Mike Mignola , Christopher Golden Baltimore, oder der standfeste Zinnsoldat und der Vampir

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Inhaltsangabe zu „Baltimore, oder der standfeste Zinnsoldat und der Vampir“ von Mike Mignola

Mike Mignolas neues Meisterwerk! Als Lord Henry Baltimore auf einem der höllischen Schlachtfelder des ersten Weltkriegs den Zorn eines Vampirs heraufbeschwört, verändert sich die Welt für immer. Eine extrem ansteckende Seuche wurde entfesselt – eine Seuche, die selbst der Tod nicht beenden kann. Jetzt ein einsamer Soldat im Kampf gegen die Dunkelheit, lädt Baltimore drei alte Freunde zu einem Treffen in ein einsames Wirtshaus – Männer, deren Reisen und fantastische Erfahrungen sie an jenes Böse glauben lassen, das die Seele der Menschheit verschlingt. Während die Männer auf ihren alten Freund warten, erzählen sie sich ihre Erlebnisse von Schrecken udn Horror und stellen Überlegungen an, über ihren Anteil in Baltimores zeitlosen Kampf. Noch vor die Nacht dem Morgen weicht, werden sie wissen, was zu tun ist um die Seuche zu besiegen – und die Kreatur, die Baltimore als seinen Erzfeind betrachtet – endgültig.

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  • Rezension zu "Baltimore, oder der standfeste Zinnsoldat und der Vampir" von Mike Mignola

    Baltimore, oder der standfeste Zinnsoldat und der Vampir
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. February 2010 um 00:39

    Baltimore (oder der standhafte Zinnsoldat und der Vampire) entstand nach einer Idee von Mike Mignola - bekannt durch die Hellboy-Comics - und mit Hilfe des Autors Christopher Golden, der bislang hauptsächlich diverse kleinere Fantasy-Romane ohne nennenswerten Bekanntheitsgrad schuf. Der Roman, oder besser: die geschriebene Graphic Novel, spielt zur Zeit des Ersten Weltkrieges, wo dem Soldaten Lord Baltimore auf dem Schlachtfeld nicht nur der Schrecken des Krieges, sondern auch der Schrecken einer unbekannten, dämonischen Macht begegnet, die sich, verborgen vor den Augen der Welt, an den Toten labt. Baltimore - nach einer Kriegsverletzung mehr tot als lebendig - will sich jedoch nicht in sein Schicksal fügen und entfesselt durch seine Gegenwehr den Zorn der Wesen, die sich nun fortan über die Welt verbreiten um sich des nächtens von den Lebenden zu ernähren und somit eine grausame Krankheit über die Welt bringen... Die Geschichte selbst wird in Baltimores Abwesenheit von drei seiner ehemaligen Weggefährten in Erinnerungsfragmenten und Tagebuchauszügen erzählt. Hierbei wird nicht nur auf den Hintergrund Baltimores und wie die Weggefährten ihn kennenlernten eingegangen, sondern auch darauf, warum diese drei Personen an die dämonischen Wesenheiten - Vampire - glauben, die Baltimore als Grund für die Krankheit nennt. Grade diese unterschiedlichen Geschichten - so kreativ und phantasievoll sie sein mögen - lassen mit ihren unterschiedlichen, wiederum dämonischen Themen, die Welt der Geschichte ziemlich zerfahren und wenig aus einem Guß wirken. Man bekommt das Gefühl, dass an jeder Ecke übersinnliches lauert, sodass die angebliche Hauptbedrohung durch Krankheit und Vampire nur wie ein kleiner Splitter in einer großen Wunde erscheint. Die Verweise und die Anlehnung an Hans Christian Andersens "Der standhafte Zinnsoldat", die sich durch Baltimores ureigene Geschichte ziehen, suggerieren hier zusätzlich einen Anspruch, der jedoch bemüht und gekünstelt wirkt und von der dilletantischen Ausdrucksweise des Autors abgerundet wird. Jeder Satz soll ein modernes Kunstwerk, eine Symphonie aus Buchstaben sein und verkommt stattdessen zu einem fast unleserlich-kitischigem Krampf ohne jegliche Poesie. Zu allem Überfluss zieht sich die voraussehbare Geschichte wie Kaugummi und wartet ohne nennenswerte emotionale Tiefe oder Überraschungen auf. Das Druckwerk selbst ist hübsch gestaltet, wirkt im Gegensatz zum Inhalt edel und sieht schick aus im Bücherregal.

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