Mike Perkins

 4,6 Sterne bei 42 Bewertungen

Lebenslauf von Mike Perkins

MIKE PERKINS ist ein britischer Künstler, der zunächst Comics in seiner Heimat veröffentlichte, ehe er sich auf dem US-amerikanischen Markt etablierte. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählen die Sherlock Holmes-Hommage Ruse von Autor Mark Waid, Captain America von Autor Ed Brubaker vor, nach und während des Civil War-Crossovers und dem Tod von Steve Rogers, X-Men: Gefährdete Spezies und Astonishing X-Men von u. a. Mike Carey und Marjorie Liu, Deathlok von Nathan Edmondson, Iron Fist von Ed Brisson, Carnage von Gerry Conway, Kiss Kiss Bang Bang von Tony Bedard, die Stephen King-Adaption The Stand von Autor Roberto Aguirre-Sacasa und GREEN LANTERNS von Dan Jurgens. Zusammen mit Carey ersann Perkins überdies Spellbinders und den unabhängigen Comic Der Fluch von Rowans Rise. Perkins, der auch als Cover-Künstler, Illustrator und Designer tätig ist, wurde mehrfach für den Eisner Award nominiert und mit dem Harvey sowie dem Eagle Award ausgezeichnet.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Mike Perkins

Cover des Buches Stephen King: The Stand (ISBN: 9783862010479)

Stephen King: The Stand

 (13)
Erschienen am 15.03.2011
Cover des Buches Stephen King: The Stand (ISBN: 9783866079984)

Stephen King: The Stand

 (8)
Erschienen am 17.03.2010
Cover des Buches The Stand - Das letzte Gefecht (ISBN: 9783741619991)

The Stand - Das letzte Gefecht

 (3)
Erschienen am 20.10.2020
Cover des Buches The Stand - Das letzte Gefecht (ISBN: 9783741622922)

The Stand - Das letzte Gefecht

 (3)
Erschienen am 23.03.2021
Cover des Buches The Stand - Das letzte Gefecht (ISBN: 9783741625299)

The Stand - Das letzte Gefecht

 (3)
Erschienen am 13.07.2021
Cover des Buches The Stand (ISBN: 9780785142720)

The Stand

 (2)
Erschienen am 05.01.2010
Cover des Buches Swamp Thing: Geschichten aus dem Sumpf (ISBN: 9783741624971)

Swamp Thing: Geschichten aus dem Sumpf

 (2)
Erschienen am 07.12.2021

Neue Rezensionen zu Mike Perkins

Cover des Buches Swamp Thing: Geschichten aus dem Sumpf (ISBN: 9783741624971)Mueli77s avatar

Rezension zu "Swamp Thing: Geschichten aus dem Sumpf" von Tim Seeley

Eine wundervolle Sammmlung und Len Weins Abschied
Mueli77vor 6 Monaten

Was macht ein Wesen, welches direkt mit der Natur, dem großen Grün, dem Leben der Pflanzen verbunden ist, wenn es mit ansehen muss, was die Menschen mit diesem Leben anstellen? Wie reagiert dieses „Überwesen“ auf den Eindringling „Mensch“? Und wie reagiert der Mensch, wenn er von solch einem „Beschützer“ erfährt? Was ist die Aufgabe eines solchen Wesens und wie „lebt“ es? Hat es Freunde oder gar Familie? Sind dies dann Menschen oder Pflanzen und gibt es eventuell sogar mehr von diesen „Beschützern“?
Dieser Band wird wohl kaum alle diese Fragen beantworten, aber einige von ihnen sicher. Allerdings wird er auch neue Fragen aufwerfen und vor allem ist es nur immer ein Augenblick. Jede Geschichte offenbart nur einen Moment aus diesem tragischen „Leben“ …

Swamp Thing hat bei Carlsen Comics und Panini bereits einige deutschsprachige Veröffentlichung erfahren. Sei es die erste „klassische“ Serie, ursprünglich von Bernie Wrightson und Len Wein verfasst, die zweite „Saga of the Swamp Thing“-Reihe, an der sich Comicmeister Alan Moore ausgetobt hat, der 52-Neustart unter der Federführung von Scott Snyder, welche dann von Charles Soule grandios weitergeführt wurde, oder die ersten 6 Ausgaben des 2016er Neustarts, an dem Len Wein gemeinsam mit Batman-Ikone Kelley Jones arbeitete. Leider fand diese Serie ein ebenso tragisches Ende, wie die Entstehung Swamp Things. Len Wein starb während der Arbeiten an Ausgabe 7 und so wurde diese bisher nirgends veröffentlicht.
Neben der unfertigen 7. Ausgabe, welche hier in ihrer kompletten Pracht und ohne Text gezeigt wird, nur mit dem ursprünglichen Skript von Wein an Jones ergänzt, gibt es eine ganze Reihe, teils überdurchschnittlich grandioser Geschichten von Künstlern wie Tim Seeley, Tom King, Brian Azzarello, Jason Fabok, Mike Perkins, Greg Capullo, Steve Pugh, Kyle Hotz und vielen mehr.

Diese Storys sind so unterschiedlich, wie die Schreib- und Zeichenstile der beteiligten Künstler. Dabei geht es mal um physische Monster, mal um psychische, neue Freunde und alte Feinde, oder auch umgekehrt. Es geht um Vertrauen, Liebe, Verzweiflung, Mord, Rache, Verrat und vieles mehr. Es geht um die gesamte Bandbreite menschlicher Gefühle und wie stark der Mensch, emotional oder auch rein rational, auf seine Umwelt einwirkt, bewusst, als auch unbewusst. Einfache, linear aufgebaute Geschichten sind dabei ebenso vertreten, wie vielschichtige, auf mehreren Metaebenen angesiedelte Handlungen. Egal aus welchem Grund man zu diesem Band greift, er ist mehr als eine Anthologie, oder Würdigung dessen, was Wein und Wrightson im Jahr 1972 schufen.

Was am Ende übrig bleibt ist ein immerhin über 200 Seiten starker Band, der sowohl berührt, als auch zum Nachdenken anregt. Dabei ist es egal, ob man bereits vorher etwas mit Alec Hollands Alter Ego Swamp Thing zu tun hatte, oder erst durch die Amazon Prime-Serie auf ihn aufmerksam wurde. Sicher, die Zeichenstile werden nicht jeden und immer ansprechen und so manch einer wird eventuell Schwierigkeiten mit einigen Handlungselementen haben, weil diese teilweise oder gar komplett mit früheren Ereignissen verwoben sind, aber dies sind eher Ausnahmen und ein Großteil der Geschichten funktionieren auch ohne Vorwissen sehr gut.
Egal zu welcher Kategorie ihr nun gehört, dieser Band ist in jedem Fall als eine Bereicherung zu verstehen. Und wenn euch gefallen hat, was ihr hier gelesen habt, dann könnt ihr auch gleich mit der Deluxe Ausgabe von „Alan Moores Swamp Thing“ weitermachen, die derzeit ebenfalls bei Panini in Form von drei edel aufgemachten Hardcoverbänden erscheint.

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Cover des Buches The Stand - Das letzte Gefecht (ISBN: 9783741625299)Flaventuss avatar

Rezension zu "The Stand - Das letzte Gefecht" von Stephen King

Fulminanter Abschluss der grandiosen Roman-Adaption
Flaventusvor einem Jahr

In meinen Augen ist „The Stand“ noch immer eines der besten Bücher, die Stephen King geschrieben hat. Dadurch, dass er sich nicht auf nur ein Schicksal oder einige wenige Schicksale konzentriert hat, ist die Umsetzung eine ganz andere als z.B. in dem kürzlich erschienen „Billy Summers“. In „The Stand“ ist es vollkommen legitim, vielen Schauplätzen viel Raum zu geben, weil es in diesem Sinne keine Haupt- und Nebenschauplätze gibt.

Die Umsetzung der Geschichte ist auch im letzten Sammelband einfach nur grandios umgesetzt worden. Natürlich konnten die Macher den Figuren wie dem Mülleimermann nicht den Raum wie im Roman geben, so dass seine Motivation nicht so ganz rüberkommen mag, aber in Summe ist die Adaption mehr als gelungen.

Es heißt nicht umsonst das letzte Gefecht, denn nun kommt es zum großen Aufeinandertreffen von Gut und Böse. Und das im ganz klassischen Sinne, dass das Böse mit Effekthascherei die Seinen um sich schart und das Gute viel subtiler ans Werk geht. Das Aufeinandertreffen der beiden Parteien ist in der Graphic Novel viel direkter umgesetzt worden, aber dennoch ist es keine einfach zu folgende Geschichte. Diese Adaption ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass anspruchsvolle Umsetzungen nicht immer aus Frankreich kommen müssen und das eine Graphic Novel alles andere als Kinderkram ist. Ganz im Gegenteil: Wer die ersten beiden Bücher schon kennt, wird wissen, dass diese Bücher nicht in Kinderhände gehören.

Fazit

So begeistert wie ich von „The Stand“ bin, so bin ich gleichfalls davon begeistert, wie grandios diese Geschichte in Form von einer Graphic Novel erzählt wurde, ohne dass der Geist der Romanvorlage verloren gegangen ist. Natürlich muss man die Romanvorlage nicht kennen, die Adaption ist komplex und umfassend genug. Allerdings sind die jeweiligen Figuren (wenig überraschend) im Buch deutlich umfassender dargestellt. Dieser Adaption tut dies allerdings keinen Abbruch.

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Cover des Buches The Stand - Das letzte Gefecht (ISBN: 9783741622922)meggies_fussnotens avatar

Rezension zu "The Stand - Das letzte Gefecht" von Stephen King

feinster Horror - in Bildern
meggies_fussnotenvor einem Jahr

Alle Gruppen, die auf dem Weg zu Mutter Abagail sind, sind mittlerweile bei ihr eingetroffen und sie ziehen weiter nach Boulder, um dort eine neue "Kolonie" aufzubauen. Doch viele stecken tiefer in der Geschichte drin, als gedacht. Die erste Amtshandlung ist es, einen "Rat" zu bilden, der für die Gemeine die Entscheidungen trifft. Doch wer soll in diesen Rat hinein? Können alle dem gerecht werden, was von ihnen erwartet wird? Und wem kann man trauen?
Währenddessen versucht Flagg seine Armee zu vergrößern, damit er gegen Mutter Abagail und ihre Anhänger antreten kann. Dabei dringt er weit in die Gedanken der Menschen ein und zerstört sie systematisch.

 

The Stand ist ein düstere Zukunftsvision und Stephen King hat sich hier nach Herzenslust austoben können. Die Pandemie "Captain Trips" - eine tödliche Grippe - hat sich sehr weit ausgebreitet. Die Überlebenden schließen sich zusammen und es bilden sich zwei Gruppen. Während die Guten zu Mutter Abagail wandern, bildet sich zeitgleich in Las Vegas ein Mob um den Leibhaftigen Flagg. 

 

Dieser kann in die Träume der Menschen eintauchen und diese beeinflussen. So unterschiedlich die Menschen sind, so unterschiedlich reagieren sie darauf. Viele lassen sich von Flagg verführen, während andere gegen in ankämpfen und an das Gute glauben. Doch können nicht alle dem Dunklen widerstehen und verfallen in Grübelei, ob sie wirklich auf der richtigen Seite stehen. 

 

Die Geschichte von Stephen King ist sehr ausführlich, deswegen finde ich die Umsetzung der Graphic Novel sehr gut gelungen. Es wird wirklich alles aufgeführt, was auch im Buch behandelt wird und mit gelungenen Panels untermalt. 

 

Das Hardcover ist sehr hochwertig gestaltet und dies allein macht schon Freude beim Lesen. Ich bin sehr gespannt, ob das Niveau bei den anderen Bänden gehalten werden kann. 

 

Der Kampf von Gut gegen Böse wird in vielen Büchern thematisiert, doch hier gibt es die Besonderheiten, dass Gut vielleicht gar nicht gut ist und Böse vielleicht gar nicht Böse. Die Sichtweise wird geändert, die Geschichte trifft einen Nerv und letztendlich ist es einfach wieder ein guter Stephen King.

 

Meggies Fussnote:

Düster, dystopisch, feinster Horror. 

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