Mike Perkins

 5 Sterne bei 3 Bewertungen

Lebenslauf von Mike Perkins

MIKE PERKINS ist ein britischer Künstler, der zunächst Comics in seiner Heimat veröffentlichte, ehe er sich auf dem US-amerikanischen Markt etablierte. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählen die Sherlock Holmes-Hommage Ruse von Autor Mark Waid, Captain America von Autor Ed Brubaker vor, nach und während des Civil War-Crossovers und dem Tod von Steve Rogers, X-Men: Gefährdete Spezies und Astonishing X-Men von u. a. Mike Carey und Marjorie Liu, Deathlok von Nathan Edmondson, Iron Fist von Ed Brisson, Carnage von Gerry Conway, Kiss Kiss Bang Bang von Tony Bedard, die Stephen King-Adaption The Stand von Autor Roberto Aguirre-Sacasa und GREEN LANTERNS von Dan Jurgens. Zusammen mit Carey ersann Perkins überdies Spellbinders und den unabhängigen Comic Der Fluch von Rowans Rise. Perkins, der auch als Cover-Künstler, Illustrator und Designer tätig ist, wurde mehrfach für den Eisner Award nominiert und mit dem Harvey sowie dem Eagle Award ausgezeichnet.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Mike Perkins

Cover des Buches The Stand - Das letzte Gefecht (ISBN: 9783741619991)

The Stand - Das letzte Gefecht

 (2)
Erschienen am 20.10.2020
Cover des Buches Der Fluch von Rowans Rise (ISBN: 9783957988256)

Der Fluch von Rowans Rise

 (1)
Erschienen am 25.07.2016

Neue Rezensionen zu Mike Perkins

Cover des Buches The Stand - Das letzte Gefecht (ISBN: 9783741619991)Flaventuss avatar

Rezension zu "The Stand - Das letzte Gefecht" von Mike Perkins

Sehr gute Neuveröffentlichung der ersten zehn Bände der Graphic Novel Adapation von The Stand
Flaventusvor 2 Monaten

Es gibt sehr viele Leser von Stephen King, die The Stand als sein Hauptwerk betrachten. Es ist ein sehr komplexes und umfangreiches Werk, in dem das Szenario Gut gegen Böse voll ausgereizt wird. Natürlich ist heutzutage vielen das Thema Pandemie ein wenig über, aber es lohnt sich, seine Abneigung beiseitezuschieben. Die Pandemie in The Stand ist deutlich extremer und auf einen modifizierten Grippevirus zurückzuführen, das aus einem amerikanischen Forschungslabor getragen wird. Dieser Virus ist extrem ansteckend und führt zu einer Mortalität von 99,4% und löscht mal eben weltweit beinah die Menschheit aus.

Stephen King hat diesen Roman schon 1978 geschrieben und das Szenario später in das Jahr 1990 transferiert. Die im Buch vorhandenen Anachronismen habe ich in der Graphic Novel zwar nicht entdeckt, aber es ist hilfreich dies vor Augen zu haben.

Ein derart umfangreiches Buch kann natürlich nicht in einem kleinen Heftchen erzählt werden. So wundert es nicht, dass in Summe 31 Bücher notwendig waren, um die Erzählung als Graphic Novel zu adaptieren. In diesem Sammelband sind die ersten zehn Bücher enthalten, die mit dem Untertitel „The Stand: Captain Trips“ und „The Stand: Ein amerikanischer Alptraum“ in den Jahren 2008 und 2009 veröffentlicht wurden. In Summe kommt diese Adaption auf sage und schreibe 300 Seiten. Für eine Graphic Novel ist das schon eine Hausnummer.

Die Adaption hält sich sehr dicht an der Vorlage und erzählt im vorliegenden ersten Band vom Ausbruch der Pandemie und deren Folgen. Ein sehr erschütterndes Bild, das durch die sehr realitätsnahen Zeichnungen extrem verstärkt wird. Der Leser muss ein wenig hartgesotten sein, um die teils sehr heftigen Darstellungen zu ertragen.

Der Leser, der die Buchvorlage nicht kennt, muss sich auf eine vielfältige und komplexe Erzählung wappnen, denn auch in der Graphic Novel wird das Geschehen anhand vieler Erzählstränge erzählt. Allerdings gibt es ein kleines Manko. Denn trotz des Umfangs des Buchs kommen nicht immer alle Motivationen der einzelnen Figuren zum Vorschein. Klar, dadurch dass mir die Buchvorlage bekannt ist, habe ich einen anderen Blick auf die Erzählungen, so dass es schwer einschätzbar ist, ob es dem Leser Probleme bereiten mag, wenn ihm einige wichtige Informationen fehlen.

Vor allem das Zusammenziehen der jeweiligen Fraktionen wird (noch) nicht sehr deutlich. Denn wenn Stephen King ein solches Buch schreibt, sollte klar sein, dass auch eine gehörige Priese Übernatürliches dazugehört. Dies scheint derzeit aber nur sehr sporadisch durch und war im Buch deutlich präsenter. Angesichts dessen, dass hier lediglich die ersten zehn Bücher in einem Sammelband vereint werden, sollte klar sein, dass das Buch offen endet.

Fazit

Die Adaption von The Stand als Graphic-Novel hat mir sehr gut gefallen, was allein schon daran liegt, dass mir die Buchvorlage sehr gut gefällt und die Macher dieser Adaption sich sehr nah an der Vorlage bewegt haben. Die Illustrationen sind sehr gut gelungen und greifen den Horror einer solchen Pandemie sehr gut auf. Diese Darstellung von Leid und Tod führt allerdings dazu, dass dieses Buch nur in die Hände von erwachsenen Lesern gehört.

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Cover des Buches The Stand - Das letzte Gefecht (ISBN: 9783741619991)meggies_fussnotens avatar

Rezension zu "The Stand - Das letzte Gefecht" von Mike Perkins

großartige Umsetzung des Buches
meggies_fussnotenvor 6 Monaten

Aus einem Militärlabor entweicht ein Grippevirus namens "Captain Trips". Wer sich ansteckt, stirbt innerhalb kürzester Zeit. Der Verlauf ist schwer und schmerzhaft. Das Virus verbreitet sich rasant. Und doch gibt es Menschen, die immun scheinen. Über allem droht der Schatten des Randall Flagg mit der Vernichtung der Menschen. Seine dunkle Aura vergiftet das Leben.

 

Frannie Goldsmith, minderjährig und schwanger, verliert beide Elternteile. Zusammen mit ihrem Schulkameraden Harold Lauder versucht sie sich zu dem Seuchenzentrum durchzuschlagen. Larry Underwood, der mit seinem Erfolg als Sänger nicht umgehen konnte, verschanzt sich bei seiner Mutter, um zur Ruhe zu kommen. Doch auch sie stirbt an dem Grippevirus. Nick Andros, taub-stumm, muss alleine den Weg finden, gequält von Albträumen, de ihm irgendetwas sagen wollen.

Sie und noch viele andere suchen ihre Weg, keine Ahnung davon habend, dass sich dieser bald kreuzt.

 

Stephen King hat 1978 seinen Roman "The Stand. Das letzte Gefecht" veröffentlicht. Mit der vorliegenden Comic-Adaption wurde nun ein Teil des Buches in Bildern verewigt. Großartig, in meinen Augen. Denn mit großer Detailgenauigkeit wird die Geschichte um die Supergrippe namens "Captain Trips" erzählt.

 

Zuerst wird natürlich erzählt, wie das Virus überhaupt unter die Menschen kam. Zartbesaitet darf man beim Anblick der Bilder nicht sein, schließlich handelt es sich ja um eine Gesichte aus dem Horror-Genre. Und doch ist alles so schrecklich real, wenn man an die bislang bei uns herrschenden Begebenheiten (Covid-19) denkt.

 

Die Panels sind sehr gut ausgearbeitet. Bis ins kleinste Detail wird alles dargestellt. Es lohnt sich auch, auf die Hintergründe zu achten. Gebäude oder Landschaften werden genauso behandelt, als würden sie im Vordergrund stehen. Am Ende des Comics wird auch erklärt, dass reale Orte als Vorbild genommen wurden bzw. eins zu eins übernommen wurden.

 

Nach und nach werden die Menschen vorgestellt, die immun gegen das Virus scheinen. Es wird über ihre Vergangenheit berichtet und was sie zum Zeitpunkt des Ausbruchs des Virus gerade tun. Es sind gebrochene Menschen, die mit der Welt eigentlich fertig sind und sich nun zusammenraufen müssen, um zu kämpfen. Sie verlieren Personen, die sie lieben, sei es aus der Familie oder aus dem Freundeskreis. Meist stehen sie dann alleine da. Andere haben noch jemand an ihrer Seite, von dem sie aber nicht wissen, ob sie ihm trauen können.

 

Hauptsächlich geht es um Frannie Goldsmith, Larry Underwood und Nick Andros. Doch auch weitere Personen werden vorgestellt, wie der böse Part der Geschichte, Randall Flagg, eine dunkle Gestalt, der Anhänger um sich scharrt, meist geistesgestörte Personen oder mit bösartigem Gemüt. 

 

Im ersten Teil der Comic-Adaption werden diese Personen vorgestellt und wie sie sich auf den Weg machen, einen Platz zu finden, an dem Hilfe geboten wird. Schnell ist klar, dass die Wege dieser Personen sich irgendwann kreuzen werden.

 

Die Geschichte ist sehr spannend, die Umsetzung als Comic wunderbar gelungen. ich bin total begeistert und freue mich auf den nächsten Teil der Reihe. Außerdem hat er Lust darauf gemacht, wieder mal zu dem Roman zu greifen oder mir die Verfilmung anzusehen.

 

Meggies Fussnoste:

Großartige Umsetzung eines Meilensteins aus Stephen King-Büchern.

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