erst auf das Buch aufmerksam geworden bin, überhaupt nichts mit dem Inhalt zu tun hat. Insgesamt kann ich dieses Buch also nicht wirklich empfehlen, für den starken Einstieg und die nette Idee würde ich aber trotzdem noch drei Sterne geben, zwei wären zu wenig.

    Mehr
  • Rezension zu "0.4 Eine perfekte neue Welt" von Mike Lancaster

    0.4 - Eine perfekte neue Welt
    LaLecture

    LaLecture

    03. March 2012 um 14:54

    Als sein Kumpel Danny ihn und drei andere Menschen für seine Aufführung für den Talentwettbewerb des Dorfes hypnotisieren will, denkt Kyle sich nichts Böses. Doch als die vier aus der Trance erwachen, scheinen alle anderen Dorbewohner wie erstarrt. Elektronische Geräte wie Radio, Fernseher, usw. funktionieren nicht mehr und auf den Computerbildschirmen erscheinen nur seltsame Zeichen. Doch bevor sie so richtig in Panik geraten können, bewegen die Menschen sich wieder. Aber ist wirklich alles wie früher? Warum behandeln Kyles Eltern ihn, als wäre er psychisch krank? Und warum sagt der Doktor, er wäre "einer von den Null-Vierern"? Was hat das alles zu bedeuten? Äußerlichkeiten * * Ich muss sagen, der (Unter-)Titel weckt falsche Vorstellungen. Und auch der Text hinen auf dem Buch erklärt nicht so wirklich worum es geht. Das seltsame Cover macht die Verwirrung total perfekt und alles zusammen hat dafür gesorgt, dass ich bis zum Schluss nicht wusste, was ich von dem Buch halten soll. Inhalt und Idee * * * Die Idee von "0.4" hat mich fasziniert. Ich dachte zuerst ich hätte es mit einem von 100 000 anderen Zukunfts-Büchern, aber die Idee ist äußerst ungewöhnlich, obwohl sie natürlich im Grunde auf das Selbe hinausläuft: eine Gesellschaft, die uns kontrolliert. Leider war die Handlung nicht immer leicht zu verstehen, auch im Nachhinein ist mir noch nicht klar, wie das denn alles funktioniert haben soll. Das Buch hätte noch gut 100 Seiten dicker sein können, um die wichtigsten Fragen zu beantworten, dann wäre auch das Ende nicht so plötzlich gewesen. Sprache und Stil * * * Das Buch ist in einem interessanten Stil geschrieben. Während Kyle zunächst die Welt beschreibt, wie wir sie kennen, scheint das Buch für Menschen in der Zukunft geschrieben zu sein, die nicht mehr wissen was "Reality-TV" ist. Die gestreuten Anmerkungen, die dem Leser Wörter erklären sollen, die wie natürlich bereits kennen, sind sehr amüsant. Zwischendurch versucht der Herausgeber (also der Autor) zu erklären, wie berühmte Wissenschaftler die Aufzeichnungen Kyle Strakers erklären. Es wird nämlich so getan, als hätte Kyle siene Erlebnisse auf Kassetten gesprochen, die der Autor hier aufgeschrieben hat. Leider ensteht dabei ein scherwiegender Logikfehler, denn wenn man die 0.4er nicht hören und sehen kann, dann sicherlich auch nicht ihre Aufzeichnungen. Den Kommantar zum Thema "Buch" am Anfang hätte man sich sparen können, den wenn Lesen in der Zukunft eine ausgestorbene Technik ist, wer soll das Buch dann (abgesehen von den 0.4ern) dann bitte lesen? Charaktere * * Die Charaktere waren leider ziemlich schwach. Über die meisten erfährt man während des ganzen Buches so gut wie nichts und das, was Mr Peterson am Ende von sich erzählt wirkt ziemlich aufgesetzt, als wollte der Autor noch ein bisschen Dramatik einbauen. Fazit Eine wirklich tolle Idee, aber leider etwas schwach und mit einer Menge Logikfehler umgesetzt. 100 Seiten mehr, auf denen man wichtige Erklärungen liefern und Ungereimtheiten aus dem Weg räumen kann, hätten nicht geschadet.

    Mehr
  • Rezension zu "0.4 Eine perfekte neue Welt" von Mike Lancaster

    0.4 - Eine perfekte neue Welt
    Kerry

    Kerry

    05. February 2012 um 18:54

    Der 15-jährige Kyle Straker lebt mit seinen Freunden Danny, Simon und Lilly in Millgrove, einer kleinen Stadt in England. Lilly ist seine Ex-Freundin und mittlerweile Freundin seines besten Freundes Simon, sodass das Verhältnis zwischen den Beiden grundsätzlich sehr angespannt ist, wenn sie sich begegnen. In Millgrove ist nicht viel los, ja nicht einmal Handy-Empfang hat man dort, sodass die Jugendlichen vor Langeweile fast umkommen. Einmal jährlich findet ein Talentwettbewerb statt - sozusagen ein Highlight des Stadtlebens und Danny hat beschlossen, dieses Jahr daran teilzunehmen - mit einer Hypnosenummer. Dann ist der große Tag gekommen. Wie jedes Jahr sind die Teilnehmer mit ihren Vorführungen eher mittelmäßig, doch dann kommt Danny an die Reihe. Als er vier Freiwillige aus dem Publikum benötigt, meldet sich erst niemand und um seinen Freund einen Gefallen zu tun, erklärt sich Kyle bereit, bei der Vorführung mitzumachen. Auch Lilly hat sich gemeldet. Schlussendlich bestehen die Freiwilligen aus Kyle, Lilly, dem Postboten der Stadt und einer Supermarktkassiererin. Doch irgendetwas geht schief, als die vier aus der Hypnose erwachen, ist das Publikum erstarrt. Es gelingt ihnen nicht, die Erstarrung der Menschen zu lösen, und es sind nur Menschen betroffen! Sie versuchen zu klären, was passiert ist, doch weder Fernsehen, noch Radio oder Internet funktionieren. Als sie schon resigniert aufgeben wollen, stellen sie fest, dass die Erstarrung vorüber ist sich die Leute wieder ganz normal verhalten - oder fast. Denn plötzlich ist alles anders. Ihre Familien benehmen sich anders, Telefon, Fernsehen und Internet funktionieren immer noch nicht. Kyle ist irritiert, vor allem, als plötzlich auch noch der Hausarzt der Familie auftaucht und wegen möglicher Nebenwirkungen der Trance befragt. Kyle ist das alles zuviel, eigentlich will er nur noch weg, doch wie zufällig ist der Ausgang versperrt durch seinen Vater. Er verlässt sein Elternhaus durch das Dach und kann sich im Gebüsch verstecken, wodurch er mitbekommt, dass der Arzt seinen Eltern mitteilt, dass er ein 0.4er sei und man sich um ihn kümmern würde. Kyle ist klar, sie wollen ihn ausschalten. Nun hat er nur noch ein Ziel: Zu Lilly und herausfinden, wie es ihr ergangen ist. Doch kaum bei Lilly angekommen, müssen die beiden gemeinschaftlich die Flucht ergreifen. Sie stoßen auf die anderen Beiden und gemeinsam versuchen sie, das Geheimnis zu lüften, warum sie 0.4er sind und gejagt werden und was sie entdecken, ist ungeheuerlich. Er beschließt, seine Erlebnisse auf Tonband aufzunehmen, damit sie nicht vergessen werden ... Ein interessant erarbeitetes Buch aus dem SciFi-Jugendbuchbereich. Der Plot wurde detailliert und immer wieder überraschend ausgearbeitet, jedoch wies der Schreibstil hier einige Längen auf. Die Figuren, allen voran die Protagonisten Kyle und Lilly, wurden sehr realitätsnah und glaubwürdig dargestellt. Alles in allem handelt es sich um ein Jugendbuch, das mir kurzweilige Lesestunden beschert hat.

    Mehr
  • weitere