Mike Mignola

 4.1 Sterne bei 126 Bewertungen
Autor von Hellboy, Hellboy und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Mike Mignola

MIKE MIGNOLA startete seine Karriere als Cover-Künstler, Tuscher und Zeichner für DC und Marvel, wo er anfangs Comic-Storys über Supermans Heimatplaneten Krypton, den Phantom Stranger, Batman, Dr. Strange und andere bebilderte. Zudem zeichnete er die erste Soloserie von Rocket Raccoon, Jim Starlins COSMIC ODYSSEY um Batman, Superman und Co., Wolverine: The Jungle Adventure und eine Adaption von Fritz Leibers Fantasy-Saga über Fafhrd und den Grauen Mausling. Abseits der Comic-Welt wirkte der 1960 geborene Mignola als Filmillustrator an Francis Ford Coppolas Bram Stoker’s Dracula und als Konzeptkünstler an Blade II, Disneys Atlantis – Das Geheimnis der verlorenen Stadt und der Batman-Trickserie der 90er mit. 1993 ließ Mignola seinen eigenen Helden Hellboy debütieren. Über die Jahre wurde der Höllenjunge zum Mittelpunkt eines riesigen Comic-Universums, traf die DC-Heroen Batman und Starman und wurde u. a. von Guillermo del Toro verfilmt. Im Portfolio von Mignola, der mit dem Eisner und dem Bram Stoker Award ausgezeichnet wurde, finden sich noch die von ihm geschriebenen Comics Conan, Baltimore und Frankenstein Underground.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Hellboy 19: Hellboy und die B.U.A.P. 1956

Erscheint am 15.07.2020 als Hardcover bei Cross Cult.

Baltimore oder der standhafte Zinnsoldat und der Vampir

Neu erschienen am 06.04.2020 als Taschenbuch bei Cross Cult.

Geschichten aus dem Hellboy Universum 10

Erscheint am 01.08.2020 als Hardcover bei Cross Cult.

Alle Bücher von Mike Mignola

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Buchformat:
Cover des Buches Hellboy 39783936480108

Hellboy 3

 (7)
Erschienen am 01.08.2006
Cover des Buches Hellboy 49783936480245

Hellboy 4

 (7)
Erschienen am 01.08.2006
Cover des Buches Joe Golem und die versunkene Stadt9783404207923

Joe Golem und die versunkene Stadt

 (8)
Erschienen am 15.05.2015
Cover des Buches Hellboy 99783936480832

Hellboy 9

 (5)
Erschienen am 29.08.2008
Cover des Buches Hellboy 79783936480078

Hellboy 7

 (5)
Erschienen am 26.05.2006
Cover des Buches Hellboy 89783936480825

Hellboy 8

 (4)
Erschienen am 25.04.2008
Cover des Buches Hellboy 59783936480252

Hellboy 5

 (5)
Erschienen am 01.08.2006
Cover des Buches Hellboy 6. Sieger Wurm9783936480061

Hellboy 6. Sieger Wurm

 (3)
Erschienen am 01.08.2006

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Mike Mignola

Neu

Rezension zu "Hellboy 1" von Mike Mignola

Genial, einfach mega!
Yoyomausvor 7 Monaten

Zum Inhalt:

Der Vorweihnachtsabend 1944. Auf einer schottischen Insel vollzieht ein Magier im Auftrag der Nationalsozialisten ein düsteres Ritual mit dem Ziel, die drohende Kriegsniederlage durch ein Bündnis mit den Mächten der Finsternis im letzten Moment abzuwenden. Ein glücklicher Zufall will es, dass der heraufbeschworene Abgesandte der Hölle jedoch in den Händen der Alliierten landet: Hellboy. Ein halbes Jahrhundert später trifft Hellboy, inzwischen Ermittler einer Sondereinheit gegen paranormale Bedrohungen, erneut auf den Mann, der ihn einst rief und der ihn nun endgültig für seine apokalyptischen Pläne einsetzen will...


Cover:

Zu dem Cover braucht man wohl kaum noch etwas sagen. Wir sehen hier mitten darauf den Protagonisten und Helden dieser Serie. Hellboy in seiner ganzen Pracht und Einzigartigkeit. So, wie er in diesem Comic dargestellt wird. Schattenhaft, mit sparsamen Details und trotzdem absolut gut und stimmig. Mir gefällts.


Eigener Eindruck:

England 1944. Etwas versetzt die Bewohner eines englischen Dorfes in Angst und Schrecken in dem sich die US-Soldaten nieder gelassen haben, aber keiner will ihnen Antwort auf ihre Fragen geben. Von den Nazis jedenfalls geht es nicht aus, so viel ist sicher. Unweit dieses Ortes haben sich zuvor genannte mit einem Beschwörer in Stonhenge versammelt, um hier die finsteren Mächte für eine ultimative Rache anzurufen. Doch die Beschwörung geht scheinbar nach hinten los, denn es sind nicht die Nazis, die diese Waffe erhalten, sondern die US-Soldaten. In Form eines kleinen teuflischen Jungen, dem sich einer der Soldaten annimmt und ihn fortan Hellboy nennt. 

Jahre später kommt dieser Soldat als Professor von einer Expedition aus der Arktis wieder und ruft Hellboy zu sich. Er spricht in Rätseln und scheint an Alzheimer erkrankt. Als er sich schließlich in ein froschartiges Monster verwandelt und Hellboy dem Angriff knapp entgehen kann und sein Ziehvater dadurch stirbt, beginnt Hellboy mit seinen Kollegen Elizabeth Sherman und Abraham Sapien der Sache auf den Grund zu gehen. Ihre Reise führt sie zu einer alten Villa auf der scheinbar ein Fluch liegt und in der sie bereits erwartet werden…


Anhand der Filme bin ich ehrlicherweise erst auf den Charakter des Hellboy gekommen und ich muss sagen, dass ich mich doch ein bisschen in diesen Charakter verliebt habe, denn die Geschichte die hier in den Comics präsentiert wird ist spannend aufgebaut. Man erlebt die Geschichte rund um Hellboy wie eine Art Bericht erst aus der Sicht des Professors und dann aus Sicht von Hellboy, aber immer noch so, dass man das Ganze distanziert betrachtet, was ich wirklich richtig raffiniert finde. Neben ausschweifenden Details und Informationen ist es aber vor allem der Zeichenstil, der mich wirklich begeistert. Normalerweise bin ich ja ein absoluter Freund von Details, aber diese werden hier ausgelassen. Dieses minimalistische Feeling ist einfach genial und hat mich sofort gepackt. Diese Geschichte, die der Autor hier erschaffen hat, packt einen ab der ersten Minute, man kann gar nicht anders, als immer weiter zu lesen. Es gibt so viele Dinge die es zu entdecken und zu entlarven gibt, dass man richtig enttäuscht ist, als das Buch endet. So muss ein guter Comic sein. Von mir gibt es hierfür eine absolute Leseempfehlung! Das ist wirklich einmal etwas völlig Neues!


Fazit:

5 von 5 Sterne


Daten:

  • Gebundene Ausgabe: 144 Seiten
  • Verlag: Cross Cult; Auflage: 3., veränd. (1. August 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936480087
  • ISBN-13: 978-3936480085
  • Verpackungsabmessungen: 21,4 x 14,4 x 2 cm


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Rezension zu "Hellboy 9" von Mike Mignola

Baba Jaga, Hekate und Igor Bromhead
Christopher_Bvor 10 Monaten

Eigentlich ist Hellboy ein Comic für Intellektuelle. Für Schöpfer Mike Mignola jedenfalls waren die Geschichten um seinen Ermittler aus der Hölle schon immer mehr als nur ein Monster-Comic. Mit Hellboy steckte er sich selbst einen Rahmen ab, in dem er all die Geschichten erzählen konnte, auf die er Lust hatte. Das Ergebnis ist ein herrliches Amalgam: Internationale Folklore trifft auf Gothic und Groschenromane.

So ist auch der Hellboy-Band Ruf der Finsternis wieder eine Achterbahnfahrt durch Märchen und Geistergeschichten. Ein Schwerpunkt liegt dieses Mal auf der russischen Sagenwelt. Hellboy trifft einige alte Bekannte wieder, darunter Baba Jaga, Hekate und Igor Bromhead. Er muss sich mit einer Versammlung Hexen, mit einer Skelettarmee und mit dem unsterblichen Kriegerfürsten Koshchei herumschlagen. Nur die Nazis, die fehlen dieses Mal.

Solch ein Lieblingsprojekt des Autors muss jedoch noch lange nicht die liebste Comic-Lektüre der Leser werden. Dass Hellboy so viele Fans hat, liegt nicht in erster Linie an den Monstern, dem interessant geflochtenen Storytelling oder dem tollen Artwork von Hellboy. Es liegt an der Hauptfigur selbst. Denn auch der beste Horror-Comic, in dem sich immer nur Gut und Böse kräftig verdreschen, wird irgendwann langweilig.

Die Zeichnungen stammen dieses Mal nicht aus der Feder von Mike Mignola, sondern von Duncan Fegredo ( Enigma). Mignola hatte von der Anfertigung des Artworks für Hellboy Abstand genommen, weil er mit anderen Projekten zu beschäftigt ist. Es ist erstaunlich, wie gut Fegredo die Atmosphäre der Serie trifft, wie sanft und unmerklich der Übergang ist. Normalerweise nehmen es Fans übel, wenn bei lang andauernden Serien ein Zeichnerwechsel stattfindet. Mit der Wahl von Fegredo als neuer Zeichner der laufenden Serie dürfte dieses Problem eingedämmt worden sein. Hellboy-Fans werden Mignolas Artwork zwar vermissen, aber auch schnell Fegredos Strich schätzen lernen.

Auch in dem neunten Band wird deutlich, dass Hellboy eine vielfach gebrochene Figur ist. Er befindet sich auf der Suche nach sich selbst, nach seinem Schicksal und seinem Platz in der Welt. Er ist weder gut noch böse, weil das viel zu einfache Parameter sind, um dieser Welt gerecht zu werden.

Zugegeben, Sorgen wie Hellboy haben die Leser nicht. Seine rechte Hand ist der Schlüssel zur Apokalypse. Böse Mächte drängen ihn, einen Weltenbrand zu entfachen und die Welt zu verheeren. Sein Ringen ist das Ringen mit dem Schicksal selbst. Nur wenn es einen freien Willen gibt, kann er die Apokalypse abwenden. Dieser innere Konflikt der Hauptfigur sorgt dafür, dass man Hellboy immer weiter und weiter lesen möchte. Es ist noch nicht zuende.

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Rezension zu "Hellboy: Krampusnacht" von Mike Mignola

Krampus
Ravenvor einem Jahr

Der Comic "Hellboy: Krampusnacht" von Mike Mignola kommt aus dem Hause Cross Cult Amigo Grafik und hat einen Umfang von 32 Seiten.

Das Comicband ist komplett durchkoloriert und besitzt einen glänzenden Softcovereinband. Die Seiten sind schön dick und leicht glänzend. Der Zeichenstil ist wirklich super. Die Zeichnung ist klar, plakativ, bunt (vorwiegend dunkle Töne) mit einem realistischen Touch. Ein passender Stil für einen Antihelden. Der Druck riecht herrlich nach Comic.

Zur Geschichte: Krampus ruft Hellboy höchstpersönlich.

Die Story ist gut, die Zeichnungen super, die Comicqualität als Softcover ist auch toll. Die Geschichte ist spannend und außergewöhnlich. Perfekt für die Winterzeit. Der einzige Kritikpunkt den ich äußern möchte sind die 32 Seiten Umfang, die leider schon arg kurz sind, denn auf einigen Seiten ist auch noch Artwork untergebracht. Demnach ist die Story wirklich extrem kurz, aber dennoch top.

Fazit: Sehr kurze Story, aber sehr schöne Zeichnungen und spannende, außergewöhnliche Geschichte. Perfekt für die Winterzeit.
Absolute Leseempfehlung!

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