Mike Mateescu Auf glühendem Eis

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Inhaltsangabe zu „Auf glühendem Eis“ von Mike Mateescu

Sechs Monate nach der Rettung der Zürcher Street Parade laufen die Geschäfte von Privatdetektivin Enitta Carigiet noch immer schleppend. Um ihre Finanzen endlich ins Lot zu bringen, wagt sie sich an die riskante Lösung eines jahrzehntealten Rätsels. Doch die Jagd nach dem grössten Schatz der Schweizer Kunstgeschichte, ruft Gestalten auf den Plan, die zu jeder Gewalttat entschlossen sind.

Krimi mit toller Idee und Züricher Lokalkolorit, die Ausführung leider mäßig spannend und durch die überzogene Sprache oft quälend zu lesen.

— orfe1975

Interessante Story, mäßige Spannung, eine zu gewollt jugendliche Sprache,

— janaka

Etwas gewöhnungsbedürftiger Krimi - von mir gibt es 3,5 Sterne.

— Wildpony

Nach "Mordsfondue" leider eine herbe Enttäuschung, schade.

— Bellis-Perennis

Hätte Potenzial gehabt, aber so nicht ganz mein Fall

— Grinti

Flotte Sprüche, viel Party und dazwischen ein wertvoller Kunstschatz, damit wurde ich nicht ganz warm!

— sommerlese

Ganz offensichtlich bin ich nicht die richtige Zielgruppe für dieses Buch, schade.

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  • Auf glühendem Eis

    Auf glühendem Eis

    Themistokeles

    17. November 2016 um 13:49

    Zunächst sehr gewöhnungsbedürftig, aber lange nicht das gewöhnungsbedürftigste an diesem Krimi ist, dass er in Schweizerdeutsch geschrieben ist. An sich zwar zunächst etwas ungewohnt, da es kein ß und manches spezielleres Wort gibt, aber das schafft man locker. Leider musst ich dann schnell feststellen, dass der Krimi nicht nur in Schweizerdeutsch geschrieben ist, sondern auch noch einen sehr seltsamen Slang verwendet, der eine Art Umgangssprache widerspiegeln soll oder auch ähnliches, der das Lesen für mich aber zu einer kleinen Qual hat werden lassen.Ich musste mich durch den Stil dieses Autors echt durchquälen und das, obwohl ich beim Klappentext dieses Buches noch dachte, dass es nach einer richtig guten Geschichte klingt, denn der Ansatz ist ja eigentlich richtig spannend. Dummer Weise ist es nur in vielen Punkten so unschön umgesetzt, dass das Buch einfach keinen großen Spaß macht. Die Sprache selbst, wie auch der teilweise extrem lange Satzbau machen das Buch für mich einfach extrem unschön zu lesen. Dazu kommt, dass die Protagonistin auch noch ein sehr seltsamer Charakter zu sein scheint.Neben der Sprache bin ich mit Enitta Carigiet einfach nicht warm geworden. Ihre Arbeitseinstellung und wie sie sich oftmals verhalten hat, habe ich einfach nicht wirklich verstanden. Vor allem auch, wie sie sich in ihrem eigentlichen Job verhält, denn das Ermitteln als Detektiv scheint sie ja eher nur so nebenher zu machen. Zudem sind diese Szenen einfach zu viel, besonders von ihrer Länge, denn mit dem Krimi an sich haben sie nichts zu tun, nehmen aber einiges an Raum ein. Dazu kommt, dass Enitta einfach zu sehr Lebemann ist, es erweckt den Anschein, als sei sie ständig auf Partys unterwegs und hätte es nur auf Spaß abgesehn. Da ist es auch kein Wunder, dass es mit dem Fall nur extrem schleppend voran geht und alle Erkentnisse eher so wirken, als sein sie Enitta zufällig in den Schoß gefallen. Selbst der Fall wird zwar am Ende irgendwie aufgelöst, aber wirklich spannend ist es einfach nicht geworden, konnte es wohl bei der krampfhaften Sprache nicht.Leider so gar nicht mein Stil und dazu auch noch kein richtiger Krimi, sondern eher eine etwas wirre auf hip gemachte Geschichte, die einen kleinen Krimianteil hat, aber nicht das, was ich erwartet hätte. Schade!

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  • Leserunde zu "Auf glühendem Eis" von Mike Mateescu

    Auf glühendem Eis

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Liebe Fans von Enitta Carigiet Liebe Fans der Stadt Zürich Die Limmatstadt befindet sich im Würgegriff des Winters. Der See ist zum ersten Mal seit über einem halben Jahrhundert gefroren. Doch beim Gedanken an den wertvollsten Kunstschatz der Schweizer Geschichte wird Zürichs jüngster Privatermittlerin so richtig warm ums Herz.  Von der Auffindung der Zorilla-Rose verspricht sich Enitta Carigiet nämlich die lang ersehnte finanzielle Freiheit. Noch ahnt sie nicht, dass sie durch ihre Recherchen gut gehütete Geheimnisse der Schweizer Armee lüftet und gewaltbereite Gestalten auf den Plan ruft. Dabei spielt es keine Rolle, dass sie ein Jahr zuvor die weltgrösste Freiluftparty ohne Blutvergiessen retten konnte. Heuer werden Menschen sterben! Wie immer spielt die Geschichte ausschliesslich in der Stadt Zürich ... Oder wagt sich Enitta diesmal etwa über ihre Grenzen hinaus? Schreibt mir bis zum 28. Januar - 15 Exemplare freuen sich auf ihre glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner.  Ganz lieber Gruss Mike PS: Aus geografischen Gründen kommen auch Schweizerdeutsche Ausdrücke vor. Doch diesmal ist der Glossar gleich im Buch enthalten :) 

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    • 207
  • Auf glühendem Eis kann man leider nicht warm werden

    Auf glühendem Eis

    orfe1975

    29. March 2016 um 01:34

    Cover: Das Cover mit dem zersplitterten Eis sowie der rot hervorgehobene Titel sprachen mich sehr an und ließen auf einen spannungsgeladenen Krimi schließen. Inhalt: Die 23 jährige Enitta ist Privatdetektivin, deren Geschäfte schlecht laufen, sodass sie sich mit anderen Jobs über Wasser halten muss. Um ihr Geschäft anzukurbeln, ersinnt sie die Idee, ein Kunstwerk, die "Zorilla-Rose" zu finden, das gegen Ende des Zweiten Weltkriegs auf mysteriöse Weise verschwand und dass von vielen bereits vergeblich gesucht wurde. Mein Eindruck: Dies ist nach "Mordsfondue" der zweite Teil der Enitta-Reihe des Autors, für mich war es jedoch der erste Enitta-Fall. Cover und Klappentext ließen mich einen spannenden Krimi erwarten, in dem man Züricher Lokalkolorit zu schnuppern bekommt und zudem noch historische Hintergründe der Schweiz erfährt. Der Einstieg in den ersten Kapiteln gefiel mir auch sehr gut. Der Leser wird gleich an einen düsteren Ort verschlagen und Zeuge eines bedrohlichen Gesprächs, wenig später geben eine Reihe von scheinbar nicht zusammenhängenden und teilweise sehr skurril anmutenden Verbrechen der Polizei und somit dem Leser Rätsel auf. Soweit, so gelungen. Im weiteren Verlauf verliert sich dieser zu Beginn gut angelegte Spannungsbogen leider sehr schnell. Man begleitet Enitta zu ihrer Arbeitsstelle, die sie als Zubrot zur Detektei benötigt und bei der der Leser Zeuge des tagtäglichen Bürowahnsinns wird. Hier gelingen dem Autor zwar ein paar nette Anspielungen auf die moderne Welt und den Wahnsinn der Globalisierung, aber die Passagen sind mir viel zu weitschweifig, es werden viele Personen eingeführt, die im Prinzip nichts mit der Krimihandlung zu tun haben und im Endeffekt wirkt alles etwas zu überzogen, zu stark gewollt witzig. Aber wenigstens habe ich an einigen Stellen schmunzeln müssen, was auch für einige sehr liebevolle Beschreibungen von Winkeln der Stadt Zürich gilt. Hier kam tatsächlich das Züricher Lokalkolorit zum Tragen. Neben Enittas Arbeit bekommt der Leser auch einen tiefen Einblick in ihr Privatleben: sie ist offenkundig eine Partymaus und verdreht Männern den Kopf, weiß aber nicht so wirklich, was sie vom Leben und von der Männerwelt als solches will. Sie wirkt eher ziellos als zielstrebig, was sich auch auf ihre Ermittlungen auswirkt. Sie stolpert eher zufällig in ihre Ermittlungsfortschritte hinein und am Ende findet zwar alles eine Auflösung, aber ich hatte den Eindruck, dass der Autor alles auf Biegen und Brechen zu einem Ende führen wollte. Es wirkte nicht realistisch, stellenweise gar wie eine Parodie auf einen Krimi, wie ein seltsam surrealer Traum. Neben der mäßigen Spannung kommt hinzu, dass die Dialoge in Enittas Welt den Eindruck machen, überzogen "cool" zu sein. Selbst mit dem Glossar einiger schweizerischen Begriffe schaffte ich es oft nicht, den Sinn/Inhalt der Gespräche zu verstehen. Da sie für den Kriminalfall kaum Relevanz besaßen, habe ich diese ab der Romanmitte nur noch quergelesen. Durch diese "coole" Sprache und die vielen, nicht relevante Nebensächlichkeiten habe ich mich den größten Teil durch den Krimi nur durch gequält und war kurz davor, abzubrechen. Ich konnte mich auch für Enitta überhaupt nicht erwärmen, ihr Handeln war für mich so gut wie gar nicht nachvollziehbar und sie blieb bis zum Ende des Buches für mich nur sehr oberflächlich. Ihre Persönlichkeit war nicht greifbar für mich. Fazit: Krimi mit toller Idee und Züricher Lokalkolorit, die Ausführung leider mäßig spannend und durch die überzogene Sprache oft quälend zu lesen.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931
  • Auf glühendem Eis

    Auf glühendem Eis

    Blaustern

    22. February 2016 um 12:05

    Enitta Carigiet ist 23 Jahre alt und arbeitet als Privatdetektivin in Zürich. Ihr Geschäft könnte besser laufen, und um ihre Unkosten monatlich zahlen zu können, arbeitet sie halbe Tage bei Carrington Davenport International. Sie träumt natürlich von ihrem Durchbruch, und als sie dort erfährt, dass die goldene Wasserlilie Zorilla Rose seit Ewigkeiten vermisst wird, macht sie sich ans Werk, diese zu finden. Aber die sucht sie natürlich nicht alleine. "Auf glühendem Eis" ist der 2. Fall mit der Privatdetektivin Enitta Carigiet. Glücklicherweise hatte ich den 1. Fall auch schon gelesen, so kenne ich wenigstens schon einige von den Charakteren. Trotzdem tauchen immer mehr auf. Man muss sich schon wirklich anstrengen, den Überblick nicht zu verlieren. Außerdem gibt es dazu natürlich auch viele Handlungsstränge, und mir fehlt hier irgendwie der durchgängige rote Faden. Zu viele Ablenkungen passieren zwischendurch. Obwohl dann doch letztendlich alles schlüssig aufgeklärt wird. Darunter, und auch unter der teils schwierigen Sprache, leidet die Spannung. Die Sprache wirkt oftmals gestelzt. Einfacher geschrieben, wäre es flüssiger zu lesen, da man auch schon mit den schweizerischen Ausdrücken zu tun hat. Diese kann man allerdings hinten im Glossar nachschlagen. Viele eigenwillige Figuren spielen hier mit, die in ihrer Vielschichtigkeit gut gezeichnet sind. Enitta als Hauptcharakter wirkt sehr lebendig, und dass nicht nur, weil sie sich ständig als Nachteule ins Züricher Partyleben begibt.

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  • Interessante Story, mäßige Spannung, eine zu gewollt jugendliche Sprache

    Auf glühendem Eis

    janaka

    17. February 2016 um 20:32

    Privatdetektivin Enitta Carigiet kann ihren Erfolg bei der Zürcher Street Parade vor einem halben Jahr nicht gewinnbringend vermarkten, ihre aktuelle Finanzlage ist nicht gerade berauschend. Also muss sie einen Job bei Carrington Davenport International annehmen. Ihre Idee die legendäre Zorilla Rose, einer goldenen Wasserlilie, die seit Jahrzehnten vermisst wird, zu suchen, ist ein bisschen blauäugig. Wie will sie als Einzelperson mit einem nicht so guten Netzwerk, eine berühmtes Kunstwerk finden, an deren Suche bereits mehrere Personen gescheitert sind. Aber der Zufall kommt ihr zu Hilfe, sie kommt bei Carrington an neue Informationen… Nebenbei sucht sie immer noch ihre Schwester Janita und auch Jerry, den Patensohn eines Bekannten. Kann sie alle Fälle unter einen Hut bringen? Schafft sie das vermeintlich Unmögliche und findet endlich die Zorilla Rose? "Auf glühendem Eis" von Mike Mateescu ist der zweite Fall der Privatdetektivin Enitta Carigiet für mich aber das erste Buch des Autors. Vielleicht hätte ich zuerst den ersten Fall lesen sollen, dann wäre ich mit einer Vielzahl der Charaktere schon vertraut gewesen. So hatte ich doch Mühe ins Buch reinzukommen. Hinzu kommen noch die verschiedenen Handlungssträngen, die auch sehr zahlreich waren und erst zum Ende hin zusammen geführt wurden. Mein Lesefluss wurde immer wieder von der wörtlichen Rede unterbrochen, sie war mir manchmal einfach zu gewollt jugendlich. An einige Stellen musste ich dreimal nachlesen, um zu verstehen, was Sache ist. Die Geschichte um die Zorilla Rose fand ich ganz interessant, doch durch die Langatmigkeit in der ersten Hälfte und die verschiedenen anderen Fällen, kam die Spannung erst ziemlich spät. Die Charaktere sind lebendig und realitätsnah beschrieben worden, die 23jährige Enitta ist eine Partymaus und genießt das Züricher Nachtleben. Besonders Felix, der Fahrradkurier und Andreas, der Polizist waren mir gleich sympathisch, beide buhlen um die Gunst von Enitta. Wobei Felix so ein kleiner Tausendsassa ist und sich auch anderweitig umschaut. Natürlich gibt es auch hier die unsympathischen Charaktere und da steht DJ Prügelsuff ganz oben auf meine Liste. Was mir auch noch gut gefallen hat, sind die Beschreibungen von Zürich. Das ist eine Stadt, die ich gerne einmal besuchen möchte. Und dann das Cover, das finde ich richtig gut gelungen. diese gebrochenen Eisschichten sehen geheimnisvoll und interessant aus. Der Bezug zum Buch ist gegeben, auch wenn man dies erst zum Ende des Buches erfährt. Fazit: Dieser Krimi ist für eine jüngere Zielgruppe angelegt und da falle ich raus. Das Cover und die Geschichte bescheren dem Buch noch 3 Sterne.

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  • Noch nie ist mir eine Rezension so schwer gefallen ...

    Auf glühendem Eis

    Bellis-Perennis

    Inhalt: Nach ihrem großen Erfolg, die Street Parade zu retten (siehe „Mordsfondue“) läuft Enitta Carigiets leider nicht so gut, dass sie davon leben könnte. Daher arbeitet sie wieder in einem Büro. Warum sie das und ihren Job bei Carrington Davenport International verschweigt, erschließt sich dem Leser nicht. Ehrliche Arbeit hat noch nie jemandem geschadet. Was auf 308 Seiten folgt ist eine recht unstrukturierte Geschichte, in der Enitta viel durch Zürich radelt, sich in Nachtklubs und zwielichtigen Orten herumtreibt und nach wie vor nach ihrer verschwundenen Schwester Janita sucht. Außerdem glaubt sie, ein seit den 1940ern verschollenes Kunstwerk alleine (?) wieder zu finden. Wie naiv ist denn das? Es haben sich hierbei schon ganz andere Ermittler die Zähne ausgebissen. Die Story spielt sich innerhalb weniger Tage ab und kommt plötzlich und unerwartet doch zu einem guten Ende. Ein Mörder wird gefasst, die Tankstellenüberfälle, die der Polizei Sorgen machen, werden aufgeklärt, ja sogar die verschollene Schwester taucht wieder auf. Spannung/Erzählstil: Wirklich spannend finde ich dieses Buch nicht. Mehrere Erzählstränge hängen kaum wahrnehmbar doch miteinander zusammen, werden aber von einer Fülle von E-Mails, SMS und Nebensächlichkeiten an den Rand gedrängt. Ich bin ein großer Fan von Regionalkrimis, in denen die ortsübliche Sprechweise einen großen Stellenwert hat. Auch Krimis mit Schweizer Hintergrund habe ich im Regal stehen (z.B. Katja Montejano). Nach „Mordsfondue“ und dem Glossar glaubte ich mich eingelesen zu haben. Denkste! Die Sprache hier finde ich ganz furchtbar. Nein, damit meine ich nicht den Schweizer Dialekt, der für mich Wienerin, zu Beginn ein wenig ungewohnt war. Diese gekünstelte auf cool getrimmte (Jugend?)Sprache ist für mich einfach unverständlich. Möglicherweise bin ich dafür schon zu alt. Mehrere Seiten habe ich zweimal gelesen. Es hat mich unglaubliche Mühe gekostet das Buch fertig zu lesen. Nicht nur einmal war ich nahe dran, abzubrechen. Zu Beginn habe ich noch versucht einzelne Begriffe zu recherchieren. Das habe ich dann bald aufgegeben. Der Lesespaß und Lesegenuss haben stark gelitten Besteht Zürich wirklich nur aus Nachtclubs und Spelunken? Ich selbst kenne leider nur den Flughafen und den Bahnhof. Den Lesern wird hier ein eher unsympathisches Bild von Zürich vermittelt. Warum traut sich Enitta nicht über die Stadtgrenze hinaus? Der Autor hat vielleicht schon eine Fortsetzung im Kopf und möchte mit einigen noch immer offenen Fragen, das Interesse der Leser/Käufer wecken. Charaktere: Die Personen sind eigenwillig beschrieben: z.B. der Fahrradbote Felix, der in Enitta verliebt ist, DJ Prügelsuff, die wir alle aus „Mordsfondue“ kennen und neu der Schuhfabrikant. Normal scheinen nur die beiden Polizisten und der Schriftsteller zu sein. Selbst Enitta, für die ich anfänglich Sympathien aus „Mordsfondue“ mitgebracht habe, entwickelt sich in eine schräge Richtung. Was ich noch sagen möchte: Ich bin auf das tolle Cover und die Beschreibung des Inhalts buchstäblich hineingefallen. Weiters habe ich die Beteiligung/Begleitung der Leserunde durch Mike Mateescu vermisst. Gerade bei so unkonventionellen Büchern wären Erklärungen des Autors hilfreich. Fazit: Ein unstrukturiertes Werk in einer kaum lesbaren Sprache – für mich leider ein Flop.

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    • 4
  • Auf glühendem Eis

    Auf glühendem Eis

    Wildpony

    15. February 2016 um 09:03

    Auf glühendem Eis  -  Mike Mateescu Kurzbeschreibung Amazon: Sechs Monate nach der Rettung der Zürcher Street Parade laufen die Geschäfte von Privatdetektivin Enitta Carigiet noch immer schleppend. Um ihre Finanzen endlich ins Lot zu bringen, wagt sie sich an die riskante Lösung eines jahrzehntealten Rätsels. Doch die Jagd nach dem grössten Schatz der Schweizer Kunstgeschichte, ruft Gestalten auf den Plan, die zu jeder Gewalttat entschlossen sind. Mein Leseeindruck: Ich kannte vor Lesebeginn den ersten Teil mit der Protagonistin Enitta leider noch nicht. Der Klappentext sowie die Beschreibung des Buches machten es jedoch für mich interessant. Da ich gute Schweizer Freunde habe war die Tatsache mit dem Handlungsort in der Schweiz und deren Mundart eigentlich kein Problem. Gibt es im Buch ja hinten schließlich auch noch ein Glossar. Dann musste ich jedoch feststellen das viele Begriffe mir weder bekannt waren noch das diese in dem Glossar aufgeführt waren. Daher war das lesen für mich bei diesem Krimi nicht so einfach, musste ich doch öfters in der Runde nachfragen oder mich sonst schlau machen, was den Lesefluss dann doch beeinträchtigt hat. Das Buch enthält auch viel jugendliche Mundart, mit der ich schon in Deutsch meine Probleme haben. Die Protagonistin Enitta war mir jetzt nicht unsympathisch, aber so richtig warm werden konnte ich mit ihr jetzt doch nicht. Die Handlung an sich ist spannend und ich hatte daher schöne Lesestunden. Die weiteren Protagonisten sind eine bunte Mischung und ich war überrascht über das Partyleben von Zürich. Fazit: Ein etwas anderer Krimi, der mir zwar gefallen hat, mich aber nicht 100% überzeugen konnte. Die Empfehlung den ersten Teil: Mordsfondue zu lesen werde ich auf jeden Fall annehmen. Vielleicht kann ich dann mit Enitta mich ein wenig mehr anfreunden, da die Bewertungen für das erste Buch ja auch sehr positiv ausgefallen sind. Ich vergebe gern 3,5 Sterne - aufgerundet auf 4 Sterne.  

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  • 2,5 Sterne für Enitta, die Partymaus

    Auf glühendem Eis

    Antek

    Dies ist bereits der zweite Fall für Privatermittlerin Enitta. Für mich ist es der erste und vielleicht wäre es besser gewesen, den ersten Teil vorab zu lesen, um schon einige Protagonisten zu kennen und auch die doch breit gestreuten Hinweise auf „Mordsfondue“  besser einordnen zu können. Die 23-jährige Enitta arbeitet als selbsternannte Privatdetektivin in Zürich, allerdings laufen ihre Geschäfte nur äußerst mäßig. Um über die Runde zu kommen, ist sie gezwungen auch noch halbtags bei Carrington Davenport International zu arbeiten. Gezwungen trifft es wohl dabei sehr genau, denn der Job ist ihr so etwas von zuwider. Sie träumt von einem grandiosen Erfolg, der ihr den Durchbruch als Privat Eye ermöglichen könnte. Da kommt es ihr mehr als gelegen, als sie bei ihrem Nebenjob von der Zorilla Rose, einer goldenen Wasserlilie, die seit Jahrzehnten vermisst wird, erfährt. Diese zu finden, wäre die Chance, sie wäre der Star in den Medien und vielleicht würde so auch ihre Schwester, die sie verzweifelt sucht, auf sie aufmerksam werden. Allerdings ist sie nicht die einzige Interessierte an diesem wertvollen Kunstwerk. Eine junge dynamische Ermittlerin, eine spannende Suche nach dieser wertvollen Rose und Schweizer, bzw. Züricher Lokalkolorit, das habe ich mir von diesem Krimi versprochen und mich riesig gefreut, allerdings haben mich Verständnisprobleme gehörig ausgebremst. Ich liebe Regionalkrimis mit Dialekt und dass es hier einiges an Dialekt gibt, gefällt mir gut, dafür gibt es ja auch ein Glossar. Ich habe tolle Begriffe gelernt, wie Gumsel für Zicke, hundskommun für stinknormal oder Töffli für Moped. Allerdings hatte ich Mühe mit unzähligen anderen Begriffen. So werden sehr oft Fernsehformate, Firmennamen, Places to be oder ähnliches für Vergleiche herangezogen, die mir einfach nichts sagen und daher für mich unverständlich sind. Da hilft auch das mehrfache Lesen einzelner Szenen einfach nicht und ständig das Internet zu bemühen, ist für mich nicht der Traum an einem entspannten Leseabend. Schade ist auch, dass für mich durch zu viele unverständliche Wortschöpfungen und Vergleiche eigentlich tolle und witzige Sachen, wie z.B. Staycation auf Gran Gerania anstelle von Urlaub auf Balkonien in der Menge eher untergehen. Lokalkolorit wird auch durch Beschreibungen des winterlichen Zürichs geschaffen, die mir besonders anfangs sehr gut gefallen haben. Allerdings führt der Krimi dann eher in die Zürcher Party- und Szenewelt, nicht mehr so ganz mein Ziel, für einen Urlaub oder Kurztrip. Ich kannte den ersten Teil nicht und daher hatte ich besonders auf den ersten gut hundert Seiten doch so meine Mühe mit den zahlreichen Personen. Aber das mag auch meinem schlechten Namensgedächtnis geschuldet sein. Mitarbeiter bei Carrington Davenport International, Vlad der Probleme mit Geldeintreibern hat, Felix ein Fahrradkurier, der nicht zu übersehen in Enitta verliebt ist, ein Freund von ihr, der nach seinem Neffen sucht, sie selbst sucht nach ihrer Schwester Janita, dann gibt es noch einen Schuhgott, der irgendetwas plant. Das ist noch nicht alles, denn natürlich mischt auch die Polizei mit. Kriminaldetektiv Andreas Dähling und Jakob Mette haben es erst einmal mit einem Tankstellenraub zu tun und auch Schmudder, der Graffiti - Sprayer, der nicht einmal vor dem Porsche der Chefin Halt macht, soll ja auch endlich überführt werden. In der Realität ist es sicher auch oft so, dass sich ein Privatdetektiv nicht mit einem einzigen Auftrag über Wasser halten kann und auch die Verbrecher warten sicherlich nicht erst bis die Polizei die letzten Fall gelöst hat, bevor sie zur Tat schreiten. Allerdings ist es mir für einen Krimi doch lieber, wenn sich die Ermittlungen nicht um zu viele Fälle ranken. Lange habe ich nach dem roten Faden gesucht, konnte mir überhaupt nicht vorstellen, wie alles zusammenhängen mag. Die Fäden werden zusammengeführt und nach und nach auch alles aufgeklärt, wenn auch manches vielleicht ein bisschen zu glatt. Hier wäre mir aber doch lieb gewesen, wenn der Fokus mehr auf der Rose gelegen wäre. Die Charaktere sind interessant gezeichnet und ich konnte sie mir gut vorstellen. Enitta ist eine Partymaus, die für ihre Träume lebt. Für ihre 23 Jahre ist sie bestimmt auch real dargestellt. Sie hat das Alter um sich die Nächte mit Party, Alkohol und Drogen um die Ohren zu hauen. Einige Charaktere sind richtig schräg, manche witzig und sympathisch fand ich vor allem Felix und auch Kriminaldetektiv Andreas. Die Spannung hat bei mir schon etwas durch die Verständnisschwierigkeiten und meine Mühe den Überblick über die diversen Charaktere und Nebenschauplätze zu behalten, gelitten. Aber auch so wollte für mich nicht wirklich Hochspannung aufkommen, dafür fand ich manche Szenen einfach zu langgezogen. Alles in allem ein Krimi, der einen mit einer jungen, dynamischen Ermittlerin in die Züricher Partywelt entführt. Ich hatte nach der breiten Begeisterung für den ersten Teil etwas andere Erwartungen und leider haben mir meine Verständnisschwierigkeiten den Spaß am Buch geraubt. Ich bin zweifelsohne nicht die passende Zielgruppe für diesen Krimi, was aber nichts heißen will.

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    • 4

    danielamariaursula

    14. February 2016 um 13:58
  • Zürich und die Suche nach der Zorilla-Rose

    Auf glühendem Eis

    gaby2707

    Die Geschäfte von Privatdetektivin Enitta Carigiet, 23, laufen gerade nicht so gut und so arbeitet sie, um ihre Miete zahlen zu können, nebenbei bei Carrington Davenport International. Das soll aber niemand wissen. Hier erfährt sie von der Zorilla-Rose, die seit vielen Jahren als verschwunden gilt. Enitta macht sich zur Aufgabe sie zu finden. Ich habe Enitta und einige ihrer Freunde bereits beim "Mordsfondue" kennenlernen dürfen. Somit ist mir der Einstieg in diese neue Geschichte nicht ganz so schwer gefallen. Hier nun werden immer neue Schauplätze aufgemacht und immer neue Protagonisten verwirren mich langsam: verschiedene Tankstellenüberfälle müssen aufgeklärt werden; Enitta sucht weiterhin nach ihrer Schwester Janita; ein Sprayer, der die Stadt verschandelt, muss gestellt werden. Ein Freund von Enitta sucht seinen Neffen. Auch dieser Suche nimmt sie sich an. Dann ist da noch der Erbe von Scheller-Schuhe, der ein neues Label eröffnen will. Und ach ja, die Rose will auch gefunden werden. Enitta und ihre Freunde durchstöbern das bunte und vielschichtige Züricher Nachtleben, mit für mich zuviel Alkohol und Drogen. Die oft eigenwilligen Charaktäre finde ich amüsant, sehr lebendig gezeichnet und kann sie mir sofort gut vorstellen. Womit ich mich sehr schwer getan habe, sind die eigenwilligen für mich oft nicht nachzuvollziehbaren Wortschöpfungen, mit denen mir der Autor immer wieder Kopfzerbrechen bereitet. Zwar steht im Anhang ein Glossar mit einigen Schweizer Worten zur Verfügung, die aber vieles nicht aufgedeckt haben. Die Sprache selbst klingt gewollt jugendlich und cool, ist für mich einfach nur anstrengend zu lesen. Es gab allerdings auch kleine Episoden, die mich zum Schmunzeln gebracht haben. Für die Geschichte selbst fehlt mir eindeutig der rote Faden. Es kommt sogar zwischendurch eine gewisse Spannung auf, die jedoch unter den vielen Nebenschauplätzen leidet. Zwar führen all die einzelnen Stories schlussendlich zur Auflösung, mir ging aber alles einfach zuviel durcheinander, einiges zu zufällig entdeckt. Mit seinem Krimi hat mich Mike Mateescu ins Züricher Nachtleben und auf verschiedene Ermittlungstouren mitgenommen. Zu der für mich zu legeren Sprache habe ich leider keinen Zugang gefunden.

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    • 2
  • interessante Story, etwas anstrengend zu lesen

    Auf glühendem Eis

    tweedledee

    Klappentext: Sechs Monate nach der Rettung der Zürcher Street Parade laufen die Geschäfte von Privatdetektivin Enitta Carigiet noch immer schleppend. Um ihre Finanzen endlich ins Lot zu bringen, wagt sie sich an die riskante Lösung eines jahrzehntealten Rätsels. Doch die Jagd nach dem grössten Schatz der Schweizer Kunstgeschichte, ruft Gestalten auf den Plan, die zu jeder Gewalttat entschlossen sind. "Auf glühendem Eis" ist der zweite Fall für die die Privatdetektivin Enitta Carigiet. Da ich "Mordsfondue" nicht gelesen habe waren mir erst mal alle Protagonisten neu und ich bin nicht so flüssig in die Handlung reingekommen, wie erwartet. Es tauchen neben Enitta eine Vielzahl von Personen auf, ohne Notizen hätte ich wohl den Überblick nach kurzer Zeit verloren. So musste ich oft meinen "Spickzettel" zu Rate ziehen um die einzelnen Personen zuordnen zu können. Seien es die diversen Kollegen oder Personen aus dem öffentlichen Nachtleben. Enitta ist ganz gut charakterisiert, aber die meisten anderen Figuren blieben blasser. Es laufen mehrere Stränge parallel, ich habe lange Zeit den roten Faden vermisst, hatte keine Ahnung wie die Handlungen zusammen passen. Das wird am Ende dann aber schlüssig und für mich zufriedenstellend gelöst. Die Story an sich hat mir gut gefallen, der Autor erzeugt mit vielen Schwizerdütschen Begriffen das nötige Lokalkolorit. Viele Begriffe findet man im anhängenden Glossar, über einige konnte ich allerdings nur rätseln. Ein großer Kritikpunkt ist für mich die gewollt jugendliche Sprache mit vielen Wortschöpfungen, über deren Bedeutung ich nur spekulieren konnte. Diese setzt der Autor so gehäuft ein, dass ein flüssiges Lesen schwer fällt und ich die Lektüre streckenweise als anstrengend empfand. Hier wäre weniger mehr gewesen. Fazit: Eine interessante Story, aber anstrengend zu lesen. Ich hatte andere Erwartungen.

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    • 2
  • Schlaflos in Zürich

    Auf glühendem Eis

    Grinti

    Enitta Carigiet lebt – recht ausschweifend – und arbeitet – eher unwillig – in Zürich. Weil sie es mit dem Regelmäßigen nicht so hat, versucht sie sich als Privatdetektivin. Weil das aber zum Leben nicht reicht, langweilt sie sich halbtags auch noch in einem Schreibtischjob. Durch Zufall erfährt sie von einem wertvollen Schmuckstück, der Zorilla-Rose, die seit fast einem Jahrhundert verschollen ist, und macht sich auf die Suche. Dabei kommt sie anderen Suchern in die Quere, die nicht ganz so harmlos sind, und auch die Züricher Polizei will mitmischen … und schon entspinnt sich ein Krimi, der kreuz und quer durch ganz Zürich und dort vor allem durch die offenbar ausgedehnte Partyszene führt. Das hat das Zeug zu einem spannenden Krimi. Nur leider beschränkt sich der Autor nicht darauf, einen spannenden, einigermaßen verzwickten Fall zu entwickeln, er möchte gleichzeitig auch noch cool rüberkommen, trendy, amüsant und die vielen Ideen, die er zweifellos hat, in diesen einen Band reinstopfen. Das kann nicht gutgehen … Los geht‘s schon mal mit der Sprache. Nichts gegen Regionalkrimis. Ich schätze sie sehr, und ich habe mich wirklich gefreut, auch mal einen aus der Schweiz zu lesen. Ich kenne viele aus Norddeutschland, ein paar aus Bayern, Österreich, aber die Schweiz war bis jetzt noch nicht dabei. Die schweizerischen Begriffe sind, sofern sie der nichtschweizerische Leser nicht sowieso irgendwie erschließen kann, dankenswerterweise in einem Glossar erklärt. Leider ergeht sich der Autor aber fast durchgängig in einer Art Szene-Sprache, er möchte unbedingt als Insider dastehen, liebt Wortspiele, Wortverdrehungen, ironische Andeutungen. Auch dagegen ist im Grund nichts einzuwenden, und ab und zu sind diese Passagen richtig gelungen, gelegentlich bzw. mehrheitlich gehen sie aber auch total in die Hose. Leider aber kennt der Autor überhaupt kein Maß, und das ermüdet. Kolossal. Genauso ermüdend finde ich die unglaubliche Vielzahl von Schauplätzen, Personen, Handlungssträngen, die erst ab Seite Hundert-und-ein-paar-Zerquetschte beginnen, zusammenzuhängen, wie auch die Hinweise auf den Vorgängerroman, die mehr verwirren als weiterhelfen und m.E. bloß als „Product Placing“ dienen. Weil der Autor offenbar noch ein paar mehr Romane schreiben will, werden leider auch nicht alle Fäden entwirrt bzw. komplett aufgewickelt, sodass der Leser am Schluss ein bisschen unbefriedigt zurückbleibt. Abgesehen davon ist der Roman eine tolle Werbung für Zürich. Dass das eine so quirlige, bunte, vielfältige Stadt ist, hätte ich überhaupt nicht erwartet. Muss gleich mal hin!

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    peedee

    12. February 2016 um 17:09
    Grinti schreibt Nur leider beschränkt sich der Autor nicht darauf, einen spannenden, einigermaßen verzwickten Fall zu entwickeln, er möchte gleichzeitig auch noch cool rüberkommen, trendy, amüsant und die vielen ...

    Das hast Du gut gesagt, an Ideen mangelt es dem Autor nicht, das stimmt absolut.

  • Zürich unter Null

    Auf glühendem Eis

    esposa1969

    11. February 2016 um 20:39

    Klappentext: Sechs Monate nach der Rettung der Zürcher Street Parade laufen die Geschäfte von Privatdetektivin Enitta Carigiet noch immer schleppend. Um ihre Finanzen endlich ins Lot zu bringen, wagt sie sich an die riskante Lösung eines jahrzehntealten Rätsels. Doch die Jagd nach dem grössten Schatz der Schweizer Kunstgeschichte, ruft Gestalten auf den Plan, die zu jeder Gewalttat entschlossen sind. Leseeindruck: Da ich den Vorgängerband "Mordsfondue" vor geraumer Zeit gelesen hatte, war mir die junge Bündnerin Enitta Carigiet noch in Erinnerung. Auch seinerzeit ging es um die "Street Parade" und so schließt dieser Krimi nahtlos an den vorherigen an, kann aber auch eigenständig gelesen werden. Enitta betreibt eine kleine Privatdetektei in Zürich, die aber besser laufen dürfte. Eine Nebentätigkeit bringt sie dann auch direkt in ihren nächsten Fall ... das Geheimnis der Zorilla-Rose Zu Beginn hatte ich etwas Probleme mit der Handlung warm zu werden. Sehr viele Charaktere, die ich alle erst einmal sortieren musste und eben sehr viele Settings und Handlungsschauplätze. Die Kapitel helfen einem mit Datums- und Zeitangaben die Geschehnisse chronologisch mitzuverfolgen. Die Handlung selbst ist vom Ansatz her gut, aber zieht sich stellenweise sehr in die Länge. Etliche der insgesamt über 300 Seiten auf denen nicht gar zu viel geschieht, die ich dann auch ein wenig quergelesen habe. Die Schweizer Spezialausdrücke finden wir ja zum Glück im Glossar, da habe ich nichts zu mäkeln, was beim ersten Band nicht zu finden war und hier wirklich dienlich ist. Die Sprachwahl ist recht locker und lässig, mir aber stellenweise etwas zu leger. Das Cover gefällt mir wieder sehr gut, passt zum Buchtitel und wirkt sehr ansprechend. Als Fazit formuliere ich es mal so, dass die Grundidee gut gedacht war, auch das Ende sich rund und schlüssig liest, da mich der erste Fall aber komplett begeistert hatte, waren hier die Erwartungen natürlich auch entsprechend hochgesteckt und konnten mich nur mittelmäßig befriedigen, was Spannung und Bannung anbelangt. Für 3 Sterne reicht dieser Zürich-Krimi aber allemal. @ esposa1969

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  • Wurde leider nicht ganz warm mit dem Buch

    Auf glühendem Eis

    sommerlese

    "*Auf glühendem Eis*" ist der 2. Band von "*Mike Mateescu*" um Enitta Carigiet aus dem "*Emons Verlag*". Der erste Band ist Mordsfondue. Die Protagonistin Enitta Carigiet ist selbsternannte Privatdetektivin in Zürich. Finanziell läuft es nicht so gut mit ihren Aufträgen, ein Halbtagsjob bei Carrington Davenport International sorgt für regelmäßiges Einkommen. Doch der ist leider auch nicht so nach Enittas Geschmack und alles andere als zufriedenstellend. Aber dort bekommt sie Informationen, die sie auf die Spur zur verschollenen wertvollen Zorilla-Rose bringen. Am Verbleib dieses wertvollen Kunstwerk sind allerdings auch andere interessiert. Der heiter lockere Erzählstil mit großem Detailreichtum ist typisch für Mike Mateescu und seine vielen Eigenwortschöpfungen haben mich amüsiert und unterhalten. Der Sprachstil ist zwar authentisch, aber doch ziemlich speziell, denn er ist eine bunte Mischung aus angesagtem Szenejargon der Jugend und Schwyzerdütsch. Wer im entsprechenden Alter die Clubs, Kneipen und Bars in Zürich besucht, gehört wohl eher zur Zielgruppe als ich. Diese Sprache gefällt mir zwar, es hemmt aber doch meinen Lesefluss enorm und ich finde mich in der Partywelt nicht zurecht. Zu viel fremde Schauplätze, Places-to-be und Drogen verwirren mich und das Lesen erwies sich als recht anstrengend. Obwohl ich mich häufig über diese tollen Wortschöpfungen freue, muss ich mich auch mehr oder weniger durch das Buch mühen. Der rote Faden ist immer mühsamer zu finden. Zu den Sprüchen und Verballhornungen möchte ich diese Beispiele anführen: Seite 36: Staycation auf Gran Gerania Seite 180: Fuck you war das neue I love you. Seite 189: Hartzienda IV-Party Mit Charakteren wird nicht gespart, man trifft sich halt häufig und viel in der Szene. Jeder scheint jeden zu kennen und es wird gerappt, gefeiert und dabei allerhand Alkohol und Drogen konsumiert. Mike Mateescu hat seine Charaktere farbenfroh, lebendig und gut vorstellbar gezeichnet. Es sind schon schräge Typen dabei, die sich hier in einem bunten Reigen vorstellen: Vom brutalen Geldeintreiber, dem skurrilen DJ Prügelsuff, Enittas Kollegin Marie-en-toilette über den stinkreichen Schuhfabrikanten hin zu Felix, den Radkurier, der endlich seine Liebe zu Enitta entdeckt und auf seine vielen Flammen ihr zuliebe verzichten will. Dazwischen wuselt Enitta aktiv mit ihrem "Velo" durch die Stadt und ist dem Schatz der Zorilla Rose immer auf der Spur. Es gibt in diesem Krimi etwas Action, vielfältige und zum Teil auch schräge Charaktere und eine solide Rahmenhandlung. Die Spannung sackt im Mittelteil etwas ab und bekommt zum Ende noch mal in Fahrt. Die Idee dieser Geschichte ist interessant, die Suche nach diesem Schweizer Kunstkleinod verliert sich aber zwischen anderen Nebenhandlungen immer wieder. Enitta hat sich aber in ihrer detektivischen Art im Vergleich zum Vorgängerband durchaus gesteigert. Waren es dort eher Zufälle, die ihr zur Lösung des Falles verhalfen, so setzt sie jetzt Ermittlungsgeschick ein, um Insiderkenntnisse sinnvoll zu nutzen. Sie scheut kein Risiko und setzt sich mutig jeder Gefahr aus. Unterhaltsamer Krimi mit Einblicken in die Zürcher Party- und Szenewelt, der ein reales Flair dieser Stadt im Winter zeigt. Durchaus noch Entwicklungspotential gibt es beim Hauptanliegen des Buches und seinem roten Faden, hier gibt es entschieden zu viele Nebenschauplätze.

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    • 2
  • Ganz offensichtlich bin ich nicht die richtige Zielgruppe für dieses Buch

    Auf glühendem Eis

    peedee

    10. February 2016 um 23:04

    Enitta Carigiet, 23, arbeitet als Privatdetektivin in Zürich. Da ihre Geschäfte noch nicht so gut laufen, verdient sie ihre Brötchen bei Carrington Davenport International, was jedoch niemand wissen darf. Doch genau durch diesen Job erfährt sie etwas über ein seit Jahrzehnten verschollenes Kunstwerk, die Goldene Wasserlilie, auch Zorilla-Rose genannt. Sie fängt zu recherchieren an – ganz offenbar ist sie aber nicht die einzige in der Stadt, die sich für die Zorilla-Rose interessiert… Erster Eindruck: Ein sehr schönes Cover mit diesen Eisplatten; der Titel und die Inhaltsbeschreibung gefallen mir sehr gut. Dies ist Band 2 um Enitta Carigiet (nach „Mordsfondue“). Die Geschichte spielt sich in ein paar wenigen Tagen ab und führt kreuz und quer durchs Zürcher Nachtleben mit viel Alkohol und Drogen. Es sind etliche Schauplätze und Protagonisten, die, zumindest für mich, eine zu lange Zeit nichts miteinander zu tun haben. Enitta hat einen langweiligen Teilzeit-Bürojob, was aber die anderen nicht wissen dürfen. Wieso? Für ehrliche Arbeit muss man sich nicht schämen. Auf mich wirkt Enitta wie eine Hobby-Privatdetektivin, die ein bisschen durch Zürich radelt und die Stadtgrenze fürchtet, wie der Teufel das Weihwasser… Auch die anderen Protagonisten konnten mich nicht wirklich überzeugen (am besten hat mir noch Andreas, der Polizist, gefallen). Es fällt mir sehr schwer, die richtigen Worte für diese Rezension zu finden: Ich habe zwar stapelweise Notizen gemacht, aber leider hat mich das Buch so gar nicht überzeugt. Am meisten Mühe hatte ich mit der Sprache. Ich liebe Regionalkrimis mit lokal eingefärbtem Wortschatz und bin ein grosser Fan von Mundart (für mich als Schweizerin waren die Mundartausdrücke ja auch gut verständlich). Die hier gewählte Sprache sollte wahrscheinlich cool wirken, war aber für mich nur anstrengend – gar nicht mein Geschmack. Ein paar Beispiele: - „Ich würde wirklich gerne mal einen von diesen Nichtgriechen in die Finger bekommen.“ => Was soll das bedeuten? - „Und dort musste man seinen Kerl stehen, denn die Mädels waren sich mittlerweile nur noch Beta-Männchen gewohnt, die sie, angetrieben vom Unwillen, sich von einem aufopferungswilligen Knilch führen zu lassen, immer häufiger zu Gammas, also Totalverstrahlten knechteten.“ => Und das heisst? - Wer sagt „käumlich“? - „Die Wanna-C’s, Womitzer und Schnacksimodos aus Vorstadt und Hinterland…“ => Wie bitte? Es tut mir von Herzen leid, diesem Buch nur 1 Stern vergeben zu können, aber um den anderen Autorinnen und Autoren, deren Bücher ich lese und rezensiere, gerecht zu werden, kann ich hier nicht mehr Sterne vergeben, sorry. Ganz offensichtlich bin ich nicht die richtige Zielgruppe für dieses Buch.

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