Mike Powelz

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Mike PowelzDie Flockenleserin
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Die Flockenleserin
Die Flockenleserin
 (28)
Erschienen am 09.12.2014
Mike PowelzDie Flockenleserin: Ein Hospiz, 12 Menschen, ein Mörder
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Die Flockenleserin: Ein Hospiz, 12 Menschen, ein Mörder
Mike PowelzDie Flockenleserin. Ein Hospiz, 12 Menschen, ein Mörder.
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Die Flockenleserin. Ein Hospiz, 12 Menschen, ein Mörder.
Mike PowelzZERO: Ein Serienkiller wird gejagt
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ZERO: Ein Serienkiller wird gejagt
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Erschienen am 11.11.2015

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c-m-mondsteins avatar

Rezension zu "Die Flockenleserin" von Mike Powelz

Flocken statt Eis
c-m-mondsteinvor 2 Jahren


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buchjunkies avatar

Rezension zu "Die Flockenleserin: Ein Hospiz, 12 Menschen, ein Mörder" von Mike Powelz

Leben und Sterben in einem Hospiz
buchjunkievor 3 Jahren


Im Grunde ist ein Hospiz wie ein schönes Hotel – kein bisschen düster. Weiße Ärztekittel? Fehlanzeige. Haustiere? Erlaubt. Feste Besuchszeiten? Nein. Vorzeitig auschecken? Auch das kommt vor … Doch natürlich gibt es Unterschiede zu normalen Hotels. Schließlich sterben die Gäste im »Hotel Hospiz«. Außerdem sind sie ehrlicher als an jedem anderen Ort, egal ob Manager oder Obdachloser, Schwuler oder Neonazi, piekfeine Dame oder Aids-Kranke.

Als die kranke Minnie ein Zimmer in Haus Holle bezieht, lernt sie ihre elf Mitbewohner kennen, jeder der Gäste verbirgt ein anderes Geheimnis. Plötzlich ereignen sich drei mysteriöse Todesfälle und Minnie fühlt sich dazu berufen zu beweisen, dass ein unheimlicher Serienmörder dahintersteckt. 


Dieses Hörbuch hat mich beeindruckt. Mike Powelz ist es gelungen , ein Tabuthema unserer Gesellschaft in Romanform zu verpacken.

Als Krimi würde ich dieses Buch nicht bezeichnen, auch wenn sich der kriminalistische Handlungsstrang durch die ganze Geschichte zieht.

Für mich war es ein Roman über todkranke Menschen, die alle ihre eigene Geschichte haben und nun in einem Hospiz zusammenleben und dort ihre letzten Tage verbringen.

Mike Powelz schildert das Leben und auch das Sterben in einem Hospiz sehr eindringlich. Oft auch sachlich erfährt man immer mehr über die Möglichkeiten eines Hospizes, die letzten Tage eines todkranken Menschen so schön und würdevoll und schmerzfrei wie möglich zu gestalten.

Der Autor hat seinen Vater bis zu seinem Tod in einem Hospiz begleitet und hat dadurch einen sehr guten Einblick gewonnen.

Der Schreibstil ist einfach gehalten und teilweise auch sehr sachlich.
Tatsachen und Fiktion sind so eng miteinander verwoben, dass ich mich zwischendurch immer wieder informiert habe, was real sein könnte. Reale Personen treten ebenso wie Romanfiguren auf.

Mich hat dieser Sachroman gepackt und auch sehr zum Nachdenken angeregt!
Die Infos und der Einblick in ein für mich bisher unbekanntes Terrain waren  hochinteressant.
Aber ich war auch gespannt bis zum Schluss, wer denn der Mörder sein würde!

Informative Unterhaltung, die ich jedem nur empfehlen kann, der sich näher mit diesem Thema beschäftigen möchte!

Mal eine etwas andere Lektüre!


Kommentare: 8
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Herbstroses avatar

Rezension zu "Die Flockenleserin: Ein Hospiz, 12 Menschen, ein Mörder" von Mike Powelz

Ein Hospiz. Zwölf Menschen. Ein Mörder.
Herbstrosevor 3 Jahren


Inmitten des Vergnügungsviertels von Berlin liegt Haus Holle, ein Hospiz in das Todkranke gebracht werden, um in Ruhe und Würde auf ihr Ende zu warten. Unter diesem Gesichtspunkt bezieht auch die 84jährige krebskranke und austherapierte Minnie dort ein Zimmer. Inmitten der elf anderen Mitbewohner verschiedenen Alters, der hilfsbereiten Ärzte, der aufopferungsvollen Pfleger und den Hauskatzen Mimi und Nepomuk fühlt Minnie sich zunächst sehr wohl. Doch als dann nacheinander einige Patienten plötzlich sterben, Schmuck und Wertsachen verschwinden und des Nachts eine dunkle Gestalt durch das Haus schleicht, vermutet Minnie ein Verbrechen. Wurden ihre Mitbewohner ermordet oder was steckt dahinter? Bevor auch ihre letzte Stunde schlägt, möchte sie dem Geheimnis auf die Spur kommen. Sie beginnt mit Nachforschungen …

Recht vollmundig verspricht der Autor Mike Powelz bereits im Vorwort: „Eigentlich ist dieser Kriminalroman eine heimliche Gebrauchsanleitung für den Tod. „Die Flockenleserin“ wird Ihnen den Großteil Ihrer Angst vor dem Sterben nehmen und Ihnen helfen, wenn Ihre Eltern, Ihr Partner oder Sie selbst einmal sterben oder in ein Hospiz einziehen wollen oder müssen.“

Nun, für mich war das weder ein Kriminalroman, noch konnte ich mich durch die Geschichte mit dem Sterben oder dem Tod anfreunden – trotz des interessanten Themas, über das ansonsten viel zu wenig ernsthaft geschrieben wird. Leben und Sterben, Krankheit und Tod nehmen einen breiten Raum ein und sind, meiner Meinung nach, sehr gut geschildert. Doch leider sieht die Wirklichkeit anders aus. Wo gibt es ein Hospiz, in dem der Pfleger Tag und Nacht für seine „Gäste“ da sein kann, wo man sich geduldig und stundenlang die Probleme und Ängste des Sterbenden anhören kann und jeder Essenswunsch umgehend zubereitet wird? Falls es das gäbe, wäre es unbezahlbar!

Der Autor ist zweifellos ein guter Journalist, was auch seinem Schreibstil anzumerken ist: eher sachlich nüchtern, als zu Herzen gehend. Leider werden, nach meinem Empfinden, zu viele Probleme und Schicksale in der Story untergebracht und zu oft Stars, Filme, Lieder, etc. erwähnt, was die Handlung nicht unbedingt bereichert. Transsexualität, Homosexualität, lesbische Liebe, Heroinsucht und Obdachlosigkeit werden ebenso behandelt, wie auch eine „spirituelle Regression“ in ein früheres Leben der Protagonistin durch eine sog. „Rückführungsexpertin“. Etwas befremdlich finde ich auch, dass der Autor und einige seiner Familienmitglieder unter eigenem Namen als weitere Protagonisten im Geschehen mitwirken.

Fazit: Trotz der nur drei von mir vergebenen Sterne eine Leseempfehlung an alle, die sich aus beruflichen oder privaten Gründen mit dem Thema „Sterben“ befassen müssen oder wollen.   

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